Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia-Podcast für Versicherungshelden.

00:00:08: Mein Name ist Karen Schmidt

00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Wir kommen in die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge twohundert zwanzig unseres Podcasts.

00:00:33: Heute ist Freitag der zwölfte Juni zwei tausendsechsenzwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:40: Der Schmolltalk entfällt, weil Scholle im Rahmen unserer Hütentour auf einem Berg rumkraxelt.

00:00:45: Aber ich möchte sie zu einem Roundtable einladen – gleich mehr dazu!

00:00:50: Scholler hat sich aber bevor er losgefahren ist mit Katharina Tombusch leiter in Maglerdirektion Nord im Konzernversicherungskammer darüber unterhalten wie man Magler heute richtig betreut und in den News der Woche hat sich die schaden Unfallsparte etwas erholt.

00:01:05: Die größten Unfallrisiken für Kinder liegen daheim.

00:01:09: Bis Geld in der Berufsunfähigkeit fließt, dauert es oft lange und eine eigene Immobile bleibt für viele Bürger gefühlt unerreichbar.

00:01:18: Übrigens!

00:01:19: Wenn Sie unseren Podcast schön und gut finden dann zeigen sie uns das gerne und bewerten sie uns auf Ihrer Podcast-Plattform doch mit fünf Sternen.

00:01:30: In eigener Sache Da prallt schon ordentlich was aufeinander Lieferkettenchaos Cyberattacken Schadeninflation KI-Riesigen.

00:01:38: Das Marktumfeld für Gewerbemarkler ist gerade hochkomplex.

00:01:42: Wie damit umgehen?

00:01:44: Welche Themen bei den Gewerbekunden jetzt auf die Agenda heben?

00:01:48: Auf diese und viele weitere Fragen gehen wir in einem Live-Roundtable ein, am sechzehnten Juni, um vierzehn Uhr geht es los!

00:01:55: Ich werde mich dabei mit folgenden Experten unterhalten – Andreas Brunner, Vorstandsvorsitzender der FEMA, Holger Janke, Leiter des Marklers und Assykurateurs Vertriebs Trier und Digital Und Jens Steiniger, Leitung Makler Vertriebsunterstützung bei Hilfizia Deutschland.

00:02:12: Unser Pfeffi-Geschäftsführer Jan Ross wird außerdem mit Stefan Fäuser von der Aventus Marklergruppe ein Blick auf Gewerbemarkler und ihre Zukunft werfen – und mit Daniel Dirkes von SureInn spricht er darüber wie Makler ihre Effizienz erhöhen können etwa durch den Einsatz von KI!

00:02:29: Es wird auch wieder ein Live-Chat geben, das heißt sie können während des Roundtables fleißig Fragen zum Gewerbemarkt stellen und wir beantworten Sie dann live fort.

00:02:38: Denn Link zur Anmeldung gibt es in den Show Notes – Das Ganze ist für Sie kostenfrei!

00:02:46: Mit Unhöflichkeit ist noch niemand irgendwann weitergekommen, sagt Katharina Tombusch Und sie weiß, wovon sie redet.

00:02:53: Denn als Leiterin der Marklerdirektion Nord im Konzernversicherungskammer hat sie nicht selten mit Konflikten zwischen Maklern und Kunden zu tun – und muss deeskalieren!

00:03:03: Scholle hat Katharina vor einigen Wochen auf der Arunamesse in der Belina Kulturbrauerei getroffen und voraus Mikrofon geholt.

00:03:10: Es geht um nicht weniger als die Frage wie man Makler heutzutage richtig betreut….

00:03:16: Hallo, Kratarina.

00:03:18: Schön, dass wir uns hier in der Kultur-Werauerei treffen.

00:03:21: Freut mich auch spontan und verhofft aber

00:03:23: ... Freut mich.

00:03:23: Ja, und ich möchte ein bisschen was aus deinem Nähkästchen hören denn du bist ja für die Maklerbetreuung verantwortlich bei der ...

00:03:29: Versicherungskammer Bayern für die MD Nord wo eben Norden-Ostenwesten enthalten ist?

00:03:34: Alle möglichen Hürmelsrichtungen usw.

00:03:36: Das Bayerische Nord.

00:03:38: Okay erzähl mir doch mal bitte was beschäftigt eure angebundenen Makler gerade?

00:03:43: was liegt ihnen so auf der Seele?

00:03:44: warum rufen die anderen melden sie sich?

00:03:46: Also momentan ist echt unglaublich viel im Umbruch.

00:03:49: also man hat es auf der einen Seite diese ganzen Themen was die ganze Konsolidierung angeht.

00:03:53: Alles wird immer größer, alles von den digitalen Prozessen her und die KI wird überall benannt.

00:03:58: Keiner weiß was er aber genau damit machen soll.

00:04:01: also von daher sehr viele Unsicherheiten, die momentan alle bewegt plus die Problematik dann auch wirklich an die Ansprechpartner ran zu kommen bei den Gesellschaften durchzukommen um dort schnelle und saugere Prozesse zu haben.

00:04:12: Könnt ihr die Makler trösten?

00:04:14: Wir versuchen es.

00:04:14: Wir haben immer eine Schulter zum Ausweinen, dafür sind unsere Maklerbetreuer bekannt und haben da sehr viel Talent.

00:04:20: Und wir versuchen es natürlich!

00:04:21: Wir haben sehr viele Bipro-Normen investiert um dort Prozesse leichter zu machen.

00:04:25: Wir habe jetzt auch die ersten Projekte intern was KI Themen angeht etc.

00:04:29: Wir sind in die Vergleicherthematik mit eingestiegen.

00:04:32: also viele Themen, die wir anspielen.

00:04:35: Aber einiges auch nicht umgesetzt

00:04:36: haben.".

00:04:37: Und gibt es eine sehr große Studie von Kubos?

00:04:39: Da geht es darum was Makler überhaupt von Makler-Beteuern erwarten.

00:04:42: und du bist ja so die Chefin der Makler Betreuerin oder die Obermaklerbetreuererin.

00:04:47: Was würdest du dann sagen, was eure Makler besonders erwarten?

00:04:50: Was ist das Pflicht?

00:04:51: Also bei uns ist glaube ich einer der wichtigsten Punkte dass der Maklabetreuer der erste Ansprechpartner ist wird ziemlich alles weil die kann man also um die sieben tausend, sieben halbtausend Mitarbeiter bis man da an den Richtigen kommt, der jetzt zuständig ist.

00:05:04: Das ist alleine schon eine Lebensaufgabe dieses Adressbuch zu kennen und dafür ist er Maglerbetreuer dann.

00:05:08: Der ist wirklich die Schnittstelle ins Haus um einfach alles an den richtigen Punkt zu bringen, die Anliegen zu bedienen, der Kümmerer zu sein.

00:05:17: Da ganz häufig eben auch der Troubleshooter wenn es Eskalationen gibt was wir natürlich immer nicht hoffen aber zum verheiratet.

00:05:22: Natürlich gibt's da immer Themen.

00:05:24: Ach ja?

00:05:25: Ja komm vor das dann auch mal vereinzelt Ja, und dafür ist er eben auch da.

00:05:30: Dass er dann die Themen mit aufnimmt und in die Klärung geht sich kümmert... ...und einfach den Markler komplett bei uns im Haus begleitet!

00:05:38: Können Sie gerade zu Hause am Podcast nicht sehen?

00:05:39: Aber ihr fährt gerade eine Fahrradgruppe vorbei und klingelt alle so schnell.

00:05:44: Hier sind wir jetzt richtig was los?

00:05:46: Okay, jetzt sind die aber alle vorbei.

00:05:47: Ist das ausgeschlängelt?

00:05:49: Wie erreicht man einen Makler am besten?

00:05:51: Auf welchen Weg?

00:05:52: Telefon, WhatsApp ... SMS-Rauchzeichen...

00:05:55: Faxen tun wir noch ganz gellisch an!

00:05:58: Tatsächlich ist der ganz klassische Weg immer noch E-Mail und Telefon.

00:06:02: also das wird noch nicht irgendwie erweitert um irgendwelche Chatbots oder sonstiges sondern das ist wirklich auch der ganz klassische Weg.

00:06:09: dann gerne natürlich wenn man sich persönlich trifft dass dann Themen auch direkt vor Ort besprochen werden.

00:06:13: Wir haben ja die Maklerbetreuer in den Regionen sitzen, noch ein Nachzüglerklingel?

00:06:16: Ja, ihr klingelt's!

00:06:17: Nein aber wir haben die Maklertreuer auch in der Region sitzen und haben persönliche Kontakt, dass man sagt komm nochmal vorbei, wir sprechen Dinge durch und ansonsten wird ich die ganz klassischen Wege noch.

00:06:26: Genau wie viel ist noch Reisen?

00:06:27: Wie viel ist denn schon Video-Telefonie und solche Sachen?

00:06:30: Also es verschiebt sich immer mehr Richtung Viko natürlich damals durch Corona extrem nach vorne gepusht.

00:06:36: Zwar waren die Maklerbetreuer immer schon dezentral und da auch mit aufgestellt, aber der Entkunde der Vertriebspartner eher nicht.

00:06:42: Das hat sich mittlerweile komplett gedreht.

00:06:44: Aber wir haben auch in Corona und nachgemerkt, der persönliche Kontakt bleibt wichtig.

00:06:49: Von daher würde ich sagen, na, vierzig Prozent draußen, sechszig Prozent drinnen was aber nicht nur der Viko geschuldet ist sondern noch einfach das unglaublich viel Worklaut natürlich auch mit Themen, die dann am Schreibtisch geklärt werden.

00:06:59: In der Studie stand auch dass Makler tatsächlich erwarten oder zufriedener sind wenn sich der Makler Betreuer mal meldet?

00:07:05: Wie läuft das bei euch und wie meldet man sich denn da eigentlich?

00:07:08: Hallo, ich bin's.

00:07:09: Und was ist los?

00:07:10: oder wie macht man es?

00:07:11: Ja also wir versuchen regelmäßig den Kontakt dadurch zu halten wenn wir irgendwelche Neuerungen haben ob so eine Produktseite hier ist... ...den Anlass genau das Anlassbezogene weil man muss schon sagen der Work-Laut bei den einzelnen Maklerbetreuen ist extrem.

00:07:24: Das heißt man arbeitet sehr viel reaktiv Man kommt die Sachen rüber geworfen per E-Mail per Telefon und muss sich dann kümmern und an dieses aktive Betreuen.

00:07:32: Da muss man sich wirklich disziplinieren um dann den regelmäßigen Kontakt zu halten.

00:07:37: Weil das kann ich auch völlig verstehen, auch von Makler Sicht aus dass man nicht nur eine Nummer ist sondern dass man wirklich auch den persönlichen Draht hat und einen Namen hat und den Ansprechpartner kennt genau.

00:07:45: aber das ist dann tatsächlich ohne mal durch die Veranstaltung dass man sich dann sieht ja

00:07:50: was für Zahlen reden wir eigentlich?

00:07:51: also ein Mathe betreuerbar euch wie viel Mathe hat der unter sich bei sich?

00:07:55: Bei sich!

00:07:56: Liebevolle Betreuung an unsere Vielbetreuer ungefähr um die hundert Partner.

00:08:02: Wir haben dann noch ein paar Sonderdirektionsbevollmächtigte im Pier Counting, die haben dann eher fünf bis zehn.

00:08:07: Das sind aber so große Player mit deutschlandweiten Niederlassungen und wir haben auch Desk-Betreuerinnen.

00:08:13: das sind zwei Kolleginnen bei uns, die Roundabout vierhundert Partner in der Betreuung haben, aber dafür nur zu einem Prozent rausfahren wenn wirklich mal hart auf hart kommt sonst aber den kompletten Service und Support vom Schreibtisch ausmachen, die dann eben viel größere Menge machen.

00:08:28: Dann

00:08:28: kommen wir mal zu deiner Aufgabe, als über den Magler-Wertfragner eingeschriebenen.

00:08:34: Was machst du denn dann?

00:08:35: Was ist deine konkrete Aufgabe?

00:08:36: Eskalation!

00:08:39: Das sagt man.

00:08:40: Chefwesen hier rein.

00:08:41: aber ich habe tatsächlich ganz viele Themen nach innen eher das ich versuche alles was draußen bekannt wird dass man Sachen prozess funktioniert nicht eine Schnittstelle läuft nicht.

00:08:50: da ist ein Thema am Produkt was auch immer lassen tatsächlich Themen die dann von mir ins Haus gespielt werden, dass man das in Gremmir mit rein nimmt etc.

00:08:58: Pp.

00:08:58: natürlich haben wir auch relativ häufig dann Themen was Strategien angeht.

00:09:03: wo müssen wir darauf achten?

00:09:04: Was ändert sich gerade?

00:09:05: Wo müssen wir mitmachen entgegen steuern?

00:09:07: Wo wollen wir vielleicht auch bewusst nicht mit machen?

00:09:09: und tatsächlich habe ich am Anfang gesagt auch Eskalationen sehr gern.

00:09:12: jetzt hast du so oft eskalation gesagt.

00:09:14: jetzt bring doch mal ein Beispiel.

00:09:15: ja wann ist mal so richtig.

00:09:17: Ja, bei uns sagt man auch mal Fluchig.

00:09:19: Was ist so eine Eskalation?

00:09:20: Was passiert denn

00:09:20: da?

00:09:21: Das ist eigentlich der Moment wenn der Marklerbetreuer mit seinen Wegen nicht mehr weiterkommt.

00:09:27: Im Bedalertein am Ende oder einfach dass dann der Kollege aus dem Innenbereich eben sagt kann ich nicht mehr entscheiden.

00:09:33: außerhalb meiner Kompetenzen muss über den Chef geklärt werden und das sind dann meistens die Momente wo es von Chef zu Chef quasi geklärt wird.

00:09:41: Und dann muss das tatsächlich ... Ja,

00:09:43: Markler auch mal richtig wütend oder so?

00:09:46: Gibt's da auch Schömpfe und solche

00:09:47: Sachen?

00:09:47: Haben wir auch!

00:09:49: Ich glaub, du hast den Querschnitt von denen noch ganz freundlich sagen, was falsch gelaufen ist.

00:09:54: Es gibt auch die, die nicht mehr so freundlicher sind.

00:09:57: Wo ich auch immer denke, Unfreundlichkeit hat noch nie einen weitergebracht.

00:10:01: Egal von welcher Richtung in welche Richtung.

00:10:03: Schöner Satz.

00:10:03: Aber manche denken immer noch lauter im Poltriger, umso besser läuft es.

00:10:07: Hm, hab ich mal beobachtet.

00:10:09: Nee!

00:10:09: Nähne.

00:10:10: Häng nicht weg.

00:10:11: Dann lassen wir das auch mal wenn du dann wieder nach Hause fährst nach Leipzig.

00:10:14: was passiert hier nach der Arunamesse?

00:10:16: Heute nicht mehr viel weil es ist Freitag und es wird egen neun sein wenn ich zuhause bin.

00:10:20: Ja leuchtet irgendwie ein.

00:10:21: ja

00:10:22: Kann man machen, macht man nicht.

00:10:24: Im Zug wahrscheinlich noch mal ein paar E-Mails checken.

00:10:26: Das ist ja der Vorteil am Tablet

00:10:28: etc.,

00:10:28: dass man wirklich kurz gegenchecken kann.

00:10:30: was ist reingekommen?

00:10:31: Was muss man sich am Montag direkt auf die Redulisse setzen?

00:10:34: Genau und ansonsten wird nachbereitet wenn Kontakte aufgekommen sind, wenn Themen platziert wurden.

00:10:38: das wird dann generell direkt am Montagsmorgen in die richtigen Bahnen gelenkt.

00:10:43: Das demografische Problem kommt ja nachher nochmal auf den Tisch in diversen Diskussionen.

00:10:47: Habt ihr genug Maklerbetreuer eigentlich oder habt ihr auch solche Personal sorgen?

00:10:51: Nee, tatsächlich sieht es bei uns gut aus.

00:10:54: Was aber auch glaube ich... Warum?

00:10:56: Also zum einen haben wir den Vorteil dass wir eine sehr lange Verweildauer haben also Wir haben nicht oft Wechsel mit drin.

00:11:01: Meine Mannschaft z.B ist jetzt seit elf Jahren fast komplett in der Konstellation Bestehend und wenn wir besetzt haben sogar sehr häufig jemandem im internen Bereich bekommen weil wir ganz ehrlich der magre Bereich ist super spannend Das muss man ganz klar sagen, die Kammer ist ein großer Arbeitgeber mit absoluter Stabilität.

00:11:22: Das reizt auch immer noch von daher.

00:11:24: das ist tatsächlich, glaube ich, die Kombi.

00:11:25: Wir sind jetzt auch vom Altersdurchschnitt liegen wir irgendwo zwischen Anfang vierzig und fünfzig also von da.

00:11:31: das ist echt

00:11:32: keine Sorgen

00:11:33: Momentan tatsächlich völlig in Ordnung.

00:11:35: Manchmal kannst doch Postleitzahlen wie sie je nachdem in welchem Gebiet man sucht aber ansonsten ist es tatsächlich gut besetzt bisher immer.

00:11:41: Das ist so ein schönes Schlusswort dass nämlich jetzt Katarina vielen Dank

00:11:50: Die News der Woche.

00:11:51: Nach mehreren Jahren mit hoher Schadeninflation und belastenden Naturgefahrenereignissen hat sich die Lage der deutschen Schaden- und Unfallversicherer, Zwei Tausendfünfundzwanzig stabilisiert.

00:12:01: Die Beitragseinahmen stiegen branchenweit um sieben Prozent auf neunundneinzig Komma Sieben Milliarden Euro!

00:12:08: Das zeigte aktuelle Marktausblickter Kölner Rating Agentur Arsä Curata.

00:12:12: Allerdings gibt es vonseiten der Analysten keine Entwarnung für die Branche, denn sie wächst im Moment vor allem durch Beitragserhöhungen und nicht durch eine Ausweitung des versicherten Bestands.

00:12:23: Besonders auffällig ist diese Entwicklung in der KFZ-Versicherung – nach mehreren verlustreichen Jahren erzählte die Sparte twentyfünfundzwanzig erstmals wieder ein positives Versicherungstechnisches Ergebnis.

00:12:35: Die Versicherer erhöhten aber auch die Premium um dreizehnkommar vier Prozent, der stärkste Zuwachs aller Zweige!

00:12:42: Das war angesichts der stark gestiegenen Preise in den Autowerkstätten auch nötig.

00:12:47: Assecorata befürchtet aber, dass manche Anbieter die Rückkehr in die Gewinnzone jetzt nutzen könnten um wieder aggressiv in den Preiswettbewerb einzusteigen.

00:12:56: und wenn einige über eifrige KFZ-Versicherer mit preisnachlässen in die nächste Wechselsaison starten könnte das mühsam erreichte Ergebnis der Erholung verpuffen.

00:13:06: Für im Jahr ist das ein gebremstes Wachstum von mehr als drei Prozent für die Schaden- und Unfälleversicherer.

00:13:14: Die schwache gesamtwirtschaftliche Dynamik in Deutschland dürfte Investitionen, Konsumen und damit auch Versicherungsnachfrage dämpfen.

00:13:24: Die meisten Unfälle erleiden Kinder auf Spielplätzen oder Straßen?

00:13:28: Irrtum!

00:13:29: Tatsächlich geschehen sie zu Hause in den heimischen Vielwänden.

00:13:33: Das weiß allerdings nur ein Drittel der Eltern, wie er aus einer Jügerf-Umfrage im Auftrag des Versichererverbandes GDV unter einen Tausend siebenundzwanzig Eltern hervorgeht.

00:13:42: Darunter waren achthundert Eltern mit Kindern unter dreizehn Jahren.

00:13:46: Demnach schätzen sixty-fünf Prozent der Befragten ihr zu Hause als sicher ein!

00:13:50: Doch das könnte zu hochgegriffen sein.

00:13:53: Viele Eltern sind nicht sorglos, aber zwischen Risikobewusstsein und konkretem Handeln klafft eine Lücke, erklärt Anja Käfer-Rorbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des GDV – und weiter?

00:14:05: Fast die Hälfte der Eltern sieht Verbrennungen am Herd als relevantes Risiko.

00:14:09: Aber nur neunundzwanzig Prozent haben einen Herzschutz installiert!

00:14:13: Nur dreidreißig Prozent haben große Möbel gegen das Umkippen gesichert, nur siebenunddreißzig Prozent haben Treppengitter installiert und die Liste geht noch weiter.

00:14:22: Dahinter steckt gar nicht mal böser Wille!

00:14:25: Die Eltern schieben die Maßnahmen einfach immer wieder auf.

00:14:29: Um Eltern zu helfen Risiken im Alltag besser einzuschätzen, haben der GDV und die BAG mehr Sicherheit für Kinder den Kinderunfallcheck entwickelt.

00:14:38: Das kostenlose Online-Tool richtet sich an Eltern von Kindern bis dreizehn Jahren und umfasst bis zu zwölf Fragen.

00:14:45: Es zeigt, welche Schutzmaßnahmen bereits umgesetzt sind – und wo Sicherheitslücken bestehen könnten!

00:14:53: Die Rating-Agentur Franck & Bormberg hat die Leistungspraxis von sechzehn Berufs- und Fähigkeitsversicherern geprüft.

00:14:59: Mehr als dreißigtausend Leistungsfälle aus dem Jahr zweitausendsvierundzwanzig schauten sich die Analysten dafür an.

00:15:06: Ergebnis?

00:15:07: Die Anerkennungskote bleibt stabil bei fast achtzig Prozent.

00:15:11: Das ist gut!

00:15:13: Doch der Zeitraum, bis das Geld fließt hat sich weiter verlängert und erreicht im Schnitt zweihundertundeins Tage.

00:15:19: Zum Vergleich?

00:15:20: Einenhundertneunenachtzig Tage waren es im Jahr zwitausenddreiundzwanzig.

00:15:24: Die Anerkennung eines BU-Falls dauert durchschnittlich hundertzweiundneinzig Tage die Ablehnung zweihundertundacht Tage Den höchsten Wertweisen Leistungsfälle aufgrund psychischer Erkrankungen laufen.

00:15:34: Hier dauert eine Anerkennung im Schnitt zwei Hundert Sechsund Achtzig Tage, das liegt vor allem an zwei Gründen.

00:15:40: Erstens die Einschätzung und Diagnose der Erkankungen ist komplex und zweitens ist es schwierig bei psychischen Leiden einen exakten BU-Grad festzulegen.

00:15:50: Stabil bleibt hingegen die Gesamtanerkennungsquote.

00:15:54: Sie liegt unabhängig von der Rentenhöhe bei knapp achtzig Prozent.

00:15:57: Das ist ein belastbarer Beleg dafür, dass berechtigte Ansprüche in der Mehrheit der Fälle anerkannt werden.

00:16:03: Fast sechzig Prozent der Ablehnungen erfolgen aus medizinischen Gründen – der versicherte BU-Grad wurde nicht erreicht!

00:16:12: Der Wunsch der Deutschen nach den eigenen vier Wänden isst und bleibt groß.

00:16:16: Aber sechsundvierzig Prozent der Bürger bezweifeln?

00:16:19: Dass sie sich einen Immobilienkauf in ihrer Region auch leisten

00:16:22: können?!

00:16:23: Ein Jahr zuvor lag der Wert bei und dreißig Prozent.

00:16:26: Das geht aus der Leistbarkeitsstudie des Baufinanzierers Interhyper vor, für die rund ein tausend Menschen befragt wurden.

00:16:33: Neununddreißig Prozente befragten neben den Immobilienmarkt demnach als überdreht war – rund neunundsechzig Prozent geben an, dass die Preise in den vergangenen zwölf Monaten weiter gestiegen sind.

00:16:43: Eine Entlastung bei den immobilen Preisen spüren nur noch sechsundzwanzig Prozent!

00:16:48: Trotz allem steigen die kalkulierten Budgets deutlich.

00:16:50: Im Schnittplan kaufinteressierte aktuell mit rund dreihundertvierundachtzigtausend Euro nach etwa dreinhundertneunvierzigtausende Euro im Vorjahr.

00:16:58: Sie unterschätzen aber, wie lange das Anschparen von Eigenkapital eigentlich dauert!

00:17:03: Fünffünfzig Prozent glauben ihr Ziel in weniger als fünf Jahren zu erreichen – die Erfahrung von bereits erfolgreichen Käufern zeigt aber ein anderes Bild.

00:17:11: Zwei von drei benötigten mehr als fünf Jahre?

00:17:14: Jeder Dritte sogar über zehn Jahre.

00:17:16: Hinzu kommt, dass viele Suchende gar nicht wissen wo ihre monatliche Belastungsgrenze liegt.

00:17:22: Nur rund dreißig Prozent derjenigen die in den nächsten ein bis zwei Jahren kaufen wollen haben ihre tragbare monatlichen Rate konkret ausgerechnet.

00:17:32: Und das war es mit dieser Podcast-Holge.

00:17:36: Wir hören uns am kommenden Freitag wieder.

00:17:37: Bis dahin gilt wie immer bleiben sie optimistisch genießen Sie das Wochenende und kommen sie gut in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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