Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia Podcast für Versicherungshelden.

00:00:08: Mein Name ist Karin Schmidt

00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Hier kommen die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge zweihundertneunundsiebzig unseres Podcasts.

00:00:33: Heute ist Freitag der einundreißigste Juli.

00:00:37: Es ist die letzte Polyfolge vor der Sommerpause und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:42: Im Schmolltalk blicken wir zurück und nach vorne auf den Herbst der Reformen!

00:00:48: Mit den BAV-Marklern Fiona Schwiesig und Mario Bartosz sprechen wir über, klar – die betriebliche Altersversorgung in der Praxis

00:00:56: Und in den News of the Week gibt es einen aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs zu Riesta.

00:01:02: Elementkunden brauchen Geduld.

00:01:05: In der betrieblichen Vorsorge gibt es noch ordentlich Potenzial und nur jeder zweite Deutsche kennt die digitale Rentenübersicht.

00:01:13: Übrigens, wenn Sie unseren Podcast schön und gut finden dann zeigen sie uns das gerne und bewerten sie uns auf Ihrer Podcast-Plattform doch mit fünf Sternen!

00:01:22: Und jetzt aus der Redaktion.

00:01:27: ein letzter Schmolltalk vor der Sommerpause Zeit für einen Rückblick und einen Ausblick.

00:01:34: Ja, ja.

00:01:35: Als wär's

00:01:36: schon Ende des Jahres, ey!

00:01:39: Aber das kommt schneller als man so glaubt.

00:01:41: Wir brutzeln hier gerade ein bisschen vor uns hin... Ich hab meinen Urlaub schon durch meinen Sommerurlaub.

00:01:46: Du hast deinen noch vor dir?

00:01:49: Also mein Erholungseffekt ist auch schon wieder

00:01:52: weg

00:01:54: und ich schlepp mich Zu meinem Urlaub hin.

00:01:58: Ja, du schleppst dich.

00:02:00: Wie übrigens auch... Jetzt kommt eine ganz subtile Überleitung, ne?

00:02:03: Frau Schmidt!

00:02:05: Wie übrigens die Regierung.

00:02:08: Die schleppt sich auch

00:02:08: so und

00:02:09: schleppt sie sich.

00:02:09: Auf

00:02:09: den letzten Metern vor der Sommerpause natürlich noch ein bisschen Alarm gegeben mit der Kaminetzumbildung.

00:02:14: Ja!

00:02:16: Weißt du, wenn viel gehobelt wird dann fällt auch mal einsparen.

00:02:22: Auf diesen Witz hast du bestimmt Monate lang.

00:02:26: Ich habe hart dran gefeilt, wobei ja auch beim Feilen entstehen Späne.

00:02:32: Der Spahn ist gefallen und deswegen wurde alles umgewürfelt.

00:02:34: Und was haben wir festgestellt Schmidt?

00:02:37: Wir werden Nina Waken vermissen!

00:02:39: Ja tatsächlich.

00:02:40: Nina Wagen die Gesundheitsministerin ist ja dann jetzt Kanzleramtschefin und also erstens fanden wir sie fleißig weil sie die Reformen anstehen ja nun doch ordentlich durchgepreischt hat, zumindest angefangen hat in manchen Teilen.

00:02:53: Richtig!

00:02:54: Und ich war ... Ich bin auch wirklich angetan.

00:02:57: also muss ich sagen von diesem Fleiß hätte ich so nicht gedacht.

00:03:00: ja

00:03:00: Ja Man muss ja auch sagen, ich glaube Gesundheitsminister ist mit der undankbarste Job den man haben kann.

00:03:07: im Kino

00:03:07: Hat der Lauterbach schon gemerkt?

00:03:10: Übrigens auch ein Herr Spahn.

00:03:14: Und als Journalisten die ja regelmäßig zu News dann auch Bilder raussuchen müssen es sie hat eine Wunderbare Mimik.

00:03:23: Es gibt so schöne Bilder von ihr, wo sie ein Gesicht zieht.

00:03:25: Das ist einfach immer gut!

00:03:27: Frau Wacken, wenn Sie das hören... es ist nicht despektierlich gemeint wirklich aber wir haben wunderschöne Fotos von Ihnen da gehabt.

00:03:34: Das hat schon echt immer ein bisschen Spaß gemacht.

00:03:36: also sie wird uns wirklich fehlen.

00:03:37: Das war immer tolles Futter, es waren tolle News.

00:03:40: auch hier war mal was dann zwei dicke Reform auf dem Tisch gehabt.

00:03:46: und was erwarten jetzt von Herrn Linnemann?

00:03:48: Ich erst mal gar nichts, weil ich überhaupt nicht auf den Radar habe.

00:03:53: Du so?

00:03:55: Ich glaube er könnte jetzt zum Beispiel bei der GKV Reform in Sachen Pharma-Industrie vielleicht ein bisschen netter zu denen sein wollen würde ich ihn so einschätzen.

00:04:06: Ja das passt

00:04:06: wirklich nicht

00:04:07: so genau.

00:04:10: Die werden es sehen!

00:04:10: Ich glaub die schnüren auch schon ihre Lobbypakete also die einen Pharmaverband... Das machen dir alle.

00:04:16: Ja, eine Pharmaverband hat auch schon angekündigt.

00:04:18: Ja, Herr Linnemann ist ja der Wirtschaftszugewand oder so.

00:04:22: irgendwie haben die das ausgedrückt und deshalb ... Das schwand mir schon üblest!

00:04:29: Und das lag mir ja schon so quer im Hals.

00:04:32: Weißt du?

00:04:32: Wenn die GKV-Reform setzt einfach darauf, dass alle einen Beitrag leisten.

00:04:39: Aber wenn aber die Pillendreher wie wir sie immer lieb genannt haben am Markt wenn die so gar nicht bereit sind, irgendwas beizutragen.

00:04:50: Und das sind sie nicht?

00:04:52: Dann ist das schon ätzend oder?

00:04:54: Also ich find es blöd!

00:04:55: Ja... Ich weiß du magst die Pharma-Lobby sogar nicht aber... Das war jetzt

00:04:59: mein Wort zum Sonntag.

00:05:03: Die Ärzte haben ja auch schon wieder appelliert an ihnen da vielleicht Teile zurückzunehmen weil sie ... Kassenärztliche Bundesvereinigungschef Herr Gassen, der meinte ja... Der Schaden ist jetzt schon angerichtet.

00:05:17: Sie merken jetzt wohl schon wie in der Ärzteschaft Leute im Ruhestand gehen und auf den ganzen Kram keinen Bock mehr haben.

00:05:22: Ich tue mir den

00:05:22: Scheiß nachher an.

00:05:23: Und dass entsprechend

00:05:24: dazu führen würde das man noch länger auf Termine wartet und die Ärzte Dichte noch weiter abnimmt.

00:05:29: also es wird vielleicht noch ein paar Nachjustierungen geben.

00:05:31: ich bin mal gespannt Wie sich das entwickelt.

00:05:34: aber auch Helene Mann hat jetzt einen unlangbaren Job.

00:05:36: er muss dann auch im Herbst die Pflegereform voranbringen.

00:05:40: Auch das ist kein schönes Projekt!

00:05:43: Ich glaube, deswegen hat er auch so Verkniffen geguckt... Also Frau Wagen sah irgendwie so ein bisschen entspannt aus als hier unser Superkanzler, dass verkündet hat.

00:05:51: Die Personalie, Herr Lindemann, also auf dem Foto ist es zu sehen der sah nicht wirklich begeistert aus.

00:05:58: Er hatte

00:05:58: auch ordentlich einen schwieriges Ressort und wir sind sehr gespannt wie er es meistern wird.

00:06:07: Es ist, ich glaube Schmidt auch alle Reformen so in der ersten.

00:06:10: Wir gucken ja auch ein bisschen zurück auf die erste Jahreshälfte.

00:06:13: Ich glaub jede Form stand unter dem Zeichen Die Kohle fehlt?

00:06:16: Die Ausgaben sind zu hoch, die Kohle fällt So.

00:06:20: und was soll er denn da machen eigentlich?

00:06:23: Und es wird Einschnitte geben und die wird man nicht gut finden.

00:06:27: Richtig

00:06:29: Du läufst halt sehenden Auges in die Unzufriedenheit, verschiedene Bevölkerungsschichten.

00:06:35: Kannste es halt keinem Recht machen.

00:06:36: im Endeffekt?

00:06:37: Das ist kein schöner Job!

00:06:39: Aber er muss gemacht werden, das ist halt wichtig.

00:06:42: Gerade das Pflegesystem steht ja auch kurz vor dem Kollaps.

00:06:47: in den paar Jahren würde ich jetzt mal profizien, wenn man sich die Eigenanteile jetzt schon anschaut und so.

00:06:51: Das wird keiner mehr bezahlen können, wenn wir noch weiter nach oben gehen.

00:06:55: Ich hoffe auch ehrlich gesagt ... Ich glaube, so ein Geheimhebel ist gar nicht.

00:07:02: Die Krankenkassen haben das schon gemerkt.

00:07:04: Ist Prävention.

00:07:07: Einfach dass die Leute wirklich mal bisschen besser darauf gucken was sie essen wie viel sie trinken.

00:07:15: Da fasse ich mir jetzt um meine eigene Nase auch ein bisschen.

00:07:18: Was Sie trinken?

00:07:19: Ich denke die Zuckersteuer ist da keine schlechte Idee ohne da Leuten zu nahe zu treten.

00:07:24: aber manchen Leuten sieht man an was sie Essen und könnte man, glaube ich eine Menge machen.

00:07:30: Wir werden sehen was da jetzt noch kommt und es ist aber im Endeffekt wie zu Hause.

00:07:34: wenn nicht mein Lebensstandard... ...nicht mehr bezahlen kann dann muss ich entweder meine Einnahmen erhöhen oder halt die Ausgaben senken und das ist dasselbe!

00:07:42: Das ist ganz simple Mathematik.

00:07:44: Aber alle meckern rum und jetzt bin ich gespannt Wenn Linnemann aufweicht Dann müssen die Beiträge steigen.

00:07:50: Ja und da ist er auch irgendwann das Maß erreicht Beitragsvermessungsgrenzen so steigt.

00:07:57: Ja, und auch die normalen Prozent ... Es ist schon nicht

00:07:59: mehr so wirklich lustig was man für den Sozialstaat bezahlt jetzt schon.

00:08:04: Also da wird auch die Bereitschaft der Bevölkerung glaub ich... Ist da jetzt schon ein Limit erreicht wo glaube ich nicht mehr viel geht?

00:08:13: Ich hab meine Beiträge immer gerne gezahlt Schmidt du weißt das.

00:08:16: Ich auch!

00:08:18: Aber irgendwann ist es auch

00:08:19: ... Irgendwann ist gut

00:08:21: Irgendwann ist auch mal gut.

00:08:22: Und jetzt hab ich auch langsam die Faxen-Dickel und dann hoffe ich, dass es einfach andere Mittel geben wird.

00:08:29: Aber jede Reform – auch die Rentenreform, die wir ja noch gar nicht jetzt angesprochen hatten, es geht immer darum... Die Ausgaben passen nicht zu den Einnahmen und irgendwo müssen wir halt was machen!

00:08:43: Wie fandest du die Renteneform?

00:08:44: die Vorschläge zur Rentenreform für die gesetzliche Rente?

00:08:48: Ja, danke, dass du mich korrigiert hast.

00:08:50: Weil bisher

00:08:51: haben wir ja vor allem die Alters-, private Altersvorsorge-Reform gesehen ... Die ist durch.

00:08:55: ... die wir auch schon ausführlich diskutiert haben.

00:08:57: Ja, ja, ja.

00:08:58: Ähm ... Die Renten-Reforme ... Gut, die haben gesagt, sie wollen die Vors Schläge der Rentenkommission weitgehend umsetzen.

00:09:07: Das sind die Klassiker über die wir schon Jahre reden wie Anhebung.

00:09:10: Renteneintrittsalter und so weiter und sofort.

00:09:13: Schwedisch das Modell?

00:09:14: Auch da bin ich gespannt, was sich im Endeffekt durchsetzt.

00:09:20: Was die durchbekommen – durch Bundestag und Bundesrat.

00:09:23: Aber auch da muss halt etwas gemacht werden.

00:09:25: Geht ja nicht so weiter!

00:09:26: Und ich bin immer noch gespannt, wer dann dieses Vermögen verwalten soll.

00:09:31: Also bei der Frühstadtrente ist ja die Bundesbank dafür verantwortlich, was ich nicht verstehe... Ich fand es viel naheliegender, das den Kennvorleuten zu geben vom Atommüllfonds.

00:09:43: Weil die das wirklich gut machen?

00:09:45: Das hab ich nicht ganz verstanden muss ich sagen.

00:09:46: Dass es schon wieder irgendwie mehr Aufwand glaube ich als nötig ist und umso gespannter bin ich was dann passiert mit dieser.

00:09:57: wie nennt man das diese gesetzliche Kapitalrente?

00:09:59: also erstmal A unsere Beiträge steigen ja auch da noch mal ein Stück aber das geht dann halt in die eigene Vorsorge in so ein eigenes Aktienvermögen, dann endlich mal nachdem die Schweden das schon seit dreißig Jahren oder länger haben werden auch die Deutschen endlich wach.

00:10:15: Mal gucken wer das dann macht.

00:10:17: aber auch da wir werden wieder erst einmal mehr bezahlen müssen schon nicht so geil.

00:10:23: So toll.

00:10:25: also richtig in Sommerstimmung Ja

00:10:31: Aber bin ich ja eh nicht.

00:10:31: Ich bin kein Sommer Mensch.

00:10:33: ich freue mich auf den Herbst.

00:10:35: Ich bin froh, wenn August rum ist.

00:10:37: Ja, da nervst du mich jetzt schon.

00:10:38: Ich dekoriere

00:10:38: auch schon ein bisschen herbstlich in meiner Bude.

00:10:40: Ich finde ab August kann ich das machen?

00:10:43: Also ... Finde ich nicht!

00:10:44: Ich könnte ja auch das ganze Jahr über Weihnachts-Deko aufhängen, wenn mir das ... Weil ich bin ein selbstbestimmter Mensch und kann machen was ich will.

00:10:52: Nein... Und

00:10:53: meine Bude kann es aussehen wie's will.

00:10:55: Als.

00:10:55: ich freue mich sehr, wenn die nächsten vier Wochen rum sind.

00:10:57: Und wir dann wieder einen schönen Podcast natürlich auch machen können.

00:10:59: Klar.

00:11:02: Weil an dieser Stelle sehr auch mal kurz erwähnt, das werden wir uns zum Abmord noch einmal sagen.

00:11:07: Aber am vierten September wird die erste Podcast-Folge nach der Sommerpause erscheinen und ... Nach Jahren

00:11:19: haben wir

00:11:20: es geschafft und werden Julia Wienz von der BAFI in US der Versicherungsaufseherin in Deutschland zum Gespräch haben.

00:11:27: Wir freuen uns schon!

00:11:32: Ja, darauf können sie sich also schon mal freuen.

00:11:34: Genau!

00:11:36: Und bis dahin haben wir erst einmal Sommerpause und dann gucken wir mal... Ich freue mich noch ein bisschen über den Sommer denn das ist genau meine Jahreszeit.

00:11:44: ich finde es auch ganz schön wenn's mir ein bisschen warm ist Also nicht für monzeißig gerade so ein bisschen doll.

00:11:50: So

00:11:50: unterschiedlich sind die hier?

00:11:54: A zum Sommer, B zum Urlaub C zur Reformen D zur Farmerindustrie.

00:12:02: Uns etwas mitteilen möchte oder uns hier mal ein bisschen maßregeln will weil wir jetzt wieder zu viel Hohl gelabert haben.

00:12:09: Der schickt uns Mitte eine E-Mail an.

00:12:12: Redaktion at Pfefferminzier.de.

00:12:15: Genau.

00:12:17: Schöne Urlaubsgrüße sind auch willkommen!

00:12:19: Wir freuen uns über alles.

00:12:22: Genau also

00:12:23: schreiben sie uns

00:12:26: Im Gespräch!

00:12:27: Wenn man die auf betriebliche Altersvorsorge spezialisierten Makler Fiona Schwesig und Mario Bartosch ins Porti-Studio holt, kriegt man gleich mehrere Themen auf einmal abgedeckt.

00:12:39: Erstens – Die Frage wie Tochter und Vater geschäftlich miteinander klarkommen?

00:12:44: Zweitens Wie das Geschäft mit der BRV läuft insbesondere im Medien und Verlagswesen Und wie man die Menschen berät.

00:12:52: Und drittens, was die Politik tun könnte um die BAV weiter zu verbreiten.

00:12:57: Was sie ja will und ob sie auf dem richtigen Weg ist Das ist jetzt meine Menge Stoff.

00:13:02: also fangen wir mal an.

00:13:04: Hallo Fiona!

00:13:05: Hallo Mario!

00:13:06: Schön dass wir uns hier treffen.

00:13:07: bei German Wahnsinn auf Sankt Pauli Können Sie jetzt hier draußen nicht sehen aber wir sitzen in diesem wunderschönen Tonstudio mit den dicken flauschigen Teppichen und wollen uns ein bisschen über euer Geschäftsmodell unterhalten und die betriebliche Altersvorsorge.

00:13:21: Lass uns doch erst mal unsere Zuhörer da an den Geräten abholen.

00:13:25: Was macht ihr denn genau?

00:13:27: Wer von euch macht was und was macht ihr insgesamt?

00:13:30: Ja, vielleicht starte ich auch so.

00:13:32: vielen Dank für die Einladung.

00:13:33: schön dass wir hier sind dürfen.

00:13:34: Sehr gerne!

00:13:35: Wir machen betriebliche Altersversorgungen für KMU-Betriebe und haben dann einen großen Schwerpunkt auf die Buchentmedienbranche.

00:13:43: Genau Ich würde sagen... Inhaltlich haben wir das nicht so stark aufgeteilt, sondern machen relativ ähnliche Sachen.

00:13:51: Haben eher die Kunden aufgeteilt.

00:13:52: Aber bei den Kunden machen wir ... relativ deckungsgleich die Sachen, würde ich sagen oder?

00:13:57: Kommen und so sagen ja also Fiona hat die jungen Frauen, ich die etwas älteren Semester...

00:14:03: Die alten Männer!

00:14:04: Ja genau

00:14:06: von daher ist es schön.

00:14:07: für mich hat Fiona ungefähr neunzig Prozent der Arbeit.

00:14:10: So ist die Auftage.

00:14:10: Nee, also wir machen so fifty-fifty kann man sagen So wie sich die Leute, die Termine bei uns buchen über das Buchungstool.

00:14:18: Ihr seid ja Vater und Tochter was die Sache ja erst mal aus unternehmerischer Sicht ganz interessant macht.

00:14:23: also mir wäre jetzt nicht eingefallen mit meinem Vater einzusteigen.

00:14:27: wer hat denn hier jetzt wen zu irgendwas gezwungen oder überzeugt?

00:14:31: Oder wie ist es?

00:14:32: Wie ist das entstanden?

00:14:33: Ja das ist eigentlich ganz lustig.

00:14:35: Das auch nicht, das war wie eine Eingebung.

00:14:37: Es war nie geplant.

00:14:38: Ich hab drei Töchter ... Fiona hat noch zwei Halbschwestern und es war nie gepflanzt, dass jemand da mal einsteigt in das Unternehmen.

00:14:46: Fiona hat dann geplant, Lehramt zu studieren, war dann in Wien, hat aber relativ schnell gemerkt, ist doch nicht so das Richtige für sie?

00:14:53: Aber Lehrer können wir auch gebrauchen oder schleunen.

00:14:57: Genau!

00:14:58: Aber wir können ja auch belehrend in unserer Branche sein.

00:15:01: Und daher kann man das dann da fortführen.

00:15:04: Ja, dann war die Frage was soll sie machen.

00:15:05: Ich hab für mich überlegt fragt ihr doch einfach mal, was willst du machen?

00:15:08: Dann sagte sie ja was in Psychologie vielleicht und denn war für mich wirklich wie so eine Eingebe ist tatsächlich so Leutenwissen vermitteln das geht auch in der Versicherungsbranche.

00:15:17: Finanzwissen ist ja nun auch nicht gerade so verbreitet.

00:15:20: auch grade bei den jüngeren Thema helfen eigentlich alles sowas was in die psychologie reingeht.

00:15:26: ein paar mehr aspekte die Fiona wichtig waren das haben wir dann ausgetauscht.

00:15:29: Und ja kannst du vielleicht noch etwas erzählen.

00:15:32: Das hat er letztendlich dazu geführt, dass du da erst mal reinrichten wolltest und dann bis jetzt in der Branche geblieben bist.

00:15:39: Ja also hast du schon eigentlich relativ gut zusammengefasst?

00:15:42: Genau ich fand Lehramt an sich cool was mit Kindern zu machen habe dann aber relativ schnell gemerkt so dieses Wissen vermitteln mit Geduld mit.

00:15:49: warum ist es so?

00:15:50: beim Schreibt man das Wort groß das wird klein.

00:15:52: das hat mich selber einfach nicht so interessiert nämlich auch dann sollen es vielleicht andere Leute machen.

00:15:57: Man ist immer ganz witzig auch bei Mitarbeiterveranstaltungen Sagt Papa mittlerweile immer dann schon vorab.

00:16:03: Achtung, Fiona wollte eigentlich mal Lehrerin werden?

00:16:05: Die fragt gern

00:16:06: ab!

00:16:06: Alle in

00:16:07: Deckung?!

00:16:07: Ja genau...

00:16:08: Wie vermittelt ihr denn dann Wissen?

00:16:09: den Arbeitgebern oder denen die dann vorsorgen?

00:16:12: Also sowohl als auch ein erster Insans ist es halt immer der Arbeitgeber also die Firma sprich Geschäftsführer Personalabteilungen, die wir dann versuchen da abzuholen.

00:16:22: und wenn dann da die betriebliche Altersversorgung umgesetzt wird, dann wie gesagt machen wir Mitarbeiterveranstaltungen, dafür mitteln wir das Wissen und die Mitarbeiterin.

00:16:32: Und die können sich ja auch Termine buchen online, wenn wir mit dir dann beraten, dann auch an Dino einzeln.

00:16:38: Okay,

00:16:38: und welche Positionen habt ihr jetzt genau in eurer Firma?

00:16:42: Wer ist jetzt genau was?

00:16:44: Ja das haben wir uns früher auch gefragt.

00:16:46: Alle sind Chefs.

00:16:46: Genau Fiona ist die Chefin und ich bin der Assistent.

00:16:52: Also ich bin in der Gesellschaft der Geschäftsführer.

00:16:54: Fiona ist Geschäftsführerin seit letztem Jahr.

00:16:57: Ja, und wir beraten eben beide.

00:16:59: Also ja ... Wir sind quasi in gleicher Richtung, gleiche Positionen auf Augenhöhe

00:17:06: unterwegs.".

00:17:08: Ich hab das schon öfter gehört, dass jetzt Magler durch Ostern den Staffelstab weitergeben an die nächste Generation, an die Kinder.

00:17:14: Welche Vorteile hat es?

00:17:16: Und welche Nachteile hat's?

00:17:18: Zankt man dann anders?

00:17:19: Opa-pah!

00:17:20: Also, wir haben uns wirklich ... Im Vorfeld, weil wir dachten vielleicht kommt so eine Frage.

00:17:25: Die wird uns immer wieder gestellt auch tatsächlich wie ist das im täglichen Miteinander?

00:17:31: Und es fällt wirklich fast gar nichts ein was negativ ist.

00:17:35: Wir haben uns jetzt in den letzten vier Jahren nicht einmal gestritten irgendwie oder so.

00:17:39: Vielleicht haben wir dem einen oder anderen Punkt mal ne andere Auffassung Ist dann aber auch eher marginal unterschiedlich.

00:17:44: also von daher gibt's da an dem Punkt keine Schwierigkeiten, keine Probleme.

00:17:50: Und der Vorteil ist eben, wir kennen uns schon.

00:17:53: Es ist großes Vertrauen da und wenn der Humor auf der gleichen Ebene ist ... Das hilft dann auch, wenn man so ein bisschen ähnlich tickt?

00:18:00: Nicht gleich, das ist logisch.

00:18:02: Das hilft schon enorm, denke ich mal.

00:18:04: Hattest du mal das Gefühl weniger zu sagen zu haben, Fiona?

00:18:08: Na ja also am Anfang hab ich in der Firma gelernt, dass ich noch nicht viel Wissen aufgebaut hatte.

00:18:16: Da war es natürlich klar, dass jetzt nicht irgendwie ... zu einem neuen Firmkundenfahrer und sagt, ja, übrigens so läuft die BRV.

00:18:22: Also einfach aufgrund von dich existenten Wissen.

00:18:24: Und das hat sich dann aber sukzessive so aufgebaut.

00:18:27: Ich würde sagen ... also mittlerweile hab ich da jetzt gar nicht das Gefühl, dass ich irgendwie doch nicht gleichwertig behandelt werde oder so.

00:18:34: Dann kommen wir mal zu eurer Kundengruppe.

00:18:36: Das ist ja irgendwas mit Medien?

00:18:37: Das kommt mir irgendwie bekannt vor bei Pfeffi.

00:18:41: Was zeichnet denn jetzt Medienunverlage als BRV-Kunden speziell aus?

00:18:48: Ja, also die Buch- und Medienbranche ist sehr weiblich dominiert.

00:18:52: D.h.,

00:18:53: es sind wirklich sehr viele Frauen.

00:18:55: Das heißt das bringt natürlich das Thema Elternzeit oft mit sich, das bringt das Thema lange Teilzeiten mit sich.

00:19:02: Generell hat die Branche jetzt nicht alle höchsten Gehaltsstrukturen.

00:19:07: Das ist auch ein Punkt, den man dabei mitbeachten muss.

00:19:11: Da würde ich sagen, um mal so ein paar Punkte zu nennen ...

00:19:15: Überwiegend Akademikerin muss man auch sagen, die lesen viel.

00:19:18: Die lesen auch mal Versicherungsbedingungen und Fragen.

00:19:20: dann entsprechend lernen wir dann immer wieder dazu.

00:19:23: Auch die Versicherer wissen immer gar nicht was sie da reingeschrieben haben.

00:19:28: Das ist ganz lustig aber das ist eine sehr angenehme Klientel muss man wirklich sagen absolut angenehm im Umgang.

00:19:36: Ohne aufgeregt oder warum?

00:19:38: Ja ich würde auch sagen also die sind halt dadurch dass sich viel lesen oft schon relativ gut vorbereitet auch, wenn die in die Beratung kommen.

00:19:45: Das ist natürlich angenehm.

00:19:47: Ja noch einfach so vom Umgang ne?

00:19:49: Ja net im Umgang also sind höflich also angenehmen im umgang nicht gleich oberkritisch also sind offen auch tatsächlich interessiert.

00:20:00: also auch wenn wir beanstaltungen haben wo wir dann das thema betriebliche allesversorgung vermitteln sind die immer offen und Fragen auch viel tatsächlich.

00:20:09: Das macht das natürlich auch schön, wenn man so eine lebendige Veranstaltung hat.

00:20:14: Und das sagen wir dann auch immer... Also ja, das macht eben auch Spaß mit dem man zu interagieren, die dann auch bereit sind, offen fürs Thema sind und wo man in den Austausch gehen

00:20:24: kann.".

00:20:24: Dann kommen jetzt tatsächlich mal zu diesen Veranstaltungen, zu den Fragen und so.

00:20:28: Wie reagieren die auf eure Vorschläge?

00:20:31: BAV?

00:20:32: noch nicht so irre weitverbreitet in Deutschland.

00:20:35: Ich könnte mir vorstellen, dass viele es noch gar nicht kennen oder so ... Was sind das für Reaktionen dann?

00:20:40: Muss man uns mal unterscheiden und meinst du jetzt auf Unternehmensebene oder die Mitarbeitenden?

00:20:46: Ich würde erst mal sagen unternehmsebene.

00:20:48: Lass uns da anfangen!

00:20:49: Ich glaube, das ist fast wie in allen Branchen.

00:20:53: der Wissenstand ist nicht so hoch.

00:20:56: Man hat häufig, ich sag jetzt mal so salopp keine Lust auf das Thema.

00:21:00: tatsächlich macht Arbeit irgendwie, die Leute wollen's sowieso nicht.

00:21:06: Das ist manchmal so der T-Nur.

00:21:07: Wir haben es aber sehr viel mit HR zu tun, also mit Personalern und wir haben ja auch sehr viele große Verlage tatsächlich.

00:21:15: Also diese Nichtinhaber.

00:21:16: geführt sind dann eben auch Konzerne teilweise.

00:21:19: Und da haben dann die Personalverantwortlichen auch manchmal ... Sorge, was falsch zu machen tatsächlich.

00:21:26: Da ist natürlich wieder Interesse dabei, dass man sagt so wie is das eigentlich rechtlich irgendwie?

00:21:31: Was muss ich tun?

00:21:34: die Mindeststandards auch rechtlich zu erfüllen, muss man überhaupt betriebliche Altersversorgung anbieten oder nicht.

00:21:40: Das sind so die Fragen und da können wir einen ganz guten Kompass geben.

00:21:43: Sondern das müsst ihr machen?

00:21:45: Das aber auch nicht irgendwie so!

00:21:47: Wir haben Leute im Netzwerk wie Juristen, die helfen dann auch dass es rechtssicher ist.

00:21:51: Und das ist erstmal ein guter Schritt.

00:21:52: und der zweite ist dann, dass man sagt sowas könnte denn für euch eine Motivation sein im Boot, dass man da die Personale abholen kann oder eben die Verantwortlichen.

00:22:02: Dass sie sagen okay ich möchte einfach das rechtlich sauber ist oder ich möchte Leute auch motivieren gibt es auch und ich habe eine soziale Verantwortung als Unternehmen.

00:22:10: also das ist recht unterschiedlich.

00:22:13: was für Argument bringt ihr dann wenn solche Bedenken?

00:22:16: also kriegt ihr das alles ausgeräumt?

00:22:18: Oder bleiben da auch noch Sachen übrig?

00:22:20: Also ich würde sagen jetzt zum Thema Rechtssicherheit.

00:22:23: Das ist halt oft auch bei der Geschäftsleitung dann ein Thema, aber auch für die HR.

00:22:28: also wir haben oft diese Situation Arbeitnehmer wechselt beispielsweise zu einem anderen Verlag.

00:22:32: Oft wechseln sie auch innerhalb der Branche und sagen dann Ich möchte die BAV gerne mitnehmen Und sag ich, kein Problem.

00:22:39: Gib mir gerne mal die Kontaktdaten von der neuen Personalabteilung.

00:22:42: Dann rufe ich da an und frag, wie es bisher geregelt ist?

00:22:45: Dann gucken wir, wie man das begleiten kann.

00:22:48: Wenn man dann eine Anruft hat und sagt, ja ... Wie ist denn das eigentlich?

00:22:52: Gibt's ne Versorgungsordnung?

00:22:53: Was steht da drin?

00:22:53: Dass man sich auch konformer Versorgingsordnungen fällt?

00:22:57: Dann sagen die O-L-Versorgungs- ... Das hab ich noch nie gehört!

00:23:00: Dann ist es natürlich für uns wichtig... Wir machen euch jetzt nicht große Angst oder es ist alles ganz schlimm und das ist ein Riesendrama, sondern dass man dann einfach sagt wer besser wenn's gibt.

00:23:10: Das kann man aber einrichten.

00:23:12: wir lösen das Thema für euch so ohne dass man das jetzt riesengroß aufbauscht.

00:23:16: das ist ja so richtig.

00:23:17: nebenarbeit zu den verträgen dann eigentlich noch

00:23:20: genau

00:23:20: Jetzt hast du vorhin aber schon angedeutet die leute haben jetzt nicht die übergehälter.

00:23:27: ne also niedrige halsstrukturen hast du gesagt.

00:23:30: wir reagieren denn dann die angestellten wenn die das Angebot kriegen vorzusorgen betrieblich, aber dann ist eben ein bisschen was vom Gehalt noch weg.

00:23:39: Also könnte den wehtun oder?

00:23:41: Wie ist es?

00:23:42: Ja also das ist unterschiedliche, die darauf reagieren logischerweise Wenn sie sich jetzt einen Termin bei uns buchen Dann kommen die ja von sich aus haben sich mit dem Thema meistens schon ein bisschen beschäftigt und haben meistens für sich entschieden, eine gewisse Summe können Sie abzwacken.

00:23:57: Sonst würden sie sich gar nicht erst bei uns melden.

00:24:00: D.h.,

00:24:00: die meisten sind gedanklich schon, dass sie sagen, okay ... Meistens mindestens fünfzig.

00:24:06: Ehrlicherweise haben wir fast nie weniger als hundert Euro, wo die dann schon sagen, darauf kann ich netto verzichten?

00:24:11: Da kommt schon ein bisschen was zusammen.

00:24:15: Es gibt aber natürlich auch die Leute, echt nicht so viel haben.

00:24:20: Und dann, also was wir anbieten ist ja einmal klassisch auch die betriebliche Altersversorgung für die Rente praktisch und man kann ja aber innerhalb der betrieblichen Altersversaugung auch Arbeitskraft absichern, also betrieblich EU-Praktisch.

00:24:33: da ist es dann auch auf das Thema... Da hatte ich jetzt letztens eine Lektorin, die hat gesagt, oh!

00:24:38: Ich habe so wenig Geld eigentlich, ich kann mir das gar nicht leisten mein Einkommen darüber jetzt abzusichern.

00:24:46: Dann ist es zwar schon ein Vorteil, das jetzt über einen Arbeitgeber zu machen.

00:24:49: Weil ich spare die Steuer und die Sozialabgabenkriege vom Arbeitgebern noch einen Zuschuss.

00:24:53: Mein Natural-Beitrag ist viel geringer als würde ich das privat machen.

00:24:56: Aber trotzdem ... Ist es eigentlich zu viel für das, was sich verdient?

00:25:02: Und gerade das ist eine Person, die es dringend braucht!

00:25:06: Weil sie kann sich gar nicht so viele finanziellen Puffer aufbauen.

00:25:09: Falls sie mal drei, vier, fünf Jahre ausfällt, dass sie davon leben kann.

00:25:14: Das heißt dann halt schon

00:25:16: Wie endet sowas dann?

00:25:18: Schon immer ein Thema.

00:25:19: Man sagt, man versucht sich irgendwo in der Mitte zu treffen und das ist aber auch immer nur bedingt sinnvoll weil wenn man zu wenig in dem Bereich jetzt absichert macht es einfach keinen Sinn mehr.

00:25:28: ja da muss man halt gucken dass man die Leute irgendwie abholen sieht und oft gesagt ja du musst dich gefühlt in eine WG ziehen damit ich mir das leisten kann mit Mitte vierzig.

00:25:36: Das ist schon schwierig aber eigentlich bisher Die meisten findet man dann weg, ne?

00:25:43: Ja.

00:25:43: Jetzt muss ich sagen ... Ich bin zwischendurch stolz auf Besitzer von drei Betriebsrenten.

00:25:47: Also jemals Arbeitgeber eine!

00:25:49: Wie gut geht das jetzt mit dem Vertrag Mitnehmen?

00:25:53: Wie gut ist es inzwischen entwickelt?

00:25:55: Aber ich würde sagen von bis.

00:25:56: Es ist noch nach oben, auf jeden

00:25:58: Fall.

00:25:59: Eine Theorie ist es gut geregelt.

00:26:03: Man kann ja Verträge mitnehmen quasi und da muss der neue Arbeitgebers

00:26:08: zustimmen.

00:26:08: Den übernehmen,

00:26:09: ne?!

00:26:10: So.

00:26:10: Ja

00:26:11: Er muss aber nicht zustimmen, kann ja sagen so ihr habt jetzt beim Versicherer A abgeschlossen.

00:26:15: Wir haben aber versichere B und wir möchten gerne dass es bei b ist.

00:26:19: Und da hat er die Gestaltungsrechte und da hat der Gesetzgeber ja die Möglichkeit letztendlich ins gesetz geschrieben das man portieren kann.

00:26:27: Das heißt also quasi dass das alte Guthaben dann ins neue transferieren können.

00:26:31: Also genauso wie wenn man das Bankkonto auflöst das alte und dann das Geld was da ist dann auf das neu packt.

00:26:37: Das geht auch in der betrieblichen Altesversorgung in der Theorie So, ähm

00:26:41: ...

00:26:42: in der Theorie sehr gut und in der Praxis eher heulperig.

00:26:45: Das heißt unter dem Strichklapp ist fast immer aber da müssen eben zwei Versicherer ja dann mitwirken.

00:26:50: die haben keine Lust darauf keiner verdient daran.

00:26:53: das muss man auch eben sagen.

00:26:54: es ist ja kostenfrei was ja gut ist sag ich mal für die versicherten gar keine Frage.

00:26:58: Aber dadurch dauert das hier lange.

00:26:59: also wie nicht anders zu vermuten eine sehr viel Papierkramen.

00:27:04: Es gibt einen Versicher er.

00:27:05: wenn wir wissen der isst mit im Boden dass kein kleiner Versicherung dauert so ein übertragungs Vorgang auch schon mal ein Jahr.

00:27:12: Das ist dann nicht so schön, das macht eine Menge Arbeit.

00:27:14: Aber grundsätzlich ist es erst mal gelöst, früher ging das ja gar nicht.

00:27:17: und dann ist es eben so wie bei dir jetzt, hast drei Verträge, wir haben noch mehr ... Das ist natürlich doof muss man sagen.

00:27:23: Das kann man lösen aber im Moment noch nach wie vor leider etwas holprig.

00:27:28: Aber auch das machen wir und haben sehr viel Geduld und am Ende klappt das

00:27:33: meistens.

00:27:34: Man muss ein bisschen geduld mit der Politik haben richtig?

00:27:38: Auf jeden Fall.

00:27:39: Schade nicht!

00:27:41: Da sind ja jetzt ein paar Pläne auch rausgekommen, ich war ehrlich gesagt ein bisschen verblüfft, dass diese Rentenkommission die eingesetzt war, das die DBAV gar nichts zur Pflicht erheben will.

00:27:51: Könnt ihr das nachvollziehen?

00:27:53: Habt ihr das mitgekriegt so'n bisschen?

00:27:56: Hättet ihr gerne eine

00:27:57: Pflicht?!

00:27:58: Ist immer so die Frage, ne?

00:27:59: Also... ...Pflicht ist ja immer so ein bisschen das Letzte was man einsetzt wenn man sonst nicht geregelt bekommt.

00:28:05: Ist immerso die Frage.

00:28:06: also Ich glaube, was ich gut finde, wäre ein verpflichtendes Gespräch für jeden Arbeitnehmer.

00:28:13: Und dann kann die Person trotzdem noch entscheiden, okay mache ich's oder nicht?

00:28:17: Aber dadurch würde man logischerweise viel mehr Menschen erreichen.

00:28:21: Jeder wird aufgezeigt bekommen, was ist überhaupt meine Rentenlücke?

00:28:25: Ist es vielleicht eine Rentenlücke, wenn man sich damit noch gar nicht befasst hat?

00:28:28: Ich kann mir vorstellen, dass man auch mehr Frauen erreichen würde, die sich nicht so fürs Thema von sich aus interessieren.

00:28:35: Genau, und dann hängt es nicht davon ab.

00:28:37: Ob jetzt irgendwie ein Geschäftsführer sagt ja BHV finde ich sowieso doof das wird bei mir gar nicht empfohlen oder die HR-Person sagt nee Oh Gott!

00:28:44: Dann hab' ich am Ende Arbeit.

00:28:46: Das will ich gern vermeiden.

00:28:47: Deswegen spreche ich's auch nicht an Und dann kommt die Information nicht zu den Arbeiten nehmenden.

00:28:51: Könntest

00:28:51: du nicht mehr blocken dann?

00:28:52: Genau das würde man damit halt umgehen.

00:28:54: Ja Das fände ich wie auf jeden Fall sinnvoll.

00:28:57: Das für Pflichten zu machen Das

00:28:58: wäre aber gar nicht so richtig.

00:29:00: eine Out-Version Das wär erstmal nur eine Infoversion Die würdet ihr schon reichen.

00:29:04: Ich fand, das wäre auf jeden Fall mal ein Schritt.

00:29:06: Man könnte es natürlich auch mit dem Opt-Out verbinden?

00:29:08: Ja, ja...

00:29:10: Da hast du noch was zu sagen.

00:29:12: Also ich persönlich ... Hab da eine ambivalente Haltung zu, kann das auch gar nicht so leicht beantworten.

00:29:18: Wir sprechen diese Tage ja von Thema Wehrpflicht.

00:29:20: und will man das oder nicht?

00:29:23: Da geht es darum, Thema lösen zu können wie man sich verteidigt.

00:29:26: Wie kriegt man das mit Freiwilligkeit hin?

00:29:28: Das ist im Moment zumindest in Frage gestellt.

00:29:31: Genauso ist es letztendlich beim Thema Altersversorgung ein Problem, was es zu lösen gilt.

00:29:37: Es ist nicht gelösten moment.

00:29:39: Und wie kriegt Man das in Griff?

00:29:40: ... Und ich denke, wir haben das Thema Pflicht ja schon zumindest bei den Angestellten einer gesetzlichen Rente ein Stück weit gelöst.

00:29:49: Da haben wir das.

00:29:49: Ja.

00:29:50: und dann stellt sich für mich die Frage brauchen wir das tatsächlich auch noch mal in der betrieblichen Altersvorsorge?

00:29:55: Ich denke, die Betriebliche Altersversorgung ist ein gutes Instrument um diversifiziert vorzugehen, um altersversorgen zu betreiben.

00:30:02: Binder aber auch weitgehend bei Fiona sozusagen so.

00:30:06: Der nächste Schritt wäre einfach erstmal dass die Arbeitgeber verpflichtet sind, dieses Thema einfach ernst zu nehmen.

00:30:13: Und was dann der weitere Schritt ist, das müsste man dann einfach mal sehen.

00:30:18: Man müsste den Arbeitgebern aber auch helfen, weil für die ist es ja eine missliche Lage zu sagen so ihr müsst irgendwas machen oder wenn ihr etwas macht, dann habt ihr ne Rechtsunsicherheit und ... Das ist schon nicht so einfach und da müssten Dinge auch noch mal zusätzlich gelöst werden, müsste man sich Gedanken machen.

00:30:33: also von daher Pflicht eingeschränkt Ja

00:30:35: Also ihr seid jetzt nicht solche Pflichtfreunde da, merke ich.

00:30:38: gerade Jetzt hast du gesagt, Arbeitgeber haben auch Angst davor mehr Aufwand zu haben.

00:30:43: Das ist kompliziertes und so isst denn das wirklich überhaupt so viel?

00:30:47: Oder was haben die denn überhaupt zu tun außer drei Kringel oder so unter dem Vertrag?

00:30:52: Tja... Was zu installieren ist ja noch das einfachste.

00:30:55: Das große Problem ist tatsächlich der Arbeitgeberswechsel.

00:30:58: Da hast du ja vier Akteure!

00:31:00: Alter-Arbeitgeber, neue Arbeitgebern, Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerinnen Versicherer?

00:31:05: Und vielleicht noch einen Fünften.

00:31:08: Noch

00:31:08: versichere, vielleicht.

00:31:09: Ach

00:31:10: so!

00:31:10: Ja

00:31:11: und das macht eine Menge Arbeit.

00:31:12: Also...

00:31:14: Na ja Elternzeit ist ja auch abmeldend.

00:31:17: wieder anmelden, dass auf dem Schirm behalten also ich glaube das ganze hin und her schreiben mit den Versicherern und so darauf haben die meisten in der H-Abteilung keinen Bock.

00:31:27: aber dafür ist natürlich gut wenn man Makler hat dann lagern die das aus Und übernehmen wir das für die digitalen Verwaltung, wo sie das besser machen können.

00:31:36: Das natürlich auch.

00:31:39: Was würdet ihr euch denn noch so wünschen?

00:31:41: Jetzt mal gesetzt jeden Fall ... Frau Baas hört vielleicht jetzt gerade hier unseren Podcast oder so.

00:31:46: Liebe Frau Baass!

00:31:47: Was solltet ihr dann mal machen?

00:31:48: Was würde euch helfen?

00:31:50: Ich würde zum einen sagen verpflichtende Informationsgespräche Arbeit nehmenden.

00:31:55: Mit Rechnung wahrscheinlich dann schön paar Zahlen?

00:31:57: Genau, dass auch jeder mal seinen Rentenlücke einfach aufgezeigt bekommt und wie er das halt lösen kann, um diese Information weiter in die Masse zu tragen.

00:32:07: Dann fände ich es gut wenn man die Sozialversicherungsfreiheit von vier Prozent auf acht Prozent an die Steuerfreiheit angleicht.

00:32:15: Weil gerade wenn jetzt z.B.

00:32:17: seine Elektoren sagt, du kriegst einmal die BAV-Klassisch für das Thema Altersrente Arbeitskraft absichern, das Thema hatten wir jetzt ja schon.

00:32:26: Dann wäre es natürlich schön, dass entlastet die Sozialsysteme hinten rum eigentlich auch wieder, dass man sagt okay dann ist der Rahmen einfach größer.

00:32:34: Weil das vernünftig in die vier Prozent zu schieben, das ist halt...

00:32:38: Ja.

00:32:39: Zu eng?

00:32:39: Ja.

00:32:40: Mir wäre wichtig und das ist ja auch aus der Branche, in der wir unterwegs sind wirklich den Mitarbeitenden zu helfen, die Altesversorgung nötig haben.

00:32:50: Weil sie wenig verdienen letztendlich und sich eben nicht so viel leisten können.

00:32:53: wir hatten das Thema schon bei uns sind ja viele in Teilzeit und ganz klar gesprochen Teilzeit Job heißt auch Teilzeit Rente am Ende.

00:33:00: Das ist sicher viele gar nicht so bewusst.

00:33:03: Und da würde ich mir wünschen, wenn ich mir was wünschten dürfte eine bessere Förderung eben für die, die weniger verdienen.

00:33:09: Also zum Beispiel verdient dreißig tausend maximal im Jahr.

00:33:13: Ich kriege dann einen Zuschuss von, ich weiß nicht fix, fünfzig Euro oder zwei Prozent so wie es Barista war.

00:33:18: Könnte man ganz einfach regeln, sondern weil so Einkommen letztes Jahr war so und so viel davon krieg' ich, dass das ich zwei Prozent Förderungen fertig aus.

00:33:25: So, das könnte man einfach reglen.

00:33:27: Man könnte natürlich auch ... Arbeitgeber unter die Arme greifen, dass man sagt mal wegen Unternehmen bis Umsatzgröße X oder zwanzig Mitarbeitenden.

00:33:35: Die kriegen Zuschuss wenn sie das erste Mal betriebliche Altersversorgung anbieten so zum Beispiel Oder die sind automatisch enthaftet.

00:33:41: also hätte ich viele Viele Ideen dazu wie man das vereinfachen könnte um einen den Arbeitgebern die Sorge zu nehmen Dass die dann auch wirklich voller Mut damit machen keine Angst haben müssen und eben dass die Menschen die wenig verdienen einfach auch gut gefördert werden.

00:33:57: Weil im Moment haben wir ja das System, muss man sagen... Wir haben immer den Steuervorteil aber der Steuervortell ist natürlich auch vermehrt bei denen die viel verdienen, die hoch in der Progression sind

00:34:05: so und da wünsche

00:34:07: ich mir ein bisschen mehr Gerechtigkeit.

00:34:12: Okay Berlin!

00:34:13: Ich hoffe du hast das gehört?

00:34:15: Dann würde ich sagen, erst mal ganz vielen Dank in die Einblicke und eure Arbeit.

00:34:19: Und dann hoffen wir mal dass wir bei der Verbreitung der BAV ein kleines bisschen vorankommen.

00:34:23: Auf jeden Fall.

00:34:24: Dass

00:34:24: sich da was tut!

00:34:27: Vielen Dank gerne

00:34:28: Danke.

00:34:31: Die News der Woche.

00:34:32: Nach einem Ritt durch die Instanzen bis hinauf zum Bundesgerichtshof Kurz-BGH setzte sich der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände nun gegen eine Bausparkasse durch.

00:34:44: Eine Klausel in den Geschäftsbedingungen für riechster Bausparverträge ist unwirksam, befanden die Richter.

00:34:50: Genau genommen geht es im Prozess um zwei Klauseln, die nacheinander griffen.

00:34:55: Bis Ende des Jahres endgelt die Bausparkasse von fünfzehn Euro pro Bauspaarvertrag verlangen – verbunden mit dem Recht diese Gebühr zu erhöhen wenn sich Verwaltungskosten ändern.

00:35:09: Ab im Jahr verlangte die Bausparkasse zwar ca.

00:35:13: Euro pro Vertrag, das begrenzte sie aber ausdrücklich auf die

00:35:18: Sparphase.".

00:35:19: Gegen beide Klauseln gingen die Verbraucherschützer vor – Sie beriefen sich dabei auf das Bürgerliche Gesetzbuch BGB.

00:35:26: Demnach dürfen allgemeine Geschäftsbedingungen den Vertragsnehmer nicht unangemessen benachteiligen.

00:35:32: Was das ist, müssen natürlich in jedem Einzelfall Richter entscheiden.

00:35:37: In zwei Instanzen blitzten die Verbraucherschützer auch mit ihrem Vorhaben ab – doch nun stellte sich der BGH auf ihre Seite und gab der Unterlassensklage statt.

00:35:47: Die Richters sind der Meinung, dass beide genannten Klauseln die Kunden unangemessen benachteiligen.

00:35:53: Sie wälzten Kosten für Tätigkeiten auf sie ab, die die Bausparkasse überwiegend im eigenen Interesse

00:35:59: erbringt.".

00:36:02: Gläubiger das insolventen Schaden- und Unfallversicheres Element Insurance müssen sich gedulden.

00:36:09: Wie der zuständig Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Friedemann Ulrich Schade mitteilt, dauert es noch die Schadensfälle abzuwickeln.

00:36:17: Schade arbeitet eng mit der Finanzaufsicht Barfin zusammen, die die Nachricht ebenfalls verbreitet

00:36:22: hat.

00:36:22: Dass ich alles verzögert liegt demnach daran dass der Insolvensverwalte alle angemeldeten Forderungen prüfen muss.

00:36:29: Erst dann könne er feststellen, wie viel jeder Gläubiger bekommt.

00:36:33: Er beteuert sich mit den Prüfungen zu beeilen.

00:36:36: Zur Hilfe habe er einen externen Schadensdienstleister beauftragt, Schäden zu bearbeiten.

00:36:42: Trotzdem fließt in diesem Jahr wohl kein Geld mehr – auch nicht für unbestrittene Forderungen!

00:36:47: Die Gläube will er auf dem Laufenden halten.

00:37:01: Am verbreitetsten ist die betriebliche Altersvorsorgung, BRV mit siebenundreißig Prozent.

00:37:07: Der Betriebliche Unfallschutz kommt auf treizehn Prozent und die betriebliche Krankenversicherung BKV auf elf Prozent.

00:37:14: Das belegt die Kontinentale Studie zwei tausendsechsenzwanzig – die heißt so versichert sich Deutschland zwischen Klassikern, Trends- und blinden Flecken!

00:37:23: Rückenwind könnte es in den nächsten Monaten immerhin für die BKV geben, glaubt Jürgen Wörner.

00:37:29: Vorstand Vertriebspartnerbetreuung und Kundendienst bei der Kontinentale Versicherung.

00:37:34: Stichwort GKV-Reformen.

00:37:36: Wörmerwörtlich höhere Zuzahlungen beim Medikamenten, geringere Festzuschüsse beim Zahnersatz sowie Leistungskurszungen für gesetzlich Versicherte machen den Mehrwert der betrieblichen Gesundheitsvorsorge noch deutlicher.

00:37:50: Bei betrieblichen Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit müssen Betriebe ebenfalls noch nachlegen.

00:37:55: Nur acht Prozent der Berufstätigen sind hier abgesichert.

00:37:59: Eine weitere Erkenntnis der Umfrage?

00:38:01: Etwa die Hälfte der Unternehmen sehen entweder keine betriebliche Vorsorge vor oder die Beschäftigten wissen nichts davon!

00:38:11: Die digitale Rentenübersicht soll den Bürgern hierzulande gebündelt zeigen, wie es um ihre gesetzliche, betrieblich und private Altersvorsorge steht – das Problem Nur jeder Zweite kennt das Angebot überhaupt.

00:38:24: Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersversorge, kurz DIA.

00:38:32: Achtundzwanzig Prozent kennen das Angebote demnach nutzen es aber nicht – nur rund jede achte Befragte greift auf die digitale Rentenübersicht zurück.

00:38:41: Warum ist das so?

00:38:43: Jeder vierte Nichtnutzer gibt an sich mit der digitalen Rentenüberricht bisher noch nicht beschäftigt zu haben!

00:38:49: Fast ebenso viele sehen für sich derzeit keinen konkreten Nutzen.

00:38:53: Dreiundzwanzig Prozent empfinden den Registrierungs- bzw.

00:38:56: Anmeldeprozess als zu aufwendig und zwanzig prozent nennen Datenschutz oder

00:39:02: Datensicherheitsbedenken.".

00:39:06: Und das war es mit dieser Podcastfolge!

00:39:09: Wir verabschieden uns in die Sommerpause und sind am vierten September wieder für Sie da, dann wie schon erwähnt – mit Stargast Versicherungsaufseherin Julia Wienz.

00:39:21: Bis dahin gilt, bleiben Sie optimistisch.

00:39:24: Genießen sie den Sommer und

00:39:26: bis bald!

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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