00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia-Podcast für Versicherungsheld.
00:00:08: Mein Name ist Karen
00:00:09: Schmidt
00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!
00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.
00:00:15: Wir kommen in die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt
00:00:19: haben.
00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge twohundertsechzig unseres Podcasts.
00:00:33: heute ist Freitag der achte Mai zwei tausend sechsundzwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.
00:00:38: Im Schmolltalk widmen wir uns einen kritischen Beitrag über Provisionen.
00:00:43: Mit Versicherungsombotsfrau Sibylle Kessal-Wulf sprechen wir über die erneut gestiegene Zahl der Beschwerden zu Versichern und woran das liegt!
00:00:58: Der GDV-Meldezahlen zu Natur gefahren und FM hat die Länder mit dem robustesten Wirtschaftsumfeld ermittelt.
00:01:09: Übrigens, wenn Sie unseren Podcast schön und gut finden dann zeigen sie uns das gerne und bewerten sie uns auf Ihrer Podcastplattform doch mit fünf Sternen!
00:01:18: Aber erst... Aus der Redaktion.
00:01:25: Hallo zum Schmolltalk.
00:01:26: Es ist eine Premiere heute.
00:01:28: Ja tatsächlich Wir stehen nämlich nebeneinander und nehmen auf, das ist irgendwie awkward.
00:01:34: Das ist total schräg!
00:01:35: Wir haben dasselbe Mikrofon.
00:01:37: Mal gucken ob dieses eine Mikrophone wirklich alle unsere Worte aufnehmen kann?
00:01:41: Ja
00:01:42: ja Und wir können uns angucken beim
00:01:43: Rücken.
00:01:44: Wir nehmen sonst den Podcast immer virtuell auf.
00:01:46: müssen wir da zu sagen.
00:01:47: Wir wissen nicht ob wir das wollen mit dem Angucken aber es geht einfach und wir tun's Genau
00:01:53: Vor allem bei dem Thema heute.
00:01:56: Es ist nämlich schon wieder ein... Aufregerthema.
00:02:00: Ja, so ein halbes oder doch für die Branche immer doch.
00:02:03: Es geht
00:02:03: um Provision und um einen Beitrag von einer Verbraucherschutzsendung.
00:02:08: ne?
00:02:09: Ja kannte ich vorher nicht muss ich zugeben.
00:02:11: Ich habe auch Asche auf meine Hauptürtümlichen gedacht.
00:02:14: das lief auf tagesschau.de da hatten dieses berichtet Und ich hab auch erst gedacht es ist tagesshow.de gewesen.
00:02:20: und dann war aber das Verbraucherformat Fünfzig K. Das gehört aber zum ersten Also läuft unterm Ersten im ersten.
00:02:31: Und da ging es, ich weiß schon mal wieder darum wie teuer denn Kosten und Provisionen so werden können?
00:02:44: Ich habe mir als Vorbereitung auf dem Podcast die ersten forty-fünf Sekunden dieses Beitrags angeschaut Und mein Fazit war tendenziös, wie man so schön sagt.
00:02:54: Also recht einseitig also es wurde Geld aus der Tasche des Versicherer gezogen und Tricks der Finanzberater.
00:03:02: Da war direkt schon klar in welche Richtung dieser Beitrag gehen wird.
00:03:08: Lass uns ein kleines bisschen zusammenfassen.
00:03:10: Berater sind sehr teuer und kosten nur.
00:03:13: Renditezentrum dieses ganzen Beitrags ist dann auch eine Rechnung nach der über vierzig Jahre So ein Berater eben, dann hast du eben statt ... Vierhunderttausend Euro, haste nur dreihunderttaussend Euro.
00:03:26: Hunderttaußen einfach weg!
00:03:28: Jetzt muss man sagen die sind nicht weg, sondern die sind einfach nur nicht dazugekommen.
00:03:33: Niemand hat da was weggenommen.
00:03:34: Das ist das eine und das andere.
00:03:36: es wird eben... Es muss man dem wirklich vorwerfen im Beitrag.
00:03:40: Es wird nur darauf herumgeritten dass Berater kosten, dass Provisionen kosten und dass man das doch lieber selber machen sollte in mit einem Achtung kostenlosen ETF-Depot.
00:03:52: Was es leider in der Form aber auch nicht gibt, denn auch ETFs kosten Geld.
00:03:57: und dann kommen wir zu den ganzen Kritikpunkten.
00:04:02: Die Moderatorin lässt kein gutes Haar an Beratern und das ist tatsächlich so ein bisschen doller einseitig.
00:04:10: Und dieses klassische Argument, man kann das ja selber machen.
00:04:12: Auch da hattest du ja einen interessanten Vorfall gerade aus dem Freundeskreis, ne?
00:04:17: Erzähl doch mal!
00:04:18: Da hatte sich einer meiner Freunde tatsächlich genau so ein Sparplan zugelegt in einem MCI World ETF und dann rappelte es an den Börsen dank eines US-Präsidenten dessen Namen wir jetzt hier nicht nennen wollen, ich glaube keiner weiß wer gemeint ist, ist total anonym... Dann rappelten sie an den Märkten Nachdem die Kurse so, ich sag mal so zehn-fünfzehn Prozent gefallen waren, krieg' ich ne SMS.
00:04:43: Sollte ich mein MSCI World ETF jetzt verkaufen?
00:04:48: Und das ist der Punkt!
00:04:50: Also finde ich... Das drückt schon viel aus wirklich.
00:04:54: Ich habe nichts dagegen wenn die Hälfte der Deutschen sich damit auskennt und es wirklich über vierzig Jahre durchhält.
00:05:01: So einen Sparplan Dann sollen sie das machen.
00:05:04: Bei einer Neobroker, bei einer Direktbank mit niedrigen Gebühren alles okay.
00:05:09: Können Sie gerne machen?
00:05:10: Passt schon!
00:05:11: Ich glaube nur dass es nicht geht.
00:05:14: Das
00:05:14: Wissen ist nach wie vor nicht da.
00:05:16: ich glaube die meisten werden schon überfordert damit was ist überhaupt ein ETF?
00:05:20: dann sich dann Depot zusammenzustellen wäre glaube ich schon die nächste Schwelle wo die meisten sagen was packe ich denn da jetzt rein?
00:05:27: weil das Angebot ist ja nun erschlagend.
00:05:31: Also Stichwort Diversifikation und so was.
00:05:36: Und dann geht es weiter, die sogenannte, das ist ein Fachbegriff, Depotpflege.
00:05:41: Ich war früher auch mal Berater in einer Bank.
00:05:45: Das ist jetzt immer so eine Sache.
00:05:47: Aber es geht eben auch darum jedes Jahr sich mit den Kunden zu unterhalten, was ist passiert?
00:05:53: und eben auch Kunden zu betreuen.
00:05:56: Wenn es an dem Börsen rappelt, bei steigenden Kursen kann jeder sparen das ist einfach.
00:06:02: aber dann nicht wuschig zu werden wenn's mal knallt an den Börsern und vor allen Dingen wenn es mal drei Jahre lang runter geht wie von zweitausend bis zwei tausenddrei.
00:06:10: Das ist der Punkt.
00:06:11: und sowas fällt ja alles so ein bisschen nie komplett unter den Tisch Es fällt komplett.
00:06:15: er unter den tisches gibt nur einen einzigen positiven Aspekt Richtung Berater die die Post sind besser aufgebaut.
00:06:22: Gibt die Moderatoren dann auch an einer Stelle zu?
00:06:24: Na, ohne.
00:06:26: Ja!
00:06:26: Wer hätte das gedacht?
00:06:28: Also Stefan Peters, der ja für seine Videos bekannt ist wo er sich solche Beiträge auch mal vornimmt und die auseinander nimmt.
00:06:36: Der leidet wie keine andere.
00:06:38: Hatte auch dieses Mal wieder gemacht, der arme Kerl.
00:06:42: Wir haben dazu einen Beitrag geschrieben.
00:06:43: den haben wir in den Show Notes verlinkt.
00:06:46: Wie immer sehr unterhaltsam was er da macht Und gute Punkte dir halt rauskristallisiert.
00:06:50: Er stellt eine eigene Rechnung auf Die deutlich näher an der Realität ist.
00:06:58: Also man muss sagen, seine Rechnung geht von einer höheren Rendite aus.
00:07:02: Er nimmt tatsächlich die historische Rendite des MCI World, das ist ein acht Prozent aber er berücksichtigt und wunder steuern.
00:07:10: Ja auch eine nicht unwesentliche Rolle spielen.
00:07:13: Ein Vödel ist einfach mal weg!
00:07:15: Und wenn wir über vierzig Jahre Sparplan reden sind tausend Euro sparafrei betragt pro Jahr.
00:07:21: nichts wirklich nix.
00:07:25: Und insofern hat der Stefan da tatsächlich mal das alles nochmal ein bisschen neu gerechnet.
00:07:29: Er hat einfach viele Sachen reingeführt, die fehlten im anderen Beitrag.
00:07:35: Ja
00:07:36: ist halt schade dass wie gesagt ich glaube Also ich will jetzt nichts unterstellen, aber ich denke mir manchmal die haben da eine Botschaft, die sie transportieren wollen und statt vielleicht mal ein bisschen offen an die Sache ran zu gehen.
00:07:47: Und sich vielleicht auch mal mit ein paar Finanzberatern zu unterhalten.
00:07:52: Das passiert nicht!
00:07:54: Ich halte
00:07:55: natürlich eher in Einrichtung recherchiert und dann bestätigt was man so glaubt.
00:08:01: Was mich persönlich auch... wirklich nervt an Verbraucherschutz-Sendungen.
00:08:08: Also wenn die wirklich einen Verbraucher schützen vor Beschiss, darf ich das mal sagen?
00:08:13: Das darf es sein!
00:08:15: Wenn sie wirklich vor Beschissen schützen und es gibt leider wirklich viel Beschiss in dieser Welt auch in der Beraterwelt absolut Leute passt da auf ja ja ja und auch über teuerte Gebühren zu hohe Gebühren und sowas alles das ist okay wenn die davor schützen.
00:08:30: aber dieses Ständige Geiz ist geil, getöne.
00:08:35: Und boah der will dein Geld und deswegen is er böse.
00:08:39: Verdammt jeder Autohindler will mein Geld!
00:08:41: Wie Stefan Peters auch wunderbar sagte, jeder Arzt will mein Gelb, jeder Rechtsanwalt will mein gelb.
00:08:46: aber die leisten noch was dafür und das fällt leider immer ein bisschen unter den... dieses billig-billig-bilg macht's doch selber.
00:08:52: ja ich wechsle meine Autoreifen immer selber wer machts denn noch?
00:08:57: Ich lass dann kein Geld in der Werkstatt.
00:09:00: Und ich würde auch behaupten, dass wenn sich Leute ein Auto kaufen, dass sie davor mehr recherchieren als bevor sie einen ETF-Sparplan zulegen.
00:09:08: Immer!
00:09:09: Freund von mir ist Mechatroniker.
00:09:10: also den fragen wir dann auch immer und das sind doch die Punkte.
00:09:14: man sollte auch eine Dienstleistung als das sehen als Dienst und Leistungen und dann kann man vielleicht auch mal ein bisschen was bezahlen.
00:09:23: natürlich muss man dann gucken wie viel es ist Völlig klar.
00:09:26: Und ich bin auch immer bei der großartigen Julia Wienz, Grüße gehen raus von der Bafin die sagt dass viele Produkte zu teuer sind.
00:09:34: Ja völlig richtig und man muss da auch drauf gucken auf jeden Fall.
00:09:39: aber billig billig Billig boah.
00:09:41: nee
00:09:42: ja die Opportunitätsküsten müssen halt mit rein wie man das so schön im Volkswirtschaftsstudium lernt.
00:09:46: was bezahle Ich wenn ich diesen anderen Weg wähle?
00:09:49: und wenn ich dann gar nicht fürs Alter vorsorge weil ich überfordert bin mit der Materie Dann ist es halt ein höherer Preis als wenn ich mir einen Berater hole, der mich da entsprechend aufklärt und ich habe dann was.
00:10:01: Oder wenn ich nach drei Jahren krässt wirklich die Nerven blank liegen und bei mir damals lagen die nerven lang in den Jahr- und dann die Rosen vollhabe und verkaufe das geht richtig rein!
00:10:11: Dann hast du wirklich die Hälfte des Geldes verloren solche Sachen.
00:10:15: Ja, wir könnten uns jetzt noch Stunden unterhalten aber wir müssen auch noch kurz auf ein anderes Thema hinweisen.
00:10:20: das hat aber auch mit Altersvorsorge zu tun
00:10:22: und mit Wissen
00:10:23: nämlich mit der Reform unter anderem die ja jetzt ins Haus steht riechste Alternative und so weiter und sofort.
00:10:29: da tun sich ja viele viele viele Fragen auf.
00:10:31: apropos Beratung was mache ich jetzt?
00:10:33: sehr wichtiges berater thema tatsächlich Und wir haben dazu einen Roundtable nächste Woche.
00:10:39: Den nehmen wir bei der FEMA auf.
00:10:40: in Karlsruhe und da haben wir ein paar illustre Gäste eingeladen, werden uns dem Thema Altersvorsorge reformen und was denn jetzt zu tun ist und was dann jetzt ansteht und was kommen könnte, werden wir uns widmen in einem Live-Roundtable – das ist am zwölften Mai ab vierzehn Uhr!
00:10:57: Sie können sich dafür kostenfrei anmelden und einfach zuhören, was wir erzählen und erklären und welche Fragen wir beantworten.
00:11:05: Und den Link habe ich auch da in den Show Notes verlinkt.
00:11:07: Machen Sie das gerne, wie gesagt kostenfrei.
00:11:09: Dauert so eine bis anderthalb Stunden.
00:11:11: es gibt auch ein Live Chat.
00:11:13: Das heißt wenn sie Fragen haben oder sie Fragen auftauchen werden sie das schauen können sie das in den Live Chat stellen und dann stellen wir das an die sechs Experten die da im Studio sind.
00:11:24: Interaktion Sammer und Schmidow.
00:11:27: wer moderiert eigentlich diese tolle Sendung?
00:11:28: Ja,
00:11:29: das ist Joe's truly.
00:11:31: Also ich ... Ich habe das Vergnügen genau.
00:11:34: Unser Geschäftsführer Jan Ross wird sich auch unterhalten mit Norman Wirth, der am Berliner Ohr quasi direkt dran kennt also was die Politik da so macht.
00:11:44: Er wird den aktuellen Stand der Dinge berichten im Gespräch mit Jan und ich gehe dann eben mit Vertretern von Versicherung und Assetmanagern und auch mit einem Makler drauf ein.
00:11:55: Was man denn jetzt als Makler?
00:11:57: So!
00:11:57: tun sollte.
00:11:59: Ganz bunte Mischung,
00:12:00: ne?
00:12:00: Bunte Mischungen!
00:12:02: Genau.
00:12:03: Vor allen Dingen dieser interaktive Teil.
00:12:04: nutzen Sie das bitte wenn da Fragen offen sind und so weiter.
00:12:08: Genau.
00:12:10: Cool
00:12:11: Cool.
00:12:11: Dann würde ich sagen...
00:12:12: Ach so, nee, nee!
00:12:13: Ich schmeid auch der wichtige Appropo-Interaktion vor Schmitz.
00:12:17: Jetzt haben wir natürlich über Fünfzig K und Provision und sowas alles geredet.
00:12:22: Aber wie sehen Sie denn das?
00:12:24: Gerne ernst gemeinte Zuschriften an
00:12:27: Redaktion at ferferminzia.de.
00:12:30: Genau, und wir lesen die auch gerne vor.
00:12:31: Auch Kritik, wir halten das schon aus.
00:12:33: Ja wo?
00:12:35: So jetzt weiter im Text
00:12:39: Im Gespräch.
00:12:41: Die Zahl der Beschwerden über Versicherer hat ein neues Hoch erreicht.
00:12:44: Das geht aus dem Jahresbericht von Versicherungsumbootsfrau Sibylle Kessal-Wulf hervor, den sie vergangene Woche vorlegte.
00:12:52: Welche Spaten sind betroffen?
00:12:53: Worüber regen sich die Menschen auf und wie ist die ebenfalls steigende Zahl an Vermittlerbeschwerden zu erklären?
00:13:00: Darüber sprechen wir jetzt!
00:13:02: Hallo Frau Dr.Sibylla Kessall-Wulff und ganz herzlich willkommen bei uns im Podcast.
00:13:06: Schön dass Sie da sind.
00:13:08: Ja guten Tag ich freue mich.
00:13:10: Sie haben diese Woche den Jahresbericht vorgelegt, der Ombudsstelle für Versicherungen.
00:13:15: Das ist immer ein Termin auf dem die Branche durchaus guckt um zu sehen wie sich denn da die Beschwerdezahlen auch entwickelt haben.
00:13:22: und da gingen im Jahr twenty-fünfundzwanzig nun knapp neunund zwanzigtausend Beschwerden ein.
00:13:27: das ist ein Plus von über vierunddreißig Prozent gegenüber dem Feuer.
00:13:32: Und das Feuer war auch schon ein Rekordjahr also das zweite Rekorder in Folge.
00:13:37: und sie schreiben im Bericht außerdem dass sie ein Ende dieser Entwicklung, das nicht unbedingt absehbar ist.
00:13:43: Was sind denn dann aus Ihrer Sicht vor allem die Gründe für diese Entwicklung?
00:13:47: Ja, zunächst haben Sie Recht!
00:13:49: Wir hatten zwei Rekordjahre in Folge und es zeichnet sich ab, dass wir ein drittes Rekorder bekommen werden.
00:13:56: Und da fragen wir uns natürlich auch, woran das liegen könnte... Und wie so oft haben wir nicht nur einen Grund dafür gefunden, sondern gleich mehrere, die sich also auch überschneiden können.
00:14:08: Der erste Grund ist die Schlichtung und die Möglichkeiten der Schlichtungen sind allgemein bekannter geworden.
00:14:14: Das betrifft nicht nur unsere Schlichtungsstelle, sondern auch die anderen Schlichtingsstellen.
00:14:19: Die Rechtsanwälte haben uns zunehmend entdeckt um für ihre Mandanten etwas auf dem Wege der Schichtung zu erreichen.
00:14:29: Die Verbraucher bevorzugen ein niedrigschwendiges Verfahren, das ist also sehr viel einfacher bei uns einen Schlichtungsantrag zu stellen als etwa eine Klage vorzubereiten.
00:14:43: Wir können das auch an unseren Kommunikationseingängen erkennen.
00:14:47: wir haben über achtzig Prozent Kommunikations per Mail oder per Web während des pastalische deutlich rückläufig Und wir wissen auch von den Verbraucherzentralen, dass sie gerne auf uns verweisen.
00:15:02: Also auf die Möglichkeiten einer Schlichtung.
00:15:05: und in den letzten Monaten hat sich ein Grund in den Vordergrund geschoben.
00:15:10: Wir haben zunehmend KI-gestützte Schlichtungsanträge, die bei uns eingehen.
00:15:17: Das klingt ja jetzt aber nach eher organisatorischen Gründen.
00:15:22: ist dann auch in der Branche selber erkennbar das da was passiert?
00:15:28: Was die Jahre zuvor vielleicht noch nicht so im Gang war.
00:15:32: Die Themen an sich, die die Verbraucher dazu bringen einen Schlichtungsantrag zu stellen sind eigentlich gleich geblieben.
00:15:39: wir haben also die Klassiker in den einzelnen Spaten und wir stellen auch fest dass durch weg alle Spaken von Zuwächsen betroffen sind wobei einen Ranging aufmachen können.
00:15:52: Wenn wir also jetzt mal auf die absoluten Zahlen schauen, dann ist Spitzenreiter ganz sicher die Kfz-Versicherung mit den beiden Teiles Sparten und Casco und Herftpflicht gefolgt von der Rechtsschutzversicherung und der Sparte Sonstige.
00:16:09: Darunter fassen wir Versicherungen wie etwa die Reiseversicherung oder die Tierkrankversicherung.
00:16:16: Okay!
00:16:16: Und wenn wir uns zum Beispiel die KFZ-VERSICHERUNG rausblicken?
00:16:20: Was ärgert denn da die Verbraucher besonders, so dass sie sich an die Schlichtungsstelle wenden?
00:16:24: Also oftmals ärgern wir weniger das Ergebnis sondern die Art und Weise der Kommunikation.
00:16:30: Dass der Versicherer zum Beispiel nicht ausreichend begründet warum er etwa einen Leistungsanspruch abgelehnt, dass es also eine Entscheidung hier nicht hinreichend transparent ist für den Verbraucher.
00:16:43: Und da ist dann auch oft unsere Aufgabe, nicht nur zu prüfen ob der Versicherer zurecht so entschieden hat, die er entschieden hat sondern das auch dem Verbrauchern im anderer Stelle zu erklären.
00:16:57: und wird kommen auch manchmal die Rückmeldung.
00:16:59: jetzt habe ich endlich verstanden warum das so ist.
00:17:02: Also dies ist auch Aufgabe einer Schlichtungsstelle da auch juristische Begriffe zu erläutern und das etwas Allgemeinverständlicher auszudrücken.
00:17:11: Also hat das jetzt nicht unbedingt was in der Kfz-Versicherung, auch mit der Inflation die ja zuletzt sehr zu beobachten war Werkstattteile unseres zu beoberten?
00:17:20: Eher nicht.
00:17:23: Ein Klassiker ist immer noch der Versichererwechsel, dass die Verbraucher z.B.
00:17:30: wissen wenn sie bei ihrem Vorversicherer eine Sondereinstufung hatten, etwa einen Rappertschutz das er nicht automatisch auf den Nachversicherern übergeht sondern dass da eine andere Einstufung erfolgen kann.
00:17:42: Das ist jetzt nur ein Beispiel aus dem Themenkontext.
00:17:46: Und bei der Rechtsschutzversicherung, was ist da vor allem?
00:17:48: Stein des Anstoßes.
00:17:49: Bei der Rechtschutzversicherung ist immer noch eine Frage auch unter vielen aber jetzt nur beispielhaft ob der Verstoß für den Rechtschutz gelten gemacht wird in die versicherte Zeit fällt oder ob es ein vertraglicher Verstoßen
00:18:07: ist.
00:18:07: Ah okay ja das ist auch ne wichtige Frage natürlich!
00:18:12: Ein Fall in Erinnerung, bei dem Sie selber dachten, das kann so eigentlich nicht wahr sein?
00:18:18: Also es gibt natürlich bunte Sachverhalte die so die ganze Lebenswirklichkeit abbilden.
00:18:24: In jeder Sparte.
00:18:25: da ist mir jetzt kein spezieller Fall in der Erinnerungen geblieben.
00:18:30: aber man wundert sich manchmal wie Konflikte entstehen dass die Ursache oft in der mangelnden Kommunikation liegt Dass eben die Versicherer nicht ausreichend vermitteln Aus welchen Gründen Sie Ihre Entscheidung getroffen haben.
00:18:45: und da denkt man manchmal, wenn da mehr Transparenz, mehr Kommunikation im Vorfeld gewesen wäre.
00:18:51: Wäre es vielleicht gar nicht zu diesem Konflikt gekommen?
00:18:55: Okay
00:18:57: was im Bericht auch deutlich wird ist dass die Bearbeitung durch die Versicherer recht lange dauert also zum einen die Leistungsbearbeitung eines Leistungsfalls.
00:19:06: Da hat ja auch schon die Barfienvorgaben gemacht das das eigentlich nicht länger als vier Wochen dauern darf, bis der Kunde seine Leistung bekommt.
00:19:14: Und sie stellen hier fest, dass die Versicherer ziemlich lange brauchen um ihnen nötige Informationen auch zukommen zu lassen, die eben für die Schlichtungen dann relevant sind.
00:19:24: und jetzt mal provokant gefragt ist so ein bisschen System bei den Versicherern zu verzögern?
00:19:30: Dafür habe ich keine Anhaltspunkte und deswegen möchte ich auch nicht von einem System sprechen, weil es dem Versicherer letztlich ja auch nichts bringt.
00:19:39: Dann wird ein Schlichtungsantrag gestellt und dann müssen wir uns im Rahmen der Schlichtung damit befassen.
00:19:45: Aber Verzögerungen können natürlich zu einem strukturellen Problem werden und das ist bei uns vor allen Dingen das Problem der Bearbeitungsdauer.
00:19:56: Wir haben da auch eine gesetzliche Vorgabe, dass ein Verfahren als Schlichtungsverfahren möglichst innerhalb von neunzig Tagen abgeschlossen werden soll.
00:20:06: Und wenn wir dann die Situation haben, dass für sichere auf unsere Anfragen verspätet oder gar nicht reagieren.
00:20:13: Oder unvollständig reagieren in denen sie Fragen, die wir gestellt haben, nicht ausführlich genug beantworten so das wir da nochmal nachhaken müssen gehen diese Verzögerungen natürlich auch unser Zeit-Ponto also von unter neunzig Tagen ab und führen auch zu Sachstandsanfragen der Verbraucher, die ja nicht wissen warum sich das jetzt alles so verzögert.
00:20:39: Und die müssen wir dann beantworten.
00:20:41: und das bindet bei uns Ressourcen, die wir sehr viel lieber für die inhaltliche Bearbeitung der Schlichtungsanträge einsetzen würden.
00:20:51: gerade in Zeiten hoher Zuwächs- und Hohereingänge muss man eben sehen dass man da auch möglichst ressourcenschumend arbeiten kann.
00:20:58: Klar
00:20:58: wo die Ressoursenlage wahrscheinlich eher dann eh schon angespannt ist bei ihnen Die Mitarbeiter können nur soviel So viele Fälle auf einmal bearbeiten.
00:21:04: Genau, genau.
00:21:06: Zwei-tausendfünfundzwanzig wurde auch erst mal ein Ordnungsgeld gegen einen Unternehmen festgesetzt weil eben Stellungnahmen tatsächlich ausblieben war.
00:21:14: das ist das quasi dann nur nur ein Einzelfall.
00:21:17: oder könnte das Teil eines größeren Problems sein?
00:21:20: Das ist ein Einselfall geblieben der aber durchaus Signalwirkung hatte.
00:21:25: das muss man sagen Das war gleich zu Beginn von zwanzig, fünfundzwanzig im Januar.
00:21:30: Da habe ich das als Ombudsfrau einmal gemacht und so ein Ordnungsgeld wird zunächst angedroht.
00:21:36: Und dann eben festgesetzt, dass wurde von dem Versicherer der Betroffenen auch akzeptiert.
00:21:42: Er hat sich dann auch entschuldigt und er hat einen Vergleichsangebot gemacht, das für die dortigen Beschwerdeführerin durchaus günstig war, sodass unter den Bericht sich der Konflikt sehr schön aufgelöst hat.
00:21:56: Trotzdem hoffen wir sehr, dass es ein Einzelfall bleibt und ich bekrachte das ausdrücklich auch als Ultimation.
00:22:03: Wie hoch kann so ein Ordnungsgeld?
00:22:05: Maximal gehen eigentlich?
00:22:07: Das kann, also das hängt natürlich auch davon ab ob es ein erstmaliges Ordnungsgeld ist oder wiederholt ordnungs Geld wie schwer der Verstoß ist.
00:22:17: Wenn ich's richtig in Erinnerung habe waren es tausend Euro.
00:22:21: Man kann aber fünfhundert Euro anfangen und dann muss man schauen wie sich das entwickelt.
00:22:26: Aber wie gesagt hier ging es mehr um die Signalwirkungen an sich und weniger um den Höhe des Ordningsgeräts.
00:22:36: Sie führen ja auch Statistik über Vermittlerbeschwerden.
00:22:38: Da gab es im Jahr zwei Tausendundzwanzig dreihundertundsechzig, also deutlich weniger als gegen die Versicherer.
00:22:45: Der Schwerpunkt war Vermittlung nicht bedarfsgerechter Produkte.
00:22:49: Was sehen sie denn da so für typische Fehler in ihren Akten?
00:22:54: Ja, typisch sind mit Überschneidung.
00:22:57: Es können also auch mehrere Fehler.
00:22:59: da deutlich werden ist natürlich einmal erst die unzureichende Bedarfsermittlung.
00:23:05: Also was eignet sich überhaupt für den getreffenden Kunden dann unklare oder unvollständige Aufklärung über die Risiken?
00:23:15: Und eben überhaupt die Vermittlung von Produkten, die zur Situation des Kunden keinen erkennbaren oder keinen ausreichenden Bezug haben und natürlich auch unklare oder unvollständige Dokumentationen.
00:23:30: Also nach wie vor ein Thema das... mit der Dokumentation.
00:23:32: Okay, ich dachte die Branche wäre inzwischen schon mal weiter aber scheinploppt das dann immer noch wieder auf?
00:23:38: Nein, aber Sie haben es ja zurecht angesprochen, dreihundertsechzig Vermittlerbeschwerden sind da jetzt auch die Gesamteingänge gucken, die sie ja für dieses Jahr zwanzig-fünfundzwanzig schon genannt haben eher wenig.
00:23:50: und von diesen dreihundertsechszig Beschwerden waren etwas mehr als die Hälfte unzulässig, so dass wir inhaltlich sogar in deutlich weniger beschwerde Verfahren prüfen mussten.
00:24:02: Okay.
00:24:03: Unzulessig ist in diesem Zusammenhang.
00:24:05: was bedeutet das?
00:24:06: Also unzulesch sind zum Beispiel Beschwerden gegen... Verhalten des Vermittlers allgemein, weil der, ich sage jetzt mal ganz platt, weil er unhöflich ist oder kurz angebunden.
00:24:19: Es muss immer in Bezug zu einem konkreten versicherungsrechtlichen Sachverhalt gegeben
00:24:24: sein.".
00:24:27: Wie ist denn Ihre Erfolgsquote für das Jahr?
00:24:30: Die Erfolgskote finde ich erfreulich, wenn wir jetzt auf die Unternehmensbeschwerden schauen, die ja wirklich die Masse der Verfahren ausmachen.
00:24:40: Dann lag sie immer jetzt die Lebensversicherung einmal ausnehmbar etwas über fünfzig Prozent zugunsten der Verbraucher.
00:24:50: bei der Lebensversicherung War die Erfolgsquote etwas niedriger?
00:24:54: Das liegt daran, dass die Lebensversicherung ein besonders komplexes Produkt ist.
00:24:58: Aber sie betrug immerhin noch ein gutes Drittel an den Lecksung von ca.
00:25:04: Und an dieser Stelle muss man auch sagen, dass wir eine hohe Abhilfebereitschaft dafür sicherer feststellen können.
00:25:12: Das heißt die prüfen noch einmal durch und sagen dann von sich aus sie sind bereit der Beschwerde abzuhelfen also dem Anliegen zu entsprechen.
00:25:21: Und diese Abhilfekote lag immerhin bei gut dreißig Prozent und in der Lebensversicherung bei gut zwanzig Prozent.
00:25:32: okay In der Lebensversicherung, was führt da eigentlich häufig zu beschweren?
00:25:36: Kann man das auch festmachen an bestimmten
00:25:38: Punkten.
00:25:38: Also bei der Lebens- versicherung ist immer noch Klassiker des ewige Lösungsrecht also Widerruf von Lebensversicherungsverträgen auch nach langen Jahren noch und dann wird von den Versichern eingewandt dass es verwirkt.
00:25:53: oder muss man die Verwirkung prüfen oder gibt es eine Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, an der wir uns dann orientieren.
00:26:01: Aber das ist so einer dieser Klassiker, die uns da beschäftigen.
00:26:06: Sie sagten eingangs ja, dass sie auch feststellen, dass die Menschen mehr künstliche Intelligenz einsetzen um ihre Beschwerde zu formulieren?
00:26:14: Ist das denn eine gute Entwicklung?
00:26:16: Also steigt dadurch die Qualität?
00:26:18: oder sehen Sie da Probleme, die da entstehen können?
00:26:20: Das
00:26:20: kann vielleicht eine gute Entwicklung werden.
00:26:22: Derzeit haben wir noch das Problem Beschwerden sehr umfangreich sind, weil die Verbraucher in der Regel mange als ausreichende Rechtskindnisse auch sehr ungenaubt bräumten.
00:26:36: Und dann wie KI alles aufschreibt was sie zu ich sage jetzt noch mal Lebensversicherung weiß und da bekommen wir sehr umfangreiche Beschwerde Anträge und können manchmal im ersten Zugriff da kein Beschwerdetil ausmachen was wir brauchen.
00:26:51: Da müssen wir erstmal Was möchtest du eigentlich bei uns erreichen?
00:26:57: Denn die allgemeine Aussage, meine KI findet den Vertrag nicht gut.
00:27:01: Reicht eben nicht aus sondern wir brauchen ein beschweres Ziel um aber in die Kommunikation mit dem Versicherer einzutreten und wir stellen auch gelegentlich sogenannte Halluzination fest.
00:27:14: Das heißt, da wird uns dann eine Reihe von Entscheidungen der Gerichte präsentiert und wenn wir die dann prüfen merken wie ja beidrittel dieser Entscheidung gibt es gar nicht Und das letzte Drittel hat auch bei aller größter Fantasie mit dem betreffenden Fall nichts zu tun und das bindet natürlich viel Zeit.
00:27:33: Wenn man das alles durchprüft und guckt und das löst auch wieder Rückfragen.
00:27:39: Also das ist zur Zeit, da ist noch Luft nach oben sagen wir mal so.
00:27:45: Sie haben am Anfang auch angedeutet dass wohl auch dieses Jahr wieder ein Rekordjahr wird.
00:27:50: Woran liegt es?
00:27:50: Was wünschen sie sich von der Branche was wie sehen sie dieses Jahr?
00:27:54: Ja, woran es liegt.
00:27:55: Ich denke mal das sind dieselben Gründe die sich fortwetzen und wir müssen ja auch abwarten zum Beispiel Stichwort KI noch einmal inwieweit sich diese Entwicklung manifestiert weil wie gesagt dass eine relativ junge Entwicklung ist erst aus den letzten Monaten Und die allgemeinen Wünsche dürften jetzt auch nicht überraschen weil ich das schon angesprochen habe.
00:28:17: Ich wünsch mir weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit den Versicherern im Ausgangspunkt wirklich gut ist, auch wenn wir an der einen oder anderen Stelle eben diese Leistungsverzögerung immer noch als Thema haben.
00:28:30: Aber sonst sind die Versicherer auch offen gegenüber unseren Vorschlägen gegen unsere rechtlichen Bewertungen und wirklich auch bereit sich mit dem Schlichtungsgedanke und der Schlichtungsidee ernsthaft auseinanderzusetzen.
00:28:43: das muss man an dieser Stelle auch mal sagen.
00:28:46: trotzdem wäre es schön, wenn wir schnell also zügig vollständige Stellungnahmen bekommen.
00:28:52: Wenn wir sehen dass die Kommunikation mit dem Kunden klappt so das Konflikte vielleicht schon im Vorfeld also im Vorfall einer Schlichtung aufgelöst werden können und dass die Versicherer irgendwie Entscheidungen auch allgemein verständlich sind für den Grundentransparent kommunizieren.
00:29:12: Okay!
00:29:13: Das ist doch ein schönes Schlussort?
00:29:15: Ja vielen Dank!
00:29:17: Vielen Dank, dass Sie uns Einbicke gegeben haben in Ihrer Arbeit und was so
00:29:21: passiert in der Branche.
00:29:22: Und dann hoffen wir mal, dass sich der Trend vielleicht doch noch ein bisschen abflaut.
00:29:26: mit den Beschwerden kann ja sein im zweiten halben Jahr.
00:29:28: Und strepfen
00:29:29: wir uns in einem Jahr wieder und können das auch nochmal analysieren.
00:29:33: Super!
00:29:33: Vielen Dank fürs Gespräch.
00:29:35: Ja gerne.
00:29:40: Eigentlich wollten sich die Krankenkassen-BIG direkt gesund und Salus BKK anfangen, zu zusammenschließen.
00:29:48: Doch daraus wird nun nichts mehr!
00:29:50: Man habe sich – Zitat nach intensiver Analyse entschieden – die geplante Fusion mit der Salus-BKK nicht weiterzuverfolgen und die Kooperation zu beenden.
00:30:01: Teilt die BIG direkt gesund mit?
00:30:06: Wobei die Entscheidung ausdrücklich vonseiten der BIG direkt gesund kam, wie unsere Nachfrage bestätigte.
00:30:12: Nun prüfe man – Zitat «Grundsätzlich Optionen, die unsere strategische Weiterentwicklung sinnvoll unterstützen», heißt es weiter.
00:30:20: Das könne auch Kooperation und Fusion einschließen aber Oton immer mit Augenmaß und ohne Aktionismus.
00:30:27: Den Plan sich zusammenzuschließen hatten die Kassen im September twenty-fünfundzwanzig geäußert und schon den entsprechenden Kooperationsvertrag unterschrieben.
00:30:37: Eine Kasse mit mindestens einer Million Versicherten hatten die beiden werden
00:30:41: wollen.".
00:30:41: Es war uns wichtig, die Situation im Vorfeld realistisch zu bewerten – und eine Entscheidung zu treffen, die nachhaltig tragfähig ist.
00:30:49: Er klärt BEG-Direktgesundverwaltungsratschef Helmut Krause.
00:30:53: In den Gesprächen seien deutlich geworden, dass sich beide Häuser die künftige Ausrichtung bzw.
00:30:58: Zusammenarbeit unterschiedlich vorgestellt haben.
00:31:03: Die zwei tausendfünfundzwanzig am Anleihemarkt gestiegenen Renditen haben sich positiv auf die Lebensversicherungsbranche ausgewirkt.
00:31:11: Denn dort zogen die Solvenzkwoten kräftig an, wie der uns wohlbekannte Branchenverband GDV berichtet.
00:31:19: Demnach lag die durchschnittliche Solvenzquote auch SCR-Bedeckungskwote genannt zum Jahresende zweitausendzwanziger bei dreihundertvierundsebzig Prozent.
00:31:29: im Vorjahr hatte sie noch zweieinhalbundneunzig Prozent betragen.
00:31:32: Damit ist die Branche deutlich besser mit Kapital ausgestattet.
00:31:36: Die ausgewerteten Daten decken laut GDV den deutschen Lebensversicherungsmarkt komplett ab.
00:31:41: Die Solvenzquote, auch unter dem Namen Solvabilitätsbedeckung bekannt zeigt ob ein Versicherer in extremen Situationen genügend Eigenmittel hat um Verpflichtungen zahlen zu können.
00:31:56: Um das maßgebliche eigene Geld zu ermitteln, zieht man vom vorhandenen Vermögen die künftigen Verpflichtungen ab.
00:32:03: Eine Solvenzkurte von hundert Prozent bedeutet dass die Zahlpflichten auch unter großem Finanzstress gedeckt sind.
00:32:13: Und da ist er wieder der GDV!
00:32:15: Er hat auch neue Zahlen zur Natur gefahren Schäden in der Sachversicherung vorgelegt.
00:32:20: Auf rund ¼ Milliarden Euro belaufen sich die, nämlich.
00:32:24: Damit fällt die Bilanz für im Vorjahr deutlich milder aus als im Vorher.
00:32:28: Geprägt wurde das Jahr vor allem durch Sturm und Hagel – sie sorgten für Schäden in Höhe von rund einer Milliarde Euro!
00:32:35: Die schaden Zahl lag bei etwa Vierhundertneunen-Siebzigtausend.
00:32:40: der durchschnittliche Schaden kostete rund zwei Tausend Einhundert Euro.
00:32:45: Solche Ereignisse treffen viele Gebäude gleichzeitig, verursachen aber häufig eher kleinere und mittlere Schäden etwa an Dächern, Fassaden oder
00:32:54: Fenstern.".
00:32:54: Versicherte Elementarschäden summierten sich auf rund vierhundert Millionen Euro bei etwa achtundachtzig tausend Schäde.
00:33:01: Mit Durchschnittlich rund viertausend siebenhundert euro pro Schaden liegen die Kosten deutlich über denen von Sturm und Hagel.
00:33:07: Doch warum wirkt das Schadenjahr, so vergleichsweise günstig?
00:33:13: Der Rückgang um rund drei Milliarden Euro erklärt sich vor allem durch das schadenträchtige Vorjahr.
00:33:18: In den Jahren im Jahr ist die Versicherte Naturgefahrenschäden in der Sachversicherung bei vier Komma vier Milliarden Euro davon zwei Komma sechs Milliarden Euro durch Elementar gefahren und eins Komma acht Milliarden Euro Durch Sturm und Hagel.
00:33:34: Und da sind dann schon mal ganz andere Werte.
00:33:39: Das Land mit dem weltweit widerstandsfähigsten Wirtschaftsunfeld ist und bleibt Dänemark.
00:33:45: Das ermittelte der Industriesachversicherer FM im Rahmen seines aktuellen FM Resilience Indexes, und in dem liegen neun Länder aus den Top-X in Europa.
00:33:56: Auf Dänemark folgen Luxemburg auf Frank II und Singapur auf Frank III.
00:34:00: Über.
00:34:00: diesen Index bewertet FM Risiken von einhundertdreißig Ländern und Regionen.
00:34:06: Er soll zeigen, wie anfällig diese Länder gegenüber tiefgreifenden also disruptiven Ereignissen sind und wie schnell und erfolgreich sie damit umgehen können.
00:34:16: Es gibt zwölf Makrokriterien und sechs physische Kriterien zum Beispiel Cyber- und Erdbebensicherheit.
00:34:23: Für die Gewerberversicherung bedeutet der Index sehr viel.
00:34:26: betont FM Standorte in Ländern aus den Top-Fünfzig erholen sich nach einem Schaden im Schnitt mehr als dreißig Prozent schneller, als solche in Ländern die weiter unten landen.
00:34:36: Dänemark führt den Index zum dritten Mal infolge an – was das Land so stark macht zeigen die Einzelwerte!
00:34:43: In den Kategorien Korruption und Erdbebenrisiken räumt es volle hundert Punkte ab.
00:34:48: In Inflation, Internet, Wasserstress, Treibhausgasausstoß und Cybersicherheit verfehlt es den Wert nur knapp.
00:34:57: Wie es anders laufen kann, zeigen die Länder am Ende der Tabelle.
00:35:00: Ganz hinten liegt Venezuela mit genauen Nullpunkten für Inflation, Korruption, Risikokvalität Klima-Risiken und Brandrisiken.
00:35:09: HIT gleich davor geht leer aus in den Kategorien Logistik, Risikoqualität und Gefahren durch Klima-, Erdbeben- und Brandriesen.
00:35:21: Und das war's auch mit dieser Podcastfolge beide im selben Mikro!
00:35:27: Wir hören uns am kommenden Freitag hoffentlich wieder.
00:35:30: Bis dahin gilt wie immer, bleiben Sie optimistisch!
00:35:34: Schmidowas sagst du?
00:35:35: Genießen sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.
00:35:39: Genau...