Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminziapodcast für Versicherungsheld.

00:00:08: Mein Name ist Karen Schmidt

00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Wir kommen in die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge twohundertundachtzig unseres Podcasts.

00:00:33: Heute ist Freitag der elfte September zwei tausendsechsenzwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:39: Im Schmolltalk widmen wir uns einer aufgeflammten Diskussion zum Thema Fünf-Jahre-Störnerhaftung.

00:00:44: Reicht das oder reicht es nicht?

00:00:46: Mit Knut Besold von KPMG sprechen wir über den Versicherungsmaklermarkt!

00:00:51: Und in der News der Woche dreht sich ein BGH Hotel um das Werkstattrisiko in der Kfz-Versicherung, Der Pflegeversicherung geht im Oktober wohl das Geld aus, junge Menschen kaufen Immobilien günstig und modernisieren dann... ...und die DWS benennt sich wieder

00:01:08: Zurück!

00:01:09: Übrigens, wenn Sie unseren Podcast schön und gut finden dann zeigen sie uns das gerne.

00:01:13: Und bewerten sie uns auf Ihrer Podcast-Plattform doch mit fünf Sternen...

00:01:19: Aus der Redaktion.

00:01:20: Herzlich willkommen zum Schmolltalk.

00:01:22: es ist lange her Es ist

00:01:23: sehr lange her.

00:01:24: Es ist richtig lange her.

00:01:26: Meine Güter sind wir alt geworden seitdem?

00:01:28: Aber wir freuen uns dafür

00:01:28: umso mehr heute mal wieder ein bisschen zu

00:01:30: quatschen.

00:01:30: Ja

00:01:32: und

00:01:33: gleich mit einem Granatenthema.

00:01:34: Ja

00:01:34: erzähl doch mal, wie geht's heute?

00:01:36: Wir steigen direkt ein.

00:01:38: Mehr geht auch nicht, ne?

00:01:40: Es geht um die staatlich geförderte Altersvorsorge, Vulgo, die ehemalige Priester- Rente!

00:01:49: Der heißt ja gar nicht Priester, der heißt ja Riester.

00:01:52: Die Riesterrente, zwei Punkt Null sozusagen

00:01:55: Und das neue altersvoresorge depot.

00:01:58: und dort um das leidige Thema Provisionen Wobei so leidig ist es gar nicht Wichtig.

00:02:03: Aber Ich glaube, so Verbraucherschützer müssen jetzt ganz tapfer sein.

00:02:08: Es wird wohl doch Beratung auf Provisionsbasis geben.

00:02:12: zum Thema staatlich geförderte Altersvorsorge und da hat Barfin Versicherungsaufseherin Julia Wienz etwas gesagt und geschildert was die Gemüter erregt.

00:02:23: Die Spannung ist nicht mehr richtig zu ertragen.

00:02:27: Im Grunde ist es Mathematik.

00:02:29: Also, dann leg mal los.

00:02:30: Wir

00:02:30: machen jetzt einmal ein Jahrben aus, Jahrbeen Rechnung!

00:02:35: Im Rahmen der staatlich geförderten Altersvorsorge ist es ja Produktgebern verboten Abschlussprovision sofort zu berechnen sondern die müssen Abschlusskosten über die gesamte Sparphase verteilen.

00:02:47: das heißt im extremen Fall wenn er so'n zwanzigjähriger ist, müssen die das denn über vierzig Jahre verteilen oder länger?

00:02:55: So aber Vermittler hätten ja ganz gerne Abschlussprovision am Anfang.

00:03:02: Und das ist der Konflikt, den Frau Wins dort schildert!

00:03:05: Das heißt wenn sich alle so durchsetzen und wenn es alles so läuft dann müssten halt Produktanbieter in dem Fall Versicherungsunternehmen im Vorkasse gehen.

00:03:14: Das heißt die müssen das vorab den Vermittlern zahlen und dann aber über vierzig Jahre oder noch länger den Kunden in Rechnung stellen also verteilen Kant, weil man ja die jetzt.

00:03:31: ich versuche den Bogen nicht anzuwärts machen.

00:03:33: Aber diese neuen Produkte soll man einfach ja auch schneller wechseln können und das ist dann insofern riskant.

00:03:39: der Versicherer ist in Vorkasse gegangen hat jetzt gerade erst mal zwanzig jahrelang dass wieder so zurückgeholt aber eben noch nicht komplett unter Kunde geht.

00:03:48: weg ist er zack kommt also der Vorschlag von Frau Wienz, die sogenannte Stornohaftung der Vermittler zu verlängern.

00:03:56: Üblich sind ja gerade ... Schmidt?

00:03:58: Wie viel?

00:03:59: Fünf Jahre!

00:04:00: Genau.

00:04:01: und da sagte dann Frau Wiens das könnte nicht reichen, das könnte man verlängeren.

00:04:08: Und dass er hitzt die Gemüter

00:04:11: natürlich naturgemäß der Vermitterverbände weil es für Vermittlern auch so eine Sache ist Die müssen über diese fünf Jahre kann halt jederzeit es heißen, nee die Provision muss dann zurückgezahlt werden bei einem Storno.

00:04:25: Und wenn man die Zeit dann jetzt verlängert auf zehn Jahre oder was?

00:04:29: Dann ist diese Unsicherheit natürlich deutlich länger und das ist für die Vermittler nicht ohne.

00:04:36: Und jetzt müssen wir einfach mal sagen Leute auch zum Beispiel hier so eine Verbraucherzentrale oder so ne ihr kriegt einen Honorar und müsst in zehn Jahren davon die Hälfte wieder zurück zahlen Einfach mal betriebswirtschaftlich Mist.

00:04:51: Das ist schon einfach eskant, hier geht's zum Einkommen.

00:04:54: Hier geht es darum dass sich Leute auch ihre Brötchen verdienen müssen jetzt mal unabhängig von der Höhe und von der ganzen innerlichen Einstellung dazu oder so.

00:05:04: aber das ist einfach ein Knackpunkt.

00:05:07: und da war natürlich der AFW.

00:05:08: die beiden Vermittlerverbände sind auch die lautesten Vermittlarverbände oder?

00:05:13: Ja, ja.

00:05:15: Zack!

00:05:15: Hoch auf die Barrikaden?

00:05:18: Nee können wir nicht.

00:05:19: also Stornohaftung verlängern, nee geht nicht ist Mist aus den Gründen, die wir gerade gesagt haben.

00:05:26: Michael H. Heinz Präsident des BVK sagt zum Beispiel Uthon Versicherungsvermittler dürfen nicht zu den Leidtragen in einer Reform werden, die ausdrücklich mehr Wechselmöglichkeiten und Flexibilität für Verbraucher schaffen soll.

00:05:37: wer Anbieterwechsel erleichtert kann nicht gleichzeitig die Haftungsrisiken der Vermittler ausweiten sagt er.

00:05:45: Und dann haben wir aber noch ein Leser-Kommentar bekommen.

00:05:47: Oh, echt?

00:05:48: Der noch einen ... ja, ja, der nennt sich M bei Jim Spornt.

00:05:55: Ja

00:05:56: genau!

00:05:57: Da gibt es gleich eine neue Knarre oder so was.

00:06:01: Oder ein Laser im Manschettenknopf oder so.

00:06:03: das ist auch cool.

00:06:04: Das

00:06:05: war bei

00:06:06: Q. Also von Q?

00:06:08: Ja, M ist der Boss.

00:06:10: M is der Boss!

00:06:11: Oh, Schalle, du musst ein bisschen mit deinem James Bond Tier aufpolieren.

00:06:13: Ist jetzt auch also Beschwerde-Mails ... Der Ham's soll nicht mehr über Filme reden.

00:06:20: Bitte an redaktionetförmünziapunkt.de das weiteste Moment.

00:06:23: Und das zu einem Zeitpunkt wo vielleicht endlich der neue Bond Quest steht.

00:06:26: Oh oh... Ja

00:06:28: ja

00:06:28: ja ja.

00:06:30: Ah, das war ein kurzes Exkurs.

00:06:31: Also lieber M was hat er geschrieben?

00:06:33: Big M schreibt.

00:06:35: Und das ist ein sehr interessanter Gedanke, wenn die Versicherungen das so vorschießen wir gesagt haben und dann wirklich über lange Zeit erst zurückbekommen, dann ist das ja Geld der Versicherten.

00:06:46: also das geht dann zu Lasten Deckungsstock- und Rücklagen der existierenden Kunden habe ich jetzt abgelesen aus dem Kommentar.

00:06:53: Das ist auch ganz interessant.

00:06:54: es ist ja nicht das Geld der bestehender Kunden und auch spannender Kunden gehen.

00:07:03: Und das ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

00:07:08: Es

00:07:08: ist komplikated!

00:07:09: Das Blöde ist, die Verbände haben keine Idee, haben keinen Lösungsentwurf jetzt angeboten... ...und ich habe auch keinen.

00:07:17: Ich auch nicht.

00:07:18: Haben Sie denn einen liebe Hörerinnen und Hörern?

00:07:22: Provision verbieten, ja okay.

00:07:25: Ja das wäre natürlich die sehr einfache Variante aber auch die hätte natürlich wieder Probleme.

00:07:29: Leider ein bisschen platt.

00:07:32: Honorar zahlen.

00:07:34: Dann geht es gleich am Anfang rein und dann bist du wenn du alles verrechnest bis zu den nächsten drei vier Jahre im Minus weil man das Honorar mitzählen muss von der Rendite.

00:07:45: Und du stehst dann halt gegen einen Produkt Richtung Standarddepot, wo wir jetzt sehen.

00:07:50: Wo sich die Anbieter, die Neobroker und auch Fondsgesellschaften und Bankeneinschießen auf Kosten von Null Komma Eins Prozent.

00:07:59: Und das gegen so ein Honorar von weiß ich nicht Hundertfünfzig Euro pro Stunde kann sicher jeder überlegen wie das wahrscheinlich ausgehen würde.

00:08:10: Ja.

00:08:10: Wo war ich?

00:08:11: Trotzdem glaube ich, es werden nicht alle Deutschen da zu Neobanken und Neobrockern hinlaufen.

00:08:15: Wir hoffen es!

00:08:17: Es ist halt Selbstbedienung wäre sicherlich okay wenn sie das alle machen würden dann würden sie wenigstens alles sparen.

00:08:23: Muss man können halt?

00:08:24: Muss man dann machen muss man können und da hatte ich ja auch meinen giftigen Kommentar immer abgeladen.

00:08:29: Man muss dann auch den nächsten mehrjährigen Crash alleine überstehen oder wissens mit einer KI die mit einem spricht.

00:08:37: Ich bin sowieso gespannt, wie die Neobanken das dann später mal alles machen.

00:08:41: Die arbeiten ja auch nicht ehrenamtlich.

00:08:43: Eben!

00:08:44: Auch ein Herr Potsch soweit will sein Gehalt haben.

00:08:47: Schöne Grüße an Skadeville.

00:08:50: Der lebt ja auch von Luft und Liebe.

00:08:52: Ja also es ist noch so viel im unklaren.

00:08:57: was diese Reform betrifft wird zu sehen die nächsten paar Monate was sich da tut tatsächlich

00:09:02: Ja.

00:09:02: Ich hätte jetzt auch gerne so eine richtig tolle Idee, wie man das hinkriegt und es würden wir dann auch der Barfin zurufen und allen Vermittlerverbänden und so.

00:09:10: Aber nee, wir haben sie auch nicht!

00:09:11: Es ist wirklich... Auch blöd im Gesetz geregelt einfach, dass es so verboten wird?

00:09:19: Das macht die Sache schwierig.

00:09:21: Wie gesagt wenn Sie die zündende Idee haben.

00:09:24: schreiben Sie uns was doch an redaktionetferverminster.de.

00:09:27: Und übrigens apropos Julia Wienz Wenn Sie es verpasst haben.

00:09:31: Unser erster Podcast nach der Sommerpause, der letzte Woche erschien ist ... Der war nämlich mit besagter Julia Wienz.

00:09:37: Wir haben uns da, ich glaub, vierzig Minuten mit ihr unterhalten auch über die Vorsorgere vor.

00:09:43: Aber auch über viele andere Themen.

00:09:45: wenn sie da also noch mal rein hören wollen Ich habe das nochmal für Sie in den Show Notes verlinkt.

00:09:50: Sehr interessantes Interview wie wir finden, wenn wir mal ganz bescheiden sind!

00:09:55: Das haben wir total interessant hinbekommen.

00:09:58: Schmidt, ich hab aber trotzdem jetzt noch einen Gedanken und der ist eher unschön.

00:10:01: also weißt du wo's dann wahrscheinlich im Extremfall hingeht?

00:10:05: Im Extremfall wird es in der normalen Vermittlung werden die staatlich geförderte Altersvorsorge nicht ankommen weil entweder die Vermittler die Stornohaftung nicht tragen wollen oder nicht hinnehmen wollen oder sie keine Abschlussprovision kriegen Und dann entsteht da, glaube ich ein Riesenloch.

00:10:24: Dann haben wir einige tausend vielleicht auch hunderttausend Kunden die das bei Neobanken in eigen Regime machen.

00:10:32: Dann habe welche zu den Verbraucherzentralen laufen dort einen Honorar zahlen.

00:10:36: Ich glaub die machen es auf Honorar Basis und sich darberaten lassen und das dann machen.

00:10:43: aber was ist mit dem Rest der das nicht macht?

00:10:45: Und ich glaube dann laufen wir da wirklich Gefahr dass das Ding wieder so'n Rock repirer wird

00:10:52: Genau.

00:10:52: Ist jetzt ... also Schimpfe auch wieder an die besagte E-Mailadresse, aber das ist ein Gedanke, den ich da gerade mit mir rumtrage, dass es dann doch in die Hose geht weil es in der Breite nicht ankommt.

00:11:04: und mir fehlt wirklich die Fantasie zu sehen, dass Leute freudestrahlenden Honorarzahlen oder das alles in eigene Regierungen machen.

00:11:12: Und?

00:11:13: Mir fehlt auch die Fantasi, dass die Neobroker dauerhaft des Gebühren frei machen.

00:11:17: Ja

00:11:18: Wir werden sehen!

00:11:20: So,

00:11:20: das lassen wir jetzt mal wirken.

00:11:22: Machst du das eigentlich dann irgendwann so ein Vorsorge-Depot oder

00:11:25: so?

00:11:25: Ja ich denke schon.

00:11:26: Klar!

00:11:27: Ich bin mir noch nicht ganz klar.

00:11:29: Doch doch, ich denke ja schon.

00:11:31: Allein ist es wegen der blühen Abgeltungssteuer?

00:11:33: ne?

00:11:33: Genau.

00:11:34: Okay

00:11:35: Dann machen wir mal weiter im Text.

00:11:37: Weiter im Text Im Gespräch.

00:11:41: Konsolidierungswelle auf dem Marklamarkt.

00:11:44: Was ist das eigentlich und wer übernimmt da wen und warum?

00:11:49: Fragen über Fragen, die uns Knut Besold beantwortet.

00:11:52: Er ist Partner in der Unternehmensberatung KPMG und hat sich auf Finanzdienstleistungen spezialisiert – es geht jetzt also um nicht weniger als die Zukunft des Marklamarkts!

00:12:03: Hallo Herr Besold, herzlich willkommen hier bei uns im Podcast.

00:12:07: Hallo!

00:12:07: Ich freue mich, dass ich da sein darf.

00:12:09: Sehr gerne!

00:12:10: Lassen Sie uns über die sogenannte Konsolidierungswelle im Marklamarkt sprechen?

00:12:16: Die haben sie über einen Gastbeitrag bei uns auf der Webseite ins Feld geführt.

00:12:21: Lassen sie uns doch erst mal unsere Zuhörer so ein bisschen abholen.

00:12:24: Was ist eine Konsolidarungswelle in dem Marklamakt?

00:12:28: Ja, von der Konsolidierungswelle sprechen wir insofern als dass die Zahl der Markler abnimmt.

00:12:33: Das heißt mehr Markler schließen sich zusammen oder im Fall des deutschen Marktes natürlich auch insbesondere.

00:12:39: Markler werden von anderen Marklern übernommen und aufgekauft.

00:12:43: Auch teilweise mit Unterstützung von externen Geldgebern klassischen Private Equity Investoren oder auf anderen Marklerhäusern.

00:12:51: Okay, was sind das dann für Markler?

00:12:53: Das sind in der ursprünglichen.

00:12:55: zu Beginn der Konsolidierungswelle haben wir viel im Bereich von Industrie-Marklern gesehen.

00:13:00: Inzwischen sehen wir auch mehr im Bereich der Gewerbenmarkler und wir beobachten aber inzwischen auch dass im Bereich des Privatbundenmarklers oder Retailmarklers wie wir es ja auch bezeichnen auch zunehmend eine Konsoliderung stattfindet d.h.

00:13:13: auch in diesen Segmenten werden Marklerhäuser ausgekauft.

00:13:18: Jetzt mal ganz so objektiv gesprochen, dadurch singt ja auch das Angebot an Marklern.

00:13:22: ist es nicht schlecht für die Vielfalt im Maklamarkt?

00:13:26: Ganz blöd gefragt!

00:13:27: Ja und nein, man muss glaube ich beide Seiten betrachten.

00:13:30: Zum einen ist es natürlich so dass wir am Markt schon auch eine zunehmende Spezialisierung sehen und Spezialisierung geht natürlich auch immer mit einem Wachstum des Wissens an.

00:13:42: das heißt haben sie dann eher spezialisierte Markler auf der einen Seite.

00:13:45: Auf der anderen Seite haben wir auch einen laufenden Druck auf den Markt.

00:13:49: die Wissen Anforderungen werden höher, die Struktur wird höher.

00:13:52: Das heißt Sie müssen natürlich auch einen gewissen Aufwand treiben um auf einem adäquaten Level ihre Kunden zu beraten und für den Kunden hat eine größere Größe, damit natürlich auch einen gewissen Vorteil.

00:14:04: Und zum anderen ist es natürlich auch insgesamt so die Frage ist wenn sie einen Makler haben der quasi schon etwas älter ist um langsam in Ruhestand geht was machen Sie als Grunde wenn der Makler selbst kein Nachfolger hat?

00:14:16: Wo kommen Sie unter?

00:14:17: Auch in dem Fall kann das natürlich auch für die Kunden von großem Vorteil sein im Rahmen einer Konsolidierung in eine größere Einheit kommen und dann auch weiterhin landfristig Ansprechpartner zur Verfügung haben.

00:14:28: Okay,

00:14:28: dann sehen wir mal das Gute!

00:14:30: Jetzt haben Sie eine These aufgestellt dass Deutschland in dieser Konsolidarungswelle hinter Frankreich und dem Vereinigten Königreich ungefähr zehn Jahre hinterher hinkt.

00:14:39: Das ist in der Wirtschaft ja ne ganze Menge.

00:14:42: Wie messen sie denn das?

00:14:44: Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten das zu messen.

00:14:47: Das eine ist natürlich die Größe der einzelnen Marklerunternehmen und so wie groß sind die Top-Marklerunternehmens in den jeweiligen Märkten?

00:14:55: Die zweite Größe, die man sich natürlich angucken kann, ist die Anzahl der Markler unternehmen im Markt natürlich immer auch ein bisschen bezogen auf die Marktgröße.

00:15:03: Und die dritte Größe die man ansehen kann is natürlich die Zahl der Transaktionen.

00:15:08: und da sehen wir's eben dass wir quasi wir so eine gewisse Reinigung haben.

00:15:13: Der UK-Markt ist sicherlich am weitesten fortgeschritten, der französische Markt ist auch schon weiter fortgeschrittene als der deutsche.

00:15:21: Markten im deutschen Markt sind da jetzt erst in den letzten Jahren haben eine steigende Zahl von Transaktionen und die ersten größeren Plattformen.

00:15:28: Wir haben Interesse von PI Investoren an Deutschland im Markt.

00:15:32: das hat verschiedene Gründe und nach jetzt natürlich noch vorne Veränderungen, die war am Markt sehen Und die mal auch wiederum, wenn man noch weiter über quasi den anderen Tischen Ozean guckt.

00:15:46: Dann sehen wir auch in Amerika zum Beispiel auch nochmal eine Stufe weiter wo wir in der Struktur und in der Konstitutionswelt sind.

00:15:53: Das ist ja nicht das erste Mal dass Deutschland im Wirtschaftsding so ein bisschen hinterher ist sag ich mal.

00:16:00: Warum denn hier?

00:16:01: Ich glaube, man muss einfach an der Stelle jetzt – ich würde das nicht als hinterher bezeichnen sondern wir haben einfach auch eine andere Marktstruktur an dieser Stelle.

00:16:09: Zum einen haben wir im deutschen Markt sicherlich auch ein hohes Interesse an der persönlichen Kundenbeziehungen.

00:16:15: Wir haben ne breite Produktlandschaft und wir haben natürlich auch nen breiten Markt.

00:16:19: Und zum zweiten was natürlich in Deutschland auch nochmal den Unterschied macht ist die Stellung oder die Struktur des Vertriebes in Deutschland.

00:16:26: Deutschland hat auch historisch bedingt einen sehr starken Ausschliessigkeitsvertrieb im Markt.

00:16:32: Das heißt, wir haben sehr viele Versicherer, die ihre eigenen Vertriebseinheiten haben, die am Marktpost zumieren sind und die dann natürlich auch im Gewerbe- und Industriebereich die Kunden bedient haben quasi damit nur einen kleineren Anteil am Gesamtmarkt, am Gesamtskuckung ausgemacht.

00:16:47: Währenddessen in UK war einfach der Markler-Markt viel dominanter und damit natürlich auch ein größeres Interesse an der Konsolidierung.

00:16:55: Und Frankreich ist so ein bisschen quasi in Betrieb.

00:16:58: Da haben wir neben dem Marklersektor immer noch den starken Bankischen-Uns-Channel gehabt und deswegen ist wenn man so eine Reihung betrachten würde, UK war sehr weit vorne dann kam Frankreich und jetzt ist eben das Interesse nochmal stärker auf Deutschland in den deutschen Markt gegangen.

00:17:15: Und dann guckt man sich natürlich auch aus einer Perspektive von dem Investor an, wie sieht die Altersstruktur aus?

00:17:20: Wie sehen die Wachstumserwartungen aus?

00:17:22: und da hat es sich eben der Punkt ergeben, dass man sagt okay, man guckt sich jetzt einfach stärker nochmal auf den deutschen Marklamarkt an wo Die Stärken des deutschen Marklamarktes, persönliche Kontakte, persönlichen Strukturen dann natürlich auf Themen wie Fachkräftemangel, Nachfolgeprobleme, Regulierung, Technologieanforderungen einfach kommen.

00:17:43: Auch das ist noch mal so ein bisschen unterschiedlich im Marklammarkt der UK-Marklamarkt.

00:17:48: Das ist viel stärker reguliert als der deutsche Marklamakt.

00:17:51: in den UK-Marklamakten sind sie relativ schnell unter der entsprechenden Finanzaufsicht, wenn das im deutschen Marklermarkt die Regulierung von Marklern ja primär durch die IHK erfolgt und damit ist natürlich auch der Regulierungsdruck erst mal niedriger gewesen.

00:18:07: Weniger Regulierungsdruck mehr Freiheit weniger Konsolidierung daran könnte man so einen Dreiklang in den Raum stellen.

00:18:15: Okay jetzt haben Sie allerdings gleich am Anfang eine in der Käuferschaft so ein Private Equity Investoren genannt, jetzt muss ich sagen meine Güte die sind ja echt überall.

00:18:27: Und die haben aber auch nicht den besten Ruf muss.

00:18:29: ich sage immer mal wieder ne?

00:18:32: Ich will keine Schlagworte hier bringen Aber ist das gut?

00:18:36: oder was macht das mit dem Markt?

00:18:38: und was wollen sie mit Marklern überhaupt?

00:18:41: Das eine ist, ich würde es damit wertend betrachten wollen wenn Sie in der Konsolidierung betreiben wollen müssen Sie natürlich erstmal in irgendeiner Form Kapital bereitstellen.

00:18:49: Das können sie als Markler, wenn Sie andere Marklerhäuser kaufen über Banken machen oder eben über Private Equity Investoren die mit Ihnen natürlich stärker ins Risiko gehen und damit für sich natürlich auch eine interessante Partnerschaft darstellen weil sie sagen okay da habe ich jemandem der mit mir in das Risiko geht.

00:19:08: Das zweite ist natürlich wenn wir jetzt über Technologieeinsatz sprechen dann haben wir natürlich auch einen gewissen Bedarf in bestimmte Themen zu investieren Gerade wenn ich in den Retail, also den Privatbundenmarkt geht.

00:19:20: Das ist die Frage digitale Zugänge zu Kunden, digitale Plattformen

00:19:24: etc.,

00:19:25: die natürlich auch einen gewissen Invest erfordern.

00:19:27: Auch hier haben sie natürlich die Möglichkeit über Private Equity einfach auch die notwendigen Investorengelder zur Verfügung gestellt bekommen und damit auch ein Geschäftsmodell aufzubauen das tragfähig ist für alle Seiten dann auch Spaß macht und eben auch Nährwerte für Kunden und für die Eigentümer.

00:19:47: Wenn man sich den Markt anguckt, dann sehen wir eben auch dass so eine Marklerkonzentrierung in einer gewissen Weise in Wellen abläuft.

00:19:54: Und tatsächlich ist es so das wenn die letzten zwei Wochen die Presse verfolgt sieht man genau Teide dieser Wellen im Markt.

00:20:03: Neben den klassischen, es werden einzelne Markler aufgekauft was quasi so eine laufende Transaktion ist haben wir jetzt zum Beispiel in der UK-Markt eine Transaktionen gesehen dass McGill and Partners quasi weiter gereicht und verkauft worden ist.

00:20:22: hier war Wabel Pinkers in den vergangenen Jahren investiert und hat das ganze jetzt einen anderen Private Investor an EQT verkauft.

00:20:31: Das war jetzt im September und das heißt, da haben wir quasi die Situation, dass quasi an einen anderen Private Equity Investor weitergegeben worden ist.

00:20:42: Wir sehen aber auch den Fall zum Beispiel in Amerika.

00:20:47: Haben jetzt eine große Transaktion gesehen, die war glaube ich letzte Woche auch im Markt.

00:20:51: Da ist von Sight & Aeon der Marklerius Ei übernommen werden mit einem Transaktionsvolumen von, in dem Fall waren es siebzehn Milliarden.

00:21:01: Wo eben Aion einfach gesagt hat wir möchten uns im Mittelstandsmarkt stärker positionieren und hat da eben mit dem Haus USA einen passenden Partner gefunden den man dann auch entsprechend übernimmt.

00:21:15: Das sind dann einfach private equity Beträge auch?

00:21:18: Also das nötige Geld, ne?

00:21:20: Ja wobei wenn man jetzt Aion ankaut.

00:21:23: Aion ist das was wir so als strategischen Käufer bezeichnen würden.

00:21:26: Aeon ist ein großes Marklerhaus und das sind eben die verschiedenen Stufen diese letztlich im Markt sehen können.

00:21:34: sie haben Investoren, die in Maklerhäuser investieren.

00:21:38: Die einzelnen quasi eine By-Bildstrategie verfolgen also quasi Makler Häuser zusammenführen zu einer größeren Einheit der einfach mehr Volumina hat und erste Synergien heben.

00:21:50: Dann haben wir die nächste Stufe wo man dann stärker das Thema der Integration auf den Schirm betrachtet und dann hat man irgendwann strategischen Exit, wo daneben ein großes Marklerunternehmen sagt ja das passt zu uns.

00:22:05: Das ist quasi letztlich eine Art der Fusion so wie wir es in anderen Branchen auch sehen dass Banken von Banken gekauft werden Versicherer von Versichern gekauft wird sie mehr eben hier auch den Kauf bzw.

00:22:19: Verkauf von Marklerhäusern.

00:22:23: Jetzt kommen wir zur nächsten Zahlen.

00:22:25: Sie haben mir da auch welche gebracht die Marklerschaft sei über Altered heißt.

00:22:29: Oder sagen wir, das Alter wächst.

00:22:32: Und bis zum Jahr- und Dreißig sollen etwa vierzig Prozent Alters bedingt ausscheiden.

00:22:37: Gibt es dann Druck in den Verkauf?

00:22:40: Und macht das die Sache zu einem Käufermarkt oder haben sie tatsächlich trotzdem noch gute Chancen?

00:22:45: Ja ich glaube, die Frage ist nicht unbedingt so sehr mit des Altes des Inhabers sondern wie zukunftsfähig ist das Unternehmen?

00:22:53: also Sie können auch einen vergleichsweise jüngeren Markler haben derbe eben quasi als Unternehmen einfach nicht gut aufgestellt ist und sich genauso schwer tut.

00:23:03: An der Stelle, ich glaube die Frage ist einfach was?

00:23:05: wie habe ich mich als Magler positioniert?

00:23:07: Habe ich eine klare Spezialisierung?

00:23:09: bin ich auch eine bestimmte Gruppe von Kunden spezialisiert auf bestimmte Lines of Business?

00:23:15: also was das Ich?

00:23:16: Real Estate Film Industrie Notare etc.

00:23:22: Das sind einfach so verschiedene Berufsgruppen wo ich einen Spezialwissen dann auch brauche um am Markt die entsprechende Versicherung eindecken zu können.

00:23:29: Damit bin ich für meine Kunden interessant und damit bin auch für Käufe interessant.

00:23:33: Und dann natürlich die Frage, wie arbeite ich?

00:23:35: Habe ich noch mit Stift und Papier oder habe ich schon entsprechend digitale Prozesse.

00:23:40: Da hab' ich vernünftige saumere Daten den.

00:23:43: derjenige, der misskaufen möchte irgendwann, möchte ja das Geschäft auch möglichst gut fortführen.

00:23:49: Der hat da natürlich auch in Interesse daran, wie ist mal eine Altersstruktur im Unternehmen, habe ich Nachfolger, habe vielleicht die Situation dass ich ein Mitarbeiter im Unternehmen habe wo aber keiner sagt okay ich möchte es unternehmen jetzt als Inhaber übernehmen und führen.

00:24:03: Ich möchte aber weiterhin in dem Unternehmen arbeiten, dann ist das natürlich ideale Voraussetzungen für den Verkauf.

00:24:11: Das kann was mit dem Alter zu tun haben muss es aber nicht nur klinikerweise und wo wir's halt sehen wenn man die in die Ansichtung betrachten wenn ich natürlich eine starke Inhaberkennigkeit habe und womöglich das alte des Inhabers auch zunehmend näher der Regelaltersgrenze entgegenwächst.

00:24:30: Das führt dann natürlich irgendwann auch zur abzügenden Kaufpreis, weil ich der Käufer natürlich auch überlegen muss, wie schaffe ich es?

00:24:37: Dann die Kunden auch weiterhin an mich zu binden, an das Unternehmen zu bieten und eben nicht an den bisherigen Inhaber sondern eben ja ans Unternehmen bzw.

00:24:49: neue Unternehmensgruppe.

00:24:51: Was würden Sie denn dann empfehlen, wenn das Alter so fortschreitet?

00:24:55: Wann man sich mit der Sache befasst.

00:24:57: Was wir glauben ist, dass eine Thema ist natürlich ... Wir sehen im Marklermarkt zum gewissen Rückgang des natürlichen Wachstums.

00:25:05: Als Markler wachsen sie natürlich zu einem gewissen Teil dadurch, dass quasi die Unternehmnisse betreuen, wachsen.

00:25:11: Prämien sind oft abhängig von Umsatzgrößen oder Mitarbeiterzahlen und grad ne Umsatzgroße wächst natürlich auch klassischerweise durch Inflation so ein bisschen auch automatisch mit.

00:25:23: Das haben wir aber im Markt im Moment nicht mehr.

00:25:26: in diesem Maße, gleichzeitig sehen wir auf der Versichererseite das was wir als weichen Markt bezeichnen,

00:25:31: d.h.,

00:25:31: wir sehen einfach eine deutlich weniger starke Prämienanstiege.

00:25:37: D.h.

00:25:37: es führt zu eher geringeren Umsatzwachstum und damit auch zur geringen Quartage-Wachstum.

00:25:43: Und dann sind es eben aus unserer Sicht drei Dinge, die sich Magler ansehen sollten um den Wert ihres Unternehmens zu steigern und zu optimieren.

00:25:52: Das eine ist natürlich Spezialisierung.

00:25:54: Generalisten geraten prinzipiell unter Druck auch weil so generalistische Informationen natürlich auch am stärksten zum Beispiel doch neue Technologien wie KI im Anwiff sind.

00:26:06: Das zweite Thema ist Digitalität also gute, effiziente Prozesse eben Fokus auf die Verstaltung mit dem Kunden.

00:26:13: Die Wertschöpfung und weniger Fokus auch administrative und quasi Hintergrundprozesse.

00:26:20: Und das Dritte ist dann eben die Frage okay wo gehe ich hin?

00:26:24: Bin ich eine spezialisierte Plattform?

00:26:26: übernehme ich vielleicht auch in der MGA Funktion zusätzliche Tätigkeiten für Versicherer oder habe ich andere Geschäftsmodelle, die ich ausbauen kann.

00:26:36: Wodurch ich noch mal meine Marschung erhöhen kann und eben auch meine Grundbindung erhöhen

00:26:40: können.

00:26:42: Aber dann bleibt trotzdem noch die Frage wann fange ich an so mit einer Bestandsaufnahme?

00:26:46: In welchem Alter?

00:26:47: Ich sag mal wenn ich aufhören möchte, dann würde ich sagen fünf bis zehn Jahre vor dem Ausstieg sollte man damit anfangen.

00:26:55: Das ist ein Wort!

00:26:56: für den Marklermarkt nicht so viel anders wie für andere Branchen.

00:26:59: Generell ist es eben so nicht bis zuletzt warten, sondern rechtzeitig anfangen und auch im Zweifelsfall rechtzeitig investieren.

00:27:06: Weil wenn ich das nicht tue dieser Investitionsstau der sich letztlich dann über die Jahre hinweg aufstaut, der schlägt sich unmittelbar im Preis wieder.

00:27:16: Ein Käufer zahlt nicht für das was sie in der Vergangenheit gemacht haben, sondern er zahlt dafür was sie ihren Potenzial in der Zukunft haben, den Käufe interessiert weniger.

00:27:24: Wie viele Umsatz haben Sie in den letzten Jahren gemacht, sondern interessiert mehr?

00:27:28: Wieviel machen Sie nächstes und in den nächsten fünf Jahren?

00:27:30: Und wie viel Ertrag können sie entsprechend erzielen?

00:27:35: Wenn die Investitionen fehlen, dann haben die den direkten Bezug zum Ertragt der nächsten Jahr.

00:27:42: Es ist im Grunde wie am Aktienmarkt.

00:27:44: Man guckt lieber, was das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren macht oder in den letzten fünf Jahren?

00:27:48: Ganz genau und gerade für den Investor ist natürlich die Wachstumsfrage auch immer eine.

00:27:53: Das sieht man ja auch wenn man sich die Bewertung von den Marklerunternehmen anguckt dann ist da natürlich auch ne Wachslumserwartung eingepreist und bei anderen Unternehmenden ist sie vielleicht nicht zu stark eingepreist und es wirkt sich dann natürlich auch in den Multiplikatoren für Zwischenertrag- und Kaufpreis aus.

00:28:12: Jetzt haben sie mehrfach die Technik erwähnt, auch durchaus künstliche Intelligenz was ja auch so ein Schlagwort ist.

00:28:18: Haben Sie einen Blick wo die Marklerschaft in Deutschland da gerade steht technisch?

00:28:23: Ich würde mal sagen es ist breit gefächert und wir haben die verschiedensten Themen von... relativ hohe Anzahl von Manualitätigkeiten auch bis hin zu stärkeren Automatisierungen.

00:28:36: Das ist auch immer abhängig so ein bisschen von den Spaten, in denen man unterwegs ist aus der Vergangenheit heraus betrachtet.

00:28:45: ich glaube aber gerade in den letzten Jahren haben wir da schon noch mal einen Produktivitätssprung gesehen.

00:28:51: eins der Themen im Marklamarkt und das ist am Ende ja auch ein Thema warum wir konsolidierung ein Thema ist.

00:28:56: wenn sie über Digitalisierung von Post-Eingangsdokumenten zum Beispiel sprechen, dann ist das natürlich etwas was ich jetzt für fünf Dokumente vielleicht nicht unbedingt so sehr lohnt und auch relativ teuer ist.

00:29:08: Kann man vielleicht mit quasi generativer KI inzwischen auch etwas besser lösen aber es trotzdem noch nicht die effizienteste Variante.

00:29:17: wenn sie natürlich über hundertfünfhunderttausend sehtausend Dokumenten sprechen ist es natürlich an der Stelle, lohnenswert das zu machen und das sind eben administrative Aufgaben die sich lohnen so zu digitalisieren.

00:29:32: Wenn wir an eine Flotte denken sie haben ein Unternehmen wo sie vielleicht zwei Hundert Fahrzeuge in der Flotte dieses Unternehmens haben und Betreuen vom Dienstwagen über Lieferfahrzeuge etc.

00:29:42: Und sie müssen jede einzelne Errechnung verarbeiten, die Sie vom Versicherer bekommen und dann an den Kunden weitergeben und das indem Sie die angucken und prüfen, dann ist es natürlich aufwendig.

00:29:51: wenn Sie das Ganze mit KI-Unterstützung automatisieren können, dann haben Sie da natürlich zum Beispiel einen guten Hebel, den Sie machen können oder eben auch Vertriebsanlässe, Verkaufsanlässein.

00:30:04: Jetzt denkt man nochmal an den privaten Kundenbereich, wo ich dann eben auch sagen kann okay überprüft den Bestand.

00:30:10: Wo habe ich potenziale guten Punkte?

00:30:12: Wo ich meinen Kunden empfehlen würde den Vertrag zu verändern.

00:30:17: Bessere Deckung zum gleichen Preis, besserer Preis für die gleiche Deckung das sind Möglichkeiten die natürlich effizient werden.

00:30:25: wenn sie Technologie nutzen und wenn sie die Daten nutzen Sie waren der Stelle haben

00:30:30: dann ist das schon alles sehr, sehr aufschlussreich und umfassend.

00:30:33: Und eine ... Ich nenn's mal die Trostfrage.

00:30:37: Haben Generalisten trotzdem noch ne Chance?

00:30:40: Ich muss da leider so ein bisschen Wasser in den Wein packen.

00:30:43: Das freut mich.

00:30:44: Der klassische Generalist wird sich schwerer.

00:30:48: tun.

00:30:49: Das wird den Informationsvorsprung, denen man hat einfach deutlich reduzieren.

00:30:55: Sie sprechen mit viel informierteren Kunden an der Stelle und der Makler muss sich eher in Richtung von einem spezialisierten Berater entwickeln oder einen, wir sagen einen Trusteder Weiser wo er muss bestimmte Gruppen managen um für diese Gruppen idealen Versicherungsschutz einzukaufen zu können also als der Experte für die Notare der Vertreter für die bestimmte Zielgruppe, dann wird er sich... auch in der Zukunft gut schlagen können.

00:31:24: Der reine Generalist wird sich schwer tun, sondern wir sagen eben Spezialisierung, Daten, KI und Wachstum operativ zu managen.

00:31:34: das macht einen erfolgreichen Markler der Zukunft aus.

00:31:37: Das ist ein wunderbares Schlusswort HighBee sollt.

00:31:41: ich danke Ihnen sehr herzlich für diese Einschätzung zum Maklermarkt und vor allen Dingen zur Zukunft des Maklamarktes.

00:31:47: haben Sie vielen Dank!

00:31:48: Sehr gerne

00:31:51: Die News der Woche.

00:31:52: Das Werkstattrisiko in der Kasko-Versicherung tragen, die Kunden!

00:31:57: Das hat jetzt der Bundesgerichtshof kurz BGH entschieden.

00:32:01: Damit stellt sich der BGH auf die Seite der Vorinstanzen, nämlich Amtsgericht und Landgericht Heilporn.

00:32:07: Der Fall – eine Frau hat ihr Auto bei einer KFZ Versicherung voll Kaskos versichert.

00:32:12: Nach einem Unfall ließ sie es in einer Werkstadt reparieren.

00:32:15: Ihre Versicherung bezahlte die Rechnung, zog aber fast dreihundertneunzig Euro mit dem Argument ab.

00:32:21: Einzelne Arbeitsschritte seien nicht erforderlich gewesen.

00:32:25: Sie beruft sich dabei auf eine entsprechende Klausel in den allgemeinen Bedingungen für die

00:32:30: KFZ-Versicherung.".

00:32:32: Die Kundin verlangte nun, dass die Versicherung auch den Rest der Rechnungen übernimmt und klagte.

00:32:37: Ein durch das Amtsgericht bestellter Sachverständiger bestätigte jedoch, dass mehrere Posten in der Rechenung zu Unrecht überhöht waren.

00:32:44: Deshalb wies das Gericht die Klage ab.

00:32:46: Nun also auch der BGH, die vom Kaskoversicherer zu erstattenden Zitat für die Reparatur erforderlichen Kosten umfassen keine Posten, die zu teuer oder überflüssig sind oder sogar gar nicht ausgeführt wurden.

00:33:00: Anders könnte die Sache liegen wenn der Versicherer dem Kunden eine bestimmte Werkstatt vorschlägt oder gar vorschreibt.

00:33:06: doch das war hier nicht der Fall!

00:33:08: Die Richter deuten ein durchschnittlicher Versicherungskunde versteht die genannte Klausel so dass er genau den Betrag wiederbekommt, für den ein wirtschaftlich vernünftiger Mensch das kaputte Fahrzeug wider fachgerecht herstellen lassen würde.

00:33:22: Und das schließt unnötige oder überhöhte Kosten und berechnete aber nicht durchgeführte Maßnahmen nun mal

00:33:28: aus.".

00:33:31: Die Pflege ist akut in Not – es herrscht Alarmstufe rot!

00:33:36: Das sagte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzende des KKV-Spitzenverbands auf einer Pressekonferenz Ende August.

00:33:42: der Hintergrund Die soziale Pflegeversicherung hat im ersten halb Jahr, ein Defizit in Höhe von siebenhundertsech Millionen Euro angesammelt.

00:33:51: Die Ausgaben stiegen im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um elf Prozent die Beitragseinnahmen hingegen nur um knapp vier Prozent.

00:33:58: Das Geld reicht nach Einschätzung des Verbandes nicht bis zum Jahresende.

00:34:02: Blatt sagte Im Oktober werden die Einnahmen nicht mehr reichen um die Pflegeleistungen voll zu finanzieren.

00:34:08: Es fehlen bis zum Jahresende schätzungsweise fünf hundert Millionen Euro.

00:34:12: Für den GKV-Spitzenverband erwartet für die Pflegeversicherung einen zusätzlichen Finanzbedarf von zehn Milliarden Euro, der bisher nicht gegenfinanziert ist.

00:34:22: Weiter heißt es, zusätzlich zum erwarteten Defizit von rund sieben bis fünf Milliarden Euro müssten die Pflegekassen ihre Betriebsmittel auffüllen, damit die Zahlungsfähigkeit zu jedem Zeitpunkt eben gesichert ist.

00:34:33: Kurzfristig verlangt der GKVO-Spitzenverband daher zusätzliche Finanzmittel – sprich Geld!

00:34:40: Der Bund soll rund fünf Komma zwei Milliarden Euro Schulden aus der Corona-Zeit zurückzahlen.

00:34:44: Außerdem solle er die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige übernehmen, das würde die Pflegeversicherung jedes Jahr um rund Fünf Komma drei Milliarden Euro entlasten.

00:34:57: Junge Immobilienkäufer finanzieren häufiger ältere und energetisch schwache Immobilie.

00:35:03: Das zeigt eine Auswertung der Immobilianplattform EuroPACE zum deutschen Immobilinfinanzierungsmarkt.

00:35:08: Der Kern?

00:35:10: Wer jünger ist, will öfter Immobilien mit niedrigeren Energie-Effizienzklassen und plant Modernisierungen häufig gleich mit.

00:35:17: Bei den bis zu von zwanzigjährigen entfallen thirty-fünf Prozent der finanzierten Immobilie auf die Effizienzklassen F, G oder H – nicht sehr hoch!

00:35:27: In der Gruppe der einunddreißig bis sechsund dreißigjährige sind es nur einund Dreißig Prozent.

00:35:32: Dazu passt der finanzielle Spielraum.

00:35:34: Unter-Fünfundzwanzigjährige kaufen Immobilien im Medien für rund zweieinundfünfzigtausend Euro.

00:35:41: Käufer zwischen einunddreißig und sechsen dreißig Jahren, für rund dreihundertdreihen Dreißigtausende Euro – bisschen mehr!

00:35:48: In rund jedem dritten Kauf der bis Sechsentreißiggährigen steckt Modernisierungsbudget.

00:35:53: Die geplanten Beträge hierfür liegen zwischen rund vierzigtaussend und achtundvierzichttausenden Euro.

00:35:58: Europas Vorstand Stefan Mündter sagt dazu GenZ und Millennials haben ihr Kaufverhalten an die schwierigen Habenbedingungen angepasst.

00:36:06: Statt Eigenkapital intensiv zu bauen, kaufen sie Bestandsimmobilien und machen sie mittels Modernisierung

00:36:12: zukunftsfähig.".

00:36:15: Die Vorgesellschaft DWS nimmt ihren alten Markennamen Deutsche Asset Management oder kurz Deutsche AM wieder an – das teilt die Deutsche Bank Tochter mit!

00:36:26: Demnach wolle sie den Namen nun als – Achtung!

00:36:29: Neue globale Markenidentität führen.

00:36:32: Doch die anderen Marken, DWS oder X-Trackers für die ETFs und andere passive Phongs … Und ich weiß nicht so ganz wie man da ausspricht… Reeve?

00:36:42: Für die Immobilien sollen ebenso wenig verschwinden, wie die eigentlichen

00:36:46: Phongnamen.".

00:36:47: Die Maßnahme erklärt Sie mit den üblichen vollmundigen Worten.

00:36:50: Die neue Dachmarke spiegelt globale Wachstumsambition wieder.

00:36:54: heißt es dann Sie stärke die internationale Wiedererkennbarkeit und unterstütze die Positionierung als Gateway to Europe für globale Investoren.

00:37:03: So innovativ das alles klingen mag, im Grunde dreht die Investment-Gesellschaft das Rad zurück!

00:37:09: Schon in den letzten Jahren hatte sie den Namen DWS einmal abgelegt und sich dann in deutsche Asset and Wealth Management umbenannt.

00:37:17: Später ließ sie das Wealth weg – und hieß Deutsche Asset Management.

00:37:21: Den Namen ließ sie jedoch Anfangs-Achzehn wieder fallen, um als DWS an die Börse zu gehen.

00:37:28: Wo sie heute noch ist und wo der Name DWS Group vorerst erhalten bleiben

00:37:33: soll.".

00:37:35: Und das war es mit dieser Podcastfolie!

00:37:37: Wir hören uns am kommenden Freitag wieder – bis dahin gilt wie immer, bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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