Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia-Podcast für Versicherungshelden.

00:00:08: Mein Name ist Karen Schmidt

00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Wir kommen in die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge twohundert zweiundachtzig unseres Podcasts.

00:00:33: Heute ist Freitag der achtzehnte September zweitausendsechsenzwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie

00:00:39: So viele Gespräche.

00:00:42: Der Schmolltalk fällt deshalb heute aus, weil wir zwei Interviews für sie haben und die Sendung ist uns schlicht zu lang

00:00:47: würde.".

00:00:48: Mit Sebastian Pitzler von BSI Software & Oliver Schellenberger von der Fachhochschule Für Die Wirtschaft in Hannover sprechen wir über künstliche Intelligenz im Versicherungsvertrieb.

00:00:58: In den News der Woche weckt eine neue Studie Zweifel an den kranken Kassenfusionsplänen von Gesundheitsminister Carsten Linnemann.

00:01:07: Der Vermittlerverband AFW warmt, dass die Nachrichtendienstreform auch Vermittlertreffen könnte.

00:01:14: Der PKV-Verband kämpft gegen den Pflegesoli und die Allianz überholt ein Auto!

00:01:20: Und mit Natascha Brandenburg von der Kanada Live sprechen wir über den Einkommensschutzdeck Generation Z.

00:01:25: Übrigens wenn Sie das was wir hier machen so richtig schön und gut finden also nämlich dem Podcast dann zeigen sie uns doch gerne mal Und geben Sie uns auf Ihrer Podcast-Plattform einfach mal fünf Sterne.

00:01:37: Wir sagen schon mal Danke im Gespräch!

00:02:01: Was KI bringen kann, wenn man sie denn einsetzt.

00:02:04: Und ob man aus der Studie auch Lehren für Makler ziehen kann?

00:02:07: Habe ich mit Sebastian Pitzler, Executive Vice President AI bei BC Software und Oliver Schellenberger Professor an der FHDW besprochen.

00:02:16: Hallo Herr Pitzeler und Hallo Herr Schellenberger ganz herzlich willkommen bei uns im Podcast.

00:02:20: Schön dass Sie beide da sind.

00:02:22: Ja hallo schön das wir hier sein dürfen.

00:02:24: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:02:25: Wir freuen uns sehr mit Ihnen über unsere KI im Vertriebstudio sprechen zu dürfen.

00:02:29: Genau!

00:02:29: Sie nehmen es gleich vorweg.

00:02:31: Es gibt eine Studie, die sie beide – also die Fachhochschule der Wirtschaft und Software & Beta EBSI Software – vorgelegt haben.

00:02:39: Und da geht es genau um das Thema künstliche Intelligenz im Ausschließlichkeitsvertrieb ein sehr spannendes Thema wie ich finde.

00:02:47: Da ist ein Ergebnis dass neununddreißig Prozent der AOLA die KI selten oder nie benutzen.

00:02:55: Das fand ich recht hoch tatsächlich.

00:02:57: Hat Sie dieser Wert auch überrascht, Herr Pitzler?

00:03:00: Ja durchaus!

00:03:01: Ich mein wir sehen ja in den Medien ob es jetzt ein sozusagen informeller Kanal ist wie LinkedIn oder eben auch Pressarbeite geschieht rund um Versicherungswirtschaft IT aktuell Entwicklung das AI ja das Thema der Stunde ist rauf und runter diskutiert nicht erst seit gestern sondern jetzt auch schon seit man kann sagen einigen Jahren Und sehr oft lesen wir ja schon, wie viele versichere Erfahrungen sammeln mit KI oder im produktiven Einsatz haben.

00:03:28: Dafür finde ich dann die neunts dreißig Prozent dies selten oder nie nutzen doch tatsächlich einen überraschenden Wert an der Stelle.

00:03:39: Wir gehen davon aus dass KI also stand heute auch sehr viel öfter noch in Backoffice erprobt wird oder eben im Innendienst der Versicherungsunternehmen und gerade im Außendienst da wo viel Kundenkontakt ist und auch viel Unterstützungsbedarf besteht, vermutlich noch eine Lücke zu schließen ist.

00:03:56: Es fehlt sozusagen am Praxistransfer und das finde ich schon nochmal ein bemerkenswertes

00:04:01: Ergebnis.".

00:04:02: Also ich hätte dann noch eine Ergänzung und zwar haben wir ja ganz konkret gefragt wie KI im Arbeitsalltag genutzt wird und da finde ich die neununddreißig Prozent gar nicht so hoch weil wir kommen ja später noch dazu in welchen Agenturprozessen oder Vertriebsprozesses genutzt wird.

00:04:21: Und da will sie schnell herausstellen, wie sich diese neun- und dreißig Prozent

00:04:25: zusammensetzen.".

00:04:27: Okay dann sind wir jetzt schon mal sehr gespannt auf nachher!

00:04:30: Ein Ergebnis war auch dass sich achtundsechzig Prozent von ihrem Versicherer beim KI schlecht unterstützt fühlen.

00:04:37: Das finde ich auch ein bemerkenswertes Ergebnis.

00:04:39: Woran hakt es denn aus ihrer Sicht Herr Schellenberger?

00:04:42: Ja also ich glaube das ist weniger... Ein einzelnes Problem.

00:04:46: oder das sozusagen wenn man eines davon jetzt verbessert, dass man auf einmal da auf Null Prozent stößt und ich glaube es ist eher eine Kombination aus den Punkten.

00:04:56: Viele Versicherer haben inzwischen wirklich auch gut veröffentlichte KI-Initiativen.

00:05:01: Wir lesen das in der Presse aber wir stellen schon fest, dass beim Vermittler davon offenbar noch relativ wenig ankommt.

00:05:09: also ganz konkret für den Vermittleraltag zeigt halt ein Tool alleine reicht nicht Und gerade bei KI muss der Vermittler eben ganz konkret wissen, was darf ich überhaupt damit tun?

00:05:21: Was bringt mir das und wie integriere ich es auch in meinen Tagesablauf.

00:05:25: Also ganz konkrete Fragestellungen und hier scheint die Übersetzung häufig noch zu fehlen.

00:05:31: also wir sehen ja vielerorts ambitionierte KI Strategien aber es gibt noch keine formulierte KI-Strategie für den einzelnen Vermittlern und das sieht man hier offensichtlich in den Rückmeldungen sehr eindeutig.

00:05:44: Okay, also ist es dann aber auch ein Schulungsthema?

00:05:47: Dass da vielleicht noch wo nachgearbeitet werden müsste.

00:05:51: So dass die Vermittler dann eher Bescheid wissen wie setz ich's ein und was darf ich?

00:05:54: Naja Ich glaube was erstmal formuliert werden muss ist tatsächlich die Strategie Wie wollen wir die Tools nutzen?

00:06:01: Und wir sehen halt eben in der Agendasetzung scheinbar das sich zuerst mal sage ich mal in den Zentralen so hinter dem Vorhang Sich intensiv mit Prozessoptimierung beschäftigt wird.

00:06:14: Und ich glaube, sobald die Übersetzung raus an den berühmten Point of Sale geschieht wird dann diese Vertriebs- oder Vermittlerstrategien auch sehen werden und dann wird es sehr schnell gehen.

00:06:24: Dann ist Schulung sozusagen das erste was gemacht werden muss.

00:06:27: aber die vorbereitenden Arbeiten dazu, die muss es schon geben und da muss ganz klar sein wie verändert sich der Vermittlaralltag mit dem Einsatz und durch den Einsatz von KI?

00:06:38: Wenn ich das vielleicht noch mal von meiner Perspektive ergänzen darf oder kommentieren darf.

00:06:44: Ich glaube, dass sich die sixty- acht Prozent schlecht unterstützt fühlen mag vielleicht auch daher kommen das man ja im Lebensalltag als Privatmensch sozusagen mittlerweile sehr viel KI nutzt ob es jetzt der digital Assistenz zu Hause ist eine Siri oder Gemini oder an anderer Stelle.

00:07:04: und wahrscheinlich ist es eben das was ich vorhin ansprach dieser vielen Praxistransfer in den Berufsalltag, dass man das ein Stück weit vermisst.

00:07:12: Nach dem Motto ich bin doch privat schon sehr viel digitaler und KI-gestützter unterwegs als ich es heute im Praxisalltag oder wie Oliver Schellenberger sagte auch im BerufsAlltag erleben kann.

00:07:24: Übrigens die sixty acht Prozent hätten durchaus noch schlechter ausfallen können weil wir eben gesehen haben Oliver ich glaube das darf ich erwähnen aus den Studiendetails dass es weniger Häuser gibt die sehr weit sind Und da ist eine hohe Zufriedenheit.

00:07:39: Da gibt es eine Strategie, da gibt es Tools und eben Werkzeuge die bereits ausgerollt sind.

00:07:44: Das Groh der Mannschaft oder das Groh des Marktes jedoch nicht insofern.

00:07:49: ich glaube es fehlt dann eben manchmal an diesem Transfer.

00:07:53: was erleben wir im Alltag?

00:07:55: Was darf ich davon beruflich schon nutzen?

00:07:57: Ich glaube da ist eben ein gewisses Gap vorhanden.

00:08:01: vielleicht auch dann daran, dass vor allem von Vermittlerseite Chatbots genutzt werden.

00:08:05: Also ChatGBT oder so statt die spezialisierteren Vertriebskais, die es ja nun auch für sich ihrer Seite gibt?

00:08:12: Dass man einfach erst mal das benutzt, was man schon aus dem Privaten kennt?

00:08:16: Das ist ein super Punkt!

00:08:17: Wir sehen ja... Auch das ist ein Teil des Ergebnisses, das besonders häufig ich sage jetzt mal relativ banale Funktionen von KI genutst werden nämlich das, was so gängig ist wie Sie gerade gesagt haben ChatBots und Co.

00:08:31: Es liegt einerseits daran, dass Unternehmen bei KI schnell an Effizienz denken und weniger an Wachstums-Cases.

00:08:39: Da kommen wir gleich noch mal drauf – wo sind echte Chancen?

00:08:42: Das ist manchmal so das naheliegende Chatbot & Co.. Ich glaube aber eben was auch in dieser Statistik sich widerspiegelt, dass das so häufig genutzt wird, mag eben die Grauzone sein der sogenannten Schatten IT, dass es jetzt oft genutzwert Shatchity & Co.

00:08:58: kann eben auch daran liegen, dass es noch nicht mal zwingend vom Versichererbetriebsgeführt datenschutzkonform bereitgestellt wird.

00:09:05: Sondern vielleicht eben auch eine Durchmischung ist das der Vertriebsmitarbeitende hier und dort Chatshipity in der Privatversion einsetzt weil es sozusagen von der Firma gar nicht bereit gestellt wird.

00:09:16: Das ist Oliver Bittekorre Gemich ja eine gewisse Grauzone.

00:09:20: wir haben abgefragt was wird besonders häufig genutzt?

00:09:23: ob das Tool dann primär vom Versicherung bereitgestellt können wir gar nicht so dediziert sagen.

00:09:29: Deshalb glaube ich, Thema Schatten-IT spielt auch hier eine Rolle.

00:09:32: da wo ich vielleicht gar keinen Tool habe nutze ich das was ich kenne und dass ist natürlich für Versicherer also für Unternehmen die auch für Datenschutz und Co sichere Sorge tragen natürlich auch nochmal ein spannendes Themengebiet

00:09:46: ja.

00:09:46: Ja das kann ich nur bestätigen.

00:09:48: und wenn man diese Frage noch mal in der Ebene tiefer legt und sich mal anschaut wie die Antworten waren, wenn man sich die Altersgruppen anschaut.

00:09:59: Da sieht man durchaus in den Daten unsere Interpretation das so im Bereich erste Piloten oder so Fokusgruppen, Testgruppen gerade in den jüngeren Vermittler-Kohorten durchaus schon durchgeführt worden sind weil grade Jüngeren fühlen sich gerade hier nicht vom Versicherer schlecht unterstützt sondern da scheint es schon massive Aktivitäten zu geben was auch sehr beruhigend ist mit Blick auf Strategieformulierung, weil alles, was dort vertestet wird an Sicherheit grenzen.

00:10:31: Da Wahrscheinlichkeit dann in die Strategie reinkommt wenn man es ganz breit ausrollt.

00:10:37: Ein Ergebnis war auch das... Also wenn wir hier über die Potenziale sprechen, dass nur neun Prozent die KI nutzen für die CRM-Automatisierung und sogar nur fünf Prozent die Technik einsetzen um Leadscoring.

00:10:54: Dabei sehen Sie Herr Pitzler ja hier auch gerade irgendwie den größten Mehrwert der Technologie, warum ist es so dass die Vermittler dieses Potenzial was sich da offenbart durch die Technologie nicht unbedingt heben?

00:11:04: Ja sehr spannender Punkt den sie da ansprechen.

00:11:07: wie gesagt wir sehen eben das du diese Ich sag's mal, fast banalen und naheliegenden Funktionen wie Chatbots und Co.

00:11:14: sehr schnell genutzt werden weil eben häufig auf Effizienz geguckt wird und weniger auf Wachstumspotenziale.

00:11:21: Und wie kann ich eigentlich meinem Vertrieb helfen besser zu werden die Kunden richtig in den Fokus zu nehmen Kontext zu haben Kross- und Abselpotenziale zu identifizieren?

00:11:31: Tatsächlich ist dieser Bestandteil dort noch unterrepräsentiert was diese Mehrwertfunktion angeht Weil wir einerseits glauben, dass eben mächtige Tools die dort unterstützen können in der Breite noch nicht so im Markt angekommen sind wie sie sollten und weil es hier dann eben teilweise auch sozusagen was Sie vorher hinterfragt hatten ein Stück weit Aufklärungs- und Schulungsarbeit bedarf.

00:11:59: Chat ist offensichtlich das wir aber eben KI nutzen können für eine ein sozusagen datengestützte Vorbereitung auf dem Kundengespräch, spräßbegleitung, Gesprächsnachbereitung wo ich Verkaufseimpulse ableiten kann.

00:12:15: Da entsteht sehr viel Mehrwert und hier gibt es noch nicht ausreichend Abdeckung.

00:12:20: im Markt ist natürlich auch eine Frage ob Versicherer schon die richtigen Partner gefunden haben, um auch diese Wachstumsfelder und Chancen sozusagen zielgerichtet zu entwickeln.

00:12:32: Also insofern ja CRM-Automatisierung Leadscoring & Co.

00:12:36: bisher noch unterrepräsentiert aber definitiv ein Wachsungsfeld wo es am Ende dann gute Plattformen und die richtige Partner braucht.

00:12:43: ich bin mir sicher da ist der Markt gerade in Bewegung.

00:12:46: Da hätte ich tatsächlich noch eine Ergänzung Man muss bei der Frage hier auch nochmal wirklich ein Realitätscheck machen.

00:12:54: Also wir kommen aus einer Welt, da wurde CRM-Automatisierung noch per Excel-Listen Weitwurf gemacht und jetzt sind wir fünf Jahre später in einer KI Energiewelt oder in einer KAI-Welt wo auf einmal die Roboter die Daten hinten alle zusammenflücken.

00:13:11: das heißt also wenn man hier Vermittler fragt bekommt man sicherlich hier auch eine andere Antwort, als wenn man IT-Vorstände fragt.

00:13:19: Denn was hinter dem Vorhang schon an CRM Automatisierung generiert wird, das können die Vermittler in der Stelle natürlich nicht

00:13:25: beantworten.".

00:13:27: Es gibt eine sehr gute Nachrichterstudie und das ist die, dass siebzig Prozent der Vermittlere DKI für sich entdeckt haben von spürbaren Produktivitätsgewinnen dann auch sprechen.

00:13:37: Es lohnt sich also!

00:13:39: Wie sehe es denn für Sie beide als realistischer erster Schritt aus, was man tun könnte um auch KI-Skeptiker im Vertrieb?

00:13:46: Die ist ja wahrscheinlich durchaus noch gibt sie die Zahl vom Anfang dass die mit KI in Vertrieb ansteigen könnten.

00:13:53: Absolut ich glaube das eine der besten Nachrichten aus der Studie die KI nutzen, sehen spürbare Verbesserungen und möchten es auch gerne weiternutzen.

00:14:02: Also der Vertrieb ist offen oder die Vermittler sind offen für KI-Unterstützung und wissen diese Vorzüge für sich sozusagen auch zu nutzen.

00:14:11: Wie schon skizziert gibt's ja die unterschiedlichsten Use Cases oder eben praxisnahen Potenziale, die wir durch KI heben können.

00:14:19: Ich glaube ein realistischer erster Einstieg Können eben so Themen sein wie Wir helfen dem Vermittler beispielsweise mit etwas, das wir Briefing Agent nennen eine dreihundertsechzig Grad Sicht auf seinen Kunden zu erhalten.

00:14:33: Welche Kunden treffe ich heute?

00:14:34: Was waren die letzten Kommunikationsanlässe?

00:14:37: Gibt es Empfehlungen für Next Best Offer oder eben Cross und Upselling so dass ein Vermittlar sehr viel informierter und individuell vorbereitet auf den Kunden in einen Termin starten kann?

00:14:48: oder was wir auch diskutieren mit unseren Kunden, eine Art Debriefing Agent der mir dabei hilft nach einem Gespräch mit einem Vermittler schnell und einfach sozusagen verbal auszuspeichern.

00:15:00: Mensch!

00:15:00: Was habe ich gerade besprochen?

00:15:02: Und was sind die nächsten Schritte, die ich tun kann?

00:15:05: Da gibt es sogenannte Voice Agents, die dabei helfen können ein Gespräch aufzunehmen also zu transkribieren zusammenzufassen und wie nennens Verkaufsempulse entsprechend abzuleiten Unterstützung zu schaffen, die es mir im Alltag erleichtert mehr Zeit zu haben für das was wertstiftet nämlich das Kundengespräch indem ich optimal vorbereitet reinstate und mir nachher die Nachbereitung möglichst einfach gemacht wird.

00:15:31: Ja dem kann ich nur zustimmen.

00:15:33: wir sehen in den Gesprächen die wir im Nachgang zur Studie geführt haben tatsächlich dass gerade so diese kleinen Zeitkiller in den Agenturen die sind die als allererstes mithilfe von KI beseitigt wurden, dass teilweise Textgenerierung die früher lange gedauert hat deutlich schneller geht.

00:15:53: Alles was standardisiert werden kann ist mit KI natürlich sofort optimierbar und das ist etwas da muss man die Agenturen und die Vermittler gar nicht mehr so sehr davon überzeugen.

00:16:05: ich glaube der wichtigste nächste Schritt ist zu sagen wie es auch vertrieblich deutlich besser eingesetzt werden kann.

00:16:12: Da sehe sozusagen die Skeptiker noch deutlich stärker.

00:16:18: Und da muss man vielleicht dann auch realistischerweise sagen, da gibt es dann auch genau die Grenze nämlich da wo der Kunde dann sagt so jetzt will ich dich aber persönlich haben und das ist natürlich toll wenn man die Zeit sich auch nehmen kann weil im Betrieb der Agentur einfach vieles automatisiert werden konnte.

00:16:36: Nun ist die Studie ja vor allem auf den Ausflüssigkeitsvertrieb ausgelegt.

00:16:41: lässt sich denn aus den Erkenntnissen auch was auf dem Maklermarkt übertragen.

00:16:47: Die Unterschiede sind ja vor allem, dass die Makler natürlich jetzt nicht an einen Versicherer gebunden sind der sie dann entsprechend aber auch nicht ausstattet mit den Tools und sie dementsprechend natürlich für einem größeren Spektrum an möglichen KI-Tools stehen muss aber natürlich auch tendenziell ein bisschen überfordern kann.

00:17:01: also wie bewerten Sie denn diese Situation im Maklermarkt im Vergleich zur Ausschließlichkeit in Sachen KI?

00:17:06: Aus unserer Sicht ist das Thema KI Unterstützung im Vertrieb natürlich genauso für die Markler ein Thema.

00:17:12: Dort können wir eigentlich zwei Arten von Marklern unterscheiden, einerseits diese Großmarkler oder Makler-Konsolidierer, die ja auch sozusagen ganze Markler aufkaufen eben konsolidieren Bestände sammeln und zusammenführen.

00:17:30: dort sehen wir eigentlich Zwei Entwicklungsrichtungen, die durch IT-Synergien heben in Backoffice und die dies nicht tun.

00:17:39: Und da wo eben IT-Synergien ein Thema ist in dem ganzen Markler-Konsolidierungsgeschäft.

00:17:45: Dort kann man natürlich mit Tools und Plattformen eine Menge Mehrwert stiften, und da sehen wir einen entsprechenden Bedarf und eine Offenheit auch diese Art von Marktkonsolidarung zu unterstützen.

00:17:56: Die andere Gruppe der Markler sind ja dieser Einzelkämpfer sozusagen Kleinmarkler und

00:18:01: Co.,

00:18:02: die unterwegs sind.

00:18:04: Die tun sich natürlich etwas schwerer in diesem Wust und in dieser Vielfalt an Tools das Richtige auszuwählen, dass dann auch, ich sage es mal, regulatorisch konform einzuführen.

00:18:15: Insofern stehen die glaube ich für unterschiedliche Herausforderungen was und stückweit das ganze Thema Markkonsolidierung auch befördert sicherlich in Zukunft.

00:18:25: Insofern für die Großmarkler und Markler-Konsolidierer sehen wir erhebliches Potenzial, wo wir auch entsprechend unterstützen können.

00:18:31: Die Frage ist eben da, glaubt man an Synergien durch IT im Backoffice oder nicht?

00:18:36: Und da wo es ein Thema ist kann man natürlich durch solche KI-Plattformen eine Menge bewirken gerade dann wenn's auch regulatorisch konform eingeführt wird.

00:18:46: Das ist genau das Stichwort, das würde ich nämlich genau bestätigen beim Marcheises.

00:18:50: fast Spiegel verkehrt wie in der AO.

00:18:52: Er hat größere Freiheiten, kann neue Lösungen relativ schnell einsetzen aber wir dürfen nicht vergessen er trägt gleichzeitig natürlich wesentlich stärker die Verantwortung für Datenschutz, Integration, Auswahl Wirtschaftlichkeit etc.

00:19:07: und damit ergeben sich für mich tatsächlich auch Chancen wiederum für Pools Verbünde und spezialisierte Plattformanglieder genau wie Sebastian noch gesagt hat.

00:19:15: Okay, dann kommen wir auch schon zur letzten Frage.

00:19:18: Ich finde, ein Satz den man relativ oft in diesem Zusammenhang mit KI hört im Vertrieb ist ... Die KI wird die Beratung nicht abschaffen aber für diejenigen Vermittler werden es schwer haben, die KI nicht nutzen.

00:19:31: also das find ich so ein Standardsatz in meinen Zwischenhörigen.

00:19:34: Stimmen Sie dem der Aussage zu?

00:19:37: Aus Sicht von BSI Software Definitiv.

00:19:41: Wenn ich das vielleicht einstreuen darf, wir haben als BSI Software ja auch so eine Art Shortcast Format wo ich zuletzt eine Vertriebsvorstände in der Signal Iduna interviewen durfte und dort ist genau dieses Zitat gefallen.

00:19:53: Wir glauben eben dass KI nicht die persönliche Beratung aftschafft sondern wesentlich unterstützt und dass die Vermittler eben erfolgreicher werden die gut vorbereitet sind den Zeitverschaft wird für die es was zählt, nämlich den zwischenmenschlichen Kontakt Empathie und Co.

00:20:09: um Kundenbindung nochmal ganz anders zu betreiben, die hinterher unterstützt werden.

00:20:13: also insofern ich glaube ja die mit dem sozusagen besseren Werkzeugen unter besseren Unterstützung werden wirtschaftlich auch erfolgreicher sein und insofernt ist das eine Frage eben diese Tool so einzusetzen dass sie die Menschen unterstützen.

00:20:33: Ich darf ergänzen, dass ich würde sogar einen Schritt weitergehen und sagen zwingenderweise müssen Vermittlerinnen und Vermittlern in Zukunft mit KI arbeiten.

00:20:44: Das gebietet alleine der demografische Wandel und die Betreuungsspannen.

00:20:49: Letztere werden sich definitiv erhöhen in den nächsten fünf bis zehn Jahren Und da werden diejenigen erfolgreich sein, die sehr genau und gut analysiert haben.

00:21:01: Sie gebraucht werden persönlich beim Kunden und was sie halt eben auf der anderen Seite mit der Hilfe von KI in der Agentur automatisieren können.

00:21:10: Also die Facetime oder die Zeit beim Kunden, die wird umso wertvoller, je höher die Betreuungsspannen sind und da die besten Gespräche zum richtigen Zeitpunkt führen zu können – das wird der Erfolgsfaktor.

00:21:22: Ich glaube nicht dass es Vermittler in zehn Jahren gibt, die noch nicht mit KI arbeiten.

00:21:27: Das kann ich mir einfach nicht vorstellen!

00:21:29: Und vielleicht auch da noch eine Ergänzung, ich bin voll bei dem was Oliver Schellenberger gerade gesagt hat.

00:21:35: Ich glaube am Ende wird das Thema Einsatz von KI-Tools auch von den nachwachsenden Vermittlergenerationen gefordert sein.

00:21:43: also sprich es ist auch das Thema Talent Recruiting und Employer Branding.

00:21:48: die solche Tools nicht einsetzen und ihre Vertriebe unterstützen werden die jungen Talente gar nicht mehr anziehen können.

00:21:54: Also insofern ist es glaube ich sogar Ein Beitrag dazu, wie attraktiv Versicherer für die Vermittlergeneration der Zukunft ist.

00:22:02: Also generell ein... Man kann sagen auf jeden Fall ein Impuls sich mit dem Thema zu beschäftigen sowohl von Versicherers Seite als auch vom Vertriebsseiter also von Vermittlers Seite aus um nicht abgehängt zu werden in fünf bis zehn Jahren.

00:22:15: Ich danke Ihnen ganz herzlich fürs Gespräch.

00:22:16: das war sehr interessant und vielen Dank für die interessanten Einsichten.

00:22:21: Sehr gerne!

00:22:21: Herzlichen Dank für Die Einladung und Möglichkeit.

00:22:27: Bundesgesundheitsminister Karsten Lindemann von der CDU will die Zahl der Krankenkassen drastisch reduzieren.

00:22:34: Nämlich von aktuell dreinneunzig auf maximal zwanzig!

00:22:38: Das soll Kostensparen, würde das tatsächlich etwas bringen?

00:22:42: Das hat das DFSI Deutsches Finanz-Service-Institut jetzt untersucht.

00:22:47: Die Analysten betrachteten die Finanzdaten von viervierzig Krankenkassens für zwei tausendfünfundzwanzig.

00:22:53: Ergebnis Zwischen Kassengröße und Nettoverwaltungskosten je Versicherten besteht kein belastbarer Zusammenhang.

00:23:00: So lagen die gewichteten Netto-Verwaltungkosten bei Kassen mit Fünfzigtausendundeins bis Zweihunderttausendsversicherten im Schnitt bei Einhundertseptzig Euro je Versicherten, bei Kassens mit Zweihundredtausenden und Eins bis Fünfhunderttaussend versicherten dagegen bei Einenhundertneinzig Euro.

00:23:16: Großklassen mit über einer Million Versicherte kommen im Snitt auf Einhundertzehnachtzig Euro!

00:23:21: Und auch innerhalb der Größengruppen zeigen sich erhebliche Spannen.

00:23:25: Die Technikerkrankenkasse kommt auf onehundert-acht Euro je versicherten, die KKH als ebenfalls große Kasse auf zweihundertzehn achtzig

00:23:34: Euro.

00:23:34: Das DFSI sieht sich mit diesem Befund durch die Finanzkommission Gesundheit bestätigt, die ebenfalls keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen Kassengröße und Verwaltungsausgaben feststellt – und auf Österreich verweist!

00:23:48: Dort stiegen die Verwaltungsausgaben nach der Zusammenlegung der Gebietskrankenkassen zwischen.

00:23:55: im Jahr ist es deutlich.

00:23:57: Ein Sparpotenzial sieht die Kommission stattdessen in mehr Preiskampf.

00:24:02: Grüße ist kein Effizienzsiegel, sagt Thomas Lemke Geschäftsführer des DFSI.

00:24:06: und weiter eine große Krankenkasse kann sehr günstig arbeiten sie kann aber auch sehr teuer verwalten.

00:24:12: Fusionen können sinnvoll sein wenn Sie tatsächlich bessere Strukturen schaffen.

00:24:16: Die Vorstellung, man müsse nur Kassen zusammenlegen und die Kosten würden automatisch sinken wird von den Daten aber nicht getragen.

00:24:23: So lämke

00:24:23: weiter.".

00:24:26: Das Bundeskabinett hat eine Reform des Nachrichtendienstrechts beschlossen – und die wirkt sich auch unmittelbar aus auf Teile der Finanz- und Versicherungsvermittlung, berichtet der Bundesverband Finanzdiensteleistung AFW.

00:24:40: Laut dem Regierungsentwurf sollen das Bundesamt für Verfassungsschutz und der Bundesnachrichtendienst künftig Auskünfte auch von Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz verlangen können.

00:24:51: Eine Gruppe, in die auch viele Versicherungs- und Finanzvermittler fallen.

00:24:55: Besonders weit reiche die Regelung bei ungebundenen Versicherungen so der AFW.

00:24:59: Wer bestimmte Versicherungsprodukte vermittelt, insbesondere Lebensversicherungen sei bereits heute verpflichteter nach dem Weltwäschegesetz Schon ein einzelnes entsprechendes Geschäft im Kalenderjahr könne hierfür ausreichen.

00:25:11: Zu der AFW weiter!

00:25:12: Das ist der Punkt, den viele Vermittlerinnen und Vermittlern vermutlich nicht auf dem Schirm haben, sagt Nohmen Wirt, geschäftsführnder Vorstand des AfD.

00:25:21: Ein Versicherungsmarkler kann überwiegend im Sach- und Gewerbegeschäft tätig sein.

00:25:25: Vermittelt er daneben auch nur eine einschlägige Lebensversicherung?

00:25:30: Kann er bereits GWG verpflichteter sein?

00:25:33: Und genau an diesen Status knüpft der neue Gesetzesentwurf an Zitat Ende.

00:25:39: Nach

00:25:53: dem Regierungsentwurf können die Auskünfte vorhandene Daten über Personen- und Geschäftsbeziehungen betreffen, über das ersuchen darf die betroffene Person grundsätzlich nicht informiert

00:26:03: werden.".

00:26:03: Gleichzeitig darf allein aufgrund dessen keine für sie nachteilige Maßnahme getroffen werden, etwa des Beenden oder Beschränken einer Geschäftsbeziehung.

00:26:11: Der Gesetzentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts hat das Bundeskabinett am zwölften August twenty-sechzechsundwarzig beschlossen.

00:26:18: Es befindet sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren – es ist also noch nicht geltendes Recht!

00:26:25: Der Lobbyverband der privaten Krankenversicherung, der PKV-Verband hat ein Rechtsgutachten vorgelegt.

00:26:36: Dass ein solcher Finanzausgleich rechtlich nicht zulässig sei und der sozialen Pflegeversicherung der SPV auch nicht helfen würde.

00:26:44: Hintergrund ist der Plan der Bundesregierung das sich die private Pflegefersicherung finanziell an der SPVO beteiligen soll.

00:26:51: Das Bundesarbeitsministerium verweist auf unterschiedlich verteilte Risiken.

00:26:55: Demnach betrug die Quote der Pflegebedürftigen, in der SPV, acht Komma eins Prozent und in der privaten vier Komma fünf Prozent.

00:27:04: Also fast die Hälfte!

00:27:05: Über den Ausgleich hofft das Ministerium auf zwei Milliarden Euro im Jahr für die

00:27:09: SPV.".

00:27:10: Nun aber der Konter des PKV-Verbandes.

00:27:13: Er zitiert den Rechtswissenschaftler Hanno Kube von der Universität Heidelberg.

00:27:18: Der kommt im Rahmen einer Studie zu dem Schluss, dass der Finanzausgleich einer verfassungswidrigen Sonderabgabe der Privatversicherten entspricht.

00:27:27: Auch irgendeine Nutzen kann Kube offenbar nicht erkennen – ein Mitglied der SPV würde gerade mal um € oneinundvierzig im Monat entlastet.

00:27:37: Zieht man den Anteil der Beihilfe ab, wären es sogar nur siebzig Cent!

00:27:42: Außerdem rechnet Kubel damit, dass die Zahl der privatversicherten Pflegebedürftigen aus demografischen Gründen demnächst schneller steigt als in der SPV.

00:27:50: Stichwort Babyboomer.

00:27:52: würde man also Risiken ausgleichen wollen könnte das Geld im Extremfall bald von der sozialen in Richtung der privaten Pflegefersicherung fließen.

00:28:02: Es gibt ja immer diese unterhaltsamen Listen welche Marke wie viel wert ist und welcher Region.

00:28:09: hier es wieder einer.

00:28:10: Die Allianz hat ihren Markenwert innerhalb nur eines Jahres nämlich beträchtlich gesteigert und stieg damit auf Rang zwei der wertvollsten Marken in Deutschland auf.

00:28:20: Das meldet das Analysehaus Brand Finance.

00:28:23: Demnach ist die Marke Allianze inzwischen fifty-fünfzig, sechs Milliarden Euro Wert – das sind fast achtzehn Prozent mehr als im Jahr zuvor!

00:28:31: Brand Finance sieht Zitat außergewöhnliche Finanzergebnisse und ein günstiges Zinsumfeld als Stützen.

00:28:38: Außerdem habe die Allianz ihre Marke gestärkt, indem sie die Partnerschaft mit den Olympischen und Parä-Olympischen Spielen bis zu einem Jahrzehnte verlängerte.

00:28:47: Das fördere Sympathie und Kaufbereitschaft bei Kunden – und stärke den Ruf als «vertrauenswürdiges und zuverlässiges Unternehmen».

00:28:55: Aufrang drei folgt mit Abstand ein Absteiger aus der Autobranche.

00:28:59: Mercedes-Benz ist lediglich noch für ca.

00:29:07: Unter anderem liegt das an schwächelnden Gewinnaussichten und dem allgemein schwierigen Umfeld für Verbrenner-Autos.

00:29:14: Ganz an der Spitze behauptete sich übrigens die Deutsche Telekom mit einem Markenwert von satten, drei in achtzig, vier Milliarden Euro!

00:29:22: Die nächsten platzierten Versicherer sind Munich Rea auf Rang XXIII, Hannover Rea auch Vierundzwanzig und Ergo auf Zweiunddreißig.

00:29:33: Im Gespräch viele junge Menschen wissen dass sie ihr Einkommen absichern sollten.

00:29:38: theoretisch, denn trotzdem besitzt nur ein Teil von ihnen zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

00:29:44: Das will keiner da live ändern und vermittlern Instrumente an die Hand geben wie man die Generation Z besser erreicht.

00:29:51: Natascha Brandenburg aus der Vertriebsunterstützung erklärt uns das alles mal!

00:29:56: Ich begrüße hier bei uns Natascha Brandenburg.

00:29:59: Sie ist, und das muss ich mal ablesen, Business Consultant Protection Solutions by Canada Live!

00:30:05: Wir übersetzen es einfach einmal mit Vertriebsunterstützung für Risikoprodukte.

00:30:10: Richtig, Natasca?

00:30:11: Das ist richtig

00:30:12: ja hallo.

00:30:12: Herzlich willkommen hier in unserem Studio.

00:30:15: Dankeschön.

00:30:15: Wir haben das Thema tatsächlich Risikopodakte.

00:30:19: Es geht um Berufsunfähigkeit.

00:30:21: Da habt ihr von Kanada Live eine Umfrage durchführen lassen, von C-Way unter jungen Leuten.

00:30:27: Und da kamen ein paar ganz interessante Sachen raus und zwar zwei neunzig Prozent.

00:30:31: Ganz schön viel!

00:30:32: Der Jungen Leute ist es wichtig, Einkommen abzusichern aber – und jetzt kommt das aber – siebenunddreißig Prozent haben überhaupt nur das entsprechende Produkt dazu also eine B-U Versicherung.

00:30:42: was läuft denn da?

00:30:43: Falsch mehr Tasche

00:30:44: Ja, also erstmal freuen wir uns natürlich dass so viele sich damit beschäftigen und den Sinn mittlerweile erkannt haben.

00:30:50: Dass man was braucht genau die Erkenntnis ist da.

00:30:53: auf der anderen Seite hat diese Umfrage tatsächlich auch gezeigt das jeder zweite Der Meinung ist, er könnte von seinen Ersparnissen leben.

00:31:00: Wenn das Einkommen ausfällt und auch fast jeder Zweite sich einfach mal so auf seine Familie verlässt, dass die dann halt eben schon zahlen, wenn dann halt was passiert.

00:31:08: Und das ist irgendwie ja so ein Punkt wo wir vielleicht doch mal alle ansetzen müssen weiter hin.

00:31:14: Die A wird die Familie sich bedanken, die Eltern wahrscheinlich auch, Eltern zahlen für ihre Kinder.

00:31:18: Dass das nicht gerade der Sinn ist.

00:31:20: Auf der anderen Seite zu zeigen, dass Erspannisse je nachdem man nicht berufsunfähig werde, wie viel soll ich auf der hohen Kante haben?

00:31:27: von dann halt eben einige Jahre leben kann.

00:31:30: Also das muss man den jungen Leuten vielleicht auch mal erklären, dass es nicht so ganz überein passt.

00:31:35: Wir

00:31:35: kennen BUs die verdammt lange dauern ne?

00:31:37: Genau

00:31:37: richtig und da reden wir dann über Barwerte, die haben schon ins Ex vielleicht bis sieben städtelige gehen.

00:31:42: Als Technikwansche also dann gucken wir doch mal was Kanada Live dann hat.

00:31:46: ihr habt eine neue Produkt.

00:31:47: ist das eine Produktlinie?

00:31:49: Nein, das ist eine Kampagne.

00:31:51: Also ja genau!

00:31:52: Das ist kein Produkt speziell für junge Leute sondern tatsächlich einfach ne Kampanie womit wir Geschäftspartnern, Marklern helfen wollen diese Junge-Zielgruppe zu verstehen und eben zur Berufsunfähigkeitsversicherung auch anzusprechen.

00:32:05: Und um das Ganze ein bisschen greifbar zu machen, habt ihr vier Lebenswelten entwickelt herausgefunden ermittelt.

00:32:14: Erst mal was ist denn da?

00:32:16: Ja also in Köln sagen wir ja jeder Jig ist anders, also jeder Mensch ist anders und deswegen haben wir uns halt eben angeschaut wie ticken die jungen Leute, wie gehen sie heran an das Thema Versicherungen?

00:32:28: Und da haben wir dann letztendlich diese vier Lebenswelten kreiert.

00:32:31: Ich zähl sie mal kurz auf.

00:32:33: Karriere, Genießer, Freiheit ist dabei und die Ballons.

00:32:37: Ich überleg gerade wo ich da bin!

00:32:39: Wo bist du?

00:32:39: Ich glaube beim Genießhaben.

00:32:45: Haben da irgendwelche Profis mitgelöscht?

00:32:47: Also Pädagogen oder Psycholeute, die das ermittelt haben und sagen was es ist.

00:32:54: Ne ne das nicht!

00:32:55: Wir haben eine Verbraucherumfrage gemacht in dieser Altersrange so zwanzig bis dreißigjährige.

00:32:59: wie gehen sie mit Versicherungen im Finanzen um?

00:33:02: und zeitgleich haben wir die sogenannten Sinus-Milieus abgefragt Dieses Sinus-Institut, die dann Sinus Milius ermittelt haben und da haben wir einfach geguckt.

00:33:11: Also das sind Lebensstile, Lebenswelten, Werte, die da abgefragt werden und dann werden sie einkategoriert und die haben wir halt mit abgefragt.

00:33:20: Welchen Beruf haben diejenigen?

00:33:22: Was verdienen die?

00:33:23: Wie ist der Lebensstil?

00:33:25: Also diese Grundwerte bin ich eher traditionell unterwegs.

00:33:28: Bin nicht so in die bürgerliche Mitte oder ... Postmoderne nennt sich das Ganze.

00:33:32: Und das haben wir so übereingebracht und dann sind heraus letztendlich diese vier Lebenswelten entstanden,

00:33:38: aber ... Nur vier.

00:33:40: Ist das Ihnen nicht ein bisschen hart vereinfacht?

00:33:42: Ja, man hätte natürlich noch viel, viel kleinteiliger um halt das Ganze machen können ist natürlich dann aber auch extrem viel für einen selbst.

00:33:49: ich denke mal wenn man eine grobe Richtung hat Ich nenn es einfach aus der Farblehre wir kennen die blau strukturierten grün-gelb und rot ist ja manchmal nicht ganz so einfacher weil ich weiß dann ungefähr wie tickt er jenige?

00:34:00: nur der eine mag gerne zahlen andere macht lässt sich gerne Sachen vielleicht mit Bildern oder Geschichten erklären.

00:34:06: Ja, und da denke ich mal einfach, dass wenn man so vier hat wo man weiß hey wie kann ich mit dem kommunizieren?

00:34:11: Und was sollte im Beratungsgespräch definitiv nicht sagen.

00:34:15: Weil GenZ ist auch nicht GenZ.

00:34:18: Also wir zicken alle unterschiedlich.

00:34:20: Ich kann den vierzigjährigen nicht wie ein... also nicht jeden Vierzigjährigen gleich ansprechen genauso wenig als den zwanzigjährige.

00:34:26: Und von daher wollen wir da einfach nur Leitfaden an die Hand geben.

00:34:30: Dann hätte ich ganz gerne.. Ich habe mir einen Beispiel rausgepickt Das Beispiel Karriere, die Lebensweltkarriere.

00:34:38: Was sollte man da tun?

00:34:41: Was sollte das erlassen?

00:34:42: Ja, also die sind sehr analytisch und faktenorientiert unterwegs tatsächlich.

00:34:47: Und wie gesagt das ist egal wie alt sie sind nur ob zwanzig oder dreißig Die ticken da so ähnlich.

00:34:52: und da muss ich halt einfach wissen die möchten beraten werden auf Augenhöhe natürlich mit Fakten und dann wollen die auf der Basis entscheiden ja mache ich oder mache Ich nicht den kann ich nicht damit kommen zum Beispiel mit Angst hab was passiert wenn du nicht abgesichert bist.

00:35:08: ich weiß nicht ob wir vor nichts Angst haben aber die mögen diese angstkäule halt eben nicht, da machen die dann zu.

00:35:13: Und das ist halt einfach das was ich dann bei so einem Typen zum Beispiel wissen muss und wir haben sie dann beschrieben also sodass sich dann auch ein bisschen weiß was macht der beruflich welche werte hat er etc.

00:35:23: dass alles noch mit beschrieben so und dass ich den halt eben auch ein bissel einstufen kann wenn er kunde dann bei mir sitzt und ich weiß dann was du so machst dann kann ich in die richtung gehen.

00:35:34: Dann geht es ja sicherlich auch darum mal Leute in die Beratung reinzuholen.

00:35:39: und da wollt ihr den Vertriebsleuten etwas an die Hand geben, nämlich den Vertriebsnavigator.

00:35:44: Was ist das denn für eines?

00:35:46: Genau!

00:35:46: Es ist ein digitales Tool über uns im Internet.

00:35:48: da kann jeder darauf zugreifen sich das individualisieren mit seinen Kontaktdaten und geht es letztendlich um die Kundenansprache.

00:35:55: man natürlich ganz viel für die Risikoabsicherung aber auch für die Altersvorsorge.

00:35:58: also ruhig mal reinschauen Und jede Kampagne, die wir machen, wird da angelegt.

00:36:03: Da finde ich dann immer die Infos dazu.

00:36:05: Ich kann IKs verschicken und Kundenmagazine erstellen zu speziellen Themen also sehr individuell.

00:36:10: Speziell für die Kampagne BU&U haben wir Flyer gemacht damit ich direkt die Zielgruppe ansprechen kann.

00:36:17: wenn ich weiß welchen Beruf der zum Beispiel macht habe ich einen passenden Flyer dafür und extra dafür auch noch den BU-Matcher, ein bisschen so wie Tinder angelegt.

00:36:26: tatsächlich mit Zweifel und genau passt die BU zu mir.

00:36:30: Das versuchen wir bei Gamification da so ein bisschen rüberzubringen.

00:36:33: Da weiß ich dann aber auch welche Lebenswelt zum Beispiel digitale Tools mag und welche nicht.

00:36:37: Vorher reingucken?

00:36:38: Also frag ja auch nicht jeder!

00:36:39: Genau vorher reing gucken wo kann ich das zum Beispiel bringen und wo nicht.

00:36:44: Also hoffen Technik Ein

00:36:45: Haufen Technik, ja.

00:36:46: Ja und das Schöne ist wir machen auch ganz viel mit Wide Label.

00:36:49: also manchmal findet man unser Logo manchmal nicht.

00:36:51: Also da kann man mal reingucken aber natürlich geht es um unsere Produkte.

00:36:54: also irgendwo im Kleingedrucken findet man schon dass die Kanada live dahinter steckt.

00:36:59: Jetzt hat die Umfrage der ich begonnen habe vor unter den jungen Leuten.

00:37:03: da hat auch jeder fünfte gesagt, dass er sich Inspirationen oder Informationen über Social Media holt.

00:37:10: Hat der Navigator da auch was?

00:37:11: Ja, da haben wir auch was.

00:37:12: Da haben wir extra Social-Media-Posts erstellt die dann jeder nutzen kann auf den Kanälen, die er benutzt also Instagram zum Beispiel oder vielleicht auch Whatsapp in den Status einfach mal stellen und wir haben das natürlich versucht so ein bisschen im Sprech der jungen Leute auch rüberzubringen.

00:37:26: Also war es uns dann komisch erscheinend nutzend im Zweifel und ich finde sie sich auch wieder weil Sie halt zu sprechen was heißt Platt, man nennt es ja einfach Memes.

00:37:36: Und die finden wir da wieder und auch in Anlehnung an das, was junge Menschen auch schon tatsächlich bei Facebook oder Instagram schon mal gesehen haben und sagen hey dann haben wir's auf die BU einfach umgemützt.

00:37:46: Gerne mal reinschauen.

00:37:47: Gerner mal reinschaun prüfen!

00:37:48: Die Mimification, denn was jetzt mal?

00:37:50: Ja.

00:37:52: Dann kommen wir nochmal zum Produkt selbst.

00:37:54: Da habt ihr bekannt gegeben, ihr habt für junge Leute in der BU Versicherung die Fragen vereinfacht.

00:38:01: Wie ging dir davor?

00:38:02: Genau, es geht um junge Berufstätige.

00:38:04: Das ist ganz wichtig an der Stelle.

00:38:06: Zwischen zwanzig und dreißig Jahren geht das Ganze dann.

00:38:09: Und wir haben also unsere Gesundheitsfragen in sich stark eingekürzt... ...und dann haben wir noch die Fragen zum Lebensstil sehr stark reduziert.

00:38:16: Einfach weniger fragen.

00:38:17: Genau!

00:38:18: Ja mit weniger Fragen zum Ziel.

00:38:20: Aber ihr habt auch die versicherbare EU-Rente gedeckelt auf zweitausend Euro im Monat?

00:38:25: Warum dort dieser Deckel?

00:38:27: Ja, das richtig.

00:38:28: Also bei Azubis sind wir bei den ´thausundfundhundert Euro', also wenn die Azubi´s sind ist es bei ´tausundfuhundert Euro unsere Grenze.

00:38:34: Wenn die ausgelernt sind und im Berufsleben stehen bei zweitausund Euro und bei vereinfachten Gesundheitsfragen muss man als Versicherer einfach gucken was ist die Grenze?

00:38:42: was kann ich da machen um halt eben letztendlich das gesamte Kollektiv da ja auch noch mitzuschützen?

00:38:47: Das Schöne allerdings ist aber, auch wenn wir von vereinfachter Gesundheitsprüfung sprechen.

00:38:51: Natürlich kann man trotz dem ganz normal die Dynamik mit einschließen und hinterher auch die Nachversicherungsgarantie wie sie alt für eine normale Gesundheitsprüfung sage ich mal gilt ganz nochmal nutzen.

00:39:01: also wenn die Kunden dann irgendwann mal mehr verdienen wächst der Vertrag durch die Ereignisse ganz normal einfach mit.

00:39:08: der ist also nicht im Beton gegossen.

00:39:10: Der

00:39:10: ist nicht in Beton gegangen?

00:39:11: Nein!

00:39:12: Dann sind wir alle beruhigt und ich sage Natascha, hab vielen Dank für die Auskünfte und die Informationen über BU and

00:39:19: YOU

00:39:20: und die BO-Versicherung und ich bedanke mich auch bei Ihnen

00:39:27: Und

00:39:28: das war es mit dieser Podcastfolge.

00:39:30: Wir hören uns am kommenden Freitag wieder.

00:39:32: Bis dahin gilt wie immer bleiben Sie optimistisch genießen sie das Wochenende und kommen Sie

00:39:37: gut in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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