Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferferminzia Podcast für Versicherungsheld.

00:00:08: Mein Name ist Karin Schmidt.

00:00:10: Und ich bin Andreas Harms.

00:00:11: Hallo.

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von der Redaktion Was auf die Uhr.

00:00:15: Wir kommen die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt haben.

00:00:19: Moin aus Hamburg und herzlich willkommen zu Folge.

00:00:21: twohundertundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:00:44: Und.

00:00:44: wir befassen uns mit der Frage, was Investmentberater ihren Kunden mitteilen müssen.

00:00:49: Mit Doreen Gossert sprechen wir über ihre neue Tätigkeit bei Finas Versicherungsmarkler.

00:00:54: Und in den Nusterwoche zieht ein Hamburger Anwalt gegen die Generali ins Feld.

00:00:59: Eine Umfrage in der Gewerbeversicherung zeigt, dass Kunden weniger zufrieden mit ihren Betreuern sind als in den vergangenen Jahren.

00:01:07: Die Kfz-Versicherung für E-Autos ist oft teurer als für Verbrenner.

00:01:12: Und die Pflegekosten steigen mal wieder.

00:01:16: Aber erst aus der Redaktion.

00:01:21: Wir kommen zum Schmoll Talk.

00:01:22: Ja.

00:01:23: Ich war unterwegs, diese Woche Scholle.

00:01:25: Ja, ja, im hohen Norden.

00:01:27: Oh,

00:01:28: Schmidt, wo warst du denn unterwegs?

00:01:30: In Finnland, Helsinki.

00:01:32: Oh, wo ist das?

00:01:33: Ach, in Finnland.

00:01:34: Ja,

00:01:34: hab ich schon gesagt.

00:01:36: Da hat nämlich der Maglerpool Blau direkt eingeladen zu seiner alljährlichen Network-Convention, die er im Januar durchführt.

00:01:42: Und dieses Mal ging es nicht in warme Gefilde, sondern in den Norden, in die Kälte.

00:01:47: Da hast

00:01:47: du dir ja voll gefreut und so.

00:01:49: Da hab ich

00:01:49: mich total gefreut.

00:01:50: Schnee und Kälte im Januar in Helsinki.

00:01:54: Auf jeden Fall das mache ich doch

00:01:55: mit.

00:01:55: Wär mir zu kalt gewesen.

00:01:56: Ja, deswegen bin ja ich gefahren.

00:01:59: Du darfst nächstes Jahr fahren nach Alikante.

00:02:01: Da ist es wieder in wärmeren Gebieten.

00:02:02: Da fahre ich hin und lass mir etwas die Sonne auf die Glatze scheinen.

00:02:05: Ich mag Sonne und Hitze ja nicht.

00:02:07: Deswegen war ich ganz enthousiastisch dabei.

00:02:10: Bist

00:02:10: du auch britisch?

00:02:11: Ja, so halb.

00:02:14: Genau, und das war eine sehr coole Veranstaltung.

00:02:16: Ich muss sagen, war auch meine erste Network Convention.

00:02:19: Du hast ja schon ein paar mehr mitgemacht.

00:02:21: Nur zwei.

00:02:22: Und da geht es ja immer so ein bisschen darum, dass man die Versicherer und Vermittler und das Blau-Direkt-Team, dass sie sich ein bisschen austauschen, Netzwerken, wie der Name schon sagt, und neues vorgestellt bekommen und so weiter und so fort.

00:02:35: Und das war schon ein cooles Programm.

00:02:37: Es ging so ein paar Tage.

00:02:38: MIDI unter Leute.

00:02:39: Was hast du gelernt?

00:02:41: Ich hab gelernt vor allem, dass Blau-Direkt hat natürlich ein paar Sachen vorgestellt, woran die arbeiten.

00:02:48: was sie gerade gelaunched haben.

00:02:49: Und das ist, wie man das von Blau direkt auch erwarten würde, viel Technik und KI.

00:02:56: Künstliche Intelligenz.

00:02:58: Technik nur als Daumen.

00:02:59: Genau,

00:03:00: das ist ein bisschen Nerds.

00:03:01: Ja, ja.

00:03:03: Im positiven Sinne, sympathischen Sinne.

00:03:05: Ja, jetzt nicht mehr.

00:03:06: Nicht schimpfen, nicht schimpfen.

00:03:07: Nein,

00:03:07: nein,

00:03:08: nein.

00:03:08: Wir meinen das ganz lieb.

00:03:08: Als

00:03:09: Kompliment.

00:03:09: Ja, genau.

00:03:10: Und die haben zum Beispiel jetzt eine Scan-App.

00:03:15: Vorgestellt.

00:03:16: Vertragspilot heißt sie.

00:03:17: Das ist so klassisch für den Fall gedacht.

00:03:20: Makler fährt zum Kunden, Kunde hat Versicherungsordner da stehen, also so einen schönen Leitzordner.

00:03:28: Und der Markler möchte halt da irgendwie die Verträge rüberholen, hat man früher vielleicht so gemacht, sich die Dinger mitgenommen, wenn er das durfte vom Kunden abgibt.

00:03:35: Das war eine schöne Arbeit.

00:03:36: Genau.

00:03:38: Jetzt

00:03:38: geht das natürlich alles viel einfacher.

00:03:40: Man hat eine App, man scannt das mit seinem Smartphone.

00:03:43: Echt?

00:03:43: Die KI liest die vertragsenkundentaten automatisch aus.

00:03:46: Wie

00:03:46: geil ist das denn?

00:03:47: Der

00:03:47: Markler guckt drauf, guckt, passt das alles soweit und dann ist das quasi.

00:03:51: im System in der Marklerverwaltungsprogramm von Blau Direkt heißt ja A-Meise.

00:03:57: Kann KI auch Sauklaue lesen?

00:03:59: Das denke ich wohl schon.

00:04:01: Und wenn nicht, dafür kann der Markler ja noch mal nach bearbeiten.

00:04:04: Dafür ist auch das noch mal da.

00:04:08: Ich habe neulich mal alte Verträge von mir gelesen, eine uralte Hausrat und so.

00:04:16: Meine Güte, wenn der KI das lesen kann, dann ist sie wirklich gut.

00:04:21: Na ja.

00:04:22: Und dann kannst du da, wenn das halt dann in der Ameise ist, kannst du da eben auch verschiedene Sachen anstoßen.

00:04:28: Man sieht irgendwie, ah, da fehlt noch eine Makler vollmacht, dann stoße ich das mal an oder, ach, dann initiiere ich jetzt hier die Kundenapp simpler oder wie auch immer.

00:04:36: Und ja, also das ganze Ziel von BlauDirect ist ja so ein bisschen, dem Makler, diese ganze Administrative und das ganze Gedöns abzunehmen, damit sie eben tatsächlich ein bisschen sich mehr auf die Beratung kümmern können.

00:04:50: Alles in die Ameise.

00:04:51: Genau,

00:04:51: also schön freischaufeln.

00:04:53: Ja, die Ameise war auch sehr cool, die war natürlich auch als Kostüm unterwegs.

00:05:00: Das ist auch ein toller Job, aber dann ist es wenigstens warmen.

00:05:03: Da ist auf jeden Fall warm

00:05:04: gewesen.

00:05:06: Ja, also ... Schön.

00:05:07: Genau, und die ... Also auch so Sachen wie fragt die Ameise.

00:05:12: Da haben Sie ein Beispiel vorgestellt von, gerade wenn man bestände überträgt, weiß man ja nicht immer so genau, okay, was ist jetzt in dem, versteckt sich da in dem Vertrag an Leistung und so.

00:05:22: Und dann haben Sie ein Beispiel durchgespielt, dass eine Frau eine Kundin einen Schaden meldet, Solaranlage auf dem Dach durch Sturm beschädigt.

00:05:29: In der Wohngebäude ist das ... Und das haben sie dann auf der Bühne einfach mal durchgespielt, haben die Fahreise gefragt.

00:05:36: Ist das denn so?

00:05:37: Und dann kam Real Time in unter eine Minute irgendwie die Antwort.

00:05:41: Ja, ist im Vertrag mit drin.

00:05:44: Aber halt erst abwinst der Kacht.

00:05:46: Und hier als Beratungsanlass, es gibt aber auch Tarife bei dem gleichen Versichere, wo das bereits schon früher greift.

00:05:52: Und könntest du ja mit deinem Kunden drüber sprechen und so weiter und so fort.

00:05:55: Also direkt einen hübschen Beratungsanlass.

00:05:57: Ich bin beeindruckt.

00:05:58: Ich bin jetzt wirklich ein Stück beeindruckt.

00:06:00: Ich fand

00:06:00: das auch.

00:06:01: auch echt cool, was die Technik halt alles so zulässt und erlaubt.

00:06:06: Da ist schon noch ein bisschen Musik drin in der ganzen Geschichte.

00:06:10: Guck mal einer an, wirklich gut.

00:06:13: Dann nächste Frage, wie waren die Rentiere?

00:06:15: Ja, genau, es gab ja nämlich auch so Teambuilding-Sessions, wie das auf Neudeutsch

00:06:19: heißt.

00:06:22: Und dann konnte man entweder sich die Stadt zeigen lassen.

00:06:25: Das war auch das beliebteste.

00:06:26: Es gab irgendwie, ich glaube, sechs Gruppen, die dann durch Helsinki geht hier sind.

00:06:30: Es gibt warme Füße, ist das gut.

00:06:33: Ein Museumsbesuch oder man konnte Eisskulpturen machen.

00:06:36: Da sind auch echt schnell dabei rausgekommen, habe ich auf den Fotos nachher gesehen.

00:06:39: Oder eben in einen Rentierpark fahren und das habe ich mitgemacht.

00:06:42: Dann sind wir so eine halbe Stunde erst mal aus Helsinki rausgefahren und dann war da so ein Rentierpark gehege und die waren sehr süß und sehr zutraulich und man durfte sie füttern und so und das war ganz, ganz cool.

00:06:55: Und flauschig, ne?

00:06:56: Ich flauschig, ja.

00:06:56: Hätte

00:06:58: ich auch gemacht, ich hätte auch die Rentiere genommen.

00:07:00: Ja und es gab sogar ein selteneres weißes Rentier, was wohl Glück bringen soll.

00:07:04: Haben wir alle gesehen, haben wir jetzt alle Glück.

00:07:07: Aber dann, weil es natürlich auch relativ kühl ist da.

00:07:11: Also, es war ja minus zehn Grad ungefähr.

00:07:13: Das ist für finnische Verhältnisse jetzt eher so wie null Grad hier wahrscheinlich.

00:07:17: Aber für die nicht angepassten Deutschen war das schon so ein bisschen chili.

00:07:21: Deswegen kam es zwischendrin auch mal am Lagerfeuer im Kaffee.

00:07:24: Aber ich bin auch dann ein bisschen, muss ich jetzt gestehen, abenteuerlustig, wie ich bin.

00:07:29: Ich habe das rentige Erhege verlassen und bin dann noch ein bisschen durch den Wald gestapft.

00:07:32: Was?

00:07:33: Das ist nicht versichert!

00:07:35: Ja, wahrscheinlich erstens das.

00:07:37: Und es wurde mir gesagt, der Bus fährt halt erst um fünf und ich bin zum Viertel nach vier dann los.

00:07:41: Und dann hab ich mir irgendwann gedacht, okay, jetzt gehst du lieber zurück.

00:07:44: Und dann stand der Boot schon.

00:07:46: Wären die also fast ohne mich losgefahren?

00:07:48: Oh, schmitt.

00:07:51: Leben am Limit.

00:07:52: Aber ...

00:07:52: Leben am Limit?

00:07:53: Ich weiß gar nicht, gilt das als Betriebsausflug, dann ist es mich mitversichert.

00:07:57: Wahrscheinlich, ich weiß nicht.

00:07:58: Man

00:07:58: weiß es nicht.

00:07:59: Aber ich hatte auf jeden Fall wahrscheinlich als Einzige von denen warme Füße, weil bewegen hilft ja dann doch.

00:08:06: Kann ich mir über dir vorstellen, hätte ich nicht geschafft.

00:08:09: Das

00:08:09: war richtig schön.

00:08:10: Also viel Schnee.

00:08:11: Schön kalt.

00:08:12: So mag ich das.

00:08:13: Mhm.

00:08:14: Auf jeden Fall ein Reisewert.

00:08:15: Ja.

00:08:18: Ja.

00:08:18: Und was hast du denn so in der Zwischenzeit gemacht, während ich da in Nordeuropa unterwegs war?

00:08:23: Ich hatte auch ein schönes Thema auf dem Tisch.

00:08:25: Und zwar haben wir letzte Woche Freitag.

00:08:28: Ich glaub, Freitag kam das rein.

00:08:30: Schöne Grüße an Werner Hellweg.

00:08:32: Er hat uns zugehört und hatte dann eine Frage zu unserem Thema mit den offenen Immobilienfondsen.

00:08:36: Das fand ich sehr, sehr schön, bin ich der Sache gleich mal nachgegangen.

00:08:39: Er wollte wissen, Ob Berater in einer, es ging ja damals um eine Beraterin in der Volksbank, die hatte offene Immobilienfonds dem Kunden empfohlen und Werner Hellweg wollte wissen, ob sie hätte daraufhin, hätte hinweisen müssen, Mensch.

00:08:54: Jetzt wird's im Satz, hätte hinweisen müssen, dass man den offenen Immobilienfonds auch an der Börse kaufen kann.

00:09:03: Und?

00:09:03: Das ist ein sehr, sehr schönes Thema.

00:09:07: Ja.

00:09:08: Hätte sie.

00:09:09: Okay.

00:09:09: Ich hab erst mal an die Anwaltskanzlei Aslanidis Kress und Hecker Hollmann geschrieben, denn die hatte damals den Kunden der Volksbank vertreten oder hatte den Kunden jetzt der Volksbank vertreten.

00:09:22: Hab gefragt, wie die das sehen.

00:09:23: Und die haben gesagt, da hatte ein Christopher Kress auch viele Grüße.

00:09:27: Ein Fachanwalt hatte gesagt, ja.

00:09:30: Ich lese es mal vor, es wurde regelmäßig verschwiegen, dass die Vongernteile statt über die Vongesellschaften deutlich günstiger über die Börsen- und Handelsplätze zu erwerben gewesen wären.

00:09:40: Und dann schreibt Herr Kress auch, der Bankberater sollte einzig und allein den Interessen seines Kunden verpflichtet sein.

00:09:48: Und daher halten wir einen unterbliebenen Hinweis auf die alternative Erwerbsmöglichkeit für eine Pflichtverletzung im Rahmen des Anlageberatungsvertrags.

00:09:58: Und dann habe ich aber noch mal ein bisschen weiter geguckt, bin bei der BAFIN gelandet, die auch zum Thema Best Execution eine Meinung hatte und auch sagt, dass man darauf hinweisen muss, wo man die Funktionstücke günstiger kriegt.

00:10:13: Also recht eindeutig das Ergebnis.

00:10:15: Sehr, sehr eindeutig.

00:10:16: Und dann ging's noch weiter.

00:10:17: Ich bin ja so ein bisschen gefahren, suche und lese ab und zu mal Richtlinien und gesetzes Texte.

00:10:21: Die europäische Richtlinie MIFI-II sagt das

00:10:25: auch.

00:10:25: Also Wertpapier, Dienstleister müssen darauf hinweisen, müssen das optimieren für die Kunden.

00:10:33: Jetzt muss ich aber dazusagen, dann gab's noch eine andere Leserzuschrift und da sagte einer, ja, Dann muss man aber auch darauf hinweisen, dass man die Phongs sogar kostenlos kriegt bei Direktbrokern und hier so die Trade Republics dieser Welt.

00:10:49: Der Sache bin ich tatsächlich noch nicht nachgegangen, aber ich habe dazu eine kleine Meinung.

00:10:53: Nämlich?

00:10:54: Nee, müssen Sie nicht.

00:10:55: Warum?

00:10:56: Weil die Beraterin in der Volksbank die Beratungsleistung erbracht hat.

00:11:01: Und ihn dann, also tut mir leid, aber das finde ich so schräg, dass sie ihn dann verpflichten müsste, zu einer beratungsfreien Konkurrenz zu gehen.

00:11:11: In dem Beratungsgespräch geht es darum, wo kauft sie den Fond, aber er wird ja trotzdem bei der Volksbank oder der anderen Bank eingelagert.

00:11:18: Das heißt, sie kriegt die Bestandsprovision, sie kriegt auch ein bisschen Provision für den Kauf an der Börse, das ist ja nicht provisionsfrei.

00:11:24: Aber wenn sie dann sagt, okay, ich hab dich jetzt beraten, jetzt gehst du zu Trade Republic und kaufst dir das Ding da, dann hast du ja gar nichts davon.

00:11:31: Und das, das ist genau derselbe Mist.

00:11:33: Ich geh zum Medienmarkt, lass mir den Fan sehr komplett vorführen.

00:11:36: Geh dann raus und sag, danke schön, es war super, und kaufst dir das Ding bei Amazon.

00:11:40: Das hast du gesagt, ich hab jetzt Konrad.

00:11:47: Ich hab's noch nicht geprüft, aber ich bin der Meinung, das kann man nicht verlangen.

00:11:52: Denn da geht's wirklich darum, dass das Geschäft wegläuft.

00:11:55: Das kann nicht sein.

00:11:56: Wie Sie sehen, liebe Hörerinnen und Hörer, wenn Sie Fragen haben, es lohnt sich, die zu stellen, weil wir gehen der Sache tatsächlich nach.

00:12:02: Wir gucken uns das wirklich an.

00:12:04: Wir haben die Rubrik Pfeffi fragt nach.

00:12:06: Da nehmen wir auch gerne Fragen entgegen.

00:12:08: Es kamen auch noch ein paar andere Fragen.

00:12:10: Genau zu diesem Thema, die hätten dann ein bisschen zu weit geführt.

00:12:14: Wenemals die Sachen vor.

00:12:15: Sehr gut.

00:12:15: Dann weiter im Text.

00:12:17: Weiter im Text.

00:12:20: Im Gespräch.

00:12:21: Tatsächlich wurden wohl sogar Wetten abgeschlossen.

00:12:23: Wohin ist die Rechtschutz-Spezialistin Doreen Gossert denn wohl zieht?

00:12:29: Jahrelang war sie bei der KS-Oxelia und ging dann von dort weg.

00:12:33: Dann die Auflösung.

00:12:35: Sie wechselte zur Finas Versicherungsmarkler in der Lutherstadt Wittenberg.

00:12:41: Ihre ersten hundert Tage sind dort nun durch, weshalb wir uns mit ihr über ihre Aufgaben, Maklerkonzepte, Hochwasser in der Elbe, Berlinerin in Wittenberg und Kaffee unterhalten.

00:12:55: Hallo Doreen, herzlich willkommen hier bei unserem Podcast.

00:12:59: Ja, Hallöchen, ich grüße dich und vielen Dank für die Einladung.

00:13:03: Sehr gerne.

00:13:04: Doreen, ich habe gehört, du hast hundert Tage überstanden in deinem neuen Job.

00:13:07: Ja.

00:13:09: Wie so ein Überlebenstraining klingt das.

00:13:12: Richtig ausgedrückt, ne?

00:13:13: Genau.

00:13:13: Wichtigste Frage.

00:13:14: Also du bist jetzt bei Finas Versicherungsmarktler.

00:13:17: Die allerwichtigste Frage ist, wie ist dort der Kaffee?

00:13:19: Oh, der ist excellent gut.

00:13:21: Das heißt, wir haben tatsächlich auch eine ganz tolle Auswahl.

00:13:24: So, wie wie ich das gehört, wenn ein Kunde oder ein Markler zu uns kommt, dann haben wir nicht nur tolle Produkte, sondern auch mehrere Sorten Kaffee.

00:13:32: Und seitdem ich da bin, ist es möglich, sogar auch Hafermilch in den Kaffee zu bekommen oder ein Hafermilch Cappuccino zu bestellen.

00:13:40: Ja, ein paar Berlin Spirits habe ich dann auch mit in die Lutherstadt nach Wittenberg gebracht.

00:13:46: Das bringt mich zur nächsten Frage.

00:13:48: Du hast dich selber als Berliner Pflanze bezeichnet, deswegen darf ich das auch.

00:13:52: Wie kommt eine Berliner Pflanze?

00:13:54: ganze nach Wittenberg oder Stadt Wittenberg?

00:13:56: Naja, also es gibt zwei Möglichkeiten mit dem Auto oder mit dem Zug.

00:14:00: Ja.

00:14:01: Und ansonsten natürlich über den Vertrieb und über die Netzwerke.

00:14:05: Also Wittenberg liegt ja tatsächlich von Berlin gar nicht so weit weg.

00:14:09: Also man hat, wenn man die reine Fahrzeit nimmt, ist man fast genauso schnell in Wittenberg wie in Charlottenburg, je nachdem natürlich, wo man in Berlin startet.

00:14:19: Wo von

00:14:20: Berlin, ne?

00:14:21: Genau, genau.

00:14:22: Aber wenn man so am Stadt So wie ich.

00:14:24: Und dann ist es tatsächlich so, dass man von einer reinen Fahrzeit in Wittenberg ähnlich schnell ankommt, wie als ich in mein bisheriges Büro gefahren bin.

00:14:33: Man hat natürlich ein paar mehr Kilometer.

00:14:35: Aber was ganz Tolles, wenn jemand auch zum Beispiel Bahnfan ist und mal von anderswo in Deutschland kommt, Wittenberg hat einen ICE-Stopp.

00:14:44: Das heißt, ganz viele werden das wahrscheinlich schon mal wahrgenommen haben zwischen Leipzig und Berlin.

00:14:48: Da gibt es dann oft noch einen Halt entweder in Halle oder auch in Wittenberg.

00:14:53: Und von daher ist das logistisch ganz gut angesiedelt.

00:14:56: Und ich selber, um auf deine Frage noch mal zurückzukommen, bin natürlich aber jetzt nicht aufgrund der Verbindung mit Bus und Bahn dahin geblieben und angekommen, sondern tatsächlich über die Menschen, die ich so in den ... Vertriebsjahren, die ich ja auch schon unterwegs bin, kennengelernt habe.

00:15:13: Und ich kenne den Stefan und die Iris Hammersen, die beiden Gründer von Finas, schon wirklich sehr lange.

00:15:18: Also noch bei meiner Zeit, wo ich noch bei der Rechtsschutzunion war.

00:15:21: Also dieses Unternehmen gibt es gar nicht mehr.

00:15:23: Das ist ja damals mal verschmolzen worden in die IZU-Hor.

00:15:27: Und daran merkt man dann immer, wie lang man schon so im Vertrieb ist.

00:15:30: Aber das Schöne ist, man hat ja nicht nur zu erzählen, weißt du noch damals, sondern man kennt ja auch viele ganz lange schon.

00:15:37: Und dann freut sich die Wege halt dann doch um.

00:15:40: Wer hat in Wien angesprochen dann?

00:15:42: wegen deiner Position.

00:15:43: Na, wir haben halt irgendwie miteinander gesprochen.

00:15:47: Das ist auch, das hilft.

00:15:48: Genau.

00:15:49: Also ich glaube, es ist dann auch manchmal so, dass keiner vielleicht Wochen vorher geahnt hätte, wie sich dann alles mal so entwickelt.

00:15:57: Und es war tatsächlich eher so ein bisschen auch aus der Idee heraus, Mensch, wir haben noch vieles vor und sag mal, wie ist denn das eigentlich bei dir so?

00:16:07: Und ich hatte dann auch gesagt, Mensch, ich bin ja in meiner Rechtsschutzwelt eigentlich total glücklich und etabliert.

00:16:13: Aber tatsächlich kam da auch manchmal so der Gedanke, naja, will man so der Joe gerne von GZSZ werden, der dann keiner an so einen Rollen mehr spielen kann.

00:16:23: Die Josephine

00:16:23: gerne.

00:16:24: Ja,

00:16:25: die Josephine gerne, genau.

00:16:26: Der ja auch rechtseinweit war.

00:16:29: Hat ja ja auch so bisschen juristische Nuancen.

00:16:31: Und ich hab dann irgendwie immer so gedacht, ja, so cool das auch ist, wenn du spezialisiert bist.

00:16:35: Und man kann sich da auch irgendwie so eine Marke aufbauen.

00:16:39: Aber ... Naja, es schränkt dann vielleicht doch in dem Spielraum, den man hat auch ein bisschen ein, weil, ja, du bist dann halt auch immer so auf das eine Thema.

00:16:47: Du bist dann in dem einen Ressort, um es so in Verwicherungssprache anzusiedeln.

00:16:52: Ja.

00:16:53: Damit kommen wir ja schon zu deiner neuen Position.

00:16:56: Du warst auf Rechtsschutz spezialisiert.

00:16:58: Ist die Finas Versicherungsmarkler, ist die auch sehr, sehr spezialisiert?

00:17:02: Oder hast du dich einfach sehr, sehr geöffnet jetzt?

00:17:05: Beides ist sogar der Fall.

00:17:06: Also Finas ist ein Konzeptmarkler.

00:17:10: Und da gibt es so ganz viele Ansätze, wie man das schreiben kann.

00:17:14: Also wir selber sind Makler, haben auch eigene Kunden.

00:17:17: Das heißt, wir kennen also das, was jeder Makler so jeden Tag erleben darf mit Ansprechpartnern bei Versicherern, Suchen, Service-Level, irgendwie Aushalten, Verhandlungen führen.

00:17:28: Aber auch Kundenberatung.

00:17:30: Wir

00:17:30: haben davon gehört, ja?

00:17:31: Genau, genau.

00:17:32: Ich hatte auch immer viele Jahre davon gehört und konnte mir das immer gar nicht vorstellen.

00:17:36: Aber jetzt darf ich es halt echt auch live erleben.

00:17:38: Ist es gut oder schlecht?

00:17:40: Naja, es ist verbesserungswürdig.

00:17:42: Man kann jetzt daran mitwirken.

00:17:45: Und es ist so, dass wir aber eben auch verstehen, wie so eine Maklerheit jeden Tag arbeitet und mit was für Herausforderungen er eben auch umgeht.

00:17:52: Und aus der Idee heraus, vor vielen Jahren sich auf Konzepte zu spezialisieren, ist diese Entwicklung gekommen.

00:17:59: Vor vielen Jahren, das ging mal mit einem Elbehochwasser einher, das halt an der Elbe, also Lutterstadt-Wittenberg, liegt ja an der Elbe.

00:18:06: und dann gab es das Hochwasser und dann war es so, dass ganz viele Kunden bei der Finas mit elementar versichert waren.

00:18:14: Und das war für den Versicherer.

00:18:16: Damals, da gab es noch eine Ehrung für Stefan Hammersen, wie toll, dass er das gemacht hat mit so einer hohen Prozentsaal.

00:18:22: Und dann kam halt das Hochwasser, wenn war das wahrscheinlich für den Versicherer gar nicht mehr so lustig.

00:18:28: Aber es führte dann dazu, dass halt ganz viele Magler davon mitbekommen haben.

00:18:32: Und Iris Hammer sind, die ist halt so eine absolute Organisationskönigin, die hat dann in dem Büro von Finas quasi so einen Schadenregulierungskamp gemacht, dass alle Schadenregulierer diverser Versicherer dort stationiert waren, die Handwerker dort ein- und ausliefen und sie dann immer koordiniert hat zu welchem Kunden.

00:18:54: müssen die jetzt hin.

00:18:55: Und das hat sich halt in der Region rumgesprochen und dann haben halt die Makler, die da eben auch alle sitzen, die haben gesagt, Mensch, wir habt ihr das gemacht, dass alle Kunden da auch mit der Elementarversicherung so schnell einverstanden waren.

00:19:06: Ja.

00:19:06: Und aus diesem Ding ist eigentlich dann das ganze Thema, hey, lass uns doch die Konzepte, die wir haben, die das alles ein bisschen einfacher machen, lass die doch auch für andere Kollegen in der Region.

00:19:19: Das war damals noch sehr regional auch verfügbar machen.

00:19:22: Und das war quasi so die Geburtsstunde des Konzept-Marklers für auch andere Markler.

00:19:27: Und damit sind wir jetzt viele Jahre schon sehr erfolgreich unterwegs.

00:19:30: Vorher hätte natürlich noch alles ohne mich.

00:19:32: Und es nutzen also Markler mittlerweile deutschlandweit unsere Konzepte.

00:19:39: Aber auch unsere Technik, weil das Konzept alleine ist ja nur dann heutzutage relevant, wenn du das auch in deine Maschine bekommst oder auch die Daten, die dann vom Versicherer kommen, wieder zurück in deinen MVP transportierst.

00:19:53: Jetzt fügt sich alles so ein bisschen zusammen und jetzt erzähl doch mal genau, welche deine Rolle da ist als Prokuristin bei Finers Versicherungsmarktler.

00:20:02: Genau, also meine Idee, das dann alles umzusetzen ist tatsächlich, dass wir zum einen natürlich darüber sprechen wollen, was kann und was macht Finas?

00:20:11: So wie wir beide das jetzt gerade machen, weil Finas ist ja doch so ein kleiner Underdog, der gar nicht so immer bekannt ist.

00:20:18: Also man kennt die großen Pools und Verbünder und Finas war dann tatsächlich auch für viele überhaupt nicht auf dem Schirm, als dann schon Wetten letztes Jahr abgeschlossen wurden, wo ich denn nun hingehe.

00:20:28: Da war was, ja.

00:20:29: Ja, genau.

00:20:30: Und das Schöne ist aber, dass ja gerade in der heutigen wilden Zeit, wo irgendwie alles immer größer und teilweise von Investoren gesteuert abläuft in unserer Branche, dass bei ganz vielen eben auch der Wert der Nahrbarkeit und der wieder miteinander und persönlich auch Geschäfte machen wächst.

00:20:49: Und das ist genau die Idee.

00:20:51: dass ich eben in der Schnittstelle sein werde zwischen dem Vertrieb, was ich ja bisher auch viele Jahre gemacht habe, das Thema Kommunikation, also uns eben auch nach außen präsentieren, auf Veranstaltungen, auf Events, aber natürlich auch über Social Media, aber natürlich auch fachlich mit reingehen, das Thema Konzepte mitbegleitet, das dann wiederum auch zum Beispiel geschult wird, dass wir die Makler, mit denen wir kooperieren, das die auch wissen, was wir tun.

00:21:19: Dazu gehört ja auch Schulung und Weiterbildung.

00:21:21: Ja, und auch natürlich intern, dass wir einfach die Kommunikation und die Fachlichkeit auch intern immer weiter vorantreiben, weil das müssen wir ja alle tun, damit wir eben in diesem Tempo was auch gerade abläuft.

00:21:34: alle mithalten können.

00:21:36: Ja, also früher war es vielleicht total ausreichend, wenn jemand einer, ich sag mal, eine richtig gute Schreibkraft war und zehn Fingersystemen konnte.

00:21:43: und heute musst du halt echt KI und Technik können.

00:21:47: Da

00:21:47: sagst du was?

00:21:48: Ja, das müssen wir aber eben Stück für Stück einen beibringen, weil du kannst ja nicht erwarten, dass jemand morgens aufwacht und sagt, ja, ich konnte mir noch nichts Besseres vorstellen, als jetzt hier irgendwie mit einem Teams Planner zu arbeiten oder eine KI anzubinden.

00:22:03: Das kann ich mir vorstellen.

00:22:04: Die Sache mit dem Konzeptmarkler ist echt interessant.

00:22:06: Ihr sprecht also bundesweit.

00:22:08: Was für Makler genau an?

00:22:11: Welche, die ihren Elementarschutz nicht verkauft kriegen?

00:22:14: Oder wer kommt zu euch?

00:22:15: Ja, genau.

00:22:15: Also, Interessant ist, dass wir gar nicht jetzt draußen mit so einem Tourbus durch die Gegend fahren und sagen, hey, kommt alle zu uns.

00:22:22: Mit einem

00:22:23: Stand und so, ne?

00:22:24: Also, wenn wir mal so einen Bulli-Bus hätten, wäre natürlich auch toll.

00:22:27: Ja.

00:22:28: Und ihr braucht dann so Anstecknaden und so.

00:22:30: Ja, genau.

00:22:31: Ja, ganz traditionell, ne?

00:22:33: Wir machen das mit den Fehnchen, genau.

00:22:34: Ja.

00:22:35: Also, es gibt so unterschiedliche Wege.

00:22:36: Ich beschreib mal zwei.

00:22:37: Das sind so glaube ich zwei Hauptwege.

00:22:39: Das eine ist, man kennt uns ein bisschen aus der Region und dann kommt man ins Gespräch, gerade dann so auch über Stefan Hammersen oder Bernd Hammersen, die ja auch regional sehr vernetzt sind und sehr auch so durch dieses Heimat-Ding auch natürlich da jeden kennen, dass viele dann eben sagen, Mensch, ich merke alleine kriege ich vieles nicht mehr hin, sei es das Konzeptionelle, aber auch vielleicht eben die technischen Lösungen.

00:23:01: Könnt ihr mir da irgendwie helfen, was habt ihr?

00:23:03: Also das ist der eine Weg.

00:23:04: Und der andere Weg ist tatsächlich, dass Makler vielleicht einen Kunden haben oder in ihren Bestand bekommen und stoßen dann auf unsere Konzepte.

00:23:12: Und die sind ja exklusiv sozusagen für uns auch geschützt.

00:23:16: Das heißt, die können jetzt nicht einfach auf alle übertragen werden.

00:23:19: Und dann sagt der Makler, ja, aber das ist so vernünftig, das will ich auch gar nicht eigentlich beenden.

00:23:24: Ich will er wissen, wie komme ich daran?

00:23:27: Und da entsteht dann dieses Überregionale.

00:23:30: Wir haben jetzt zum Beispiel auch immer wieder gerade jüngere Makler, die sagen, ich bin auf Biometrie spezialisiert oder ich habe eine ganz konkrete Zielgruppe.

00:23:37: Aber der Kunde kommt halt irgendwann doch um die Ecke und möchte halt eine Hausrat oder eine Unfallversicherung haben.

00:23:43: Und eigentlich ist das gar nicht so mein Kernthema.

00:23:45: Ich will das aber nicht liegen lassen.

00:23:47: Und durch dieses Thema schnelle Prozesse und ein fertiges Konzept können wir ihm dann quasi helfen, dass er das halt über uns macht.

00:23:56: Und trotzdem ist es sein Kunde, sein Gestand.

00:23:59: Und mit dem ganzen Biometrie kann er sich ja weiterhin fokussieren.

00:24:02: Jetzt klingt aber Konzept.

00:24:03: Konzept ist schön.

00:24:04: Ich liebe Konzepte.

00:24:05: Aber kannst du mir so ein konkretes Beispiel für so ein Konzept mal nennen?

00:24:10: Also wir sind sehr fokussiert auf das Privatkundengeschäft, um das schon mal so ein bisschen einzugrenzen.

00:24:17: Und da kommen natürlich die Hauptthemen wie Hausrat, Haflicht, Unfall.

00:24:22: Wir haben Wohngebäude.

00:24:24: Und bei Wohngebäude gibt's sogar die Besonderheit, dass wir auch ein Hausverwalterkonzept haben, was eigentlich ein bisschen gewerblich angehaucht ist.

00:24:31: Aber das hat sich eben auch historisch so ergeben und ist auch in der heutigen Zeit gar nicht mehr so selbstverständlich und einfach so was zu bekommen, weil viele Versicherer von Hausverwaltung sich im Rahmen von Welche Bronzen wollen wir noch bedienen, auch trennen.

00:24:46: Also ... Das ist so noch Goldstaub.

00:24:50: Und deswegen fliegen wir das auch sehr.

00:24:52: Wir gucken da schon auch, dass wir uns da eben auch keine faulen Eier reinpacken, weil ja, Schwups, die Wups ist vielleicht sonst irgendwann dieses Konzept weg und das wäre halt super schade.

00:25:01: Wir machen auch Kfz, da haben wir auch einen Konzept.

00:25:04: Das ist zum Beispiel auch oft ein Ansatz, dass Makler sagen, ja, auf Kfz hab ich ja nun sogar keine Lust.

00:25:10: Und die nutzen dann einfach auch unser Kfz-Konzept.

00:25:13: Und das bedeutet einfach, wir haben ein Produkt, mit einem Versicherer ausverhandelt, wo ganz viele Leistungen bereits enthalten sind und nicht zusätzlich gekauft werden müssen.

00:25:24: Also da müssen wir jetzt gar nicht in die Tiefe gehen, aber zum Beispiel so eine Gapdeckung sagt jedem, was der auch zum Beispiel mal ein Auto neu gekauft hat oder finanziert hat.

00:25:34: Und eine Gapdeckung irgendwie zu kaufen kostet normalerweise ja immer zusätzlich einen Beitrag.

00:25:39: und dann überlegen schon viele, ja, will ich dem Kunden das jetzt noch dazu und da muss ich es beraten und dann wird es wieder so viel.

00:25:46: Also es ist ja auch auf dieser Beratungsaufwand, der da oft abschreckt.

00:25:50: Und wir haben das halt einfach in diesem Konzept mit Pauschal einkalkuliert.

00:25:54: Manche Kunden brauchen es gar nicht und manche brauchen es halt, aber zahlen dafür nicht exorbitant mehr, sondern eben zum Patient.

00:26:02: Und dadurch hast du in Summe so eine fertige Lösung, die dann eben zu einem nicht billigen, aber attraktiven Preis verfügbar ist.

00:26:11: Und der Vorteil für den Berater ist ja, dass er einfach Zeit spart, seine Haftung aber quasi auch sicherstellt, dass da nicht irgendwie, er hätte noch fünf Sachen vergleichen müssen und damit alles sehr viel schneller geht.

00:26:25: Und er kann eben dann im Privatkundenbereich den Kunden halt auch sehr viel effizienter und trotzdem sicher auch beraten.

00:26:34: Und gibt das so ein bisschen an euch ab?

00:26:35: Jetzt denke ich mal, wenn... dass ein neues Geschäftsfeld aufmacht oder da fast ein bisschen in die Richtung gebracht wird auch.

00:26:43: Wenn ich ein neues Geschäftsfeld eröffne, dann heißt das entweder ich war vorher nicht ausgelastet oder das Geschäftsfeld ist so sexy, dass ich da mit neuen Leuten reingehe.

00:26:51: Was war denn hier der Fall?

00:26:52: Also

00:26:53: so neu ist es ja gar nicht, weil das Hochwasser damals war ja, ich glaube, zwei Tausend zwei und daraus ist das ja entstanden.

00:26:59: Ach das?

00:27:00: Das von

00:27:00: ganz

00:27:00: früher

00:27:00: noch?

00:27:01: Ja, ganz von ganz früher.

00:27:02: Also

00:27:03: älbe läuft ja öfter mal über.

00:27:04: Ja, genau.

00:27:05: Aber man hat ja gelernt, es

00:27:07: ist auf

00:27:08: Magler Seite, dass man das jetzt eben, also das wird ja auch nochmal spannend, wenn es dann irgendwie mal eine elementar Pflichtversicherung gibt.

00:27:14: Also wie funktioniert das dann künftig?

00:27:17: Da sprechen wir uns dann wieder.

00:27:18: Genau, genau.

00:27:19: Ich glaube, was hier ganz entscheidend ist, dass man einfach gemerkt hat, wenn man auch da wieder Prozesse durchdenkt, die Sinn machen, denn wir sagen immer die Makler und auch wir, wir haben ja alle nicht das Problem, dass wir keine Kunden haben, die wir jetzt irgendwie wie früher noch suchen müssten, sondern auch mit der Abnahme der Vermittlerschaft und der Reduzierung der Anzahl der Vermittler.

00:27:40: werden ja immer mehr Kunden auch im schlimmsten Fall unbetreut sein.

00:27:43: Also wir haben ja alle kein Kundenproblem.

00:27:46: Wenn du deinen Job gut machst, kriegst du auch Kunden und Empfehlungen.

00:27:48: Die kommen dann noch?

00:27:49: Genau.

00:27:50: Und es gehen auch viele in Ruhrstand, wo du sagst, naja, da sind ja auf die nächsten Jahre auch viele dann wahrscheinlich unbetreut.

00:27:55: Also ich glaub, das wird eher ein Dilemma sein, dass viele auch in ihren Versicherungen weniger Betreuung und weniger Aktualisierung erleben werden.

00:28:03: Und das Problem, was wir alle haben, egal ob Versicherer oder Markler, Wir haben ja eher dieses Bewältigungsproblem, dass wir immer mehr Arbeit gefühlt haben, immer mehr zu tun ist, für gefühlt ja immer weniger Leute, weil wir ja auch in unserer Branche Fachkräftemangel haben.

00:28:21: Und die Idee, dass jetzt alles durch KI ersetzt wird, die wird sich ja nur aus meiner Sicht teilweise bewahrheiten, denn die KI wird halt einfach gelagerte Vorgänge, die immer wieder dasselbe haben.

00:28:32: bilden, wird sie halt erleichtern.

00:28:34: Und das brauchen wir auch ganz dringend.

00:28:36: Sie wird aber natürlich diese menschliche Komponente, dieses Mal darüber reden, mal auch einen Schaden begleiten, wenn irgendwas klemmt oder auch den Kunden irgendwo bei einer Rechtsschutzversicherung, da ist halt so viel Unsicherheit auch, da brauchst du halt doch mal diesen Menschen, der dich da auch durchmanövriert.

00:28:52: Und deswegen ist das so ein Ding, was sich nicht ersetzen wird, sondern ergänzen wird und zwar auch ganz dringend nötig, weil wir einfach ... die Leute ja gar nicht mehr herbekommen.

00:29:01: Man schaut, wie viele Stellen innerhalb der Versicherungsbranche deutschlandweit ausgeschrieben sind.

00:29:08: Das ist der Wahnsinn.

00:29:10: Das

00:29:10: ist einiges, ne?

00:29:11: Ja.

00:29:11: Also, du scheinst gut zu tun zu haben.

00:29:13: Du hattest in einem Post... Du hattest in einem Post auch geschrieben von Ritualen und Stil des Hauses in den ersten hundert Tagen.

00:29:20: Was sind denn Rituale und Stil des Hauses?

00:29:22: Das wüsste ich jetzt gerne mal.

00:29:24: Ja.

00:29:25: Also, was ich halt zum Beispiel besonders schön finde, Es ist doch noch alles sehr familiär.

00:29:30: Also, wir sind ja aktuell siebenundzwanzig Kollegen sozusagen, was nicht riesengroß ist, aber auch nicht so ganz klein.

00:29:37: Schon

00:29:38: ordentlich.

00:29:38: Ja, und wir haben eine tolle Durchmischung.

00:29:41: Also, in allen Bereichen haben wir halt junge Leute, also, was ich auch ganz toll finde.

00:29:45: Wir haben zum Beispiel ganz viele duale Studenten, weil wir eine Kooperation mit einer Uni haben.

00:29:50: Wir haben aber auch die erfahrenen Mitarbeiter, die teilweise eine zehn bis fünfundzwanzigjährige Betriebszugehörigkeit haben.

00:29:57: Wir haben in der tolle Kultur auch in der Geschäftsleitung, also Stefan und Iris, die das Unternehmen ja gegründet haben, die sind ja beide noch sehr aktiv, aber lassen trotzdem auch die jungen, wilden Ideen zu und stellen das jetzt nicht so hin und sagen, ja, das haben wir schon immer so gemacht.

00:30:14: Wir haben eine eigene IT, weil wir auch versuchen, sehr viel technisch zu bauen.

00:30:18: Und sind mittlerweile auch international.

00:30:21: Wir haben zum Beispiel jetzt eine Kollegin, die ist aus Dänemark zu uns, der liebe Wegen nach Wittenberg.

00:30:26: Und das ist unser Glück, weil das ist auch eine ganz tolle engagierte Kollegin, die eben auch sehr technisch affin ist.

00:30:32: Und das finde ich ist ein schöner Stil im Haus, dass man diese menschliche Note hat, sehr familiar, aber trotzdem auch Bewegung und Veränderung vorhanden ist.

00:30:41: Und also wir machen zum Beispiel auch mal ein Frühstück oder es gibt eben so diesen typischen Geburtstagskuchen.

00:30:47: Ja, unter den siebenundzwanzig Kollegen.

00:30:49: Also, da ist schon mal für siebenundzwanzig Tage Kuchengesichert.

00:30:53: Siebenzwanzig

00:30:53: Kuchen im Jahr.

00:30:54: Genau.

00:30:55: Wie schnell, ausgerechnet.

00:30:56: Genau.

00:30:58: Wie oft bist du denn da?

00:30:59: Also, gefühlt ist man ja mit dem Kopf ständig da, aber rein von der Anwesenheit.

00:31:04: Ja, das zählt jetzt nicht.

00:31:05: Ja, also ich arbeite tatsächlich sehr hybrid.

00:31:07: Ich versuche immer so mindestens zwei Tage in einer Woche vor Ort zu sein.

00:31:11: Und da mache ich dann auch wirklich ganz viel so Menschliches.

00:31:14: Also ... Rücksprachen und bei den Kollegen mit am Platz sitzen.

00:31:17: Ich meine, ich befinde mich ja quasi auch noch irgendwie in einer Weitung und versuche auch ganz viel zu hinterfragen und zu verstehen, warum wird etwas so oft die Art und Weise gemacht und bringe dann natürlich aber auch meine Erfahrungen mit rein oder das, was ich über mag, die man ja über all die Jahre begleiten durfte, dann auch schon gelernt haben, was da vielleicht auch alles heutzutage anders möglich ist und wie man vieles noch einfacher gestalten kann.

00:31:44: Und ansonsten arbeite ich dann natürlich auch im Homeoffice oder fahre dann eben auch mal zur Veranstaltung oder auf Messen, wird der jetzt auch bald wieder ein bisschen mehr werden.

00:31:54: Ja, oder früllen kommt.

00:31:55: Ja, und da bin ich auch sehr interessiert, weil auf der einen Seite ist es ja auch gut, diese Netzwerke weiter zu pflegen.

00:32:01: Also vieles, was mich auch in meinen Berufsjahren immer vorangebracht hat, war ja das Thema Netzwerken, dass man eben über diesen Tellerrand schaut.

00:32:10: Und auch dem Thema Rechtsschutz werde ich ja weiter treu bleiben, weil ... Das ist natürlich eh die weltbeste Sparte.

00:32:17: Und da bin ich jetzt auch dran, dass wir da natürlich auch in Rechtsschutz uns richtig toll aufstellen und da eben auch einen guten Marktüberblick bieten und vielleicht auch eigene Abschlussstrecken.

00:32:26: Genau.

00:32:26: Weil da verstehe ich ja auch, was ich dann tue.

00:32:28: Da kann ich dann... Das ist anders als bei der... Ja, genau.

00:32:33: Ich glaube, das war der erste... Nee, ich kretsche jetzt weiter, Arbeitstag.

00:32:35: Da saß ich in einem Gespräch im Haus.

00:32:38: Da ging es um das Unfallkonzept, was gerade neu verhandelt wird.

00:32:41: Das war schon sehr witzig, weil wenn du erst mal so denkst, ach du, meine Güte, verstehst grad irgendwie gar nichts.

00:32:46: Obwohl in der Ausbildung und im Fachwort hat man ja dazu schon auch was gehört.

00:32:51: Aber wenn es dann doch sehr bedingungslastig und sehr speziell ist, dann sitzt du erst mal da und denkst, okay.

00:32:58: Aber man kann trotzdem immer seine Erfahrungen reinbringen, weil was ich ja in meiner Welt gelernt habe, ist ja, wie man auf der Seite des Versicherers auch.

00:33:06: Sonderkonzepte macht und wie man die schreibt und wie man die kontrollt.

00:33:10: Und das hilft natürlich jetzt, wenn du auf der anderen Seite vom Tisch auch sitzt.

00:33:14: Das heißt, das ist so ein bisschen geben und nehmen, ne?

00:33:15: Genau,

00:33:16: richtig.

00:33:16: Du bringst

00:33:16: was mit und lernst aber wieder fleißig neu.

00:33:18: Genau.

00:33:19: Und auch die Kommunikation mit vielen ehemaligen Marktbegleitern, also das Schöne ist, ich hab ja jetzt auch mit Makler betreuen oder Key-Accountern zu tun, die Unzeit quasi jetzt auch betreuen.

00:33:30: Und das sind ja alles ehemalige Amtskollegen und da ist natürlich ... sofort auch ein Urvertrauen da, weil man ja weiß, was die alle so stemmen und zu tun haben.

00:33:38: Und dann versuche ich auch dehnen, das möglichst leicht zu machen, dass sie halt auch Freude haben mit uns zu arbeiten und dann wird es für uns ja auch wieder leichter.

00:33:45: Ja, da sind wir bei deinen Ambitionen angekommen.

00:33:48: Deswegen meine letzte Frage.

00:33:49: Was willst du in den nächsten drei Jahren reißen?

00:33:51: Boah,

00:33:51: richtig viel.

00:33:53: Alles.

00:33:54: Also ja, also alles so eins nach dem anderen.

00:33:57: Also ich mache das sehr glücklich, wenn auch Ideen und Projekte in die Umsetzung kommen.

00:34:01: Und deswegen ist auch immer wirklich eine gute Planung und eine gute Struktur wichtig.

00:34:06: Mein Hauptziel ist tatsächlich, dass jeder, der weiß, bei Rechtschutz, dass er da auch auf die Finas guckt und sagt, da ist ja die Doreen und die hat das Thema Rechtschutz bei der Finas etabliert.

00:34:18: Und wenn wir Rechtschutzgeschäft machen, dann machen wir das über Finas.

00:34:21: Das wäre so mein Wunsch.

00:34:22: Dann schauen wir doch mal, ob du das hinbekommst.

00:34:26: Ich verfolge das sehr genau.

00:34:29: Und danke dir erst mal ganz herzlich für deine Auskünfte und deine Erfahrungen aus den ersten hundert Tagen.

00:34:34: Finas Versicherungsmarkler.

00:34:36: Mach's gut, Doreen.

00:34:37: Vielen Dank.

00:34:38: Ganz herzlichen Dank fürs Wald.

00:34:42: Die News der Woche In Hamburg warnt sich ein Konflikt zwischen einem Rechtsanwalt und der Generali Deutschland-Lebensversicherung an.

00:34:49: Die auf Versicherungsrecht spezialisierte Anwaltskanzlei Jönke und Reicho hat das Bandat einer Kundin übernommen, die angeblich seit elf Monaten keine Antwort von ihrem Versicherer erhalten hat.

00:35:00: Wie der von uns sehr geschätzte Rechtsanwalt Björn Torben M. Jönke auf der hauseigenen Website schreibt, handelt es sich um eine Altenpflegerin mit mehreren Erkrankungen.

00:35:11: Unter anderem Erschöpfungs-Syndrom, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, hoher Gewichtsverlust und Aussetzer beim Sprechen und Lesen.

00:35:20: Im Dezember, im Jahr zwanzig, beantragte sie Leistung aus ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung.

00:35:25: Die hat sie bis heute wohl nicht erhalten.

00:35:28: Stattdessen habe der Versicherer zunächst begonnen, die Leistung zu prüfen, so weit okay, sich nun aber seit knapp elf Monaten nicht mehr gemeldet, berichtet Jönke Weiter.

00:35:38: Erinnerungsschreiben wurden nicht beantwortet.

00:35:41: Der Anwalt wörtlich.

00:35:43: Ein derartiges Vorgehen eines Berufs- und Fähigkeitsversicherers ist nicht akzeptabel und nicht mehr zumutbar für die Versicherungsnehmerin.

00:35:50: Doch vor Gericht soll es natürlich nicht sofort gehen.

00:35:53: Zunächst geht es wie immer um eine außergerichtliche Lösung.

00:35:57: Wir bleiben an dem Fall dran.

00:36:01: Die kriselnde Wirtschaft hinterlässt Spuren im Verhältnis zwischen Gewerbekunden und ihren Versicherern.

00:36:06: Das geht aus der Studie Kubus Gewerbekunden, der Unternehmensberatung MSR Consulting, hervor.

00:36:13: Die Analysten befragten dafür fortlaufend Gewerbekunden.

00:36:16: Fast sechzehntausend Urteile flossen in die Studie ein.

00:36:20: Und die zeigt?

00:36:21: Fast alle Schlüsselzahlen gingen zurück.

00:36:24: Die Bereitschaft, den Versicherer weiter zu empfehlen, gemessen am sogenannten Net Promoter Score, kurz NPS, sank von forty-f vierzig Punkten im Vorjahr auf nun vierzig Punkte.

00:36:34: Niedriger lag sie zuletzt nur zwei tausendzwanzig, damals bei neununddreißig Punkten.

00:36:39: Auch die Kundenzufriedenheit sinkt.

00:36:41: Betrug die Note im Jahr zwei tausendzwanzig noch eins, neun acht, geht sie seit dem Fortlauf und zurück auf nun mehr zwei, neun.

00:36:49: Einen Siebzig Prozent der Gewerbekunden sind vollkommen oder sehr zufrieden mit ihrem Versicherer.

00:36:55: Den Schlüssel zu diesem Trend vermuten die MSR-Forscher in einer Mischung aus Ursachen.

00:37:01: Erstens, das Wirtschaftsumfeld drückt.

00:37:03: So geben beispielsweise neunundzwanzig Prozent der Bauunternehmen an, dass der Fachkräftemangel ihre Existenz bedroht.

00:37:10: Dafür fühlen sich im Einzelhandel fünfzehn Prozent durch Inflation und steigende Einkaufskosten bzw.

00:37:17: Energiekosten bedroht.

00:37:18: Zweitens, die Beiträge für Gewerbeversicherungen sind zum Teil stark gestiegen, was die vorgenannten Effekte verstärkt.

00:37:26: Gewerbekunden reagieren deshalb empfindlicher auf die Preise und neigen eher dazu, den Versicherer zu wechseln.

00:37:32: Dreizehn Prozent der Kunden haben in den vergangenen zwei Jahren mindestens eine Versicherung neu abgeschlossen.

00:37:38: Die meisten Verträge sind KFZ-Polisen für Firmenfahrzeuge.

00:37:42: Wundert jetzt auch nicht so richtig.

00:37:44: Nun könnte man das alles vielleicht abfehlern, indem sich Betreuer besser um Kunden kümmern.

00:37:49: Doch auch hier nimmt die Zufriedenheit ab.

00:37:51: So gaben im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr noch seventy- acht Prozent der Kunden an, mit ihrem Betreuer zufrieden zu sein.

00:37:57: Jetzt sind es nur seventy- drei Prozent.

00:38:00: Unterschiede gibt es dabei in den Vertriebswegen.

00:38:02: Wer sich in der Ausschließlichkeit oder direkt vom Versicherer betreuen lässt, ist zu achtundzwanzig Prozent vollkommen und zu sechsundvierzig Prozent sehr zufrieden.

00:38:11: Bei Makler und Vermögensberaterkunden sind nur elf Prozent vollkommen zufrieden, aber immerhin sechzig Prozent sehr zufrieden.

00:38:21: Ein Elektroauto zu versichern ist aktuell oft teurer als der Versicherungsschutz für einen Verbrenner.

00:38:27: Wie Modellrechnungen das Vergleichsportal Sverivox zeigen, sind die Versicherungsbeiträge für E-Autos unter sonst gleichen Bedingungen bis zu vierzig Prozent höher als für das Pendant mit Verbrennungsmotor.

00:38:41: Günstiger ist die KFZ-Versicherung für Stromern nur bei rund dreißig Prozent der Tarife.

00:38:47: Bei neunzehn Prozent der Angebote liegen die Kosten gleich auf.

00:38:51: Versicherer haben E-Autos lange Zeit per se günstiger bepreist als Benziner, sagt Al-Yosha Ziller, Geschäftsführer von Verovox Versicherungsvergleich.

00:39:00: Und weiter.

00:39:01: Zum einen lagen nicht ausreichend Schadensdaten vor und zum anderen wollten Versichere sich auf einem jungen Wachstumsmarkt positionieren.

00:39:08: Doch die Zeit der pauschalen Vorschusslohbeeren für E-Autos ist vorbei, meint er.

00:39:13: Schadensdaten zeigten mittlerweile nämlich, dass Elektroautos zwar seltener Schäden verursachen, aber wenn, dann höre.

00:39:19: Und das haut vor allem in der Vollkasko rein.

00:39:24: Die Preise in der Pflege steigen weiter.

00:39:28: Jetzt haben die Gesamtkosten für Heimplätze einen neuen zweifelhaften Rekord aufgestellt.

00:39:33: Ende twenty-fünfundzwanzig lagen sie im Durchschnitt zum ersten Mal über fünftausend Euro.

00:39:39: Nämlich bei fünftausend dreien dreißig Euro.

00:39:41: Das hat das Wissenschaftliche Institut der AOK, kurz VEDO, ermittelt.

00:39:46: Es stellte fest, dass auch der Staat den Trend nicht brechen kann.

00:39:50: Obwohl er mehr Zuschießt und Leistungen zusätzlich über Dynamisierung steigen lässt, ziehen die Eigenanteile an.

00:39:56: Laut Video liegt das an den gestiegenen Lohnkosten.

00:39:59: Und das liegt wiederum daran, dass Einrichtungen Mitarbeiter nach Tarif bezahlen müssen und diese wegen der Inflation gestiegen sind.

00:40:06: Was für die Angestellten zweifellos gute Nachrichten sind.

00:40:09: Aber es treibt nun mal die Preise.

00:40:12: Doch wie geht es nun weiter?

00:40:14: Dafür haben die Wissenschaftler einige Szenarien durchgespielt.

00:40:18: Stiegen die Zuzahlungen jährlich eher mittelstark, so um zehn Prozent, würden die Eigenanteile bis zu zwei Tausend Dreißig, also in vier Jahren,

00:40:26: auf Tausend

00:40:27: Sechshundert Sechsen Dreißig Euro im Monat wachsen.

00:40:32: Allerdings kommen noch Unterkunft, Verpflegung und Investition hinzu.

00:40:35: Und die ziehen ebenfalls an.

00:40:40: Und das war es mit dieser Podcastfolge.

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00:40:51: Bis dahin gilt wie immer, bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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