Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferferminzia-Podcast für Versicherungshält.

00:00:08: Mein Name ist Karen Schmidt.

00:00:10: Und ich bin Andreas Harms.

00:00:11: Hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von der Redaktion Was auf die Uhr.

00:00:15: Wir kommen die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich willkommen zu Folge twohundert zweiundfünfzig unseres Podcasts.

00:00:33: Heute ist Freitag der dreientzwanzigste Januar zweitausendsechstenzwanzig.

00:00:38: Und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:40: Im Smalltalk widmen wir uns mal den offenen Immobilienfonds.

00:00:44: Mit der Tino Scrabaconsulting geht es um den An- und Verkauf von Marklerbeständen.

00:00:50: Und in der News der Woche zeigt eine Auswertung, welche Versicherer vor allem von der Kfz-Wechsel-Saison in den Jahr- und-Zw.

00:00:57: profitierten.

00:00:58: Die DAC hat Ideen zum hohen Krankenstand in Deutschland.

00:01:02: Unternehmen fühlen sich laut einer Allianzumfrage zunehmend von KI bedroht.

00:01:08: Und die Ergo sponsored einen Fußballverein in den USA mit Starbonus.

00:01:13: Aber erst... Aus der Redaktion.

00:01:18: Haben

00:01:18: wir einen neuen Schmolltalk für Sie.

00:01:20: Heute zu zweit.

00:01:21: Ich habe die Internetleitung gefilmt hier bei uns im Viertel.

00:01:24: Genau.

00:01:25: Ich hoffe, O-Too hat eine Betriebshaftpflicht.

00:01:28: Dann können wir die nämlich richtig ranziehen.

00:01:31: letzte Woche, weil das nicht geklappt hat.

00:01:34: Du kriegst Post.

00:01:35: Schön, dass du wieder da bist.

00:01:37: Mit sich selbst zu sprechen ist doch seltsam.

00:01:40: Das ist ein bisschen schräg.

00:01:41: Da kannst du dich auch mit der Rauffaser-Tapete unterhalten.

00:01:43: Die erzählt auch.

00:01:45: Was haben wir denn heute Feindes?

00:01:47: Heute haben wir ein bisschen was anderes.

00:01:49: Ein Investment-Thema.

00:01:52: Ja, ein bisschen weg von den Versicherungen.

00:01:53: Es bröckelt

00:01:54: im Betongold.

00:01:55: Genau, es geht um offene Immobilienfonds.

00:01:59: Und wie wir alle wissen, die sich ein bisschen mit dem Markt beschäftigen, gab es da vor ein paar Jahren, oder sind das schon Jahrzehnte?

00:02:05: Eine Jahre, ne?

00:02:07: Kommt sofort, kommt sofort, Frau Schmidt.

00:02:09: Gut, dass du fragst.

00:02:10: Wenn ich das kurz erklären darf.

00:02:12: Wir fangen einfach bei dem Geburtsfehler an von offenen Immobilienfonds.

00:02:15: Die waren ja eigentlich mal wirklich schön.

00:02:17: Das Problem ist, die haben etwas versucht, was an den Kapitalmärkten eigentlich früher oder später immer irgendwann bestraft wird.

00:02:25: Die haben ... Eine Fristentransformation versucht.

00:02:29: Aha.

00:02:30: Und auch eine Risikotransformation.

00:02:32: Aber das ist eher der Nebeneffekt.

00:02:33: Das schlimme Ding ist die Fristentransformation.

00:02:36: Denn wer jemals ein Haus besessen hat oder sich mal so ein Bürotum angeguckt hat, der weiß, dass das Ding nicht von heute auf morgen verkaufbar ist.

00:02:45: Richtig?

00:02:46: Richtig.

00:02:47: Ja.

00:02:47: Hab ich vor ein paar Jahren selber die Erfahrung gemacht.

00:02:49: Das hat insgesamt ... Zwei Jahre gedauert.

00:02:52: Ja.

00:02:53: Siehst du?

00:02:53: Genau.

00:02:54: Als wir hier die Butze gekauft hatten, ein paar Monate, und das war noch schnell.

00:02:59: Und jetzt stellen wir vor, du hast da so ein Büro-Turm irgendwo in Frankfurt stehen.

00:03:02: Den hast du nicht über den Wochenende verkloppt, die kriegt.

00:03:05: Nee,

00:03:06: sicher nicht.

00:03:06: Genau.

00:03:07: Und dann kam aber der offene Immobilienfonds und hat gesagt, guck mal, wir haben so viele schöne Immobilien in einem Portfolio.

00:03:14: Und wir machen daraus einen Fonds, der von heute auf morgen ... verfügbar ist für Anleger.

00:03:19: Das heißt, Anleger dürfen von heute auf morgen raus, egal welche Beträge.

00:03:24: Und tatsächlich, als ich noch jung und picklich war in den Neunzigern, als junger Bank-Azubi, da wurde mir das Ding echt als Festgeldersatz wirklich angegeben.

00:03:36: Und da sind wir nämlich schon bei der Risiko-Transform.

00:03:39: Ja, da sind wirklich Anleger rein und haben nach einem Jahr dann wieder verkauft oder so was.

00:03:46: Und das geht einfach nicht.

00:03:47: Das ist ein Kunststück.

00:03:49: Genau.

00:03:49: Und das war ja das, was eben vor ein paar Jahren dazu so ein Problem schon führte, weil nämlich dann plötzlich ein Run auf die offenen Immobilienfonds passierte und alle da ihre Anteile auf einmal verkaufen wollten.

00:03:58: Das war im Jahr twohundosundneun.

00:04:00: Genau.

00:04:00: Und dann kamen sie ja während der Krise.

00:04:02: Und dann kamen sie halt aber nicht raus.

00:04:04: Dann wurden die Fonds zugemacht.

00:04:05: Richtig.

00:04:06: Und dann hingen die Anleger da erst mal drin.

00:04:09: Und daraufhin hat ja auch der Gesetzgeber reagiert und eben festgeschrieben, dass man mindestens ein Jahr investiert sein muss, zwölf Monate.

00:04:16: Genau.

00:04:17: Also das war damals schon ein Ding.

00:04:18: Aber jetzt gab es nämlich auch gerade wieder ein aktuelles Urteil.

00:04:21: Und man kratzt sich so ein bisschen am Kopf,

00:04:24: wenn man das liest.

00:04:26: Ja, vor allem kratzt man sich am Kopf, ob die Leute immer noch nicht dazugelernt haben.

00:04:29: Ja, genau.

00:04:30: Diese Kündigungsfrist von zwölf Monaten ist absolut nötig gewesen.

00:04:35: Und es gibt auch eine sogenannte Lockup-Periode.

00:04:37: Wenn du reingehst in so ein Fond, musst du erst mal vierundzwanzig Monate drin bleiben.

00:04:40: Und das ist auch angemessen.

00:04:42: Es ist der Materie einfach angemessen.

00:04:44: Genau.

00:04:45: Denn die Dinger sind ja sinnvoll.

00:04:48: Ist es sinnvoll, so eine Form kaufen zu können und ein schönes großes Portfolio an den Mobilen zu besetzen.

00:04:54: Warum denn nicht?

00:04:55: Es ist alles okay.

00:04:56: Es ist halt nur kein Festgeld.

00:04:57: Nee.

00:04:58: Und es muss halt natürlich auch entsprechend, sauber, darauf hingewiesen werden, dass das eben keine Anlage ist, an die man jederzeit ran kann.

00:05:05: Wichtig.

00:05:06: Und dann hat das Handelsblatt heute getitelt, enttäuschte Anleger steigen wieder aus.

00:05:10: Ja, was haben die denn gedacht, Leute?

00:05:13: Ja, eine Wohnung kann auch mal an Wert verlieren.

00:05:16: Oh nein, was für ein Schock.

00:05:17: Das hätten wir ja nie gedacht.

00:05:20: Denn die Dinger waren halt auch immer künstlich geglättet.

00:05:23: Da sind wir bei der Risikotransformation.

00:05:26: Da waren die NAVs hier, die Inventarwerte, die waren immer noch künstlich geglättet.

00:05:30: Das kam noch dazu.

00:05:32: Das heißt, man hat den wirklich eine bomptensichere Anlage vorgegaukelt.

00:05:36: Was die aber nicht ist, also eine Immobilienportfolio ist nicht bomptensicher.

00:05:41: Ich mein, sieht man ja auch so ein bisschen jetzt an den Entwicklungen am Büromarkt.

00:05:45: Jetzt mit Homeoffice stehen irgendwie viele Büroräume und Towers und was weiß ich, so halb leer.

00:05:52: Ja, das ist für den Preis natürlich nicht so gut.

00:05:54: Und

00:05:55: zack geht's runter.

00:05:56: Richtig.

00:05:57: Und dann sind Anleger enttäuscht.

00:05:59: Und da ist wirklich die Frage, was haben die denn erwartet?

00:06:01: Also, da sind... Ich hab jetzt die BVI-Zahlen mal hier vor der Nase.

00:06:04: Also, wir haben noch netto Vermögen, offene Immobilienfonds.

00:06:09: Es sind immer noch hundertfünfzehn Milliarden Euro in offenen Immobilienfonds.

00:06:14: Das sind nur die Publikumsfonds.

00:06:16: Krass.

00:06:16: Hundertfünfzehn Milliarden.

00:06:18: Ja.

00:06:18: Und Immobilienfonds, offene Spezialfonds, das sind Insti-Anleger an.

00:06:22: Hundertsechzig Milliarden.

00:06:25: Das sind zweihundertachtzig Milliarden Euro, die immer noch in solchen Dingern sind.

00:06:31: Bei den Instis, da versteh ich's ja aber auch eher, die sind ja wahrscheinlich eher langfristigere Anleger.

00:06:36: Aber so ein Privatanleger natürlich.

00:06:39: Ja, und jetzt fließen halt Milliarden ab.

00:06:42: Die Immobilienfonds kriegen dann Probleme.

00:06:45: die Immobilien so schnell verkauft zu kriegen.

00:06:47: Und das nach einer Zinswende, die ihresgleichen suchte.

00:06:50: Also, es ist eine benötigende Mischung.

00:06:52: Genau.

00:06:53: Naja, und in dem Urteil, was wir eben angesprochen haben, da ging es eben um einen Mann, der in einen offenen Immobilienfonds investiert hat.

00:07:00: Genau.

00:07:00: Und bei dem Verfahren dann eben sagte er, sei nicht darüber aufgeklärt worden, dass das Geld sicher und jederzeit verfügbar, also nicht, er wollte, dass es sicher und jederzeit verfügbar ist, sagten seine Anwälte.

00:07:13: Und er meint in der Beratung, das war eine

00:07:16: Volksbank,

00:07:17: die Beraterin dort hätte ihm das nicht entsprechend erklärt.

00:07:21: Der Mann hat recht bekommen, aber wahrscheinlich auch, weil eben nicht sauber dokumentiert wurde.

00:07:27: Das ist der Punkt.

00:07:28: Das

00:07:28: ist nämlich, dass die Frau drüber aufgeklärt hat.

00:07:31: Das konnte die Volksbank nicht mehr nachweisen und so hat das Gericht.

00:07:35: ihm recht gegeben, Landgericht Münster und dem Anleger Schadensersatz versprochen.

00:07:39: Das ist aber noch nicht rechtskräftig.

00:07:40: Die Volksbank überlegt nämlich noch, ob sie nicht dagegen weiter vorgeht, gegen das Urteil Einspruch einlegt.

00:07:47: Genau.

00:07:47: Die hatte sich dann bei mir gemeldet, die Volksbank, und hat eben auch darauf hingewiesen, es wird immer alles über alles aufgeklärt, auch über die Königungsfrist.

00:07:54: Das nehmen wir jetzt einfach mal so hin.

00:07:57: Ich hoffe, dass sich seit den Späten neunzigern da was geändert hat.

00:08:00: Und dass es inzwischen wirklich so ist.

00:08:02: Wäre schön, wenn sich da mal was tut.

00:08:06: Das wäre wirklich gut.

00:08:07: Also gehen wir einfach wirklich mal voraus, dass es war.

00:08:10: Deswegen die Botschaft an unsere Leute draußen, an den Hörgeräten, dokumentiert solche Dinger.

00:08:17: Das Gespräch war, das Beratungsgespräch war irgendwie sechs Jahre her.

00:08:21: Wenn ich das richtig hab

00:08:22: oder so?

00:08:22: Ja, genau.

00:08:23: Und die Kollegin in der Volksbank konnte sich nicht mehr dran erinnern und hatte es nicht dokumentiert.

00:08:28: Und im Produkt Blatt steht es ja drin, aber das hat dem Gericht nicht gereicht.

00:08:32: Ja, genau.

00:08:34: Und dann ist das Ding krachen gegangen und da hat Schadenersatz gekriegt.

00:08:38: Ja, fünfzehntausend Euro plus Zinsen soll es darum geht.

00:08:41: Also er hatte fünfzehntausend Euro investiert und plus Zinsen soll

00:08:44: er

00:08:45: zurückbekommen.

00:08:46: Und einen Verlust erlitten.

00:08:47: Und den muss die Volksbank auch übernehmen.

00:08:48: Der Fong, das war der Uni im Wohnen, ZBI.

00:08:52: Der wurde im Jahr abgewertet, zweistellig, siebzehn Prozent an einem Tag.

00:08:56: Und auch das darf die Volksbank erstatten.

00:08:59: Das ist nicht billig.

00:09:01: Ja, also, auf einer Immobilienfonds bleiben ein beratungsintensives Produkt.

00:09:06: Das muss man einfach festhalten.

00:09:08: Durch Aussehen folgen so ein Portfolium-Mix, aber man muss eben sauber aufklären, was es mit den Dingen auf sich hat.

00:09:14: Genau, genau.

00:09:14: Und Anleger, liebe Leute.

00:09:16: Also, so eine Fristentransformation.

00:09:19: Nein, die gibt es einfach nicht.

00:09:21: Du kannst nicht irgendwas bündeln und dann sagen, das ist jetzt anders.

00:09:24: Eine illiquide Anlage in eine liquiden Form packen.

00:09:28: So, was hattest du das doch gesagt im Vorschritt?

00:09:29: Hat ich das gesagt?

00:09:30: Ich

00:09:30: glaube so, ja.

00:09:31: Das ist das Grundproblem.

00:09:34: Stimmt.

00:09:34: Gut, Schmidt.

00:09:35: Oh, diese Fachterminie oder wie die hier heißen.

00:09:38: Ja, es gibt kaum eine illiquidere Anlage Form als Immobilien.

00:09:44: Genau.

00:09:44: Es ist wirklich schlimmer, geht es gar nicht.

00:09:46: Und da kannst du so ein Ding nicht draus machen.

00:09:48: Zwölf Monate sind eigentlich auch schon ziemlich knapp.

00:09:51: Wenn da wirklich massiv Leute rausströmen, da kommt die mit dem Verkaufen nicht hinterher.

00:09:55: Und dann gibt es Verkaufsdruck.

00:09:57: Und dann wissen wir, was das mit dem Mobilmarkt

00:09:59: macht.

00:10:00: Ja.

00:10:01: Alles schon gesehen, einfach Lehren aus der Vergangenheit sehen.

00:10:03: Kann man insgesamt ganz gut über diese Zeiten schreiben, finde ich.

00:10:08: Ja, das war die Subprime-Krise in den USA, stimmt.

00:10:13: Ich kann mich auch noch an die News erinnern, das war echt eine Schockwelle.

00:10:16: Na ja.

00:10:16: Ja, aber wer weiß, die Crashpuffeten sind ja auch gerade schon wieder unterwegs und sagen noch für im Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr

00:10:23: für den Jahr für einen Crash voraus.

00:10:24: Mal sehen.

00:10:25: Zeit wär's quasi eigentlich mal wieder, also ...

00:10:28: Ich muss noch meine Short-Positionen eingehen.

00:10:33: Jetzt ein schönes CFD auf fallende Kurse.

00:10:36: Ja.

00:10:37: Und nächstes Jahr bin ich entweder reich und muss nicht mehr arbeiten, Schmidt.

00:10:40: Kannst du noch einen Redakteur suchen?

00:10:42: Oh, nein.

00:10:43: Oder ich muss hier weiter mal lochen.

00:10:45: Ja,

00:10:45: mal lochen wir weiter.

00:10:46: Ja.

00:10:48: Blöd.

00:10:48: Gut.

00:10:49: Dann

00:10:51: soweit zum Thema offene Immobilienpost.

00:10:53: Dann machen wir mal weiter im Text.

00:10:54: Weiter im Text.

00:10:58: Tino Skrabak und Daniel Seger arbeiten zusammen in dem Unternehmen Tino Skrabak Consulting, kurz TSC.

00:11:05: Und nein, es ist kein Fußballverein.

00:11:08: Stattdessen helfen die beiden Marklern dabei, Bestände zu verkaufen oder zu kaufen.

00:11:14: Sie bewerten, regeln Rechtliches und so weiter.

00:11:18: Und im Gespräch erklären sie nun, wie viel da gerade los ist, wie man Bestände bewertet, wie lange so eine Transaktion überhaupt dauert, und was dabei schiefgehen kann.

00:11:28: Auf geht's.

00:11:29: Was macht ihr mit dem Unternehmen?

00:11:31: Wir haben nichts zu antworten.

00:11:32: Ich glaube, dein Name, dann darfst du anfangen.

00:11:34: Ja, ja.

00:11:35: Fange ich mal an.

00:11:36: Ja, wir sind hauptsächlich im M&A-Bereich tätig, Merchand Acquisition auf Neudeutsch.

00:11:42: Also wir beraten Versicherungsunternehmen, Versicherungsmarkler im Bereich Kauf- und Verkauf von Marklerbeständen oder auch ganzen Firmen.

00:11:51: Warum

00:11:52: könnt ihr das?

00:11:53: Kannst du

00:11:55: ruhig weiter machen?

00:11:56: Ich höre weiter zu.

00:11:57: Passt?

00:11:57: Da

00:11:58: sah ich nicht einfach aus, dass wir aus der Praxis kommen.

00:12:00: Also Daniel und ich, wir haben weit über hundert Bestände schon gekauft und verkauft, davon siebzig, die wir selber gekauft haben, dreißig, die wir jetzt schon in der Unternehmensberatung gemacht haben.

00:12:10: Das heißt, wir kommen aus der Praxis.

00:12:12: Also ich habe damit schon zwei tausend acht angefangen.

00:12:15: Da habe ich meinen ersten Marklerbestand gekauft, fand ich ein sehr spannendes Modell.

00:12:18: Und so ging das die letzten Jahre immer weiter.

00:12:20: Also als noch kaum einer über das Thema gesprochen hatte, Restandskauf, haben wir das schon gemacht.

00:12:25: Ich bin von neun Jahren dazugekommen, also nachdem er seine erste Firma verkauft hatte, haben wir zusammen eine Firma übernommen.

00:12:31: Das war schon ein Kauf dann quasi.

00:12:33: Und in diese Firma rein haben wir dann sehr viele Bestände integriert und auch Unternehmen.

00:12:38: Also man spricht ja immer von Essendiel und Schäddiel, also von Bestandskauf bzw.

00:12:43: Unternehmenskauf.

00:12:44: Und das haben in den letzten neun Jahren sehr, sehr viel gemacht in unsere Firma rein bzw.

00:12:49: auch dann selbst wieder verkauft.

00:12:50: Wo ist der Unterschied zwischen einem Essend und einem Schäddiel?

00:12:53: Der Essendil ist der Bestandskauf.

00:12:55: Da wird nur der Versicherungsmarklerbestand verkauft und einen Nachfolge übergeben.

00:13:00: Und beim Share-Deal, beim Unternehmenskauf wird die ganze Firma verkauft.

00:13:04: Das sind die Unternehmensanteile, die geben wir ha.

00:13:06: Das funktioniert dann in der Regel auch bei den Kapitalgesellschaften.

00:13:10: Da ergibt es dann Sinn.

00:13:11: Sie hat da gerade so viel, dass ihr davon leben könnt?

00:13:14: Absolut.

00:13:14: Also, man muss ehrlich sagen, es ist gerade eine Goldgräberstimmung in dem Bereich.

00:13:18: Halla, liegi.

00:13:19: Ja, wirklich.

00:13:20: Also, was ist Halla, liegi?

00:13:21: Wenn du da das gegugelt hast, Bestandskauf hast du nichts gefunden.

00:13:25: Und seit einigen Jahren haben wir einfach sehr, sehr viel Private Equity Capital am Markt.

00:13:29: Das hat angefangen mit der Vorfinanz, wo ein großer Investor eingestiegen ist, Blau Direktes Investor eingestiegen.

00:13:35: Genau so aber auch bei den großen Industrie-Marklern, Emma, Herr Trove, die Globalfinanz, wie sie alle heißen, hat alle Investorengelder gefühlt.

00:13:44: ein neuer Konsolidierer auf dem Markt mit Millionen oder vielleicht sogar Milliardenangeld.

00:13:50: Und es ist ein Fremdthema.

00:13:51: Also es wollen ja nicht nur die großen Konsolidierer auch kaufen, sondern auch junge Markler.

00:13:55: Wir begleiten auch viele, die jetzt gerade so im Alter zwischen Kreisig und Vierzig sind, die ein eigenes Marklerunternehmen aufgebaut haben, die aber auch verstanden haben, wenn sie eine Nachfolge von dem Makler, der in Rente geht, begleiten, dann können sie dort eben dreihundert, fünfhundert, tausend Kunden relativ schnell übernehmen zu einem guten Preis und können sich so einen eigenen Kundenbestand aufbauen oder ihren eigenen Kundenstamm einfach erweitern.

00:14:18: Das eine tun, das andere nicht lassen.

00:14:20: Also deswegen gibt es große institutionelle Käufer, aber eben auch Makler, die eins, zwei Mal einfach Bestand kaufen, um sich regional weiterzuentwickeln.

00:14:29: Die Nachfrage ist riesig.

00:14:31: Es gibt ja dann noch mal Käufer und Verkäufer.

00:14:33: Was sind eure Kunden?

00:14:35: Sind das die Körper und die Verkäufer?

00:14:36: Und wenn ja, wer?

00:14:38: Ja, kann ich sagen, wir blieben verschiedene Dienstleistungen an.

00:14:40: Also am meisten Geld verdienen wir mit der Vermittlung.

00:14:43: Das heißt, du bist jetzt Versicherungsmakler.

00:14:46: Entweder willst du in Rente gehen oder merkst einfach, du willst etwas anderes machen oder einen Teilverkauf machen, dann kommst du zu uns.

00:14:52: Wir bewerten deinen Unternehmen, du kriegst einen Wertgutachten von uns.

00:14:55: Wenn dir das gefällt, kannst du uns dann auch beauftragen mit der Vermittlung.

00:14:58: Das heißt, wir suchen einen passenden Käufer für dich.

00:15:02: Aber wir verdienen auch unser Geld.

00:15:03: oder auch eine Tätigkeit, die wir sehr, sehr gerne machen, ist eine Kaufbegleitung.

00:15:07: Das heißt, du willst dein Unternehmen verkaufen, weißt zum Beispiel schon, dass Daniel der richtige Nachfolger ist, aber du bist jetzt sicher, was ist der richtige Wert?

00:15:15: Er hat es auch noch nie gemacht.

00:15:16: Da könnt ihr beide uns engagieren und wir machen dann die Kaufbegleitung.

00:15:21: Das heißt, wir können auch sagen, die mir den Wert des Unternehmens, wir können bei der Prüfung, bei der sogenannten Judilistens helfen, wir können mit dem Kaufvertrag helfen, wir können danach auch mit der Integration helfen.

00:15:31: Also da können wir einfach unterstützen.

00:15:33: Gerade für Leute, die es zum ersten Mal machen, verkaufen, tut man in der Regel nur einmal im Leben.

00:15:39: Und dann fällt es unglaublich schwierig, den Bestand zu bewerten.

00:15:41: Was ist eigentlich der richtige Kaufpreis?

00:15:43: Was ist mein Unternehmenswert?

00:15:45: Und da setzen wir an.

00:15:46: Und wenn einer zum ersten Mal einen Maklerbestand kauft, dann fällt es dem natürlich auch schwer ist, dass was ich gerade kaufen möchte, es ist zu teuer, es ist fair, auf was muss ich alles achten.

00:15:56: Und da ist einfach das Wertgutachten, das wir machen.

00:15:59: Also die Basis für den Verkäufer, aber auch für den potenziellen Käufer.

00:16:03: Und gerade der Verkäufer hat dann die Sicherheit, okay, in dieser Preis-Range bewegt sich der Wert meines Unternehmens.

00:16:10: und dann geben wir eben auch Tipps und sagen, hey, wenn du das und das noch tust, dann steigert sich vielleicht dein Unternehmenswert und du kannst ihn zwar dann drei Jahre verkaufen.

00:16:18: Ist das auch die Hauptfehlerquelle der Preis oder kann man da noch andere, ich glaube Schnitzer machen.

00:16:25: Da kannst du noch mal was verfehlen.

00:16:29: Danke.

00:16:30: Ja, also, wir kommen ja, wie gesagt, aus der Praxis.

00:16:33: Ich glaube, wir hatten nie einen professionellen Unternehmensberater, der mit uns den Verkauf wirklich so begleitet hat, der für uns die Kaufverträge erstellt hat, sondern das haben wir hemmtsemmlich immer selbst gemacht.

00:16:44: Und da haben wir eigentlich unglaublich viele Fehler gemacht.

00:16:47: Also, mein erster Kauf war einer, da haben wir den gesamten Kaufpreis bei einem Bestandskauf ... an Tag eins bezahlt.

00:16:56: Nicht gut?

00:16:56: Nein, überhaupt nicht gut.

00:16:57: Also das ist einer der wichtigen Tipps, niemals am Anfang bei einem Asset Deal hundert Prozent bezahlen, weil man kauft ja die wiederkehrenden Kurtagen, also die Bestandsprovision.

00:17:08: Und wie viel Bestandsprovision wirklich bei dir ankommt?

00:17:11: Das kannst du an Tag Null noch gar nicht sagen, wenn du den Kaufvertrag unterschreibst.

00:17:15: Das zeigt sich erst die nächsten zwölf Monate.

00:17:17: Und das war eines der wichtigsten Learnings, dass wir niemals den Kaufpreis an Tag eins bezahlen, sondern gestaffelt über zwölf Monate oder über achtzehn Monate.

00:17:25: Aber hast du mal was gelernt?

00:17:26: Ja, das ist auf jeden Fall ganz wichtig.

00:17:28: Und so gibt es eben Zickfehler, die wir gemacht haben.

00:17:31: Kurze Kaufverträge, wo fast nichts geregelt ist, wo man sich danach drüber streitet oder definieren muss.

00:17:37: Wie war das eigentlich gemeint?

00:17:39: Integrationsfehler, wo man sagt, wir kaufen einfach Versicherungsmakler, die Hundertfünfzig Direktanbindung haben, was ein Monster ist dann später für die Integration.

00:17:48: Also, man kann echt viel falsch machen.

00:17:50: Ja, okay.

00:17:52: Über was von zeitlichen Rahmen reden wir eigentlich?

00:17:55: Von der Idee, hui, jetzt möchte ich an Bestand kaufen.

00:17:58: Kaufen.

00:17:58: Bis, ähm, kaufen, genau, bis das Ding ist durch.

00:18:02: Also da kann ich was dazu sagen.

00:18:03: Also das ist auch was.

00:18:05: Wir werden natürlich viel gefragt, Tino, hast du einen Bestand für uns?

00:18:07: Das haben wir nicht.

00:18:08: Also wir haben nie hier in einem Keller, wo wir noch fünfzehn Bestände haben.

00:18:11: Nein, das haben wir leider nicht.

00:18:13: Uns können aber auch Markler engagieren, dass wir sie unterstützen, dass sie selber Marklerbestände finden.

00:18:19: Und da würde ich sagen, wenn du da wirklich hinten dran bist mit unserer Hilfe, würde ich schon sagen, dass du ... innerhalb von sechs Monaten die ersten Gespräche führen kannst.

00:18:28: Also das dann schon die ersten Gespräche fürs und dann würde ich sagen bei einem normalen Bestandskauf.

00:18:33: Also jetzt wieder sind wir bei Essendil, kein Share Deal.

00:18:36: Aber innerhalb von zwei bis drei Monaten kriegst du das durch ein Bestandskauf.

00:18:40: Wenn es ein Scherdil ist, wenn du eine ganze GmbH kaufen willst, wo es vielleicht mehrere Mitarbeiter gibt, wo du noch mehrere Sachen zu prüfen hast, dann würde ich sagen, vielleicht sechs Monate.

00:18:49: Also von Tag eins, wo du dir da vornimmst, du willst, nein, wir haben jetzt Anfang Januar, du willst ein Unternehmen oder ein Bestand kaufen, halte ich es für realistisch mit unserer Hilfe, dass du das innerhalb von sechs bis zwölf Monaten hinbekommen

00:19:00: bist.

00:19:01: Ich finde den Perspektivwechsel vielleicht mal spannend, weil wann ist es eigentlich der richtige Zeitpunkt zum Verkaufen und wie lange dauert der Verkaufsprozess, weil das beschäftigt natürlich viele Makler, die in Rente gehen wollen.

00:19:11: Und unsere Erfahrung ist, dass viele zu spät damit anfangen.

00:19:16: Das heißt, sie haben schon Zeitdruck, sie wissen, sie wollen jetzt in Rente gehen und dann suchen sie schnell einen Käufer und dann nehmen sie das erste Angebot.

00:19:24: Und eigentlich sollte man sich schon so ... Drei, vier Jahre, bevor man in den Ruhestand geht, sich mit dem Thema zumindest auseinandersetzen.

00:19:30: Wenn man den bestmöglichen Preis haben will.

00:19:32: Wenn man natürlich sagt, okay, ich arbeite bis zum letzten Tag, das ist egal, was ich dann bekomme.

00:19:36: dann ist es völlig egal.

00:19:38: Aber wenn man mit bestmöglichem Kaufpreis erzielen will, dann sollte man sie schon rechtzeitig damit auseinandersetzen, damit man den Kundenbestand vorbereiten kann, damit man die Systemevorberei edeln,

00:19:48: damit man den

00:19:49: Bestand veredeln kann, und dann erzielt man den höheren Kaufpreisfaktor.

00:19:52: Wie veredelt man den Bestand?

00:19:54: Was Daniel gerade richtig gesagt hat, eine Katastrophe ist, viele älteren Makler, die sind immer ganz stolz drauf, dass sie die ganzen Direktanbindungen haben.

00:20:01: Jetzt hast du einen Bestand, sagen wir, durchs Hunderttausend Einnahmen, und das verteilt sich auf fünfzig Versicherungsgesellschaften.

00:20:06: Das zu übernehmen ist natürlich ein Albtraum.

00:20:08: Du lachst uns aber normal.

00:20:10: Das

00:20:10: ist normal.

00:20:11: Der Rekord, den wir haben, waren fünfundachtvierundachtzig Anbindung.

00:20:14: Das war mal unser Rekord.

00:20:15: Da waren aber Gas, Strom, Anbindung.

00:20:17: Alles, aber alles alles gemischt.

00:20:19: Und das ist natürlich ein Prächer zu schauen.

00:20:21: Hey, vielleicht machst du nur zehn Direktanbindungen und die anderen Anbindung überträgst du auf einem Pool.

00:20:26: Ich kann sagen, das begrügt man dann.

00:20:28: Genau, genau.

00:20:29: Dann guckst du auch nach, wie viele E-Mail-Adressen hast du, wie viele Telefonnummern hast du, sind die Markler-Mandate noch aktuell, also solche Sachen.

00:20:36: Da kann man einfach sagen, da wird der Bestand veredelt.

00:20:39: Das macht den Verkaufsprozess, macht einfacher unhebtem Preis.

00:20:43: Balanciöbertragungsprozess einfacher, findet schon alles.

00:20:46: Bei einem Markler-Pool liegt, bei der Vorfinanz.

00:20:49: Und man kann einfach eine Vorfinanz-MAK-Nummer ... Auf den Käufer übertragen, dann ist das Ganze innerhalb von einer Woche erledigt.

00:20:56: Ansonsten kann sich halt so ein Übertragungsprozess auch für zwölf Monate ziehen, bis die Versicherungsgesellschaften alle informiert wurden.

00:21:03: Die Bestandslisten, dort sind das Code of Contact Verfahren durchgeführt ist und so weiter.

00:21:07: Das dauert.

00:21:08: Und das ist dann für beide Parteien Arbeit.

00:21:12: Und wenn man das richtig vorbereitet, kann man eben gleich deutlich mehr verlangen.

00:21:15: Ja.

00:21:16: Es ist eigentlich eine gängige Maßzahl für so ein Bestand.

00:21:20: Also, es ist dann... Was ist

00:21:21: das dann?

00:21:21: Es ist die Premiumsumme,

00:21:23: es ist die Zahl der Verträge, es ist die Zahl der Kunden, Vertage oder so ein Mist.

00:21:27: Bei dem Thema Bestandskauf ist so die maßgebliche Kennzahl die wiederkehrenden Einnahmen.

00:21:34: Also, wie hoch sind deine wiederkehrenden Einnahmen?

00:21:36: Wie so?

00:21:37: Die Bestandsprovision, Dynamiken kannst du mir dazu rechnen.

00:21:40: Investmentprovision.

00:21:41: Investmentprovision, dieses Sachen.

00:21:43: Das ist so die maßgebliche Zahl.

00:21:45: Und da muss man dann halt schauen, genau wie es jetzt sich da bestand zusammen.

00:21:47: Hast du viel KFZ?

00:21:49: Hast du hohe Schadensquoten?

00:21:51: Wie es jetzt sich da bestand zusammen?

00:21:52: Und da dann gibt es halt Faktoren, die da bezahlt werden.

00:21:55: Früher, als ich angefangen habe, da war über Faktor zwei kaum was.

00:21:59: Also natürlich hast du hunderttausend Einnahmen, zweihunderttausend Euro.

00:22:03: Meine erste große Marklerfirma habe ich zwölf gekauft.

00:22:05: Das waren schon Faktor eins, zwei fünf.

00:22:08: Da habe ich zweihundertvierzichttausend Euro Bestandsprovision für Faktor eins, zwei fünf gekauft.

00:22:13: Das ist heute undenkbar.

00:22:16: Also ich würde sagen unter zwei Komma fünf Faktor geht gar nichts mehr.

00:22:19: Drei ist die Regel.

00:22:21: Und nach meiner Erfahrung, jetzt gibt es wieder einige Käufer, die jetzt in drei springen, weil ich jetzt so sage,

00:22:26: also spielt

00:22:27: sich schon auch ganz viel Richtung Vier, also zwischen drei und vier so ganz viel.

00:22:31: Und es gibt sogar auch Kaufpreise, die mittlerweile über Faktor Vier oder vielleicht sogar Faktor Vier.

00:22:36: Das

00:22:37: findet sich immer das zahl.

00:22:39: Ja, genau.

00:22:40: Gerade solche auch Spezialbestände.

00:22:42: Wir hatten kurz einen Verkauf, das war ein reiner PKV-Bestand, das ist mit das Wertvollste.

00:22:47: Da kann auch über Faktor sechs bezahlt werden.

00:22:50: Aber bitte die Zahl jetzt nicht im Kopf behalten, sonst kommt jeder und sagt, er will Faktor sechs zahlen.

00:22:54: Das

00:22:54: ist absolut

00:22:55: untypisch.

00:22:56: Also, man bekommt schon noch für das Faktor drei, drei Komma fünf.

00:23:00: Das ist schon noch die Benchmark.

00:23:01: Unser günstigster, den wir gekauft haben, war bei Faktor null Komma sieben.

00:23:05: raus in der Insolvenzmasse rausgekauft.

00:23:07: Also wir haben Makler, also potenzielle Käufer, die zu uns kommen und sagen, sie wollen kaufen und denen wir so ein bisschen,

00:23:14: die wir in die Hand nehmen.

00:23:15: Und die haben jetzt auch schon für Faktor, zwei Komma fünf, zwei Komma acht oder so.

00:23:19: erst haben die was gekauft, die halt auf ihre Makler in der Umgebung zugegangen sind, im direkten Gespräch.

00:23:25: Das passiert dann schon.

00:23:26: Es kann passieren.

00:23:28: Also wenn über uns beauftragt mit dem Verkauf seines Unternehmens, wird der Kaufpreistendens auch etwas höher sein, also mehr zu erreichen, als wenn man es nicht angeschillt.

00:23:37: Wir sind der Profis, wir würden deinen Bestand bewerten, und da kommt ja schon mal ein gutes Ergebnis raus.

00:23:43: Wir müssen mehr rausholen.

00:23:44: Ja, ja.

00:23:46: Ja, würde ich sagen, ein tolles Thema.

00:23:48: Ich hoffe, es hat ein bisschen weitergebracht.

00:23:51: Ich sage, danke Tino, danke Dan, gell?

00:23:53: Ja, danke, dass wir es erlusten.

00:23:55: Ja,

00:23:55: vielen Dank.

00:23:56: Schön war's.

00:24:00: Ciao.

00:24:01: Die Wechsel-Saison im Jahr haben vor allem die Kfz-Versicherer ADAC-Versicherungen, Allianz, AXA, HUC-Vierundzwanzig und HUC-Kohburg für sich entschieden.

00:24:12: Sie machten das meiste neue Geschäft mit wechselnden Kunden.

00:24:16: Das hat eine aktuelle Studie von Sirius Campus ergeben.

00:24:19: Eins Komma fünf Millionen Kfz-Versicherte mit durchschnittlich Eins Komma Eins Verträgen schlossen demnach einen Vertrag bei einem neuen Versicherer ab.

00:24:28: Sie sparten im Schnitt hundert und dreißig Euro, vierzehn Euro mehr als im Vorjahr.

00:24:33: Der durchschnittliche Kfz-Versicherungsbeitrag legte um sechs Komma acht Prozent

00:24:38: auf

00:24:39: siebenhundert und sechzig Euro jährlich zu.

00:24:42: Damit sind rund eins Komma drei Milliarden Euro Versicherungsprämie zu einem neuen Kfz-Versicherer gewandert oder vielmehr gefahren.

00:24:51: Vor allem Menschen im Alter zwischen einund dreißig und vierzig Jahren, Familien mit Kindern im Haushalt, Optimierer und online-affiner Eigenständige wechselten ihre Kfz-Versicherung.

00:25:03: Erstaunlich ist eine gestiegene Nutzungskote von KI-Suchmaschinen wie ChatGPT bei jungen Leuten, sagt Oliver Gedike, Gründer und Geschäftsführer von Sirius Campus.

00:25:12: Die Nutzer seien beeindruckt von der Beratungsleistung der künstlichen Intelligenz und fänden darüber neue Tarife und Anbieter.

00:25:19: Warum kommt es überhaupt zum Versichererwechsel?

00:25:22: Das liegt vor allem und jetzt zähle ich mal auf.

00:25:25: Am Jahresbeitragsbrief mit einem wahrgenommenen Beitragsanstieg beim bisherigen Versicherer, an der Ansprache durch einen Vermittler und am Geldsparmotiv der Versicherten.

00:25:40: Deutschland spricht über den Krankenstand.

00:25:43: Und die Krankenkasse d'Akkagesundheit freut sich darüber.

00:25:46: Vorstandschef Andreas Sturm fordert gar einen Krankenstandskipfel im Kanzleramt.

00:25:52: Damit stößt die Kasse in ein ähnliches Horn wie Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU.

00:25:56: Der hatte nämlich vor ein paar Tagen festgestellt, dass der Krankenstand in Deutschland zu hoch ist.

00:26:01: Als eine der Ursachen sieht er, dass es recht leicht ist, sich telefonisch krankschreiben zu lassen.

00:26:07: Damit trat er eine Debatte los, ob man diese Möglichkeit nun wieder abschaffen sollte.

00:26:12: Dazu passend veröffentlichte die DRK-Gesundheit jetzt ihre Krankenstandsanalyse.

00:26:19: Auch diese zahlen bescheidigen Deutschland enorm hohe Werte.

00:26:22: Es sind neunzehn Komma fünf Fehl Tage pro Kopf und Jahr.

00:26:27: Im Vorjahr waren es aber neunzehn Komma sieben Tage, also ein bisschen mehr.

00:26:33: Wobei auffällt, dass die Fehl Tage durch psychische Erkrankungen um sechs Komma neun Prozent zulegten.

00:26:40: Die meisten Fehl Tage gingen erneut auf Atemwegserkrankungen zurück.

00:26:45: Die bereits erwähnte psychiverdrengte Muskel-Skelett-Probleme auf Platz drei.

00:26:51: Weshalb die DRK darüber reden will?

00:26:53: Ein durch den Bundeskanzler ins Leben gerufener Krankenstandskipfel soll Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen an einen Tisch bringen.

00:27:02: Und die sollen zusammen das Problem eben in den Griff bekommen.

00:27:06: Helfen könnte laut DAC die sogenannte Teilkrankschreibung.

00:27:09: Dann werden Menschen nur für einen Teil der Arbeitszeit oder für bestimmte Tätigkeiten krankgeschrieben.

00:27:17: In der Liste der größten Risiken für Unternehmen gab es einen großen Sprung.

00:27:22: Künstliche Intelligenz, kurz KI, stieg von Rang zehn auf Rang zwei.

00:27:28: Zweiunddreißig Prozent der Unternehmen bewerten sie als Gefahrenherd.

00:27:32: Das liege an operativen und rechtlichen Risiken durch KI, aber auch an Gefahren für den eigenen Ruf, heißt es.

00:27:40: Gleichwohl glaubt fast die Hälfte der Befragten, dass KI ihrer Branche mehr Vorteile als Risiken bringt.

00:27:46: Ein Fünftel hingegen sieht das völlig anders.

00:27:50: Das geht aus dem aktuellen Allianz-Risk-Barometer hervor.

00:27:54: Dafür befragte der Gewerbeversicherer Allianz Commercial zusammen mit anderen Konzerneinheiten genau drei-tausend dreihundertdreißig Risikomanagement-Experten aus siebenundneunzig Ländern.

00:28:04: Unter anderem Führungskräfte, Risikomanager, Markler und Versicherungsexperten.

00:28:09: Mit zweiundvierzig Prozent der Antworten als größtes Risiko.

00:28:13: ganz vorn bleiben Cyberrisiken.

00:28:15: Zum Beispiel durch die sehr populären Ransomware-Angriffe, also Erpressungssoftware.

00:28:21: Zum fünften Mal in Folge betrachten Unternehmen das als größte Gefahr.

00:28:25: In Deutschland, in dessen liegen die Prioritäten ein bisschen anders.

00:28:30: Zwar liegen Cybervorfälle mit sogar zweiundfünfzig Prozent Zustimmung auch hier ganz vorn.

00:28:35: Doch auf Rang zwei mit vierzig Prozent folgt die Gefahr, dass Unternehmen ihren Betrieb unterbrechen müssen.

00:28:41: Rang drei könnte noch ein Effekt aus den politischen Turbulenzen der vergangenen Jahre sein, denn achtundzwanzig Prozent der Unternehmen spüren die Gefahr, dass sich Gesetze und Regulierung ändern.

00:28:54: Die Ergo will ihren Namen weltweit bekannter machen.

00:28:57: Einen großen Schritt in diese Richtung ist sie nun in den USA gegangen.

00:29:01: Dort hat sie einen Vertrag mit Inter-Miami-CF geschlossen.

00:29:06: Es handelt sich um einen mehrjährigen Sponsoring-Vertrag, der die Exklusivrechte als, ich zitiere mal, offizieller Versicherungspartner von Inter-Miami-CF umfasst.

00:29:18: Der Club wurde zuletzt insbesondere durch Stürmerstar Lionel Messi bekannt, der seit Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer-Sommer- Gehört eine Investorengruppe um den ehemaligen Mittelfeldstar David Beckham.

00:29:53: Die Ergo will den Sponsoringvertrag dazu nutzen, die eigene Marke auf dem US-Markt bekannter zu machen.

00:29:59: Im Jahr twenty-fünfundzwanzig übernahm sie dort den Schaden- und Unfallversicherer Next Insurance und setzte damit ihren Fuß auf amerikanischen Boden.

00:30:08: Inzwischen hat sie die neue Tochter in Ergo Next Insurance umbenannt.

00:30:13: Künftig tragen also die Aufwärmen- und Trainings-Trikots das Logo der Ergo Next Insurance.

00:30:19: Hinzu kommen Bandenwerbung, bei den Heimspielen und Marketing-Aktionen im Netz.

00:30:27: Und das war es mit dieser Podcast-Folge.

00:30:30: Abonnieren Sie die Woche doch gleich auf einer der gängigen

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00:30:36: Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder.

00:30:39: Bis dahin gilt wie immer.

00:30:41: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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