Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia-Podcast für Versicherungsheld.

00:00:08: Mein Name ist Karen Schmidt

00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Hier kommen die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge zweihundert sechsundfünfzig unseres Podcasts.

00:00:33: Heute ist Freitag der zwanzigste Februar zwei tausendsechsenzwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:38: Im Schmolltalk geht es um unser erstes Heftgeflüster, das am Mittwoch in den Redaktionsräumen der Pferferminzia stattfand.

00:00:48: Mit Justus Lücke, Geschäftsführer der Versicherungsfohren Leipzig sprechen wir über den Versicherungsmarkt im Jahre two-tausendsechsunddreißig

00:00:56: und in die News der Woche warnt der PKV Verband vor einem geplanten Deckel der Pflege Eigenanteile.

00:01:03: Ein AXA-Report zeigt, dass sich viele Immobilienbesitzer auf zunehmende Extremwetter nicht gut vorbereitet fühlen.

00:01:10: Für die große Mehrheit der Autobesitzer wird die KFZ-Versicherung erneut teurer und die Statistik des Fongverbands BVI für twentyfünfundzwanzig belegt welche herausragende Rolle ETFs im deutschen Anlagegeschäft inzwischen einnehmen.

00:01:25: Übrigens, wenn Sie unseren Podcast schön und gut finden, dann zeigen sie uns das gerne.

00:01:29: Und bewerten Sie uns auf Ihrer Podcast-Plattform doch mit fünf Sternen!

00:01:35: Werbung über hundert spannende Fachvorträge, einhundertfünfzig namhafte Aussteller und als besonderes Highlight die drei Starredner Jörg Cookies ehemaliger Finanzminister Felix Brüch internationaler Fußball Schiedsrichter und Christoph Häusken, Diplomat- und Co-Chairman des Saint Gallen Symposiums.

00:01:56: Die MMM der Fondsfinanz am XXI.

00:01:59: April ist ganz klar Your Place To Be – egal ob Branchenprofi, Einsteiger, Umsteiger oder Interessierter der Finanz- und Versicherungswelt.

00:02:09: Entdecken Sie auf der Fachmesse für Vermittler top aktuelle Produktneuheiten?

00:02:13: Holen sie sich in über einhundert Fachvorträgen Ihr Wissensupdate!

00:02:18: Sammeln Sie wertvolle IDD-Stunden und erleben sie Trends, die die Branche von morgen prägen.

00:02:23: Erweitern Sie Ihr Netzwerk um hochkarätige Kontakte, treffen Sie führende Köpfe der Branche und sichern Sie sich attraktive Messedeals – zum Beispiel exklusive Leasingangebote bekannter Autohersteller!

00:02:36: Am XXI.

00:02:37: April direkt vor Ort im MUC München.

00:02:40: Jetzt kostenfreies Ticketsichern unter www.mmm-messe.de.

00:02:46: Wir freuen uns auf Sie in München.

00:02:48: Ihre Vorfinanz!

00:02:52: Aus der Redaktion, herzlich willkommen zum Schmolltalk.

00:02:57: Hallo

00:02:58: Und das wird jetzt ganz leise denn wir sprechen über unser neues Event Das

00:03:02: Heftgeflüster.

00:03:04: Du warst ja da, gestern war Premiere Also am Mittwoch war Premiere in Hamburg Aber...

00:03:10: Was sich hier drückt?

00:03:11: Ich war leider nicht dabei Weil ausgerechnet mich eine Erkältung heimgesucht hat.

00:03:16: Ah, du hast gut gedrückt.

00:03:17: Also musst du auch mir berichten wie es war!

00:03:21: Es war schön.

00:03:21: weiter im Text.

00:03:22: Was war's

00:03:22: überhaupt?

00:03:23: Worum gehts was machen wir da

00:03:25: und so... Genau okay.

00:03:27: also Anlass ist tatsächlich das wiederkehrende Ereignis dass Schmidow und meine Wenigkeit mal wieder ein Heft in die Bahn natürlich mit Hilfe von vielen anderen Menschen noch auch.

00:03:40: Aber es ist wieder in Heft geworden, es ist jetzt erschienen und dann haben wir gesagt bzw unser Geschäftsführer hatte die glorreiche Idee war er doch oder?

00:03:49: Beide Geschäfts- Beide

00:03:50: Geschäftsführer hatten die glorreiche Idee, wenn wir doch schon wieder ein neues Heft haben.

00:03:55: Und das haben wir alle zwei Monate.

00:03:57: Dann kann man das auch mal ein bisschen feiern und ich muss zugeben dass sich Heft geflüstert echt mag als Begriff.

00:04:02: Das ist wirklich toll!

00:04:04: Und dann haben wir gestern in die Redaktionsräume eingeladen bzw heute ist ja Freitag.

00:04:08: also was vorgestern es war mit Wocheabend.

00:04:13: Ich würde mal sagen, waren so zwanzig Leute.

00:04:15: Cool!

00:04:16: Zwanzig Leute.

00:04:17: Ich kann mal schlecht schätzen.

00:04:19: Namen lassen wir jetzt einfach mal weg?

00:04:20: Ja, Dankeschutz.

00:04:21: Aber wir hatten... Genau.

00:04:24: Wir hatten doch einige Gebiete da vertreten und dann ging es tatsächlich so ja dass ich erstmal einiges zu dem Heft gesagt habe und danach Hattest du ja dann fünf Thesen entwickelt über die Versicherungsbranche im Jahr, im Jahr

00:04:43: zwölfundsechsten,

00:04:43: dreißig

00:04:43: Jahre?

00:04:44: Das waren fünf Thiesen.

00:04:46: Kriegen wir die noch zusammen?

00:04:46: Hast du sie da?

00:04:47: Ja genau also diese fünf Thesen hatte ich kurz die Vorgeschichte dazu.

00:04:52: Wir haben in unserer Ausgabe jetzt auch unsere zehn jahre verminster GmbH gefeiert, die wir nämlich vor zehn Jahren halt gestartet haben und Das macht die Jubiläumse aus.

00:05:06: Wann

00:05:06: war das doch gleich vor zehn Jahren?

00:05:08: Hey!

00:05:08: Zehn Jahre, darum geht's.

00:05:11: Und dafür habe ich natürlich den Markt mal befragt... Wie kennt ihr uns?

00:05:16: Wie findet ihr uns.

00:05:19: Und auch,

00:05:20: wie ist halt die ... Das kam nette Sachen zusammen und dann aber auch mal einen Ausblick gewagt, wie das so üblich ist bei Jubiläne ja.

00:05:26: Wie sieht's denn in zehn Jahren?

00:05:27: außen haben wir allerhand Branchen-Experten befragt.

00:05:30: Die Aussagen habe ich zu sechs Thesen sind es im Heft.

00:05:34: Ich hab jetzt für das Heftgeflüster auf fünf noch einmal verdichtet.

00:05:37: Jetzt zähl doch mal auf!

00:05:38: Ja also Nummer eins ist ohne KI geht quasi gar nichts

00:05:42: mehr.

00:05:43: da waren sich alle einig.

00:05:45: Der Begriff der am häufigsten Gefeindes.

00:05:47: Die zweite These war, dass die Beratung sich noch mal ein bisschen ändern wird hin zur Champions League durch veränderte Kundenbewartungen und so einen kulturellen Wandel.

00:05:57: Dann der Demografie ist der eigentliche Gamechanger, ist Nummer drei.

00:06:02: Nummer vier ist ... Der Markt wird sich weiter konsolidieren erheblich.

00:06:06: Und diese fünf Versicherungen wird Teil von Ökosystemen werden.

00:06:10: Das waren

00:06:11: fünf

00:06:11: Thesen, die wir da aufgestellt haben.

00:06:13: Und tatsächlich das anwesende Auditorium geht da zu großen Teilen mit, ist jetzt gut.

00:06:21: Also muss man wirklich sagen es war so schön wieder die Meinungen prasselten und wie da wirklich viele der größte Teil damit wirklich mitgemacht hat und mal was erzählt hat und eine Meinung in den Saal gehauen hat.

00:06:36: Um das mal runterzubrechen großer Teil drehte sich um die Frage Mensch oder Maschine?

00:06:40: Ja, kann man über Chat GPT tatsächlich Versicherung kaufen.

00:06:46: Wer macht denn das?

00:06:48: Dann war Generation Z noch mal ein Thema und wir hatten eine ... zwei junge Frauen dann auch da und die haben gesagt, das würde ich jetzt mal direkt wiedergeben.

00:07:02: Die möchten schon Menschen, informieren sich vorher in dem Alter über eine KI über das Thema Und dann überlegen sich Fragen.

00:07:11: Wenn der Markler die nicht beantworten kann, ist er nicht gut.

00:07:14: Ah ja!

00:07:15: Das ist es so.

00:07:16: Aber am Ende soll da immer noch der Mensch stehen und das war halt so ... Da haben wir auch nicht richtig einen Konsens gefunden.

00:07:24: Einige sagten dann wirklich in ferner Zukunft in zwanzig Jahren oder so, da hast du dann wirklich komplette Maschinen als Berater und sowas alles.

00:07:32: Dann kam auch die deutsche Mentalität auf den Tisch nach dem Motto ChatGPT kann ja das nicht und kann ja dass nicht, also sprich Dokumentationen, Regularien und so was alles.

00:07:43: Also kann es weg?

00:07:45: So ist kein Thema!

00:07:48: Und dann brachte es einer auf den Punkt, ChatGPD kann neunzig Prozent und zehn Prozent kann's nicht.

00:07:54: Die Deutschen gucken sich die zehn Prozent an und dann schmeißen sie es weg.

00:07:59: Hast du

00:08:01: wieder erkannt, wahrscheinlich?

00:08:02: Oder schon ...

00:08:03: Was?

00:08:04: Du schimpfst

00:08:05: auch ganz gerne mal über die KI!

00:08:07: Ja ja stimmt schon ich suchte auch das Haar in der Suppe Wenn ich schon keine auf den Kopf habe, dann wenigstens in der suppe.

00:08:13: Und Demografie war auch noch einmal so ein Ding.

00:08:17: Das geht ja.

00:08:17: am Ende ging alles Hand in Hand.

00:08:20: Die KI entwickelt sich mit Wahnsinngeschwindigkeit weiter.

00:08:26: Das ist hier nicht eine ansteigende Kurve, das ist fast ne senkrechte Kurve.

00:08:30: und dann sagte einer die Wirtschaft kann sich da echt warm anziehen und das Tempo ist einfach so hoch und später gibt es einfache Arbeit gibt es nicht mehr.

00:08:40: also wer als Sachbearbeiter entlassen wird der hat auch ein Problem wirklich einen neuen Job zu finden weil die Sachbearbeiter irgendwann nicht mehr gebraucht werden weil dass dann wirklich KIs machen spezialisieren und den großen Unterschied.

00:08:55: Und da waren sich alle wirklich dann recht einig, macht am Ende noch die Empathie, ne?

00:08:59: Denn eine KI kann Gefühle nur simulieren und mitgefühlen...

00:09:02: Ja!

00:09:03: ...und Mensch kann sie aber haben.

00:09:06: Das ist immer noch der große Unterschied.

00:09:07: Okay.

00:09:09: Wir erinnern uns alle noch wie der Terminator damals versucht hat zu lächeln.

00:09:15: Zumindest im Extended Cut von Terminator II.

00:09:18: oder der hat immer gefragt warum weint ihr Ja, wenn es weh tut.

00:09:22: Und das hat er nicht verstanden und da bin ich eigentlich dann auch so.

00:09:26: ein bisschen Empathie macht immer noch den großen Unterschied.

00:09:31: Und jetzt ist nur noch ganz wichtig die große Frage.

00:09:33: Das haben sich bestimmt alle da draußen an den Radiogeräten schon gefragt.

00:09:37: Wann ist das nächste Heftgeflüster?

00:09:38: Ja!

00:09:39: Und das wissen wir sogar schon.

00:09:40: Ja

00:09:41: eben und die Spannung ist nicht auszuhalten und hoffentlich dann mit Schmidolino vorne.

00:09:46: Mit der Präsentation.

00:09:48: Hoffentlich, weil ich nicht wieder ausgerechnet lang krank.

00:09:49: Das wird ziemlich blöd!

00:09:51: Genau.

00:09:52: Eigentlich erscheint unser nächstes Heft am fünfzehnten April aber ... Weil wir da zum Großteil in der Redaktion auf einer anderen Veranstaltung sind, ziehen wir es vor auf den vierzehnten April.

00:10:03: Mhm.

00:10:04: Am Dienstag?

00:10:05: Ich habe auch einen Link schon hinterlegt und bis der Podcast live geht morgen ist hoffentlich alles aktualisiert so dass man sich dafür anmelden kann...

00:10:14: Es macht irgendeine KI.

00:10:18: Genau, also, April, April.

00:10:20: Genau und ich kann einfach nur bestätigen das ist wirklich so ein Feffi-Dink, ne?

00:10:23: Also wir waren da... Wir haben da wirklich gemütlich gesessen, diskutiert.

00:10:28: dann kamen irgendwann die Pizzen rein.

00:10:30: Der

00:10:30: eigentliche Star des Abends!

00:10:31: Der eigentliches

00:10:32: Star des abends waren... Ich glaub zwölf Pizcen hatten wir oder irgendwie sowieso Und wirklich für jeden was dabei und die Getränke waren wunderbar gekühlt Alles ganz wunderbar.

00:10:43: und wer Lust hat bitte rein.

00:10:46: Wir haben hier ein bisschen Platz.

00:10:48: Und mitdiskutieren,

00:10:48: genau!

00:10:50: Suppy.

00:10:51: dann geht es jetzt noch schon wieder weiter mit dem gleichen Thema aber dazu gleich mehr.

00:10:55: Weiter im Text Im Gespräch.

00:10:59: Ich habe es ja eben schon erwähnt.

00:11:01: Anlässlich unseres zehnjährigen Jubiläums in diesem Jahr haben wir Branchen-Experten für unser Heft befragt, wie sie denn den Versicherungsmarkt in zehn Jahren sehen.

00:11:08: und auch Justus Lücke war darunter Geschäftsführer der Versicherungshorn Leipzig!

00:11:12: Mit ihm spreche ich jetzt über das Thema – und auch dort wird es ein bisschen degehen um Sachen wie Künstliche Intelligenz, Geschwindigkeit der Veränderungen, Fachkräftemangel, Marktkonsolidierung … Und ob es Versicherungsmarkler in zehn Jahre überhaupt noch geben wird?

00:11:26: Hören wir mal rein….

00:11:27: Hallo Justus und ganz herzlich willkommen bei uns im Podcast.

00:11:30: Schön, dass du mal wieder da bist!

00:11:31: Schön, mal wieder dabei sein zu dürfen, Karin.

00:11:33: Ja wir hatten ja jetzt am Mittwoch ist unser Heft rausgekommen Und da haben wir eine lange Strecke gehabt zum Thema Zehn Jahre Pferferminzia.

00:11:42: Die GmbH feiert nämlich in diesem Jahr ihr Zehnjähriges Und unter anderem haben wir ein paar Glückwünsche uns so eingesammelt.

00:11:48: Aber ein großer Bestandteil dieser langen Streckel war auch Mal einen Blick in die nächsten zehn Jahre des Versicherungsmarktes zu werfen Und was denn da so kommen könnte und welche Thesen es dazu gibt.

00:12:00: Das Thema wollen wir jetzt noch mal ein bisschen aufgreifen mit dir, weil ich hatte dich nämlich für diese Strecke auch befragt und ich fand deine Antworten so interessant, dass ich dachte darüber können wir im Podcast doch nochmal sprechen?

00:12:12: Deswegen bist du heute da!

00:12:13: Da legst du die Latte jetzt natürlich ziemlich hoch.

00:12:16: Genau, ne aber... Ich bin ja sehr zuversichtlich, dass das auch die Hörerinnen und Hörers interessant finden, da waren mich ganz coole Kram dabei.

00:12:23: Also würde ich sagen steigen wir doch einfach direkt ins Thema ein Und reden darüber, was du denn glaubst.

00:12:29: Was in den nächsten zehn Jahren den Markt am stärksten verändern wird?

00:12:33: Was wird da der größte Hebel sein?

00:12:35: Ich glaube es sind insbesondere zwei Themen wobei die meisten jetzt denken werden okay das überrascht mich nicht total aber ich glaube gerade in den Auswirkungen.

00:12:44: was ist dann bedeutet wissen vielleicht alle noch nicht so ganz was doch zu kommen.

00:12:47: Das eine ist sehr platt die Demografie und deits nicht primär auch auf der Kundenseite, sondern insbesondere auf der Fachkräfteseite.

00:12:57: Das heißt einfach durch den Brain Drain wie es auf Neudeutsch heißt, die wir in den nächsten Jahren einfach durch dem Renteneintritt der Baby Boomer erwarten haben ja eine große Herausforderung, einfach auf die Prozesse fachlich... Quantitäten in der Qualität auch aufrecht zu erhalten.

00:13:15: Also dieser Personalmangel, auch gerade im Fachkompetenzen wird massiv sein und das würde einfach einen riesigen Einfluss aufs operative Geschäft haben.

00:13:25: Und andererseits trotz sinkender Personallressourcen oder auch wegen sinkener Personall ressourcen steigt da einfach mal stärker der Kostendruck.

00:13:33: denn einfach sowohl vom Compliance-Seite als auch von technologischer Seite steigen die Anforderungen so stark, die auch in erster Sekunde einfach höhere finanzielle Anforderung haben.

00:13:45: Um diese ganze Digitalisierung rund um KI und Co dort einfach leisten zu können.

00:13:50: Ich fand so ein Beispiel vor kurzem ganz schön ich gestern gelesen hatte das irgendwie die vier größten KI-Unternehmen quasi einmal den Staatshaushalt von Deutschland in Rechenzentren investieren wollen.

00:14:02: Und

00:14:02: das muss natürlich irgendwo auch bezahlt werden, ja?

00:14:05: Das ist schon ein enormer Betrag über dem wir reden und was so Google und Co dort investieren wollten.

00:14:10: Das machen die natürlich an ihren karatetiven Zwecken.

00:14:12: Die müssen damit Geld finanzieren.

00:14:14: Deshalb ist es erst mal ein Investmentthema ... Und das wird einfach einen Riesendruck auf das Thema auch.

00:14:21: wie sieht der Markt in zehn Jahren Aussag ausüben.

00:14:25: Ja, also Kai war auch in den Antworten, die ich da bekam.

00:14:28: Somit das Häufigste was genannt wurde, dass doch eine deutliche Rolle spielen wird in der nächsten zehn Jahre.

00:14:34: Glaubst du denn, welche Entwicklungen auch eher unterschätzt werden?

00:14:38: Ich glaube, da sage ich immer für mich habe ich diese ganze Schlagwort organisationelle Resilienz oder Transformationsfähigkeit.

00:14:48: Ich glaube viele Menschen denken Digitalisierung ist ein Projekt wo da überhaupt diese Zukunftsfähigkeit ist, ein Projekt.

00:14:57: Das heißt ich nehme mir jetzt einen Thema und dann bearbeite ich das und bin damit irgendwann fertig.

00:15:02: Ich glaube wir haben über die letzten Jahre einfach eine extreme Dynamik gesehen also Frequenz, in denen man auf Themen reagieren muss.

00:15:10: Sei es dann auch eine Ukraine-Krise aus gewissen Kontexten.

00:15:13: Sei's das Thema Corona, sei es die Geschwindigkeit der Technologie, die wir jetzt mitbringen müssen.

00:15:20: Es gab ja schon mal, ich nenne es ja immer KI – zwei Punkt Null, aber es gab ja EBM Watson und

00:15:24: Co.,

00:15:24: schon mal eine KI eins Punkt Nulle, wie es für mich ist.

00:15:27: Und da merkt man, dass einfach viele Organisationen gar nicht darauf ausgerichtet sind oder gar nicht so aufgestellt sind um schnell auf solche Rahmenbedingungen reagieren zu können.

00:15:38: Und ich glaube, das wird unterschätzt wie viel ich doch erst mal an meiner Organisation in altdeutsch Aufbau-, Ablauforganisationen und Zusammenarbeit arbeiten muss um dann auch diesen steigenden Anforderungen sei es vom rechtlicher Sicht, sei es von technologischer Sicht oder Seite gerecht zu werden.

00:15:58: Das wird glaub ich viel zu sehr unterschätzen dass immer klingt jetzt despittierlich, geflickschustert wird.

00:16:04: Aber das ist natürlich die Einzelthemen immer getrieben werden.

00:16:06: Die werden auch immer durch die Organisation gebracht schon teilweise da geht die Organisation nach manchen Themen dann schon auf den Zahnfleisch und dass sich da einfach auch das ganze Miteinander des ganzen Setup transformativer gestalten muss noch an vielen Stellen viel zu sehr unterschätzt, was es eigentlich für die Organisation bedeutet.

00:16:24: Da hat immer nur als ein Technologiethema gesehen oder um ein finanzielles Thema oder ein rechtliches Thema aber nie zu wenig noch ein

00:16:32: Organisationsthema.".

00:16:33: Und das verbunden mit dem Fachkräftemangel, den du ja eben schon angesprochen hast ist ja auch nochmal so'n Problem weil irgendwie man muss ja auf diese Implementierung quasi vorantreiben und gute IT-Kräfte zum Beispiel sind hier nun auch nicht gerade einfach zu bekommen.

00:16:45: heutzutage dass wenn das fortlaufend ist

00:16:49: Schwierig.

00:16:50: Da haben wir auf jeden Fall eine gewisse Herausforderung dabei!

00:16:52: Ja, Marklerinnen und Markler wird es dir in zehn Jahren noch geben?

00:16:56: Wird man die noch brauchen werden sie wichtiger sein als heute.

00:16:58: wie sieht da deinem Prognose aus?

00:17:01: Ja, auf jeden fall.

00:17:03: ich weiß nicht ob wichtiger oder unwichtiger.

00:17:05: Sie werden genauso mindestens genau so wichtig sein wie jetzt aber ihre Rolle wird sich aus meiner Sicht ein bisschen verändern.

00:17:12: also nicht wie wichtig sie wird sondern was für eine.

00:17:15: weil man merkt jetzt schon an vielen Stellen dass gewisse Makler sicher auf, sagen wir mal komplexe Risiken oder schwierige Themen konzentrieren.

00:17:25: Sei es beispielsweise das Thema gewerbliche Risiken sei es biometrische Risiken, sei es Gesundheitsthemen und andere Themen wie die Haftpflichtversicherung oder eine Reisekrankenversicherung einfach auch in digitale Prozesse auslagern.

00:17:42: Die selber sagen Das ist nicht notwendig, dass ich persönlich mit dir dort eine tiefe Risikoanalyse mache.

00:17:48: Da kannst du dich selber schnell über die digitale Abschlusstrecke klicken und dann hast du das automatisiert

00:17:55: gemacht.".

00:17:56: Weil auch dort schlägt natürlich die Demografie zu,

00:18:00: d.h.,

00:18:00: wir werden weniger Marklerinnen und Markler- und generell Vermittlermarkt haben Und die werden trotz dessen, dass der Markt auch keiner wird einfach dadurch quasi noch weniger zeitperspektivisch.

00:18:11: Weil der Altbestand ja auch im Ruhestanden, was einfach weiter lebt nicht unbedingt kleiner wird gerade weniger Zeit für die persönliche Beratung haben und deshalb müssen sie viele Schritte einfach auslagern.

00:18:23: Es wird diese Rolle viel stärker hin zu einer spezialisierten Risikoperatung gehen als zu einer breiten Convenience-Abschlussberatung für die Privatabflechtversicherung oder ähnliches.

00:18:36: Siehst du auch so ein bisschen die Gefahr von unbetreuten Beständen in dem Zusammenhang?

00:18:42: Ja,

00:18:43: das ist auf jeden Fall aus meiner Sicht was wir jetzt mit vielen Marklern aber auch mit vielen Versicherungsunternehmen diskutieren.

00:18:51: Aus meiner Sicht eines der wesentlichen Themen gerade mit denen sich die Versicherungssprange beschäftigt denn das ist ja nicht eine Zukunftsmusik und das ist schon Fakt!

00:19:00: wenn man sich die Bestände anschaut, die über die Jahre gewachsen sind.

00:19:04: Insbesondere in der Kompositversicherung, wo ja eigentlich auch noch mal mehr Bestandsbetreuung notwendig ist als jetzt in Erlebensversicherungen.

00:19:12: Auch wenn ich die nicht von der Hand weisen würde, dass eine gute BU regelmäßig mal über Nachversicherung und so was beraten werden sollte.

00:19:20: Aber das allein dort eher das Thema.

00:19:23: dann eine gewisse Nächste.

00:19:24: Entweder ins Massadtheit da ist aufgrund der Bestandsprovisionen die Zeit fehlt, dort doch zu beraten.

00:19:33: Wir sehen es jetzt viel, dass auch viele Versicherer versuchen da zu reagieren indem sie sagen wir mal so Out-Bauen Sales Center versuchen aufzubauen oder diskutieren oder auch das Thema rund um beispielsweise Loiago vom EMI Klarkunder Marco Adelt, der sich ja genau auf dieses Thema fokussiert, die halt einfach versuchen dann im Outsourcing Kontext anzubieten dass dort mithilfe von Technologie, aber auch von Menschen diese Bestände mitbetreut werden.

00:20:04: Das ist im Kontext einer Ausschließlichkeit noch etwas einfacher weil da gibt es gewisse unbeteute, auch formal unbetreute Bestände und man hat einen besseren Zugriff, sagen wir mal so selbst auf die Ausschließlichkeitsvermittler und kann mit denen besser wurdege abschießen.

00:20:19: in dem Kontext Markler müsste diese Lösung dann eher halt von der anderen Seite kommen nicht von der Versichererseite Und da bin ich sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird.

00:20:28: Weil eigentlich der Bedarf im Markler-Bereich genauso besteht dort über technologische Tools aber auch durch nennt man Backoffice-Telefonie, dort auch eine Vorselektion der Kunden beispielsweise zu machen dass dann der Markler weiterhin mit den Kunden spricht die auch wirklich einen Bedarf haben wo sich was verändert hat und oder also Crossen Upselling Potenzial besteht und vielleicht dann die anderen Kunden die dort vielleicht keinen guten Bedarf haben.

00:20:56: Dann einfach über technologische Lösungen, über den Risikofragebogen.

00:21:00: Dort dann auch mal Grund versorgt werden uns so zu sagen.

00:21:04: Weil ohne Technologie wird das nicht mehr gehen.

00:21:07: Die Technologie setzt ja voraus, dass man eben das Geld hat, dort reinzuinvestieren.

00:21:12: Jetzt kommen wir zum Stichwort Konsolidierung.

00:21:14: Werden das denn alle schaffen?

00:21:16: Oder wird sich die Konsoliderung gemarkt, die man jetzt schon tatsächlich sieht auf allen Ebenen für sicherer Marklerpulsvermittler ... noch fortsetzen unter Beschleunigen sogar?

00:21:26: Also ich bin der Meinung, dass es sich auf allen Ebenen fortsetzen wird.

00:21:32: In manchen Bereichen auch noch beschleunigend... Man hat ja auch schon gesagt, dass es vor den letzten Jahren sehr stark beispielsweise im Makler-Bereich die Konsolidierung sehen.

00:21:42: Und gerade mittelständische Sachgewerbemarkler dann auch sehr stark auf die Pools übergegangen ist aber noch nicht ganz so stark wie es vielleicht ein Gervmakler ist.

00:21:50: Jetzt grade sehen wir nochmal ein stärkeres Thema im Bereich der Assykuradöre.

00:21:53: das ist auch nicht neu.

00:21:54: also die Konsoldierungen in der Asykuradöslandschaft war jetzt in den letzten jahren auch schon da aber da sehen wir jetzt aktuell zum Beispiel noch mal einen ziemlichen Drive dahinter.

00:22:04: Der Marklermarkt versucht noch stärker in die Gefilde sozusagen der Versicherungshäuser vorzudringen.

00:22:10: Und da sehen wir das schon, dass aus unserer Sicht ist sag mal den Thema Konsolidierung oder Kooperation also es keine Alternative dazu gibt denn diese wie du's angesprochen hast Die Investitionen die Du in die Technik heben musst Du erstmal reingeben musst um überhaupt erst einmal damit spielen zu können.

00:22:32: Die IT-Landschaften, die du dafür brauchst sind zwischendurch so groß dass du das auch nicht nur finanziell sondern auch personell gar nicht stemmen kannst.

00:22:41: Du musst es ja trotzdem einführen und bearbeiten und sowas weshalb wir dort eigentlich sehen in der Jagdkonsolidierung,

00:22:47: d.h.,

00:22:47: du verschmilzt das Unternehmen oder Kooperation, du nutzt einfach die gleiche technologische Basis aber baust sie nicht mehr selber für dich.

00:22:57: Das ist aus unserer Sicht eigentlich alternativlos, einen dieser Wege zu gehen.

00:23:01: Und es muss natürlich jeder gerade insbesondere Vermittler und Markler dann auch für sich entscheiden welchen Weg sie gehen.

00:23:07: aber einer von denen wegen muss das sein.

00:23:10: Okay!

00:23:10: Und siehst du da vielleicht auch negative Folgen für den Markt durch diese Konsolidierung?

00:23:15: Oder ist das eigentlich lange überfällig weil wir ja doch eine sehr große Vielfalt an Angeboten haben oder an Bietern haben

00:23:23: auf einem Event?

00:23:25: Also ich sag mal so, es ist schon Fluch und Segen in einem.

00:23:28: Weil im Endeffekt ist das ja eine Oligopol oder Monopol auf das wir da vielleicht hinsteuern.

00:23:34: Ich glaube solange es noch eine Mindestanzahl an Teilnehmern, ich sage mal fünf bis zehn in gewissen Marktsegmenten bleiben gibt es glaube ich ausreichend Wettbewerb dass es keine negativen Auswirkungen hat egal für welche Seite der Märkte.

00:23:51: Es wäre auch schlecht, wenn es nur drei Versicherer gäbe, weil das dann auch für die Vermittler-Herausforderungen hätte.

00:23:57: Andererseits ist es glaube ich auch schlecht ... Wenn wir nur zwei Pools hätten, die den Privatrundenmarkt jetzt beispielsweise dominieren würden, weil wir dann auch nicht die optimalen Konditionen und noch nicht unbedingt das beste Marktangebot für den Kunden hätten.

00:24:13: Deshalb glaube ich schon, dass es eine gewisse Marktbereinigung sein würde also da eine gewiss hohe Margen im Markt waren, die dadurch jetzt mal ein bisschen oder gewisse Ineffizienzen jetzt aufgedeckt werden.

00:24:28: Dies vorher gab wo gewisse kleinsteinheiten sicherlich nicht Gewinn bringt irgendwie am Markt eigentlich tragfähig am Markt agieren können.

00:24:39: daher sehe ich das schon erstmal eine gewisse Marktbereinigung als durchaus für den Gesamtmarkt sinnvoll.

00:24:47: Es darf nur nicht so weit getrieben sein.

00:24:48: Aktuell sehe ich das noch nicht, dass es in gewissen Bereichen da ein Risiko ist.

00:24:53: Ich meine wenn's dann auf solche Größen wie Aion, Willisthaus, Watson und Co.

00:24:56: geht, sind wir sogar im Kartellrecht oder Wettbewerbsrecht.

00:25:01: Da guckt dann die Aufsichtsbehörde drauf, dass das jetzt keine marktbeherrschende Stellung dort eingenommen wird.

00:25:07: Das seh' ich auch im Pool-Kontext, also Groteurskontext noch nicht.

00:25:10: Aber man muss da schon vorsichtig sein aber aktuell seh´s... primär eher positiv als negativ.

00:25:18: Okay,

00:25:19: wird sich denn auch das Kundenverhalten in irgendeiner Form verändern oder die Kundenerwartung an den Markt?

00:25:26: Ja ich glaube also... Ich glaube die verändern sich nicht so stark wie wir vielleicht denken und dass sie es tut weil Sie schon seit gewissen Jahren diese Erwartungen haben aber die Branche noch nicht so ganz bei denen angekommen ist an vielen Stellen.

00:25:43: Viel Fortschritt dabei, ich sage mal das Thema Kundenportale beispielsweise ist ja jetzt eine Sache die gibt es nicht erst seit drei Jahren.

00:25:49: Die gibt's schon seit über zehn Jahren.

00:25:52: so richtig zum Fliegen gekommen sind sie an vielen Stellen dann immer noch nicht.

00:25:56: aber wir sehen da beispielsweise eine Entwicklung dass das immer stärker angenommen wird auch dadurch dass die Versicherer sich schon angeschaut haben.

00:26:04: Was haben denn Kunden für Erwartungen an digitale Services aus anderen Branchen?

00:26:10: Im Endeffekt ist für die das Kundenportal beim Versicherer.

00:26:13: Da schauen sie nicht gerne so häufig rein wie in der Amazon-Konto, aber Sie erwarten natürlich schon eine gewisse UXUI Convenience wie bei anderen Prozessen und das wird einfach ganz klar sein dass die Branche bei dem Themen Service Schadenabwicklung etc.

00:26:30: pp.

00:26:31: da wird der Kunde noch stärker als bisher eine voll digital, asynchrone, digital unterstützten Service erwarten.

00:26:43: Also da möchte er gar nicht zwangsläufig mit einem Menschen agieren müssen sondern möchte er dann nachts um drei das tun können wenn er es möchte aber auch wenn er möchte natürlich auch einen Menschen anrufen Das ist schon klar.

00:26:54: Aber ich glaube in der Sicht wird die Kundenerwartung nicht sein dass Ich glaube nicht beispielsweise, dass ein Kunde perspektivisch seine Lebenssituation von einer KI end-to-end analysiert haben möchte mit Empfehlung und Abschluss.

00:27:10: Da haben mir schon die Erfahrungen gemacht das selbst während Corona, wo sagt man es wird viel digital abgewickelt weil ich mit Menschen nicht mehr agieren kann, dass da in den Zeiten von steigender Unsicherheit Ihr Multi-Krisen, auch wie auch immer man das nennen mag.

00:27:24: Wir eher die Tendenz sehen dass der Mensch doch gerne von den Menschen nochmal rückbestätigt haben möchte, dass es eine richtige Entscheidung ist.

00:27:31: Das heißt dieser Fokus Kunden Erwartung auf emotionale Intelligenz, Einfühlungsvermögen und einfach auch verständlich Machungen von komplexem Sachverhalten, das doch schon auf dem persönlichen Gespräch Fuß und beruht.

00:27:49: Daher glaube ich, sind das die beiden Kernthemen Service- und Schadenabwicklung der Erwartungen hundert Prozent digital und convenient und ansonsten eher das Thema emotionale Intelligenz auch schwierige Sachverhalte einfach darstellen dass noch mehr an Bedeutung gewinnt.

00:28:07: deshalb sind das, glaube ich so die wichtigen Dinge auch wenn ich mal sage dass sie aktuell auch schon wir Erwartungen eigentlich daran haben als die

00:28:13: Kunden da draus.

00:28:14: Okay also wenn so die Key Skills wie man das zu schön auf Neutral sagt, des Branchenprovis der Zukunft eher sein emotionale Intelligenz und Einführungsvermögen oder ein bisschen liken können wahrscheinlich im Dickicht der verschiedenen Angebote.

00:28:29: Wahrscheinlich hier gibt es ja auch ein bisschen Informationsüberfluss.

00:28:31: wenn man sich bei allem dann eben die KI fragt cheese, jetzt kläme ich doch wie eine Versicherung funktioniert.

00:28:37: Dann brauchst du wahrscheinlich noch jemanden, der es dir dann aber in irgendeiner Stelle auch mal einordnet so.

00:28:40: Mach jetzt das oder mach das?

00:28:41: So'n bisschen Lohze wenn man zu sagen will.

00:28:43: In denen heißt immer die Frage gehst bis zur Finanzfragen.

00:28:46: soweit weiß ich nicht ob das dann Entwicklung ist dass sich quasi nicht nur für die Versicherungsfragen sondern generell so dieses was ja auf den digitalen Wege, dieses financial home Ich sag mir einen menschliches Financial Home Der grundsätzlich um Finanzthemen dann eher berät Das weiß ich nich dass die Versicherung von Wittler schaffen.

00:29:06: Aber das wäre natürlich auch so eine Entwicklungsperspektive, wenn ihr sehen könntet, dass man halt der persönliche Ansprechpartner ist und deshalb wie ich den persönlichen und menschlichen Ansprechpatner für die Themen gewisse Themen sicherlich auch in die Technik ausgelagert werden.

00:29:19: aber gerade bei Fragestellungen und Entscheidungen mit potenziell großer Tragweite Krankenversicherung, Berufs- und Fähigkeitsversicherung und Kuh glaube ich noch nicht, dass der Kunde sich abschließend auf eine KI beispielsweise verlassen wird sondern da schon gerne mit einem vermeintlichen oder tatsächlich einen Profi darüber sprechen möchte.

00:29:38: Okay, das sind ja schon mal gute Nachrichten.

00:29:41: Glaubst du denn auch, dass irgendwelche Geschäftsmodelle komplett neu entstehen werden?

00:29:45: Die wir heute vielleicht noch gar nicht so auf dem Schirm haben, Groß?

00:29:48: Also ... Ja, ich glaube nicht... also es ist immer die Frage wie tief man sich damit schon auseinandergesetzt hat.

00:29:55: Ich sehe jetzt noch nichts was ich noch nicht am Markt sehe.

00:30:00: Aber ich sehe aber schon, dass gewisse Themen an Bedeutung gewinnen und Schon seit ein paar Jahren beschäftigen Sie mit diesem Schlagwort Embedded Insurance, also gerade Integration von Versicherungsschutz in bestehende Produkte.

00:30:13: Da wird man halt nur Trittbrettfahrer sagen wir es mal mit anderen Produkten.

00:30:19: aber für mich wird das immer wichtiger denn ich habe die Hypothese dass ist eine relevante Anzahl an Menschen da draußen geben wird, die keinen Fuß mehr auch nicht virtuell in das Büro eines Marktglas oder Vermittlers- oder Ausschließigkeitsagenten setzen wird.

00:30:37: Aus welchen Gründen noch immer?

00:30:39: Und

00:30:40: da weiß es mir lieber... Die haben dann über Produkte wenigstens eine gewisse Grundabsicherung oder gewisse Ausschnittsdeckung als sie haben gar keine und deshalb glaube ich schon dass wenn es wirklich mit in dem Produkt sinnvoll integriert ist, nicht nur ein reines Addon dann das schon in Mehrwert bieten wird.

00:31:01: Also dieses Thema im Weltenschulinstottern zu integrieren, kleiner Exkurs hat natürlich auch seine Herausforderungen gerade wenn man für die Versicherer spricht.

00:31:10: und es gab gerade das Beispiel Fressnapf als größte Tierhandelskette oder Tierzubehör, Tiernahrungskette in Europa hatte ja mit Petrolone, einem Start-up Tochter der Zürich den das Thema Embedded Insurance Tierkranken aufgebaut, dass man also in den filialen Tierkrankensversicherungen bauen konnte.

00:31:31: Und da war dann quasi das unter dem ganzen Fressnapf-Logo und Petrolowo Zürich der Versicherungssieferant.

00:31:38: Die haben sich jetzt nach zwei, drei Jahren für einen Wechsel entschieden.

00:31:42: Ich glaube sie sind zu Agila gegangen und gesagt, wir tauschen quasi den Versicherer dahinter aus.

00:31:47: Man wird dann halt austauschbarer.

00:31:49: Aber für den Kunden, die eigentlich sagen, ich möchte mein Tier rundum Versorgen.

00:31:53: Der denkt vielleicht nicht dran, sondern geht dann natürlich dahin, wo sein Tier erst mal umsorgt und das heißt der Kauffutter, er geht zum Tierarzt und wenn man dort dann schafft darüber ihnen auch dieses Thema Versicherungen mitzuvermitteln und nahezubringen wird glaube ich immer mehr an Bedeutung gewinnen.

00:32:08: Gegenüber dem jetzt schon, das war schon technische Herausforderung.

00:32:11: Aber ich glaube, dass wird immer wichtiger werden.

00:32:13: Das ist auf jeden Fall eine spannende Entwicklung!

00:32:15: Wir sind gespannt was die nächsten zehn Jahre noch bringt.

00:32:18: Das soll es erst mal gewesen sein für uns heute?

00:32:21: Sehr interessant, was du da so erzählt hast und ich danke dir ganz herzlich fürs Gespräch.

00:32:25: Danke dir!

00:32:29: Eigentlich soll die angedachte Pflegereform unter anderem die jüngeren Generationen entlasten Doch eine aktuelle Analyse des wissenschaftlichen Instituts der PKV-Codes WIP zeigt, dass die geplanten Maßnahmen eher das Gegenteil bewirken könnten.

00:32:46: Konkret geht es um die Dynamisierung der ambulanten Leistungen und die Einführung eines Sockelspitze-Tauschs.

00:32:54: Mit diesem Pflegedeckel sollen die Eigenanteile in der stationären Versorgung begrenzt werden, so der Ansatz der Bund-Länderarbeitsgruppe, die sich Gedanken zur Reformmaßnahmen gemacht hat.

00:33:06: Was würde das für Beitragszahler bedeuten?

00:33:09: Das WIP hat das für verschiedene Szenarien bis zum Jahr twohntausendvierzig mal ausgerechnet!

00:33:14: Wenn sich die Politik für eine Variante mit einem stationären Pflegedeckel von monatlich anfänglich eintausend zweinhalb Euro plus ambulanter Inflationsdynamisierung entscheiden würde, entstünde bis zu zwei Tausendfünfzig eine zusätzliche Last von knapp einhundertundzwei Milliarden Euro.

00:33:31: Ein Pflegedeckel von eintausend Euro monatlich würde den Beitrag auf fast einhundred und dreißig Milliarden Euro steigen lassen.

00:33:38: Schöne Aussichten!

00:33:40: Mit der Pflegereform droht nach dem Rentenpaket der nächste Generationenkonflikt, sagt PKV-Verbandstirektor Florian Reuter.

00:33:48: Leistungsausweitungen würden die Beitragszahler, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber massiv überfordern, warnt er.

00:33:55: Selbst die vermeintlich moderate Variante führt bis zu den zusätzlichen Belastungen in dreistelliger Milliardenhöhe – das schadet dem Wirtschaftsstandort!

00:34:08: Viele Haus- und Wohnungsbesitzer haben ihre Immobilien nicht gegen die Folgen von Extremwetterereignissen geschützt.

00:34:15: Und so fühlt sich jeder fünfte Deutsche auch nicht gut vorbereitet auf Naturgefahren wie Starkregen oder Hochwasser.

00:34:20: Vierzig Prozent sehen sich gut vorbereitet, das zeigt der AXA Präventionsreport.

00:34:25: Ein Faktor, der hierbei eine Rolle spielt – jeder zweite befragte Heldschäden durch Hochwasser oder Starkrege in den kommenden zehn Jahren für unwahrscheinlich!

00:34:35: Auch unter Immobilienbesitzern glauben das, siebenundvierzig Prozent.

00:34:39: Entsprechend gering ist folglich die Bereitschaft in Prävention zu investieren.

00:34:43: Vierundfünfzig Prozent der Eigentümer stimmen der Aussage zu dass das Risiko von Schäden durch Naturgefahren zu gering sei um dafür gezielt in Umbaumaßnahmen zu investiren.

00:34:55: Wir dürfen uns von einem vergleichsweise ruhigen Jahr zwei tauschen lassen sagt Marc Daniel Zimmermann Vorstand Sachversicherung bei AXA Deutschland und weiter Extremwitter-Ereignisse bleiben ein reales Risiko und sie kommen meist plötzlich und überraschend für die Menschen.

00:35:11: Prävention entscheidet darüber, ob Starkregen und Hochwasser zu einem beherrschbaren Ereignis werden oder existenzielle Folgen haben.

00:35:21: Kein Aufatmen für Autobesitzer!

00:35:23: Dreiundachtzig Prozent sind von Preiserhöhungen bei ihrer Kfz Versicherung betroffen.

00:35:28: Bäm

00:35:29: dabei erhielten sechszig Prozent eine höhere Rechnung.

00:35:32: Für Zweiundzwanzig Prozent blieb der Beitrag zwar gleich, höhere Schadensfreiheitsklassen hätten die Prämier aber eigentlich mindern müssen.

00:35:40: Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Vergleichsportals Verivox – nur bei elf Prozent ist der Beitag übrigens günstiger

00:35:48: geworden.".

00:35:49: Die Kfz-Versicherer beklagen die weiterhin steigenen Ersatzteil und Reparaturkosten, sagt Aljosha Ziller, Geschäftsführer Verivoks Versicherungsvergleich.

00:35:58: Dennoch haben die letzten Preiserhöhungsrunden die Budgets der Autoversechere entlastet.

00:36:03: Viele Anbieter treten wieder mit günstigen Preisen in den Wettbewerb um neue Kunden ein!

00:36:09: Im Januar-Zw.A.

00:36:10: gaben noch sixty- sechzig Prozent der Autobesitzer an, ihre Prämie habe sich in der vorherigen Abrechnungsperiode erhöht – das sind rund fünf Komma drei Prozentpunkte mehr als im Jahr.

00:36:21: Insbesondere in der Vollkaskoversicherung klettern die Preise.

00:36:25: sixty-fünf Prozent der Vollkascoversicherten erhielten mit der letzten Beitragsrechnung eine Preiserhöhung, für zwanzig Prozent blieb der Beitrag unverändert.

00:36:35: unter den Autobesitzern mit Haftpflichtversicherungen geben zweiundfünfzig Prozent an eine Preiserhöhungen erhalten zu haben.

00:36:42: bei dreißig Prozent änderte sich der Beitrag nicht.

00:36:48: Die aktuellen Zahlen des Investmentverbands BVI belegen einmal mehr, wie flott der ETF-Zug in Deutschland rollt.

00:36:55: Zunächst zum Gesamtbild.

00:37:13: Insgesamt – und jetzt kommen noch ein paar Zahlen mehr, aber die sind hoch.

00:37:17: Insgesamt flossen Investment-Fonds netto rund hundertvierundfünfzig Milliarden Euro zu.

00:37:23: Offene Publikumsfonds, also die für Privatanleger, griffen davon sechsenachzig Milliarden euro ab.

00:37:29: Das ist mehr als die Hälfte!

00:37:31: Und davon wiederum gingen siebundfünftig Milliarden an Aktien- und Renten ETFs.

00:37:37: Damit sorgten ETFs für zwei Drittel aller Zuflüsse in Publikumfonds.

00:37:43: Das ist zunächst eine gute Nachricht.

00:37:45: Schließlich kommt der Investmentbranche viel frisches Geld ins Haus, doch der hohe ETF-Anteil sorgt dafür dass es recht margenarm ist heißt die Voranbieter verdienen daran nicht sonderlich

00:37:56: viel und das war es auch mit dieser Podcastfolge.

00:38:02: wir hören uns am kommenden Freitag wieder.

00:38:05: bis dahin gilt wie immer bleiben sie optimistisch genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut

00:38:11: in

00:38:11: die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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