Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia-Podcast für Versicherungshelden.

00:00:08: Mein Name ist Karen Schmidt

00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo Po!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Hier kommen die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge.

00:00:30: twohundert achten siebzig unseres Podcasts.

00:00:32: heute ist Freitag der vierundzwanzigste Juli.

00:00:35: zwei tausend sechsund zwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:38: Im Schmolltalk widmen wir uns Echt druckfrischen Frühstartrente.

00:00:43: Von Jan Peter Dirks lassen wir uns das Konzept des neuen Beihilfeterivs der LKH erklären.

00:00:49: Und in den News der Woche wird eine Sterbekasse jetzt abgewickelt, Sparmaßnahmen in der GKV wirken weiter als gedacht.

00:00:57: Viele Verbraucher sehen für sich keinen Nutzen in der Altersvorsorge-Reform und ein Urteil bestätigt, dass Vermittler auch vermeintlich einfache Begriffe erklären müssen.

00:01:08: Übrigens!

00:01:09: Wenn Sie unseren Podcast schön und gut finden, dann zeigen Sie uns das gerne.

00:01:13: Und bewerten sie uns auf Ihrer Podcast-Platform doch mit fünf Sternen!

00:01:17: Und erst ... aus der Redaktion?

00:01:22: Ah, ein Schmolltalk nach Ewig-Grenn.

00:01:25: Naja...

00:01:25: Ich bin

00:01:25: wieder da.

00:01:26: Ich bin zurück vom Fußballfeld.

00:01:28: Jaa!

00:01:29: Und ich sitze jetzt wieder im Tonstudio hier.

00:01:33: Es ist voll schön.

00:01:35: Scholle ist gut erholt, ich bin dafür um Sohlaubsreifer.

00:01:39: Genau.

00:01:40: Deswegen mach ich jetzt den Spoilton ganz alleine!

00:01:44: Du hast das Thema

00:01:44: rausgesungen

00:01:45: in der Tat, aber es ist ja auch ein sehr aktuelles, weil die Politik mal wieder aktiv war?

00:01:52: Ja, also die... wie sagt unser ehemaliger Kollege hier?

00:01:56: Chock-chock-Chock.

00:01:58: Grüße gehen wir aus.

00:02:00: Schön grus.

00:02:01: Ich glaube er hat sich vielleicht wiedererkannt.

00:02:04: Chock chock choc wird nochmal richtig abgeliefert.

00:02:07: nur Und es betrifft mich diesmal auch wirklich richtig selbst, weil ich ja zwei betroffene Kinder habe.

00:02:14: Oh!

00:02:14: Jetzt ist die Spannung kaum noch zu ertragen?

00:02:16: Die

00:02:16: ist kaum noch so ertragend.

00:02:18: aber jetzt ziehe ich die Spanungsschraube wirklich... Jetzt quetscht das.

00:02:23: Das ist die spannungsschraube und trotzdem hat's die Regierung wieder ein bisschen verkackt.

00:02:28: Also das war eine tolle Idee gewesen.

00:02:31: Super Konzept.

00:02:33: Wirklich schön alle mögen's und dann haut ihr wieder eine Granate rein.

00:02:38: Also, für alle die es noch nicht erraten haben.

00:02:40: Es geht um die Frühstadrente ...

00:02:43: Eigentlich soll man mal am Anfang erklären, wo's

00:02:45: geht oder?

00:02:45: Man kann auch zwei Minuten um den heißen Brei rumrehen.

00:02:48: Vergeben Sie es uns!

00:02:49: Also, Frühstadt-Rente hat die Regierung einen Referentenentwurf vorgelegt, nicht wahr?

00:02:56: Ja, ja.

00:02:56: Und

00:02:57: das Vorhaben konkretisiert.

00:02:59: Das warbert der schon seit längerem herum, dass sie das machen will und Scholler hat sich das angeschaut auf dem Fehler ins System Entdeckt!

00:03:08: Nee, die haben andere entdeckt.

00:03:09: Aber leider so Referenzqualität hat der referenten Entwurf nicht wirklich... Also erst mal muss man feststellen, dass was ursprünglich angedacht war, das steht so drin.

00:03:22: Was war

00:03:23: denn ursprünlich?

00:03:23: Angedacht, hol unsere Leser doch höherer... Entschuldigung.

00:03:26: Hol unsere Hörer doch noch mal ab.

00:03:28: Weißt du Schmiddo, wenn ich ein echter Redakteur wäre, dann hätte ich das auch gemacht.

00:03:35: Also, angedacht war und tatsächlich Kinder an Investments heranzuführen.

00:03:42: So kann man das mal sagen?

00:03:45: Das ist so wie im Verbrennermotor ... Im Benzinmotor.

00:03:49: Du hast einen kleinen Funken von der Zündkerze, die haut den kleinen Funkeln rein, aber das Benzin sorgt am Ende für den Antritt.

00:03:55: Und das ist hier auch ähnlich.

00:03:58: An dem Gleichnis hab ich echt lange gearbeitet, aber es passt nicht.

00:04:03: Jetzt gibt der Staat also für alle Kinder zwischen sechs und achtzehn jeden Monat zehn Euro.

00:04:08: Das macht den Kohl nicht fett, aber es ist halt der kleine Funken.

00:04:13: Und er soll die Leute dazu verführen, die Eltern dazu verfügen, für Kinder schon mal so ein Vorsorgedepot zu errichten und einzurichten.

00:04:22: Dann ist jetzt auch geklärt wie viel man da noch zubuttern kann.

00:04:26: Und das sind sechstausend achthundertvierzig Euro, Privat noch zuschießen kann im Jahr.

00:04:33: Das ist schon wirklich eine Hausnummer, da kann man überhaupt nicht meckern und da war ich auch angenehm überrascht dass das so zugelassen wird.

00:04:42: dann ist auch die steuerliche Behandlung ist geklärt abgeltung steuer wird nicht fällig kackt hinten wieder die ente also am ende jede auszahlung wird besteuert.

00:04:52: das ist im endeffekt wie in der betriebsrente oder ... in der Restaurante.

00:04:57: Ja,

00:04:57: gut!

00:04:57: Dafür kann sich der Zinsen-Sensefekt dafür füllständig

00:05:00: entfernen?

00:05:00: Genau so lange kann das Geld arbeiten und es ist gut.

00:05:03: Das heißt... Insofern ist das alles schon sehr schön.

00:05:07: So.

00:05:08: Und jetzt kommt das Aber.

00:05:09: Das Arber

00:05:09: schwingt unüberhörbar mit genau.

00:05:11: Da droht Unheil.

00:05:12: Ja ja.

00:05:14: Denn die haben da wieder ein paar Bomben eingebettet, die einfach... Naja ich weiß nicht, ich frag mich immer.

00:05:22: Weißt du, Schmidt Ich frag mich mal, wie kommen die auch so ein Mist?

00:05:27: Bei der Altersvorsorge-Reform.

00:05:30: Dann kommen die mit einem Staatsfong um die Ecke und hier eben auch wieder so'n Ding!

00:05:38: Denn als Eltern wenn du das Geld willst darfst du kein Depot selbst gestalten.

00:05:45: Du kannst nur einen Standarddepot nutzen.

00:05:49: Ja.

00:05:50: Und das ist schon wieder so eine Klammer, wo ich denke, boah wer legt mir denn hier wieder Handschellen an?

00:05:55: Das is doch echt ätzend!

00:05:57: Also

00:05:58: wenn...

00:05:58: Und da standet der Po, dass sei ja noch mal vor...

00:06:01: Ja es ist simpelst gestrickt, das darf nur aus, wenn ich das richtig habe.

00:06:07: kritische Mails bitte an die bekannte Adresse.

00:06:10: aber es darf nur zwei Bestandteile im Teilen einen Aktienfonds und ein Risikoarmfonds also einen Rentenfonds.

00:06:16: Nur dort dürfen diese zehn Euro rein und das ist schon wieder so ein Mist.

00:06:22: Und auch der Kostendeckl zählt doch da, oder?

00:06:24: Der Kostendeckel greift, Vertriebsprovisionen können nicht berechnet werden!

00:06:31: Damit wird ziemlich viel abgewirkt.

00:06:33: und jetzt kommen wir zu den kritischen Punkten.

00:06:35: Der FW ist ziemlich auf Zinne weil dann nämlich noch eine andere Granate drin steckt.

00:06:42: Nämlich der Beratungsverzicht und zwar durch die Hintertür.

00:06:47: Der vorliegende Referenten-Entwurf soll nämlich das Alterszertifizierungsgesetz nachträglich ändern und dann fliegt für das Standarddepot die Beratungspflicht raus.

00:07:01: War für das standarddepot nicht sowieso kein...

00:07:03: Das war die große Diskussion.

00:07:05: Und ich weiß jetzt, ehrlich gesagt nicht so ganz genau wie das im Alterszertifizierungsgesetz geregelt ist aber es scheint da irgendwie noch was drin gewesen zu sein.

00:07:12: Aber der FW ist richtig auf der Zinne weil er sagt über ein Kindergesetz, über einen Kinderfördergesetz ändert man nun nachträglich des Altersvorsorgegesetzes und ... Da sind die richtig sackig drüber und ich find's auch ziemlich verschenkt.

00:07:30: Ehrlich gesagt... Spinnen wir das mal weiter.

00:07:34: Wenn ich für unsere Jungs hier so ein Depot einrichte, dann kann ich nur einen Standarddepot einrichten?

00:07:39: Ja!

00:07:39: So wenn ich die Kohle haben will... Was wird denn später passieren?

00:07:43: Das soll ja in so einem Altersvorsorge-Depot übergehen.

00:07:46: Das bleibt dann so ein Standarddepo bei den meisten

00:07:49: ziemlich sicher Wahrscheinlich

00:07:52: und dann wird doch keiner sich noch hinsetzen.

00:07:56: stelle ich mir mal selber so ein Ding zusammen.

00:08:00: Diese Idee, die Leute an die Kapitalmärkte heranzuführen.

00:08:04: und was sie alles bieten ist natürlich das haut man ja direkt raus in dem man sagt es dürfen nur zwei Produkte drin sein.

00:08:10: Das heißt, es wird irgendwie einen MSCI World ETF drinnen stecken.

00:08:14: Und

00:08:14: ziemlich sicher?

00:08:15: Und noch irgendwie einen Renten-ETF oder so vielleicht.

00:08:19: Global Bonds und so ein Dick.

00:08:21: Damit hast du schon die ganze Spielwiese ...

00:08:24: Was es uns

00:08:25: noch gibt!

00:08:26: Auch an Diversifikation und so, einfach mal ausgeklammert.

00:08:30: Ich holze die komplette Blumenwiese ab... Genau!

00:08:33: ...und baue ein Maisfelter

00:08:35: darauf.

00:08:36: Lässt einen Löwenzahn und eine Tul bestehen.

00:08:40: Genau.

00:08:42: Da wird ne Monokultur erzeugt und fürchte ich.

00:08:45: Also sehe ich so und da weiß ich das auch so.

00:08:49: Die Kosten werden gedeckelt.

00:08:50: Da hat keiner mehr irgendeinen Grund, Familien anzusprechen auf das Ding?

00:08:55: D.h.,

00:08:57: die befürchten dann auch noch, dass viele Eltern das gar nicht machen werden.

00:09:02: und dann landet das in einem neu aufgelegten Sondervermögen im Sonder-Vermögen-Frühstadtrente verwaltet von der Bundesbank.

00:09:14: Also ich finde erst mal gut, dass es Sondervormögen gibt, dass Geld nicht verfällt, bloß weil die Eltern zu blöd oder zu faul sind.

00:09:23: was zum Machen?

00:09:26: Bösemails?

00:09:27: bitte an Redaktion.

00:09:29: Habe ich jetzt auch so nicht!

00:09:31: Aber bitte zu Händen von Scholler Erz.

00:09:32: Ja,

00:09:35: weil ich ja auch so ein Mustervater bin.

00:09:37: Genau.

00:09:38: Ich mache immer alles richtig.

00:09:41: Du hast mit Geburt deiner Kinder direkt eine schöneste Paufe die Jungs angelegt.

00:09:44: Nicht so laut wenn die das hören.

00:09:47: Insofern wollen sie das abfangen... Also nichts machen, dann geht es trotzdem nicht verloren und das wird von der Bundesbank verwaltet.

00:09:55: Das ist ja alles eine gute Idee.

00:09:58: Aber der Anreiz fehlt – und das würde ich auch so sehen, also das Argument teilig!

00:10:03: Es fehlt den Anreizen?

00:10:05: Dass Berater auf Familien zugehen und sagen, ey lass uns mal ein Frühstattdepot machen.

00:10:11: Ja eigentlich könnte man die Regierung ja mal fragen ob sie etwas gegen Beratung haben.

00:10:17: irgendwie hab ich ...

00:10:18: scheint sich doch so ein bisschen durchzusetzen in der Denke, dass man das ja alles nicht braucht.

00:10:23: Ich meine es ist natürlich gut gegen so einen Nanny-State will ja auch keiner haben, dass einem ständig gesagt wird was

00:10:28: man zu tun hat.

00:10:28: Nanny State is schön!

00:10:31: Aber dass man glaubt wenn die Leute komplett sich selbst überlassen werden, dass sie's dann schon gut machen?

00:10:37: Ist glaube ich das Anderex.

00:10:39: Sieht man ja auch an der Elementarschadenversicherung just saying.

00:10:43: Ja, stimmt und ich schlage vor Das machen wir jetzt bei Autos auch.

00:10:49: Ja, dann versteht's auch wirklich jeder!

00:10:51: Der Staat schreibt uns also vor... ...dass man sich im Autohaus nicht mehr beraten lassen darf?

00:10:57: Genau.

00:10:58: Sondern jeder muss sich selbst das Auto aussuchen und kriegt dann auch so ein Standardauto.

00:11:03: Ich stelle mir ja sowas wie einen Trabi vor oder so.

00:11:05: Ja genau es gibt dann zwei Modelle eines Standautos.

00:11:08: Genau.

00:11:08: Ein Verbrenner

00:11:09: und ein

00:11:12: Gehort.

00:11:12: Und dann SUVs und Kleinen.

00:11:15: Genau,

00:11:16: ne?!

00:11:17: Und dann lässt man sich nicht mehr beraten, der Autoverkäufer kriegt keine Provision mehr.

00:11:21: Das wird alles gestrichen und man kann das nur noch selber machen.

00:11:26: Finde ich aber so toll.

00:11:28: Klingt nach einem Konzert.

00:11:29: Na ja wir werden es sehen.

00:11:31: Wie ist denn so?

00:11:32: ausgeht?

00:11:33: Ja,

00:11:34: also die Leute haben das Ding jetzt zerflügt.

00:11:36: Der Referenten-Entwurf hat auch über sechzig Seiten ... Ich hab da auch mir die Einzelschrunkte dann halt ... ja, ja!

00:11:42: Die haben da ordentlich rausgehauen und sind auf viele Zahlen drin.

00:11:46: Wie es am Ende kommt ist erst mal ein Entwurf aber der Lobby läuft sich schon warm.

00:11:52: Und dann bin ich gespannt was noch kommt.

00:11:55: Und ob wirklich alles so kommt?

00:11:59: Wir werden sehen...

00:12:01: auf jeden Fall spannend, was die Politik nach wie vor uns da immer wieder auf den Tisch legt.

00:12:05: Auf jeden Fall geht uns das Diskussionsmaterial nicht aus.

00:12:08: Nee!

00:12:10: Ja und ich denke mal so auf dem letzten Meter, da kommt dann so ein Ding rein.

00:12:15: Und du denkst immer so wow ... So vier Hände kann ich gar nicht in die Luft werfen oder im Kopf zusammenschlagen.

00:12:22: Und jetzt kommt der Moment, an dem wir unsere E-Mailadresse nennen.

00:12:25: Richtig, Schmett?

00:12:26: Die hab ich ja schon genannt!

00:12:27: Aber wir nennen sie natürlich gerne noch mal ... Ja!

00:12:29: Hast du sie gar nicht aufgefallen?

00:12:30: Nee, nee, ich hör dir ja ... Nee, warum sollte ich

00:12:33: dir was zuhören?

00:12:34: Du hast mir eh nichts zu tun.

00:12:35: Ja,

00:12:35: ich weiß.

00:12:37: Also... Unsere schöne E-mailadressern, die uns gerne Leserinnen und Leserbriefe schicken dürfen, lautet redaktionentferenzieher.de

00:12:48: Genau, und dort tatsächlich auch, gerne auch Meinungen Ob sie da draußen unsere Meinung jetzt hier.

00:12:54: Wir haben, wie gesagt das Ding ist gestern erst erschienen?

00:12:57: Gestern heißt am Mittwoch wir nehmen ja am Donnerstag auf

00:13:00: zur Klärung.

00:13:01: Ah!

00:13:02: Die Zeitverschiebung genau bringt mich mal so durcheinander.

00:13:05: Genau natürlich sind das erste Gedanken die wir jetzt hier haben.

00:13:09: also wir nehmen auch sehr gerne andere Gedanken auf.

00:13:11: Beipflichten oder halt komplett Widerspruch dulden wir auch.

00:13:18: Sehr schön dann schön dass es mal wieder einen Smalltalk gab.

00:13:23: Oh ja!

00:13:24: Und Weitermtext.

00:13:25: Weitterm Text

00:13:28: im Gespräch.

00:13:30: Hundert Jahre Landeskrankenhilfe, also LKH und pünktlich zum Jubiläum gibt es einen neuen Beihilfetarif.

00:13:38: Also lasse ich mir mal von LKHA Vertriebsvorstand Jan-Peter Dierks erklären wie der Tarif entstanden ist warum Vermittler und Kunden bei der Entwicklung mitgearbeitet haben und was Beamte und Beamten Anwärter davon haben.

00:13:52: fangen wir doch mal mit einem freudigen Ereignis an.

00:13:55: Am siebten, Siebten hat mir einen Fürblän gezwitschert und wurde euer Unternehmen hundert Jahre alt.

00:14:01: wenn jetzt die Gründer von damals durch die Tür laufen würden was würdest du denen erzählen?

00:14:05: Ja wahrscheinlich würde ich den erzählen dass das damals die goldrichtige Entscheidung war neunzehntsechsundzwanzig eine Initiative zu starten.

00:14:12: Damals ging es darum dass Landwirte sich gegenseitig absichern wollten jeder uns halt ein bisschen was in einen Topf und aus diesem Topf wird dann jemand bezahlt, der die Krankenlandwirte wieder gesund macht.

00:14:22: und aus dieser Initiative ist ja an vielen Stellen in Deutschland eine ganze Branche entstanden.

00:14:27: Der privaten Krankenversicherer, weshalb auch viele jetzt gerade rund um das hundertjährige Jubiläum sind Und insofern damals eine goldrichtige Entscheidung.

00:14:36: Wahrscheinlich werden sie stolz darauf was daraus geworden ist.

00:14:39: Wie viel Landwirte sind denn jetzt noch so?

00:14:41: In der Kundschaft?

00:14:43: Ja also heutzutage auch durch die ganz ganz vielen Reformen dies natürlich gab.

00:14:47: Es ist natürlich heutzu tage Wenn man schaut, was die größten Kundenanteile eines privaten Krankenversichers sind.

00:14:52: Dann sind das hauptsächlich beihilfeberechtigte Gutverdienende Angestellte.

00:14:57: Aber natürlich haben wir auch noch ganz viele Landwirte und

00:15:00: Co.,

00:15:00: also alle, die PKV berechtigt sind.

00:15:03: Und als jemand der gesetzliche Zusatzversicherung anbietet, haben wir da auch ganz viele Kunden sehr bunt gemischt.

00:15:10: War eine tolle Stichworte!

00:15:11: Du hast mir einen neuen Tarif mitgebracht, der lautet LKH-Beihilfee Upgrade.

00:15:17: Erst mal um ... uns alle hier so ein bisschen abzuholen.

00:15:20: Wer gradet weh'n ab?

00:15:21: Was tut der

00:15:21: Tarif?".

00:15:23: Genau, also in der Beihilfe ist es ja so das Beihhilfeberechtigte und also Beamte- und Beamtenanwärter quasi schon Geld zur Krankenversicherung bekommen über ihn dienstherlende jeweiligen Ländern nach unterschiedlichen Modellen.

00:15:37: Es verbleiben aber immer ganz viele Kosten bei diesen Personen wenn sie sich nicht zusätzlich absichern.

00:15:42: Und so ist ja ein ganzes Produktsegment entstanden nämlich die Beih Hilfe von privaten Krankenversichern wo unsere Kundinnen und Kunden, also Beamtenanwärter und Beamte denn entsprechend eben die Beihilfe, die sie bekommen, eben upgraden können auf bis zu ein hundert Prozent der Kostentragung aller Kosten.

00:15:58: Die im Gesundheitssignal für Sie entstehen.

00:16:01: Damit alles

00:16:02: so ernanmen wird

00:16:03: bis hin zu ein Hundert Prozent korrekt.

00:16:05: Okay!

00:16:06: Der Tarif ist neu.

00:16:07: Jetzt gibt mir doch mal bitte zwei Highlights.

00:16:09: was unterscheidet Ihnen jetzt von den früheren Tarifen?

00:16:13: Ja, wir sind ja immer schon Beihilfeversicherer gewesen.

00:16:15: Auch der Großteil unseres Vollversicherungsbestandes ist Beihhilfe.

00:16:18: also wir haben dann extrem große Kompetenzen in den letzten hundert Jahren aufgebaut als Unternehmen.

00:16:23: aber in der Tat die Tarife wie viele andere Tarifreihen mussten mal wieder etwas gefaceliftet werden und da haben wir ganz ganz viele neue Produkte und Tarife ja die letzten Jahre auf den Markt gebracht.

00:16:33: schon.

00:16:34: Und das letzte große Puzzlestück ist jetzt eben genau die Beih Hilfe.

00:16:38: und was unterscheidet sich?

00:16:39: Ich beantworte die Frage mal global.

00:16:42: Wir haben ganz, ganz viele Vermittler befragt.

00:16:45: Die sehr stark in der Beihilfe sind und gefragt, wie wertet ihr die Tarife ein?

00:16:50: Was fehlt euch?

00:16:50: Was würdet ihr euch vielleicht noch wünschen?

00:16:52: Und wir haben einen sehr modernen Ansatz auch gewählt und haben Kunden befragt, Beamte oder Anwärter gefragt.

00:16:58: Warum haben sie sich damals für ihre Tarife entschieden?

00:17:00: Wirklich sehr systematische Marktforschung, Betrieben, KI zur Hilfe genommen, wirklich analysiert.

00:17:05: Was wird im Internet gesucht wenn die Leute Beihhilfe suchen?

00:17:08: All das haben wir in einen Topf geworfen einen tollen neuen Tarif mit ganz, ganz vielen Bausteinen geschaffen haben.

00:17:14: Aber auch drumherum eine neue App-Version kommt mit neuen Features für unsere Kunden und da glauben wir wirklich dass das ein sehr starkes Angebot ist was jetzt zum ersten Sieben startet.

00:17:23: Ja aber die Spannung ist jetzt wirklich kaum auszuhalten.

00:17:25: also hier gibt mir nochmal zwei Highlights aus diesem Tarif.

00:17:29: Was ist da wirklich neu?

00:17:29: Was hat das ergeben?

00:17:30: Also was Neues ist, dass wir uns für eine Tarifarchitektur entschieden haben wo es den sogenannten Restkostentarif gibt.

00:17:35: Das ist quasi immer das erste was die Beamte und Beamtenanwärter abschließen und top zu ihrer Beihilfe die sie eh schon bekommen Und das ist ein leistungsstarker Bestkostentarif, wie es so schön heißt.

00:17:45: Dann haben wir uns für eine Tarifearchitektur entschieden, dass man da und top noch einen Ergänzungsbauschein draufsatteln kann entweder Komfort oder Premium je nachdem welches Leistungsspektrum man haben will.

00:17:55: Wenn man den Ergänsungsbaustein premium nimmt dann hat man da wirklich ne Einhundertprozentübernahme der Kosten sehr hohe Limits was die Bezuschussungen von Seehilfen, von LASIK und von all solchen Themen betrifft.

00:18:07: Wirklich extrem leistungsstark!

00:18:09: Und für alle Anwärterinnen und Beamte, die sich noch zusätzlich für stationäre Aufenthalte im Krankenhaus absichern wollen gibt es dann da auch noch Aufstockungsbausteine.

00:18:18: Für stationäre Leistungen bis hin zu der Premiumabsicherung mit einer Einbettzimmerregelung und Co.

00:18:27: Insofern kann man sehr individuell durch diese Zusammenstellung dieser einzelnen Bausteine ganz genau als Vermittler für seine Kunden denn eben raussuchen, was da genau das Richtige ist.

00:18:40: Und insgesamt bleiben wir unsere Linie treu als LKH.

00:18:44: und all diese Bausteine sind extrem leistungsstark so dass wenn man alle Häkchen setzt ja wir jetzt mit zu den leistung stärksten Tarifen Deutschlands zählen von der Leistung.

00:18:53: Okay und dann hat der Tarif ja auch mehrere Linien.

00:18:56: erst mal wie viel sind es?

00:18:58: Und dann grenzt die doch mal

00:18:59: kurz ab.

00:19:00: Genau also das ist einmal der Rest kosten Tarift immer.

00:19:02: als erstes kommt Der ist für alle Beteiligten gleich und dann kann man eben wählen, ob man entweder den Komfort- oder dem Premium Ergänzungsbaustein wählt.

00:19:10: Und dort auch der Komfortbausteins hat schon sehr viel Leistung.

00:19:13: Da sind zum Beispiel bis zu sechshundert Euro für Sehhilfe und auch tausendfünfhundert Euro pro Auge Lasek drin.

00:19:18: Das sind ein paar Dinge die häufig so gefallen sind was die Leute schon sehr gut finden.

00:19:22: aber wenn man beispielsweise sagt man möchte noch etwas drauflegen müssen nicht nur den Komforbausteinen sondern den Premium Bausteinen und da ist wirklich alles drin das man so haben möchte Auch ganz, ganz hohe Zahnleistungen und alles was für die typischen Themen sind.

00:19:35: Sie als erstes kommen wenn man Menschen befragt wie was du möchtest absehen.

00:19:39: Gute

00:19:39: Zähne!

00:19:40: Als erstes gute Zähnen.

00:19:42: Da kann man immer ein bisschen schmunzeln.

00:19:43: das kommt aber relativ häufig dass sie den Leuten total wichtig genauso wie Brillenträger sofort sagen ich meine Brille mit Zuschussrehen weil es einfach am greif passen ist und deswegen haben wir da natürlich auch ordentlich Leistung reingepackt wenn wir diesen Prämienanspruch haben.

00:19:55: und genau bei diesem Nationär Aufenthalten ist das halt auch Wenn man dann in den Chefarzen ein Bezimmer behandelt und so weiter, da kann man bis ganz oben ins Regal greifen.

00:20:03: Auch zwei verschiedene Bausteine, die man wählen kann.

00:20:06: Es sind mir zwei Sachen aufgefallen.

00:20:07: Ihr werbt ja vor allen Dingen um Anwärter, Beamtenanwärther ... Und da sagt ihr, wir sind jetzt sehr günstig!

00:20:15: So dass die Anwälter das auch bezahlen können.

00:20:17: Da kommt preislich auch ein bisschen entgegen.

00:20:20: Jetzt ist aber die private Krankenversicherung nicht dazu da, um Geld zu sparen?

00:20:23: Also es ist schon Premiumprodukt irgendwo, ne?

00:20:26: Wie geht es dann nicht so ein bisschen in die falsche Richtung?

00:20:29: oder entsteht da nicht ein falsches Bild?

00:20:32: Ich weiß, was du meinst.

00:20:34: Häufig sind der private Krankenversicherung vermittelt worden auch mit einer Beitragsersparnisse und das wir für falsch halten weil wenn man dort eine Ersparnisse hat in jungen Jahren sollte man das definitiv im Betrachtsinlassungs-Tarif oder ähnliches packen um dann halt auf Vorbereite zu sein.

00:20:47: Insofern verstehe ich dein Gedanken.

00:20:49: Wenn man beanwättern von preisattraktiv spricht, dann geht es einfach darum dass gerade Beamtenanwärter halt schon ganz klar sagen sie wollen am Anfang nicht zu viel Geld dafür bezahlen weil Sie auch noch nicht soviel Einkommen generieren.

00:21:02: und da sind ein paar Euro denn schon relativ viel.

00:21:05: Und insofern war es da uns ein Andigen da eine preisbewusste Alternative für Anwärtern zu finden aber dadurch das wir insgesamt den Leistungsanspruch haben viel Leistung zu bieten damit der Kunde wirklich gesundheitlich top abgesichert ist.

00:21:19: Sitzung bleibt bis zu dieser Hundertprozent-Übernahme.

00:21:22: Ist es zwar ein preisbewusster Tarif, aber das ist jetzt zum Beispiel auch nicht der günstigste Tarif den man am Markt kriegt und insofern wollten wir aber da halt einfach wirklich ein Pärespreisleistungsverhältnis gerade für die Anwärter bringen weil sie eben sehr preissensibel sind was man aber auch sehr gut verstehen kann.

00:21:37: Das relativiert's ein bisschen... Gut!

00:21:40: Zweiter Punkt ist die Beitragsrückerstattung, die ja durchaus umstritten ist.

00:21:44: Manche sagen soll man noch lieber an die Alterungsrückstellung packen und solche Sachen warum macht ihr das trotzdem?

00:21:49: Ja, ich versuch's mal mit einer kleinen Analogie.

00:21:51: Es gibt ganz viele Versicherungsspaten die überlegen gerade wie sie irgendwie die Kunden an dem eigenen Erfolg beteiligen können.

00:21:58: ja es gibt in der KFZ-Versicherung Möglichkeiten dass das Fahrverhalten belohnt wird und so weiter und sofort.

00:22:04: Und wenn man sich fragt warum die das machen denn weil es gute Vorbilder gibt nämlich zum Beispiel die Krankenversicherung wo Kunden eben an den Erfolg des Krankenversicheres beteiligt werden.

00:22:12: und Insofern ist ja die Beitragsrückerstattung einfach ein Modell Man A. als Versicherer von profitiert, weil gewisse Rechnungen denn nicht eingereicht werden, Kleinstrechnung und so weiter – das reduziert unsere Verwaltungskosten was am Ende dem Versicherungskollektiv zugutekommt.

00:22:27: Und am Ende beteiligen wir mit einer Beitragsrückerstattung die Kunden indirekt an unserem Erfolg den wir haben.

00:22:33: Wir sind für Sicherungsverein auf Gegenseiligkeit also insofern jeder Erfolg den man hat geht der eh in das Kundekollektif und da ist die Beitragsrückerstattung einfach ein tolles Thema.

00:22:42: Die Kritikpunkte sind ja meistens dass Kunden damit irgendwie festrechnen in ihrer Finanzplanung und dann kommt das Geld nicht, weil es halt nicht garantiert ist.

00:22:51: Sondern das wird ja nur ausgelöst wenn dann eben keine oder wenig Rechnungen eingereicht werden.

00:22:56: Und da haben wir so viele tolle Vermittlerinnen und Vermittlern und Markler da draußen.

00:22:59: die klären die Kunden richtig auf und insofern wissen sie was sie da gekauft haben und in sich sehen wir darin total tolles Instrument zum Wohle der Kunden eben Sie an unserem wirtschaftlichen Erfolg zu beteiligen.

00:23:15: Die News der Woche.

00:23:17: Der Bochumer Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, kurz BVAG darf kein Versicherungsschäft mehr betreiben.

00:23:24: Die entsprechende Erlaubnis hat ihn die Finanzaufsicht BAFIN entzogen.

00:23:28: Der Versicherer aus Bochum wurde bestätigt und gehört zu den sogenannten Sterbekassen.

00:23:34: Er bot also ausschließlich Sterbegeldversicherungen an, die Bestattungen der Kunden finanzieren sollen.

00:23:40: Die Barfin schildert den Hintergrund.

00:23:42: Der BVAG musste demnach Beträge auf Immobilienanlagen abschreiben, der daraus entstehende Verlust sei nicht mehr durch Eigenkapital gedeckt – weshalb der Versicherungsverein die gesetzliche Mindestkapitalquote nicht mehr erfüllen kann.

00:23:57: Einem Plan wie er das Problem lösen will habe er noch nicht vorgelegt.

00:24:03: Am Zweiundzwanzigsten Juni-Zweißtausendsexton zwanzig habe sein Vorstand der BAFIN einen Abwicklungsplan vorgelegt.

00:24:10: Man wollte den Versicherungsbestand geordnet weiterführen.

00:24:13: Bis der Plan aber genehmigt ist, könne der BVG keine gekündigten Verträge auszahlen.

00:24:19: Die Erlaubnis der BAFFIN für den Plan erwarte er für das derzeit laufende Dritte Quartal-Zwei-Tausendzech-Zwanzig.

00:24:26: In dem Zusammenhang soll es auch eine Mitgliedervertreterversammlung mit weiteren Informationen geben.

00:24:31: Nun wird der Bochummer Versicherungsverein auf Gegensätigkeit abgewickelt.

00:24:36: Neue Versicherungverträge darf er nicht mehr abschließen, bestehende Verträge soll er weiterführen – darf sie aber nicht erhöhen und auch nicht verlängern.

00:24:44: Allerdings darf er versprochene Leistungen kürzen um den Erlittenenverlust auszugleichen.

00:24:50: Der BVAG selbst betont dass er Sterbefälle unverändert weiter bearbeiten werde.

00:24:55: Er sei auch nach aktuellem Stand weiterzahlungsfähig.

00:25:02: Kürzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung, kurz GKV senken zwar die Ausgaben der Krankenkassen.

00:25:08: Sie können aber gleichzeitig Kosten in der Pflege, Renten oder arbeitslosen Versicherung sowie in privaten Haushalten erhöhen.

00:25:15: Davor waren Infoforscher Roman Klimtke und seine Co-Autorin Maria Polyakova von Asternford University im aktuellen Beitrag für das IFO-Institut.

00:25:25: Eine Leistungskürzung, die heute Geld spart kann morgen Erwerbsfähigkeit kosten und damit Beitragseinnahmen mindern sowie Ausgaben in anderen Teilen des Sozialstaats erhöhen", sagt Roman Klimke.

00:25:38: Das sei aber freilich kein Freibrief für höhere Gesundheitsausgaben um jeden Preis!

00:25:43: Leistungen ohne nachgewiesenen Nutzen gehörten nicht in die solidarische Finanzierung.

00:25:49: Klimke weiter, entscheidend ist Kosten-und-Nutzen nicht allein innerhalb das GKV Haushalts zu

00:25:55: bewerten.".

00:25:56: Hintergrund ist der erste Bericht der Finanzkommission Gesundheit, der den kurzfristigen Handlungsbedarf in der GKV beziffert und teils weitreichende Einschnitte empfiehlt.

00:26:06: Sechsundsechzig Maßnahmen hat die Kommission vorgeschlagen um die Finanzen der Kassen kurzfristig zu stabilisieren.

00:26:12: Der Ertrag einer erfolgreichen Behandlung oder Präventionsmaßnahme bestehen nicht nur in vermiedenen Krankheitssymptomen Er könne sich auch in geringeren Fehlzeiten, höherer Produktivität, längere Erwerbsbeteiligung oder einem späteren Eintritt in Pflegebedürftigkeit zeigen.

00:26:26: Die Forscher schlagen also eine Sozialstaatsrechnung vor – die Kosten und Nutzen über Kranken-, Pflegeränden- und Arbeitsmarktinstitutionen hinweg gemeinsam bewertet.

00:26:42: Die geplante Reform der privaten Altersvorsorge stößt bei den Deutschen grundsätzlich auf breite Zustimmung.

00:26:48: seventy-two Prozent sprechen sich für eine stärkere staatliche Förderung der privaten Vorsorge aus.

00:26:54: Gleichzeitig schätzen die Bürger den Nutzen für sich persönlich, aber als eher gering ein!

00:26:59: Siebensechzig Prozent gehen davon aus, selbst nicht von den Neuerungen zu profitieren.

00:27:04: Nogudi der Zehnte rechnet mit einem persönlichen

00:27:07: Vorteil.".

00:27:08: Das sind Ergebnisse einer repräsentativen survey-Umfrage im Auftrag von Lichtenstein live.

00:27:14: Dafür haben die Marktforscher im April zweitausendfünfhundert noch nicht verrentete Bundesbürger befragt.

00:27:20: Besonders ausgeprägt ist der Nutzenpersimismus bei den über fünfzigjährigen von denen rund seventy- acht Prozent keinen Sinn für sich erwarten.

00:27:30: Auch unter den achtzehn bis zwanzigjährigen ist der Anteil mit rund sechzig Prozent hoch.

00:27:36: Ein weiterer Befund der Studie?

00:27:38: Sechsundsechzig prozent halten das bestehende Rentensystem nicht mehr für generationengerecht, nur etwa jede fünfte bewertet es noch als fair!

00:27:47: Besonders kritisch äußern sich die vierzig bis neunundvierzigjährigen, von denen fast achtzig Prozent der gesetzlichen Rente die Generationengerechtigkeit absprechen.

00:27:58: Was ist der Unterschied zwischen Neuwert und Zeitwert?

00:28:03: Na, easy meinen Sie?

00:28:05: Egal!

00:28:06: Solche Begriffe müssen Vermittler Ihrem Kunden erklären – verlangt das Oberlandesgericht Stuttgart in einem Urteil.

00:28:13: In dem Fall hatte der Erbplasser sein Anwesen mit einer landwirtschaftlichen Police, mit Feuerversicherung zum Neuwert abgesichert.

00:28:20: Nach seinem Tod im Jahr zwei Tausendsechzehn traten die Miterben an den Versicherer Hahn um den Vertrag umzuschreiben – von Neu Wert auf Zeitwert!

00:28:30: Bei der Zeitwertversicherung wird vom Neu-Wert der Wertverlust durch Alter und Abnutzung abgezogen.

00:28:36: Zwei-tausendachzehn zerstörte ein Brand das Gewerbegebäude samt Nebengebäuden.

00:28:41: Der Versicherer regulierte zum Zeitwert, die Erbengemeinschaft verlangte Schadenersatz wegen Beratungspflichtverletzung und hatte damit vor dem Landgericht und schließlich auch vor dem Oberlandesgericht Stuttgart Erfolg.

00:28:54: der Streitwert lag immerhin bei rund

00:29:00: sechshundertfünfzig tausend Euro.

00:29:07: Wer also eine solche Umstellung begleitet, muss deshalb den Bedarf ermitteln.

00:29:12: Die Unterschiede erläutern und sich vergewissern, dass der Kunde sie auch verstanden hat.

00:29:17: Und das Ganze natürlich auch dokumentieren ist ja klar!

00:29:20: Fehlt in der Beratungsdokumentation nämlich einen Hinweis von wesentlicher Bedeutung, hier der Unterschied zwischen Neuwert und Zeitwert?

00:29:28: kehrt sich die Beweislast um.

00:29:30: Dann müssen Vermittler und auch Versicherer beweisen, dass ordnungsgemäß beraten wurde.

00:29:35: Rechtsanwalt Tobir Strübing von der Kanzlei wird rechtsanwälte fast zwei Lehren aus dem Urteil zusammen.

00:29:41: Erstens darf niemand unterstellen das Kunden so grundlegende Begriffe wie Neuwert- und Zeitwerk kennen!

00:29:47: Zweitens löst auch die Änderung eines bestehenden Vertrages Beratungs- und Dokumentationspflichten aus.

00:29:53: Wer dokumentiert, sollte vollständig dokumentieren!

00:29:56: Was wurde erhoben?

00:29:57: Was erläutert – was hat der Kunde

00:29:59: entschieden?!

00:30:02: Und das war es auch mit dieser Podcastfolge.

00:30:06: Wir hören uns am kommenden Freitag wieder.

00:30:09: Bis dahin geht wie immer.

00:30:11: Bleiben Sie optimistisch Genießen sie das Wochenende Und kommen Sie gut in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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