Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia-Podcast für Versicherungshelden.

00:00:08: Mein Name ist Karin Schmidt

00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Hier kommen die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:27: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge twohundertsechsenzig unseres Podcasts.

00:00:32: Heute ist Freitag der zehnte Juli zwei tausend sechsenzwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:39: Der Schmolltalk entfällt, weil Scholle im Urlaub ist.

00:00:42: Bevor er in den Urlaub gedüst ist hat sich Scholler aber mit Sonja Knor von der Rating-Agentur Scope Fund Analysis unterhalten und zwar über offene Immobilienfonds – und in den News der Woche zeigt ein Rating das sich die Beitragsstabilität in der privaten Krankenversicherung verschlechtert hat.

00:00:59: mit BAV & BKV Punkten Arbeitgeber bei ihren Mitarbeitenden am ehesten.

00:01:04: Die Schadenhöhe durch Cyberangriffe ist im Schnitt gesunken und das Finanzwissen der Deutschen scheint besser als gedacht.

00:01:12: Übrigens, wenn Sie unseren Podcasts schön und gut finden dann zeigen sie uns das gerne und bewerten sie uns auf Ihrer Podcast-Plattform doch mit fünf Sternen.

00:01:24: Eigentlich sollen offene Immobilienfonds Ruhe und Stabilität ausstrahlen – Stichwort Betongold!

00:01:30: Doch seit Jahrzehntzwanzig ist es dort enorm hektisch.

00:01:34: Milliarden fließen ab, Fonds müssen schließen und mit dem Leading Cities Invest von CanAm wird jetzt sogar einer abgewickelt.

00:01:42: Was ist da denn los?

00:01:43: Und wann fängt sich die Branche endlich wieder?

00:01:45: Wollen wir nun natürlich wissen!

00:01:47: Unser Scholler hat bei Sonja Knor nachgefragt – sie leitet die Abteilung für alternative Investments in der Rating-Agentur Scope Fund Analysis und hat in der Funktion Studien über offene Immobilienfonds verfasst.

00:01:59: Und ja, sie hat gute Nachrichten und erklärt ganz nebenbei wie komplex solche Produkte sind.

00:02:05: Hallo Sonja!

00:02:06: Herzlich willkommen bei uns hier im Podcast.

00:02:09: Hallo, vielen Dank für die Einladung.

00:02:11: Oh sehr gerne.

00:02:12: wir haben einen aktuellen Anlass über den wir uns unbedingt unterhalten müssen.

00:02:15: ich habe von ein paar Tagen berichtet der Can-Am Leading Cities Invest wird abgewickelt.

00:02:22: Für dich als Analystin war das zu erwarten?

00:02:25: Also es kam jetzt nicht gänzlich überraschend, also sieht man auch ein Stück weit an unseren Ratings.

00:02:30: Der Fall gewesen mit der schlechtesten Rating-Bewertung und dreifach C hat er da sozusagen die... Bandbreite nach unten hin ist schon ausgeschlossen.

00:02:43: Und liegt natürlich ein Stück weit auch daran, dass das ein Produkt ist was sehr hohe Mittelrückgaben zu verzeichnen hatte.

00:02:50: die haben schon einen siebzig Prozent ihrer Immobilien verkaufen müssen aufgrund des hohen Rückgabevolumens.

00:02:56: und dann kommt noch dazu, dass es eben ein Produkt war was in der Hochpreisphase des Marktes aufgebaut wurde.

00:03:06: Ja, so ein bisschen auch Überlaufprodukt war, sage ich jetzt mal bei den Banken und Sparkassen.

00:03:10: Wenn die eigenen Produkte eben nicht mehr Gelder angenommen haben dann wurden eben Drittprodukte genommen und das sind dann in der Regel auch leider diejenigen, die ein Stück weit als erste dann auf dem Prüfstand stehen.

00:03:21: zum einen und zum anderen ist es eben auch im Sinne der Gleichbehandlung der Anleger dann aufgrund der hohen Rückgaben der richtige Schritt aus unserer Sicht gewesen.

00:03:33: irgendwann.

00:03:34: Man hat ja auch mal versprochen, eine bestimmte Diversifikation den Anlegern zu geben.

00:03:39: Eine bestimmte Investmentstrategie umzusetzen.

00:03:41: und wenn man dann eben siebzig Prozent eines Portfolios wieder verkaufen musste, muss man irgendwann die Frage stellen wo ist denn hier die positive Fortführungsprognose?

00:03:50: Reicht die Diversification für die Anleger am Ende des Tages dann noch aus?

00:03:54: Viele Immobilien im Bereich Logistik zum Beispiel wurden verkauft und damit sieht man ja schon das auch sektoral von der Diversifikation dann immer weiter zusammengeschrumpft.

00:04:04: Und insofern ist jetzt auch nach vorne hin nicht unbedingt sichtbar, dass die Branche kurzfristig wieder Mittelzuflüsse in größerer Zahl bekommen kann.

00:04:14: und bei dem Fond natürlich auch es gibt andere Anweilageralternativen.

00:04:20: Bei der negativen Performance, die das Produkt jetzt eben auch zuletzt hatte... Ja, sind Zuflöse eben auch nicht unbedingt erwartbar.

00:04:27: Und dann war das ein Schritt der unter den Aspekten der Gleichbehandlung der Anleger durchaus nachvollziehbar und sinnvoll war.

00:04:34: Ja jetzt hast du die Ratings angesprochen.

00:04:37: Erzähl doch mal kurz was schaut ihr euch für die ratings an?

00:04:41: Für die Ratings schauen wir uns im Grunde, die gesamte Branche an.

00:04:46: Das sind neunzehn Ratinges, die wir hier veröffentlicht haben am sechzehnten Sechsten zuletzt also noch relativ frisch tatsächlich.

00:04:53: Haben wir auch berichtet?

00:04:55: Sehr gut!

00:04:56: Und in dem Kontext schauen wir es bei jedem einzelnen Produkt sehr tiefgehend zum Beispiel das Portfolio an.

00:05:04: und welche Immobilien wird hier investiert?

00:05:06: wie sind die Länderdiversifikationen?

00:05:10: habe ich sind ja global investierende Frons zum Teil, dann haben wir welche europäisch oder auch welche die nur an Deutschland investieren.

00:05:18: Da hab' ich dann eben geringeres Länderrisiko wenn es nur Deutschland ist.

00:05:23: und dann schaut man eben auf die anderen Diversifikationsparameter also sprich in welchen Nutzungsarten das Produkt investiert.

00:05:30: hier haben wir Welche die sehr zentralen wo beispielsweise auch Wohnennahversorgung oder eben ganz breit über Büro Einzelhandel Logistik Hotel und teilweise eben auch die beiden genannten Wohnungs- und Nachversorgungsemmobilien investiert sind.

00:05:45: Und dann auch hinsichtlich der Größenklassen, also was habe ich für Fungibilitätsrisiken?

00:05:51: Wie sind die Immobilien?

00:05:53: Veräußerbar auch in ihrem spezifischen Markt, also ein schönes plakatives Beispiel.

00:05:58: Eine Zwei-Hundert Millionen Mobilien London ist natürlich besser veräußerbar als eine in Rathenow... Ich weiß nicht ob es da überhaupt zu großen Mobilien gibt?

00:06:06: So auf Rathendorf!

00:06:08: Ja auch ich habe natürlich einen neuen Podcast schon mal reingehört.

00:06:12: Ganz Rathedor kostet zwei Hundert Millionen.

00:06:14: Genau, ich hab gehört, da wird schon schön zurückgebaut und so.

00:06:17: Ja ja ja genau, ich habe mich informiert.

00:06:22: Dann sind es natürlich auch noch andere Parameter, die wir da mit in die Bewertung einbeziehen.

00:06:29: Genannt Diversifikation insichtlich Länder und Nutzungsarten, Objektgrößenklassen auch.

00:06:34: Und dann schauen wir uns auch die Vermieteringsparameter an.

00:06:37: also wie gut ist das Produkt grundsätzlich vermietet?

00:06:39: Sechs in sieben, neunzig Prozent Vermietungsquote.

00:06:45: Ein bisschen Fluktuationslehrstand hat man auch immer, dass es immer eine Immobilie entwickelt werden muss.

00:06:50: Das ist dann so ein ganz guter Wert.

00:06:52: und wenn ich jetzt aber nur noch bei irgendwo achtzig, siebzig Prozent Vermietung wäre, dann wäre das schon ein Wahnsignal würde ich jetzt mal sagen.

00:07:02: Und weitere Faktoren auch die Mietvertragslaufzeiten, je länger die Mieten Vertragslaufzeiten geradebei Büro oder Hotelmitverträgen gehen, dass so sicher ist das Ganze natürlich nur solange der Mieter auch solvent bleibt.

00:07:15: Also da muss man natürlich dann auch noch mal einen Blick drauf werfen und deswegen schauen wir uns die Branchendiversifikationen an und da gibt es auch unterschiedliche Risiken.

00:07:25: also wenn ich jetzt da im Bereich Automobil beispielsweise unterwegs bin oder IT Software muss man eben gucken sind das möglicherweise risikoreichere Branchen als wenn ich Wohnungsmieter habe, wo ich ja sehr viel Nachfrage natürlich auch habe und da eine schnelle Anschlussvermietung wieder hinbekomme oder wenn ich jetzt staatliche Mieter beispielsweise habe.

00:07:48: Die haben natürlich hinsichtlich der Bonität auch noch mal eine ganz andere Risiko-Struktur.

00:07:53: Und

00:07:53: dann neben den ganzen Portfolio-Parametern, die wir bewerten, schauen wir uns die Finanzstruktur der Produkte an.

00:07:59: Also sprich nehmen wir auch immer ein bisschen Liquidität.

00:08:02: wie ist sie angelegt?

00:08:02: Ist sie risikoreich angelegt oder nicht so riskoreich eingelegt?

00:08:06: Wie sind die Fremd finanziert?

00:08:07: Wie lang sind die Zinsbindungsfristen?

00:08:10: also was für einen Zinsänderungsrisiko in dem Kontext.

00:08:14: und auch Währungsrisiken spielen eine Rolle.

00:08:16: bei den globalen investierten Fonds sind natürlich in Fremdswährung dann auch unterwegs und sich an überwiegend dann bei gewissen Terminggeschäfte ihre Fremdwährungsrisiken ab.

00:08:26: Und das schauen wir uns eben an, wie viele offene Positionen sind davor.

00:08:30: Und ESG ist auch nochmal ein Faktor, den wir uns anschauen.

00:08:32: da in dem Kontext auch noch mal im Zusammenhang Ja, die ESG-Themen.

00:08:38: Und das spielt dann auch beim Verkauf der Mobilien durchaus eine Rolle.

00:08:42: wenn ich jetzt verkaufen muss wie ist meine Mobilier am Markt positioniert?

00:08:45: Nebenlage, Lage, Lage spielt für die Käufer natürlich auch das ESG Thema eine Rolle und...

00:08:50: Energieschleudern sind schwierig ne?

00:08:51: Genau, Immobilien!

00:08:53: Die sind schwierig, die unter ESG-Aspekten nicht so gut dastehen.

00:08:57: Wenn ich natürlich eine ganz tolle ESG Immobilie, die ganz toll ESG technisch aufgestellt ist habe und jetzt aber in der Lage ist, die keiner will, wird es halt auch schwierig.

00:09:07: Also idealerweise

00:09:10: funktioniert

00:09:10: die Lage, die Vermietung und eine Verzündungsstücke.

00:09:13: ESG Positionierung mit niedrigen Nebenquasten und dann passt's auch im Verkauf genau.

00:09:21: Jetzt hast du aber eben auch gesagt, der Kann am Leading Cities hatte große Probleme mit Geldabflüssen.

00:09:27: Das hat aber die ganze Branche eigentlich.

00:09:28: Also wenn ich mich richtig erinnere, weil jetzt drei Jahre hintereinander mit Milliarden Abflüßen aus offenen Immobilienfonds... Warum hauen die denn alle ab?

00:09:36: Wir reden noch über Betongold!

00:09:38: Ist richtig.

00:09:39: Wir haben im vergangenen Jahr sieben, sechs Milliarden Mittelabflöße gehabt und das geht genauso und es geht auch weiter.

00:09:46: Und wo kommt das her?

00:09:48: Es begann natürlich ein Stück weit mit der Zinswende dass einige Anleger eben auch nicht unbedingt so langfristig in das Produkt investiert waren wie es eigentlich angelegt ist.

00:09:58: also wir haben hier wie du schon sagst Beton Gold.

00:10:00: ja Das ist halt nicht von heute auf morgen veräußerbar und auch nur für langfristige Anlagestrategien und als Beimischung im Portfolio gedacht und eben nicht zwingend, dafür wurde das Produkt auch leider genutzt als Tages- oder Termingeldersatz an der Stelle.

00:10:18: Dann sieht man natürlich genau bei der Zinswender – da muss man nicht viel besonders prophetisch veranlagt sein wenn ich sehe zwölf Monate später.

00:10:26: also man muss wissen die Produkte haben für die Anleger die nach den neuen Regelungen eingestiegen sind mindestens zwölf Monate Kündigungsfrist und im Mindesthalte-Dauer von vierundzwanzig Monaten.

00:10:40: Und dann war eben sichtbar ziemlich genau nach der Zinswende, zwölfe Monate später kam schon erste große Welle an Rückgabevolumina sozusagen und da sieht man relativ deutlich dass in der Niedrigzinsphase eben nicht unbedingt nur die langfristigen Investoren leider eingestiegen sind.

00:10:56: und das führte dann zu diversen Problemmündete In einem Form, die im Uni MoBund ZBI auch in einer sehr hohen Abwertung mit siebzehn Prozent Wert verlost.

00:11:09: und in der Folge wurden dann auch noch mal die Risikoklassen infrage gestellt.

00:11:14: Da gab es einen Urteil vom Amtsgericht Nürnberg führt und das führte eben auch zu einer neuen Diskussion, was die Risikoklassen der offenen Mobilienfonds betrifft.

00:11:26: Das Ganze liegt jetzt mittlerweile beim EUGH und wartet da ein Stück weit einer richtungsweisenden Entscheidung.

00:11:31: Und so lange ist eben auch das Zuflusthema bei den offenen mobilienfonsen Problemen.

00:11:38: Im Grunde nach der Zinswende rollte diese Rückgabewelle dann ein Stück weit los.

00:11:43: Nicht nur wegen Anlegern, die jetzt nicht unbedingt den Langfristcharakter im Kopf hatten sondern natürlich auch weil andere Anlagealternativen dann attraktiver wurden.

00:11:54: Ja genau also selbst da wenn ich irgendwo bei drei Prozent unterwegs bin ja ist eben die Branche rentiert im Moment negativ.

00:12:03: Also wir haben zum dreißigsten April, sechs und zwanzig Jahr nur eine Zwölf-Monats-Performance, die bei minus eins Komma sechs Prozent lag.

00:12:11: also das ist ja zieht natürlich besonders Die Fonds ziehen das runter, die eben besonders hoch negativ rentieren.

00:12:20: Auch Produkte, die positiv unterwegs sind.

00:12:23: und wenn wir überlegen der Schnitt ist irgendwo zwischen drei Prozent und minus fünfundzwanzig also es schon auch eine super breite Spannbreite, die wir am Moment sehen.

00:12:34: Ich suche aber immer das Gute.

00:12:36: Das ist

00:12:37: ein sehr guter Zeug, ne?

00:12:40: Es ist manchmal nicht leicht und jetzt versuchen wir es doch einfach mal!

00:12:48: Wenn so falsche Leute im Markt waren sag ich mal also Anleger die da nicht hingehören wann sind die denn mal raus?

00:12:54: was denkst du?

00:12:55: Also?

00:12:56: ich denke die Anleger, die wirklich sehr zinssensitiv waren, die dürfen jetzt weitestgehend raus sein.

00:13:03: Jetzt zeigt sich natürlich dann eher bei den Produkten, die weiterhin sehr schwach performen auch natürlich ein weiterer Rückgabe an der Stelle.

00:13:14: Die Frage ist natürlich wie geht es nach vorne weiter?

00:13:17: Wo habe positive Aspekte, wie du sie auch suchst an Hersteller.

00:13:23: Wo kann man eben positiv nach vorne schauen?

00:13:26: Und da haben wir ja im Moment mit den ganzen multilateralen Krisen die wir haben zuletzt auch mit dem Iran Krieg nochmal eine Zinserhöhung.

00:13:36: Das bringt alles natürlich auch Druck auf die Immobilienmärkte, die Transaktionsmärkte sind auch wieder noch mal gehemmt.

00:13:44: dadurch Und auch konjunkturell, gerade wenn wir hier an unser Land schauen gibt es dann natürlich auch ein paar dunklere Wolken.

00:13:52: Also sorry dass ich da jetzt nicht ganz so positiv in die

00:13:54: Zukunft bringen

00:13:55: kann.

00:13:56: aber da sind natürlich auch negative Schwingungen, die da irgendwo mit rein spielen.

00:14:02: Wenn gleich wir aber trotzdem und das sind die positiven Aspekte auf eine ganz solide Mietentwicklung in der Vergangenheit auch gesehen haben.

00:14:11: Und die Immobilien, die gut positioniert sind lassen sich auch sehr gut vermieten.

00:14:16: ein Vorteil auch aufgrund der Finanzierungssituationen, also Zinsen sind gestiegen.

00:14:22: Damit haben natürlich auch viele Projektanwickler Probleme bekommen.

00:14:26: Dadurch sind weniger Immobilien jetzt auch in den Neubau gegangen.

00:14:29: da folgt daraus dass man weniger über Angebot hat.

00:14:34: die Flächen die jetzt noch an den Märkten positioniert werden oder neu fertig werden die schaffen es tatsächlich auch neue Spitzenmieten zu erreichen und von einer mobilen Fonds sind per se in der Regel relativ korigen Segmenten unterwegs.

00:14:48: Also sicherheitsorientierte Immobilien, die auch in den CBDs oder in den Central Business Districts stehen also die klassischen Büro-, Hochhäuser beispielsweise oder eben gut positionierte Hotels oder Einzelhandelsimmobilien.

00:15:04: und ja wenn man da eben gut Positioniert ist und das Produkt am Markt hat was von den Mietern eben auch nachgefragt wird.

00:15:13: Wir haben alle gesehen, der Druck auf die Büromerkte ist ja sehr stark gestiegen auch in der Vergangenheit.

00:15:19: Aufgrund Covid der ganzen Homeoffice-Thematik.

00:15:22: Unternehmen überlegen jetzt komplett anders wie sie sich aufstellen.

00:15:26: Auch hinsichtlich ihrer Standortentscheidungen.

00:15:29: Hinsichtlich der Flexibilität, die ein Office braucht.

00:15:33: damit lege ich dann eher als größeres Unternehmen bei Standorte zusammenpacken zwei Backoffice Standorte beiseite und Gebt lieber für die gute positionierte Fläche, wo meine Mitarbeiter einem sehr guten verkehrstechnisch angebundenen Standort zusammenkommen.

00:15:52: Dann auch mehr aus und hat mehr Kollaborationsflächen, mehr Flexibilität in der Fläche.

00:15:58: bin dafür bereit, mehr auf den Quadratmeter zu zahlen habe aber in der Summe ein Zweifel.

00:16:02: trotzdem flächerreduziert

00:16:03: okay.

00:16:04: Jetzt müssen wir aber zu einer Frage kommen, die für unsere Zuhörer sehr wichtig sind.

00:16:08: Wir haben ja viele F-Fler auch da draußen, die uns lauschen mit welchen Voraussetzungen wenn so viele falsche Investoren da waren, die dann nicht hingehören.

00:16:17: Mit welchem Voraossetzung sollte man denn an so einen offenen Immobilienfonds rangehen?

00:16:22: Also grundsätzlich ist das ein Produkt was für langfristige Anlagestrategien geeignet ist.

00:16:29: also es gibt zwar eine Ausstiegsoptionen, also das ist ja im Grunde ein semi-liquides Produkt mit Ausstiegsoptionen.

00:16:37: Aber grundsätzlich sollte man hier einen langfristigen Anlage-Ruizont verfolgen und den braucht der Immobilieninvestor, also der Anbieter des Produktes am Ende des Tages auch.

00:16:47: Der kauft eine Immobilie.

00:16:48: die Immobilier hat ja auch entsprechende Ankaufsnebenkosten, die man dann über die Zeit auch erst mal verdienen muss.

00:16:56: Man hat eine bestimmte Strategie mit seiner Immobilierung Und die muss man über eine bestimmte Zeit dann auch weiterverfolgen.

00:17:03: Zum Beispiel, man kauft eine Mogilie, die in einer Weiterentwicklung bedarf oder man möchte noch auf dem Nachbargrundstück etwas bebauen.

00:17:10: Wir wissen alle wie lange ... die entsprechenden Bebauungsverfahren oder Bauinnemigungen dauern.

00:17:16: Also da braucht man erstmal Zeit, dann braucht man Zeit um das umzusetzen und entsprechend zu vermieten.

00:17:21: Und dann muss man noch in einen vernünftigen Markt hineinkommen, um den besten möglichen Tragkaufspreis dann in der Regel auch anziehen zu können oder eben die Mietarträge dann laufend generieren zu können.

00:17:32: also es sind ja keine Tradingprodukte im Bereich der Immobilien sondern eher längerfristige Halteperioden an Produkte, die dann auch gute Ausschüttungen generieren sollen.

00:17:45: Und in dem Kontext muss man eben schauen, inwieweit sind die Produkte dann in der Lage langfristig ihre Strategie umsetzen zu dürfen.

00:17:58: und wenn zu viele Anleger auf einmal im Grunde diese Rückgaben auslösen, also ihr Geld zurück haben wollen.

00:18:07: Dann müssen sie eben zum Teil und so ist es jetzt aktuell in schwierigen Märkten im großen Stil auch Immobilien verkaufen.

00:18:14: die Immobilianmärkte sind aktuell von den Transaktionen her durchaus gehämmt.

00:18:19: Finanzierungsumfeld ist schwierig, das nochmal teurer geworden.

00:18:24: Also in diesem Umfeld ist es einfach schwierig dort die Immobilien zu bestmöglichen Preisen zu verkaufen.

00:18:29: oder mal rüber gucken Richtung der institutionellen Investoren, die verhalten sich da ein bisschen ruhiger und sagen wir müssen jetzt nicht unbedingt im schwierigsten Marktumfeld uns von Immobilie hier in den Markt geben Ja, größtmöglichen Verlust realisieren.

00:18:44: Sondern wir warten jetzt erst mal ab bis sich die Märkte vielleicht ein Stück weit wieder beruhigt haben und auch die Immobilie in der Positionierung bestmöglich dann auch an Markt gebracht werden kann.

00:18:54: Von denen noch was lernen?

00:18:56: Ja, ein Stück weit auf jeden Fall reagieren die nicht ganz so herdenmäßig.

00:19:02: Man hat das irgendwie damit vergleichen kann.

00:19:06: aber ich meine wenn du selbst eine Eigentumswohnung dir beispielsweise kaufst für die Altersvorsorge oder später da selber mal barrierefrei irgendwo... Das fürs Alter dir denkst dann bist du ja auch nicht Nur weil die Immobilienmärkte gerade nach unten gehen, panisch und fängst an deine Immobilie zu verkaufen und den größtmöglichen Verlust zu realisieren.

00:19:26: Nur weil der Markt klatschwierig ist.

00:19:27: Und genau das passiert aber grade bei dem offenen Immobilientfonds.

00:19:30: Die werden halt gezwungen im schwierigen Marktumfeld zu verkaufen und gar nicht ihre Investmentstrategie langfristig so umzusetzen wie es eigentlich mal geplant war.

00:19:39: Das ist doch total dämlich oder?

00:19:41: Das ist auf jeden Fall schwierig, aber die Produkte bieten natürlich diese Flexibilität.

00:19:49: Und der Gesetzgeber hat ja auch versucht, entsprechende Maßnahmen und Mechanismen zu schaffen um das ein Stück weit auch zu reduzieren.

00:19:56: Aber diese Semilequidität gerade wenn... Krisensituationen, schwierigen Markthasen zum Problem.

00:20:04: Das wird natürlich keine regulatorik endgültig lösen können.

00:20:08: wenn zu viele Anleger eben ihr Geld zurückgeben muss man eben auch die Möglichkeit schaffen dann auch mal stopp zu sagen was jetzt auch mit den neu eingeführten Regelungen beispielsweise der möglichkeit ein gating anzuwenden wenn ihm zu viele auf einmal ihr geld zurück haben wollen dann einmal zu sagen stopp wir warten jetzt hier erst mal versuchen jetzt nicht auf teufel kommen aus zu verkaufen, sondern setzen da erstmal so einen Stopppunkt.

00:20:31: Die Frage ist natürlich am Ende des Tages wie geht der Anleger dann auch damit um?

00:20:35: Wenn er wirklich langfristig das Produkt auch investiert hat, denke ich kommt ja damit klar die Investoren, die es eben nicht als langfristige Anlage gesehen haben.

00:20:44: Da wird's halt schwierig und jeder Anlegger, der auch vorher sein Geldbruch hat, zunut eben auch nochmal die Möglichkeit den Ausstieg über Diverse zu nehmen.

00:20:51: aber da sind die Abschläge natürlich dann auch noch mal über anderen.

00:20:54: Also merken wir, ist das alles eine Frage der Einstellung?

00:20:58: Dann kurze Abschlussfrage.

00:21:00: Du hast ja vorhin beschrieben, worauf ihr bei euren Ratings achtet.

00:21:03: Sind die Rating by Scope bei euch abrufbar?

00:21:06: Ja, sie sind abruflbar!

00:21:07: Wir haben jetzt am... Packen

00:21:08: wir rein.

00:21:09: Sehr gerne.

00:21:10: Haben auch eine Studie zu den offenen mobilen Fonds und den Rating's und der Markt-Situation veröffentlicht.

00:21:17: Da steht auch ne ganze Menge drin neben den Raitings auch.

00:21:21: Stück weit zur Marktsituation, wie wir da die einzelnen Punkte einschätzen.

00:21:26: Also da kann man auf jeden Fall auch noch mal

00:21:28: reinlesen.".

00:21:28: Und das machen wir dann auch!

00:21:30: Liebe Sonja Knorr ich danke dir sehr herzlich für die Ausführungen und hoffe dass wir Ihnen da draußen an den Lautsprechern ein kleines bisschen weiter geholfen haben.

00:21:39: Viele Grüße!

00:21:40: Sehr gerne vielen Dank.

00:21:44: Die News der Woche – die Beiträge in der privaten Krankenversicherung kurz PKV sind zuletzt deutlich gestiegen.

00:21:51: Für den Rating-Jahrgang, hat das Analysehaus Morgen und Morgen daher einen durchschnittlichen Zuwachs von vier Komma acht acht Prozent ermittelt deutlich höher als der Vorjahreswert von drei Komma fünf vier Prozent.

00:22:05: Als wesentliche Treiber für die Beiträge sehen die Experten von morgenmorgen die weiter steigenden Behandlungskosten in Folge des medizinischen Fortschritts Die allgemeinen Kostensteigerung im Gesundheitswesen Und die Inflation.

00:22:18: Hinzu kommen die Bestandsalterung durch die steigende Lebenserwartungen der Versicherten.

00:22:23: Die starken Beitragserhöhungen belasten die Ergebnisse des Ratings.

00:22:26: Zitat, es gibt eine Verschiebung im Rating weg von den Höchstgewertungen", sagt ihres Portugal, Spezialistin für Rating und Aktuarin bei Morgen & Morgen.

00:22:36: Aber sie sieht die Ergebnisse nicht nur negativ – Othon?

00:22:40: Die Entwicklung überrascht nicht.

00:22:41: Mit steigenden Leistungsausgaben und dem zunehmenden Alter der Tarife war eine weitere Verschiebung, der Sterneverteilung zu erwarten.

00:22:48: Entscheidend ist jedoch auch unter diesen anspruchsvolleren Rahmenbedingungen erreichen weiterhin zahlreiche Tarife eine gute oder sehr gute Bewertung – das zeigt dass Beitragsstabilität weiterhin möglich ist!

00:23:03: Die Betriebsrente ist die beliebteste Zusatzleistung, die Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden bieten.

00:23:09: In einer Umfrage von Allianz Pension Partners zählt die betriebliche Altersversorgung, kurz BRV für jeden zweiten Arbeitnehmer und rund zwei Drittel der Arbeitgeber zu den drei wichtigsten Zusatzleistungen eines Unternehmens.

00:23:23: Platz zwei der Top Benefits geht an die flexible Arbeitszeitgestaltung.

00:23:27: auf dem dritten Platz landet die Betriebliche Krankenversicherung, kurz PKV bzw das Betriebische Gesundheitsmanagement.

00:23:34: Für jeden vierten Befragten Arbeitnehmer und jeden vierte Arbeitgeber gehört ein solches Angebot zu den besten Zusatzleistungen.

00:23:41: Für Heinke Konrad, die im Vorstand der Allianz Lebensversicherung das Firmenkundengeschäft verantwortet ist die Beliebtheit der Betriebsrente nicht überraschend – Zitat Sie bietet eine ideale Ergänzung der gesetzlichen Rente weil hier Arbeitgebers und Arbeitnehmer gemeinsam für ein zusätzliches Einkommen sorgen.

00:23:59: Sie steht zurecht auf Platz eins der Beliebtheitsskala und ist damit das wichtigste Element, wenn sich Arbeitgeber mit Zusatzleistungen als hochattraktiv darstellen möchten.

00:24:09: Und tatsächlich ist es vier von zehn Befragten ein wichtiges Anliegen, ihre Attraktivität als Arbeitgebers zu erhöhen!

00:24:16: Das ist aber nicht die einzige Herausforderung – noch dringender ist für die Unternehmen die Gewinnung neuer Mitarbeiter.

00:24:28: Und rund die Hälfte der befragten Firmen sehen aktuell eine Reduzierung des Krankenstandes als eine der entscheidenden Aufgaben.

00:24:37: Nicht nur Konzerne, auch kleine und mittlere Unternehmen – kurz KMU – sowie Selbstständige sind Cyberrisiken ausgesetzt.

00:24:44: Das ist vielen von ihnen auch bewusst!

00:24:46: Sechzig Prozent stufen Cyberschäden als relevantes Risiko ein.

00:24:50: Fast ein Drittel bewertet das Risiko, dass ihr Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre Ziel einer Cyber-Attacke wird als hoch oder eher hoch.

00:24:59: Und jedes dritte der befragten Unternehmen sieht sogar seine Existenz im Falle eines massiven Cyberschadens gefährdet!

00:25:05: Das sind einige Ergebnisse der Cyberstudie, der HDI Versicherung.

00:25:10: Auch wenn heute bereits viele Cyberangriffe abgewährt werden können – die Gefahr bleibt real.

00:25:15: Rund thirty-fünf Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen im Verlauf der vergangenen fünf Jahre mindestens einmal Ziel einer Cyberattacke geworden sei.

00:25:25: Die durchschnittliche Schadenhöhe bei erfolgreichen Angriffen ist laut der Cyberstudie aber gesunken – in der diesjährigen Umfrage lag sie bei rund twenty-fünfundzigtausend Euro.

00:25:35: In den Vorgängerstudien seit zweitausendzwanzig war sie mit mindestens achtundsechzigtauend Euro wesentlich höher!

00:25:42: Die deutlich gesunkten Schadenhöhe kann bedeuten, dass viele Unternehmen inzwischen routinierter mit der Bedrohung umgehen, präventive Maßnahmen greifen und Angriffe schneller eingegrenzt werden", sagt Peter Bertram.

00:25:54: Der Leiter Produktmanagement & Underwriting-Cyber der HDI Versicherung gibt aber zu gedenken.

00:26:00: Neue Gefahr droht wenn aus Routine Nachlässigkeit wird und der Fokus auf die Cybersicherheit nachlässt.

00:26:06: Zur Vorsorge nutzen die meisten befragten Maßnahmen wie Firewalls oder automatische Backups.

00:26:11: Weitere verbreitete Präventionsmaßnahmen sind Schulungen von Mitarbeitenden und organisatorische Maßnahmen wie IT-Richtlinien oder Sicherheitsstrategien.

00:26:20: Zentrale Schwachstelle und Einfallstor in die UnternehmensIT bleibt der Mensch.

00:26:26: Fishingmails sind weiterhin die häufigste Angriffsmethode, gefolgt von E-Mails mit Schadsoftware und versehentlichem Download von Schad software aus dem Internet.

00:26:37: Finanzwissen in Deutschland ist zwar kein Selbstläufer aber durchaus verbreitet.

00:26:42: Sogeben in einer länderübergreifenden Studie der Börse Stuttgart Group immerhin altundsechzig Prozent der befragten Deutschen an, zu Finanztämen sehr gut oder gut informiert zu sein.

00:26:52: In Spanien sind es siebensächsig Prozent, in Italien dreiensechszig Prozent und Frankreich siebenundfünfzig Prozent.

00:27:00: An der Befragung nahmen sechstausend Personen aus den vier Ländern teil – im Schnitt liegt der Anteil, der nach eigener Einschätzung gut informierten Personen bei sechzig-prozent.

00:27:10: wobei sich unter den jungen Leuten, also von achtzehn bis neunundzwanzig Jahren sogar einen Sechzig-Prozent als finanziell gut gebildet sehen.

00:27:17: Als Informationsquelle für Finanz und Investment Entscheidungen steht das Internet mit siebendreißig Prozent hoch in der Gunst der Befragten – ebenso Partner-, Familie und Freunde sowie im Finanzbereich tätige Personen!

00:27:29: Welche Leistung erwarten die Befragen in den kommenden drei Jahren?

00:27:34: Personalisierte Investments werden mit siebendreißzig Prozent am häufigsten genannt.

00:27:38: Dahinter folgt die Integration von künstlicher Intelligenz, KI in die Finanzberatung mit vierzwanzig Prozent.

00:27:46: Und das war es mit dieser Podcast-Folge!

00:27:49: Wir hören uns am kommenden Freitag wieder – bis dahin gilt wie immer bleiben Sie optimistisch, genießen sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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