Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 20 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 27. November 2020.

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda:

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: Kann man sich über eine Quiz-App weiterbilden? Ja, das geht. Auch für Versicherungsvermittler. Wir sprechen mit Thomas Köhler, Gründer und Initiator des sogenannten V-Quiz, über genau diese spielerische Herangehensweise an das Thema Weiterbildung.

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: In den News der Woche sorgt eine kontroverse These von Hermann Schrögenauer, Vertriebsvorstand der LV 1871, ja, für ebendiese Kontroverse. „Das Ende der Ausschließlichkeit naht“, meint er und erhält dafür kräftig Gegenwind – und das nicht nur von Vertreterseite. Und auch die neue „Volks-Rente“ der Bild-Zeitung muss ordentlich Kritik einstecken, nämlich von den Analysten der „Stiftung Warentest“.

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: In der Kolumne der Woche geht Christian Geier, Vorstand FP Finanzpartner und dort unter anderem zuständig für die Produktauswahl, in seinem Produktcheck auf die Fondspolice „Vorsorgeinvest Spezial“ der Zurich ein.

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: Und für unser Schwerpunktthema für den Monat November, die Gewerbeversicherung, erklärt uns Christopher Leifeld, wie er als Gründer und Geschäftsführer der Vertriebsplattform Thinksurance, das Sachgeschäft für Vermittler und Versicherer vereinfachen möchte.

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: Aber bevor es losgeht, kommt hier wie immer ein kleiner Hinweis.

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: Zurich-Werbung

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: Übergangsjingle

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: Im Gespräch

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: Weiterbildung ist für Versicherungsvermittler spätestens seit Inkrafttreten der Vertriebsrichtlinie IDD Pflicht. Wer dabei keine Lust auf Messen, Online-Seminare & Co hat, und noch ein bisschen den eigenen Spieltrieb ausleben möchte, könnte es mit der Weiterbildung in Quiz-Form versuchen. Wir haben mit Thomas Köhler, Gründer uund Initiator der App V-Quiz, gesprochen. Der Wahl-Züricher spricht mit uns über das spielerische Lernen, die Lerninhalte und die Schnittstelle der App zu „gut beraten“. Wer dran bleibt, bekommt auch einen Promo-Code für das V-Quiz und erhält so quasi die erste zertifizierte Stunde bei „gut beraten“ gratis. Aber hören Sie einfach selbst.

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: Übergangsjingle

Und diese Themen stehen in dieser Folge auf der Agenda: Die News der Woche, Teil 1

News 1:

Shitstorm in 3,2,1… Dieser Countdown wird ja immer dann heruntergezählt, wenn eine These so kontrovers ist, dass der vehemente Widerspruch der Netzgemeinde unausweichlich erscheint. Wobei sich im aktuellen Fall nicht nur massiver Widerspruch regt, sondern auch viel Zuspruch – und zwar für diese These: „Das Ende der Ausschließlichkeit naht“. Sie kommt von Hermann Schrögenauer, Vertriebsvorstand der LV 1871, formuliert in einem Gastbeitrag, der am Dienstag auf Pfefferminzia.de erschienen ist. Darin geht der Manager auf insgesamt fünf Themen ein, die die Branche im kommenden Jahr „bewegen werden“, wie er schrieb.

Nun ja, das mit dem „Bewegen“ hat bereits diese Woche ganz gut geklappt. Immerhin 24 Likes erntete Schrögenauer bis zum Donnerstagmorgen auf unserer Facebook-Seite für seine These – die aber für die Meisten doch eher eine – verzeihen Sie – „schröge“ These ist, wie den knapp 70 Kommentaren zu entnehmen ist. So schreibt ein Facebook-Nutzer: „Das Ende der AOen... alle Jahre wieder. Wahrscheinlich wird es auch diesmal (leider) ausbleiben.“ Ein weiterer Kommentator unterstellt dem Autor Wunschdenken und teilt dazu kräftig aus: „Das Ende der Ausschließlichkeit... Der feuchte Traum aller Versicherer, die es nie zu realer Kundennähe durch ein Filialnetz geschafft haben.“

Tatsächlich ist die Prognose, die Schrögenauer als Vertriebsvorstand eines Maklerversicherers vertritt, nicht neu – bewahrheitet hat sie sich bislang allerdings nicht, trotz anhaltend rückläufiger Vertreterzahlen – im Gegenteil. So kommentiert Branchenkenner Hans Steup in seiner ihm unnachahmlichen Art: „Die Ausschließlichkeit hat eine rosige Zukunft. Denn dort liegen die Bestände. Das Problem sind die scheiß Geschäftsmodelle. Kann man aber ganz einfach lösen, wenn man will. Vorausgesetzt, man weiß, wie es geht.“

Tja, Sie merken schon: Die Tonlage der Debatte ist durchaus rau. Und dabei ist der Ausspruch „Das Ende der Ausschließlichkeit naht“ für sich genommen gar nicht mal der Hauptstreitpunkt – denn diese Annahme ploppt wie gesagt immer mal wieder auf. Was aber viele Leser erst so richtig auf Zinne gebracht hat, ist der allerletze Absatz in Schrögenauers Jahresausblick: „Die Angebotspalette muss genauso individuell sein wie die Bedürfnisse der Kunden. Wir brauchen heute und in Zukunft keine Produktverkäufer, sondern unabhängige Makler, die – weil sie auf der Seite des Kunden stehen – differenziert beraten und passgenaue Lösungen anbieten.“

Vertreter = Produktverkäufer, so kommt es arg verkürzt bei vielen Lesern an – und zum Beispiel dieser Kommentator will das nicht auf sich sitzen lassen. In einem langen Post entgegnet er unter anderem das: „Die alles entscheidende Frage ist nicht, ob Makler oder Ausschließlichkeit, sondern ob du deinen Job kannst und mit deinem Kunden fair umgehst.“ Dafür gab es bislang 81 Likes.

Kurzum: Offenbar besteht bei vielen Vermittlern und AO-Mitgliedern ein großer Klärungs- und Gesprächsbedarf. Und die LV 1871 hat uns bereits signalisiert, dass Hermann Schrögenauer für ein Interview gerne bereit steht – man darf gespannt sein.

Jingle:

Jingle: Die Kolumne

Jingle: Um das Thema Nachhaltigkeit kommt man aktuell kaum herum. Gerade jungen Leuten ist es zunehmend wichtig, dass Unternehmen beim Wirtschaften die Kriterien Environment, Social und Governance – zu Deutsch Umwelt, Soziales und Unternehmensführung – berücksichtigen. Die Zurich Gruppe Deutschland hat diesen Mega-Trend in ihrer Fondspolice „Vorsorgeinvest Spezial“ aufgegriffen. Macht sie das gut? Ja, findet Christian Geier, Vorstand von FP Finanzpartner, der für uns regelmäßig Produkte auf Herz und Nieren überpüft. Dem Zurich-Tarif gab er in seinem Produkt-Check 8 von 10 Punkten. Warum, erklärt er Ihnen jetzt selbst.

Jingle: Übergangsjingle

Jingle: Die News der Woche, Teil 2

News 2:

News 2: „Wer will später schon alt aussehen?“ Mit diesem Slogan bewirbt die Bild-Zeitung gerade ihre neue „Volks-Rente“. Medienwirksam mit dem Gesicht von TV-Starlet Sophia Thomalla, Amazon-Gutscheinen und Zeitdruck-Argumenten. Das private Altersvorsorge-Angebot hat die Zeitung in Kooperation mit den Sparkassen und dem Versicherer Neue Leben entwickelt und soll Menschen aus allen Bevölkerungsschichten ansprechen.

News 2: Die „Volks-Rente“ kann als reine private Rentenversicherung mit defensiver Geldanlage-Strategie oder als fondsgebundene Rentenversicherung für risikofreudigere Sparer abgeschlossen werden. Auch eine Kombination aus beiden Varianten ist möglich. Abschließen kann man das Produkt bei Sparkassen oder direkt online.

Eine Rente für alle also? Die Analysten von „Stiftung Warentest“ meinen: eher nicht! Und zwar aus mehreren Gründen. Nummer 1: Entscheidet sich der Kunde dafür, sein Geld sicher anzulegen und Wertschwankungen möglichst auszuschließen, landet er bei einer klassischen privaten Rentenversicherung der Neuen Leben. Die Stiftung Warentest hatte den angebotenen Tarif bereits in einem früheren Vergleich auf den Prüfstand gestellt und nur mit der Note „ausreichend“ bewertet. Vor allem die „hohen Kosten“ und der „schlechte Anlageerfolg“ machten dieses Angebot unattraktiv.

Kritikpunkt 2: Auch die zweite Anlagevariante in eine fondsgebundene Rentenversicherung, bei der der Sparer mehr Risiko akzeptiert, sehen die Warentester kritisch. Wichtig sei hier, dass die Versicherung eine „breite Auswahl an guten Fonds“ anbiete. Das sei bei der „Volks-Rente“ aber nicht der Fall. Hier könnten Sparer nur aus „teuren, aktiv gemanagten Investmentfonds“ wählen. Besser und günstiger sei es dagegen, für die langfristige Geldanlage auf weltweit anlegende Exchange Traded Funds, kurz ETFs, zu setzen.

Kritikpunkt 2: Kein gutes Haar lässt die Stiftung Warentest drittens auch an der Werbeaussage, der Einstieg in die „Volks-Rente“ sei besonders günstig. Die Tatsache, dass unter 28-Jährige das Produkt schon für 25 Euro im Monat abschließen könnten, sage überhaupt nichts darüber aus, wie günstig es wirklich sei, kritisieren die Warentester. „Wer glaubt, dass geringere Beiträge mit geringeren prozentualen Kosten einhergehen, irrt.“ Die Kosten für die Altersvorsorge würden in der gesamten Online-Kampagne nicht thematisiert. Erst nachdem sie ihre Kontakt- und Bankdaten angegeben hätten, erhielten Kunden Informationen zu den Kosten – in den Antragsunterlagen. Das sei legal, aber nicht transparent.

Insgesamt, so das Fazit der Stiftung Warentest, könne die „Volks-Rente“ also nicht überzeugen. Sowohl bei der klassischen als auch bei der fondsgebundenen Rentenversicherung gebe es bessere Angebote. Positiv sei lediglich zu bewerten, dass Sparer ihre Aufteilung im Vertragsverlauf zwischen klassischer Rentenversicherung und fondsgebundener Rentenversicherung ändern könnten. Das sei ein klarer Vorteil dieses hybriden Produkts. Dann heißt es wohl: Zurück ans Reißbrett, liebe Bild.

Insgesamt, so das Fazit der Stiftung Warentest, könne die „Volks-Rente“ also nicht überzeugen. Sowohl bei der klassischen als auch bei der fondsgebundenen Rentenversicherung gebe es bessere Angebote. Positiv sei lediglich zu bewerten, dass Sparer ihre Aufteilung im Vertragsverlauf zwischen klassischer Rentenversicherung und fondsgebundener Rentenversicherung ändern könnten. Das sei ein klarer Vorteil dieses hybriden Produkts. Dann heißt es wohl: Jingle

Insgesamt, so das Fazit der Stiftung Warentest, könne die „Volks-Rente“ also nicht überzeugen. Sowohl bei der klassischen als auch bei der fondsgebundenen Rentenversicherung gebe es bessere Angebote. Positiv sei lediglich zu bewerten, dass Sparer ihre Aufteilung im Vertragsverlauf zwischen klassischer Rentenversicherung und fondsgebundener Rentenversicherung ändern könnten. Das sei ein klarer Vorteil dieses hybriden Produkts. Dann heißt es wohl: Das Schwerpunktthema

Insgesamt, so das Fazit der Stiftung Warentest, könne die „Volks-Rente“ also nicht überzeugen. Sowohl bei der klassischen als auch bei der fondsgebundenen Rentenversicherung gebe es bessere Angebote. Positiv sei lediglich zu bewerten, dass Sparer ihre Aufteilung im Vertragsverlauf zwischen klassischer Rentenversicherung und fondsgebundener Rentenversicherung ändern könnten. Das sei ein klarer Vorteil dieses hybriden Produkts. Dann heißt es wohl: Vergleichsrechner zur Gewerbeversicherung gibt es in Hülle und Fülle. Was aber noch fehlt, ist ein ganzheitlicher Ansatz. Sprich Versicherungsschutz suchen, vergleichen und beantragen – alles über eine Plattform. Das behauptet zumindest der Technologieanbieter Thinksurance. Wie die Frankfurter dieses Versprechen in die Tat umsetzen wollen, hat uns der Gründer und Geschäftsführer Christopher Leifeld im Gespräch erzählt.

Insgesamt, so das Fazit der Stiftung Warentest, könne die „Volks-Rente“ also nicht überzeugen. Sowohl bei der klassischen als auch bei der fondsgebundenen Rentenversicherung gebe es bessere Angebote. Positiv sei lediglich zu bewerten, dass Sparer ihre Aufteilung im Vertragsverlauf zwischen klassischer Rentenversicherung und fondsgebundener Rentenversicherung ändern könnten. Das sei ein klarer Vorteil dieses hybriden Produkts. Dann heißt es wohl: Musikalischer Übergangsjingle

Und damit ist Folge Nummer 20 im Kasten. Danke an die knapp 4.000 Hörerinnen und Hörer, dass Sie uns bis hierhin die Treue gehalten haben. Wir wissen das sehr zu schätzen! Wie immer der Hinweis: Wenn Sie Themenwünsche, Kritik oder ähnliches haben, geben Sie uns Bescheid unter redaktion@pfefferminzia.de.

Ansonsten hören wir uns hoffentlich am kommenden Freitag wieder. Bis dahin: Passen Sie auf sich auf, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.

Ansonsten hören wir uns hoffentlich am kommenden Freitag wieder. Bis dahin: Abspann

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Chefredaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Lorenz Klein, Matthias Heß

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