Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia-Podcast für Versicherungshelden.

00:00:08: Mein Name ist Karin Schmidt

00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Wir kommen in die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:27: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge twohundert sechsundsechzig unseres Podcasts.

00:00:32: Heute ist Freitag der erste Mai zwei tausend sechsenzwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:38: Im Smalltalk widmen wir uns dem ETF-Boom und einigen Trends darin.

00:00:44: Mit Fabian Albrecht vom KV Haus sprechen wir über die digitale Transformation des Unternehmens

00:00:50: Und in der Nusserwoche könnte die altersvorsorge Reform der Finanzbranche pro Jahr Zuflüsse in Milliarden Höhe in die Bücher spülen, mehr Menschen beschweren sich über Versicherer?

00:01:03: Die Deutschen bleiben reiselustig Und in der Geldanlage zeigen sich zum Teil deutliche Generationen Unterschiede.

00:01:11: Übrigens, wenn Sie unseren Podcast schön und gut finden dann zeigen sie uns das gerne und bewerten sie uns auf Ihrer bevorzugten Podcast-Plattform doch mit fünf Sternen!

00:01:21: Aber erst... Aus der Redaktion!

00:01:26: Herzlich willkommen zum Schmolltalk!

00:01:28: Und das nach Wochen der Abstinenz?

00:01:30: Ich

00:01:31: glaube

00:01:31: die Hörer haben dich alle ganz furchtbar vermisst schon.

00:01:34: Ich bin wieder am Start.

00:01:38: Und Schmidt, ich hab gleich am Anfang was und zwar soll ich dich ganz lieb vom Stefan von Heimann grüßen.

00:01:45: Oho?

00:01:46: Der hat gesagt, das treu' ich mich nicht voll auf ne Mikrofon.

00:01:49: So, Stefan, nimm das!

00:01:54: Ja, vielen Dank, Stefan.

00:01:55: Grüße zurück.

00:01:57: Wer auch Grüße übermitteln möchte gegen ein kleines Endgeld-Über-Paypal, grüssen wir alles und jeden.

00:02:05: So, jetzt haben wir die Bestechungsgeschichte erst mal aus dem Weg.

00:02:08: Wo geht's denn heute im Schmolto?

00:02:10: Genau!

00:02:10: Wir müssen auch gucken wo wir bleiben.

00:02:12: Ja was?

00:02:13: Wie?

00:02:13: Wo?

00:02:14: Alle durcheinander.

00:02:15: Wir haben uns heute ein Thema ausgesucht, wo ich nicht so viel reden muss weil meine Stimme ist ein bisschen angeschlagen und ich bin ein bisschen erkältet.

00:02:21: Das sind ja schon heute Reden.

00:02:26: Etfs sind das Thema.

00:02:28: Etfs.

00:02:29: Et fss et fss Und ähm... Was will man da noch groß sagen?

00:02:37: Das Ding.

00:02:38: Hast du eigentlich ein Lieblingsetf-Scholle?

00:02:40: Ein Lieblinsetf, nee ich hab eine Lieblungsart von ETFs.

00:02:45: Nämlich!

00:02:46: Und das ist mal so die zweite oder dritte Reihe.

00:02:50: Du hast ja... Ah okay,

00:02:51: die Nebenwerte.

00:02:51: Jetzt kommen

00:02:52: wir schon wieder ins Detail.

00:02:53: aber ja lass uns das machen.

00:02:54: im paar Zahlen habe ich mich nachher und zwar spa... Also es gibt ja immer wenn mir erstmal bei MSCI bleiben bei dem Indexanbieter MSCI Ja, dann hat er immer den großen Index.

00:03:06: Das ist der, der in der Zeitung steht und alle lieben ihn und Verbraucherschützer empfehlen ihn ohne weiter nachzufragen.

00:03:14: Also nehmen wir mal den MSCI World.

00:03:16: So, der besteht aus um die tausend Fünfhundert bis Tausend Siebhundert Aktien aus Dreiundzwanzig Industrieländern.

00:03:23: aber MSCI staffelt seine Indizes immer in sogenannte Large Cap Indices, Mid Cap Indicis und Small Cap Indicees.

00:03:34: Das ist dann immer die Größe der Unternehmen.

00:03:36: D.h.,

00:03:37: das ist immer eine erste Reihe einer zweiten Reihe oder dritte Reihe.

00:03:40: Beim MSCI Europe ist es so, beim MSCI World ist es auch so... Und ich kaufe tatsächlich lustigerweise nie die Large Cap Indexes, weil ich irgendwie ... Ich bin ja selber nur eins dreiundsiebzig!

00:03:51: Ich mag die kleinen!

00:03:53: Und da hab' ich's so gesagt Was soll ich diesen ganzen Nvidia Quatsch dahinter herrennen?

00:03:58: Oder diese, wie heißen die?

00:04:02: Fantastic Seven oder so.

00:04:04: Keine Ahnung.

00:04:07: Die dicken Tech-Dinge haben wir.

00:04:09: Die Dicken Leute da und ich nehme aber mal lieber entweder den Amazon Mid Cap oder den Small Cap.

00:04:16: Und da gibt es deutlich weniger ETFs drauf.

00:04:20: Also auf den MSCI World, auf dem klassischen Index hast du bestimmt so fünfzehn ETFs drauf in Deutschland.

00:04:27: Ist jetzt nur geschätzt nicht festnageln und auf die Small-Cup Variante oder Mid-Cupped Variante sind nur ein oder zwei.

00:04:34: Aha!

00:04:35: Und die mag ich aber lieber weil... Jetzt kommt die tolle Begründung.

00:04:41: Guck mal mein elfjähriger Sohn.

00:04:44: wie wahrscheinlich ist das der noch wächst?

00:04:47: Groß, würde ich sagen.

00:04:49: Wie wahrscheinlich ist es, dass ich noch wachse?

00:04:52: Nein!

00:04:52: Du

00:04:52: schrumpfst nur noch.

00:04:53: Im Gegenteil, ne?

00:04:54: Ich leg den Rückwärtsgang ein.

00:04:55: So sehe ich das bei Unternehmen auch.

00:04:58: Ja, ich kauf die lieber da wenn sie noch ein bisschen kleiner sind, denn da haben die bessere Möglichkeiten zu wachsen.

00:05:04: Okay... Das war jetzt eine lange Antwort auf meine Frage nach deinem Lieblings-IDF

00:05:10: Mist.

00:05:11: Meine ist kurz.

00:05:12: Ich habe mir vor kurzem mal so ein bisschen spielgeldmäßig einen ETF auf Space Innovators gekauft, also hier im Raketen und da ... Und der ist seit Atem ist zwei, seit der Mundumrundung.

00:05:24: Ist ja irgendwie hundertfünfzehn Prozent im Plus.

00:05:26: Ja!

00:05:28: Find ich gut.

00:05:29: Disclaimer, da nicht mehr hinterherrennen?

00:05:31: Nein

00:05:33: jetzt nie mehr nicht.

00:05:34: Es war bis nächstes Jahr dann die nächste Atemismission.

00:05:37: Ich gönne die Kohle.

00:05:38: Aber ich dachte Mensch... Das ist recht.

00:05:40: doch mal, das ist doch mal cool.

00:05:43: Einmal zum Mond und zurückläuft!

00:05:45: Aber so was auch nicht mit der grundlegenden Altersvorsorge machen sondern mit ein bisschen

00:05:50: Nebengeld

00:05:51: dass man vielleicht noch hat.

00:05:52: Das macht man dann so ein bisschen... Das

00:05:53: Spaßportfolio wie

00:05:54: es

00:05:55: einen ehemaligen Kollege mir genannt hat

00:05:58: Und ich hab um unsere Zuhörer auch mal wir sind ja sofort mit einem Kopfsprung da rein.

00:06:06: Aber um erst mal zu zeigen, ich hab einfach mal zwei Zahlen rausgesucht und ein paar Zahlen raus gesucht.

00:06:10: Um zu zeigen was für einen riesen Ding das jetzt inzwischen geworden ist?

00:06:14: Und zwar gibt es so eine Statistikerin glaube ich Deborah Farr nennt sich.

00:06:18: die sitzt meine ich in London immer noch.

00:06:20: mit der hatte ich auch mal Kontakt und die hat ein Unternehmen das nennt sie ITFGI und die hauen immer Zahlen raus.

00:06:27: okay und das ist ihre.

00:06:28: gefühlt melde die wirklich jedes viertel jahren neuen rekord.

00:06:32: und jetzt halte ich mal fest in den globalen ETFs weltweit liegen.

00:06:37: Ich hab das nur ein Dollar, zwanzig Billionen Dollar.

00:06:44: Oha!

00:06:45: Ja?

00:06:45: Das sind Panolen... Das ist schon eine

00:06:46: Hausnummer ja.

00:06:47: Ja, das sind schon Panolen ne?

00:06:49: Ende Februar waren es sogar einundzwanzig BILIONEN Dollar.

00:06:52: Da muss ich mal dran gewöhnen an die Zahlen.

00:06:55: Deutsche Schulden, ich glaube wir haben zwei oder drei Billionen Schulden aber okay und auch die Zuflüsse In einem Quartal, im ersten Quartals, jetzt flossen wieder.

00:07:07: ein Rekord natürlich.

00:07:08: Was sonst?

00:07:09: Sechshundert, sechsohnzwanzig Milliarden Dollar in ETFs!

00:07:16: Das ist irre.

00:07:19: Und jetzt kommen wir dann zu einem dieser Trends nämlich... Gestern haben wir auch gemeldet das Allianz Global Investors mit aktiven ETFs um die Ecke kommt.

00:07:33: Billionen Dollar.

00:07:35: Das heißt ein Zehntel und das zeigt aber auch, was das für eine große Nummer geworden ist?

00:07:43: Ich war ja bei der Geburtsstunde der ETFs in Deutschland so bisschen dabei.

00:07:46: Das war in den Nullerjahren.

00:07:47: Nullern,

00:07:49: das

00:07:50: war damals auch Index.

00:07:51: Ja, ich war dabei!

00:07:53: Das Unternehmen hieß Index Change und das waren eigentlich gefühlt damals galten die noch als kleine Spinner Die wollen irgendwie einen Index nachbauen oder irgendwas.

00:08:02: Sie wurden so ein bisschen belächelt auch, ne?

00:08:05: Ja und dann bist du da so hin.

00:08:07: und das waren Mathematiker und die haben immer gesagt, ja aktives Management ist alles Quatsch!

00:08:13: Wir bauen die Indizes nach.

00:08:14: im Endeffekt hier John Bogle Wengard, die haben wir schon in den siebzigern angefangen aber in den USA.

00:08:21: Und dann ging es so Holter die Polter, dann Index Change gehört heute über drei Ecken zu Black Rock.

00:08:28: Ja, die sind dann in BlackRock aufgegangen.

00:08:30: Hier gehören dann sozusagen zu iShares.

00:08:32: also das ist ein riesen Weg den es gegangen ist und da fließen wirklich Milliarden rein in einem Affenzahn.

00:08:42: und ich frag mich allerdings immer wieder wie viel Index Investment verträgt der Markt?

00:08:48: Also wann ist viel zu viel?

00:08:52: Hey, keine Ahnung.

00:08:53: Weißt du?

00:08:54: Wenn alle... Die philosophische

00:08:55: Frage schon.

00:08:58: Eine

00:08:58: finanzphilosophische Frage!

00:08:59: Das ist doch auch was

00:09:00: Schönes.

00:09:01: Unter dem mache ich es nicht mit.

00:09:04: Nee, die Frage ist wirklich wenn drei Viertel des globalen Investmentgelds nur einem Index hinterherlaufen oder nur Indizes hinterherlaufen, was macht das mit einem Markt?

00:09:15: Also, das verstärkt ja die Trends nach oben aus.

00:09:17: Das verstärkte auch die Trend's nach unten.

00:09:19: Zeig denn die Statistik von der Dame zum Beispiel?

00:09:24: Bald sich das Geld dann auch tatsächlich in bestimmte Indizes?

00:09:27: oder ist es ein bisschen mehr verteilt dass man da jetzt nicht so dieses Risiko hätte?

00:09:34: Die Zahlen hab ich da jetzt noch nicht da aber ... Nee kann ich jetzt tatsächlich nie sagen...

00:09:40: Aber die werden wahrscheinlich schon in den großen Indizis vor allem gehen.

00:09:45: Also ich glaub jetzt mich das vieler so...

00:09:48: Das meiste Geld liegt gefühlt im S&P V-Handelt, da ist ja auch einer der ersten oder eine der ersten und größten ETFs darauf auf der Sonne des Spider-ETF.

00:10:01: Und dann kommt aber auch dann kommen solche Sachen wie MSCI World oder so.

00:10:06: Es ist ein bisschen gefühlede.

00:10:07: Ich hab die Zahlen nicht alle da.

00:10:09: Aber Ja und am ende ist wirklich die frage wie viel verträgt der markt.

00:10:15: Und jetzt haben wir natürlich auch den den boom da.

00:10:19: es das halte ich aber auch gefühlt für so ein bisschen Marken.

00:10:25: Jetzt habe sicherlich nicht missbrauch sondern gebraucht Denn du hast jetzt mehr und mehr aktive Investmentgesellschaften, die immer sehr auf ihr Management bewusst waren.

00:10:35: Und gesagt haben hey wir sind am Aktienmarkt unterwegs!

00:10:38: Wir kennen uns da aus.

00:10:39: Die bringen sogenannte aktive ETFs raus.

00:10:41: Die folgen aber eben nicht mehr einfach in einem Index sondern da guckt einer schon drüber und die versuchen nach wie vor den Markt zu schlagen.

00:10:48: Und sind dann aber auch ein bisschen teurer als die normalen?

00:10:50: Sind dann Stücke teurer.

00:10:54: als klassische ETFs auf DAX oder MSCI World, sind aber deutlich billiger als klassische aktive Aktienfonds.

00:11:02: Klassischer aktiver

00:11:03: Aktien-Fond.

00:11:03: Das ist

00:11:05: so ein Zwischendingen.

00:11:06: Man könnte es auch so bisschen als Margen schrumpfen ... Oder als ... Wie nennt man das?

00:11:12: Preiskampf?

00:11:13: kannst du das so ein bisschen lang?

00:11:16: Die Rücken von ihren hohen Gebühren ab.

00:11:18: Eins Komma.

00:11:18: fünf Prozent für einen Aktien Fond is ne Menge Holz!

00:11:21: Da gehen die... Man hat Winge auf Nullkommasieben runter, geben also was ab von ihrer Marge.

00:11:28: Benutzen aber den tollen Namen ETF!

00:11:33: Das ist halt so ein Buzzword natürlich ne?

00:11:34: Das ist

00:11:35: ein Buzz-Word, da macht es klingeling.

00:11:37: Verbraucher schützt.

00:11:38: so hey ETFs... Also bevor einer sagt Aktienfonds, sagt der ETF.

00:11:44: Ja Weil das die Leute weniger abschrickt, glaub ich.

00:11:46: Aber es ist ja immerhin auch schon mal eine gute Entwicklung in Deutschland, dass sich die Leute für ETFs ein bisschen mehr erwärmen und damit für die Kapitale hat er ja auch ... Das wird wahrscheinlich durch das Altersvorsorge-Reformgesetz noch einmal befeuert, würde ich vermuten?

00:12:01: Ja!

00:12:02: Ich würde auch

00:12:02: mal sagen... Ab im Jahr zwanzig.

00:12:05: Ja.

00:12:06: Kann man erwarten, glaube ich.

00:12:08: Und ich würde auch immer sagen lieber einen Aktienetelf als gar keinen Aktienfonds.

00:12:12: Aber man muss eben auch mal die Begriffe ein bisschen auseinanderdividieren.

00:12:18: Etf heißt einfach nur exchange traded fund, das ist ein Fond der Annabörse gehandelt wird.

00:12:23: Der kann aktiv sein und er kann im Indexfond folgen.

00:12:26: Da muss man ein bisschen genauer sein.

00:12:28: also das wird auch gerne mal falsch benutzt... ...der Name.

00:12:32: Cool!

00:12:33: Du merkst gerade ich hab mich wieder in Emotionen geredet.

00:12:35: Das ist ein schönes Thema.

00:12:38: Ja, das sind

00:12:40: schönes Themen.

00:12:42: Schauen wir mal Ist

00:12:44: da noch

00:12:44: so passiert?

00:12:45: Ja, und dann gucken wir mal was die Altersvorsorge-Reform in der Richtung bewegt.

00:12:50: Jawohl!

00:12:50: Wie viele Leute ansparen wie viel Geld davon in aktive Fonds, wie viele impassive ETFs fließt, sind tatsächlich Indizes folgen... Wir werden das sehen.

00:13:00: Schauen wir uns das an.

00:13:01: Wir schauen es das an, wir bleiben am Ball.

00:13:03: Wir werden berichten.

00:13:04: Jawoll!

00:13:04: Wie halten Sie's mit ETFs?

00:13:07: Schreiben sie uns das at redaktionatförferminzia.de.

00:13:11: Aber nur ernst gemeinte Zuschriften, bitte.

00:13:13: Ja.

00:13:13: Ich schwichschwolle immer so schön zu sagen.

00:13:16: Nur ernst gemente Zuschrifte?

00:13:18: Es ist der alte Kampf aktiv Passiv und Gebühren usw.

00:13:22: Genau.

00:13:23: Gut!

00:13:24: Dann weiter im Text.

00:13:25: Weiter im Text Im Gespräch.

00:13:29: Steintafelmodus So nennt Fabian Albrecht selbst den Zustand in dem das KV Haus noch vor eineinhalb Jahren steckte.

00:13:37: Dann kam das Thema Digitalisierung und KI auf die Agenda.

00:13:40: Und heute erstellt das Team zum Beispiel BKV-Konzepte in unter fünfzehn Minuten!

00:13:45: Wie das geht, wie wichtig es ist, die Mitarbeitenden auf der Reise mitzunehmen – und was er bei der Schnittstelle zu den Versicherern noch vermisst?

00:13:53: Erklärt mir Fabian jetzt im Gespräch.

00:13:56: Hallo Fabian Albrecht und ganz herzlich willkommen bei uns im Podcast, dass ihr dir heute Zeit nimmst für uns.

00:14:02: Ja, hai grüß dich.

00:14:03: vielen herzlichen Dank für die Einladung.

00:14:05: Wir

00:14:05: sprechen heute ein bisschen über eine Transformation, die ihr zuletzt durchgeführt habt.

00:14:10: Und zwar wie du es liebevoll nennst, habt ihr euer Maklabüro vom Steintafelmodus quasi in die Zukunft geholt und zum digitalen Betrieb umgebaut?

00:14:19: Mich würde vor allem da erst mal interessieren, wann war denn für euch so der Punkt wo ihr gesagt hat Boah ey ne so kann es einfach nicht weitergehen.

00:14:25: wir müssen uns jetzt hier bewegen.

00:14:27: Schön, wie du sagst so.

00:14:29: Wir befinden uns aktuell.

00:14:30: ja wir befinden schon relativ lange auf dieser Reise und ursprünglich tatsächlich zwanzig dreinzwanzig.

00:14:36: die Branche kennt mich in der Regel schon ganz gut.

00:14:38: ich war zehn Jahre.

00:14:39: Versehungskonzon hat mich dann so ein bisschen beruflich umorientiert Und dann machst du natürlich dir schon Gedanken wo könnte die berufliche reise denn so weitergehen?

00:14:48: und für mich war es schon immer klar Versicherung liegen mir verdrieb liegt mir Ja und so damals dann diese gewagte schritt in die selbstständigkeit Und da hat man natürlich auch so ein bisschen den Markt sondiert, Potenziale irgendwie analysiert.

00:15:02: Da war für mich relativ schnell klar meine Reise geht mit dem KV-Haus in Ulm weiter und wie es halt zu Beginn ist eine neue Tätigkeit.

00:15:11: Man verschafft sich erst mal einen Überblick und schaut wir arbeiten die Jungs.

00:15:15: Welche Kunden haben wir?

00:15:16: Welche Tools welche Prozesse und deswegen dieser Steintafel Modus das war zu Beginnen damals schon echt ein harter Aufschlag auf dem Boden Weil gefühlt war an der Stelle nichts vorhanden, außer verdammt viele Kunden und ein erfolgreiches Geschäftsmodell.

00:15:31: Und es war aber auch oft schon so eine bisschen die Frage wie haben das denn die zwei Jungs also meine zwei Partner-Pollegen in der Vergangenheit immer gemacht?

00:15:38: Für mich war dann oder für uns war dann relativ schnell klar... Jetzt nehmen wir noch mal eine Nase mit an Bord.

00:15:43: Wir müssen hier irgendwas auch ändern, weil wir mussten skalierbarer werden in den Prozessen, in den Backoffice-Themen aber auch im Umsatz.

00:15:51: und das war dann für uns eigentlich der Startschuss damals für diese digitale Transformationsreise die mittlerweile jetzt knapp zweieinhalb Jahre andauert und die auch aus meiner Sicht noch kein Ende in Sicht hat.

00:16:03: Okay ja dann erzähl doch mal wie ihr ... das Thema überhaupt angegangen seid.

00:16:09: Also, wie habt ihr euch erst mal einen Überblick verschafft?

00:16:11: Womit habt ihr angefangen?

00:16:12: Ja, erzähl doch mal!

00:16:14: Es war viel Grundlagen und viel Basisarbeit, wie es oft halt so in Transformationsreisen, dass sprich klassisch mal über mehrere Wochen ihre Monate sogar mal hinzusetzen zu schauen, welche Tools haben wir im Einsatz?

00:16:25: Wie sind die Schnittstellen?

00:16:27: Welche Prozesse gibt's gegebenfalls schon?

00:16:29: Weil ich gerade eben schon Eingangsewenn habe, es waren noch nicht viele da... Darin gehen zumindest mal angenehm, dass wir einen klassischen Greenfield-Up-Roadchamp starten können.

00:16:38: Das heißt ihr konntet auf der Grünen in Wiese mehr oder weniger weg mit auch skizzieren und haben dann natürlich aber auch versucht das was schon da ist irgendwo mit rein zu bauen und zwar aber auch relativ schnell da dass wir an vielen Themen an vielen Ecken aber auch hier echt coole Potenziale haben auch neue Tools neu Anwendung mit reinzunehmen.

00:16:56: ja ich kann da Ewig aufzählen, neues Maklerverwaltungsprogramm.

00:17:01: Neues Bestands-Bearbeitungstool.

00:17:03: Jetzt aber dann auch in der Angebotserstellungen.

00:17:08: Im automatischen Bearbeiten von E-Mails und so weiter und sofort.

00:17:11: Aber wie gesagt klassisch damals das Start war wirklich eine Standardanalyse zu fahren.

00:17:16: Okay.

00:17:17: War das auch die richtige Vorgehensweise?

00:17:19: oder sagst du heute wenn du ein bisschen zurückblickst auf die ersten Jahre wo ihr das macht?

00:17:24: Das hätten wir vielleicht anders machen sollen!

00:17:26: Im Nah hinein ist man immer ein Stück weit schlauer.

00:17:28: Eben,

00:17:28: genau!

00:17:31: Nein es war halt viel auch ein Lernen auf dieser Reise hinweg.

00:17:36: Ich mein der Vorteil... von meinem Horde sich mitgebracht haben aus dem Konzern war.

00:17:42: Ein Konzert funktioniert ja sehr, sehr viel in Prozessen und das ist auch ganz wichtig weil jeder muss wissen wo sind die Verantwortungsbereiche?

00:17:50: Wo sind die Zuständigkeiten was nicht heißt dass sie dort immer alle im Ausgiebigen mag auch perfekt laufen aber es war viel ein hineintaschen einen hinein wirken.

00:18:01: man hat an der eine oder anderen Stelle auch mal Lehrgeld bezahlt weil man vielleicht zu schnell war weil man von A bis Z zu Ende gedacht hat, ja?

00:18:09: Gerade im Beispiel wir haben Digitalisierung bei uns dann von der Buchhaltung.

00:18:13: Wir haben eigentlich am Go-Live-Tag mitbekommen dass die Software, die wir einführen wollen nicht mal Mac kompatibel ist und wir arbeiten nun auf einer Mac Oberfläche.

00:18:24: Und das sind also die Beispiele, wo man natürlich draußen an Anforderungskataloge anzulegen, die man auch standardisiert.

00:18:32: Das heißt wenn es ... die Auswahl von neuen Tool-Providern dann auch dementsprechend geht, wo man halt einfach ein gewisses Schema von A bis Z dann einfach mal abprüfen kann.

00:18:41: Und diese schmerzliche Erfahrung nicht kurz vor der Zielinne mehr oder weniger mit zu machen und das waren schon so die wichtigsten Learnings im Prozess.

00:18:51: Die kostet natürlich Geld aber auf der anderen Seite halt auch einfach Zeit und wenn wir halt irgendwas gemerkt haben ... Jahre, der einzig wirklich limitierende Faktor scheinbar die Zeit.

00:19:03: Weil ein Tag wird nie mehr als vierundzwanzig Stunden haben und deswegen geht es auch darum und anschauen unsere Zielbilder wie können wir halt aus diesen vierund zwanzig Stunden oder ich sage jetzt mal acht bis zehn Arbeitsstunden am tag halt das maximale auch mit rausholen?

00:19:16: Und hat sich das denn auch verbessert durch die Transformation?

00:19:18: also habt ihr jetzt mehr zeit für die Sachen die euch wichtig sind?

00:19:21: Definitiv!

00:19:22: Also bei uns war es zwei geteilte Prozesse an dieser Stelle eigentlich.

00:19:26: Wir haben zum einen natürlich noch mal bewusst in die Ressource Mensch investiert.

00:19:32: Also wir waren ja zu Beginn, zwanzig, vierundzwanzig war man zu dritt.

00:19:36: jetzt dann mit Stand ersten, siebten, zwansig, sechs und zwanziger sind wir zu elf.

00:19:40: Wir haben uns auch personell echt stark aufgestellt weil es gibt einfach viele Themen spezieller im Kontext.

00:19:47: wo wir unterwegs sind in einer sehr beratungsintensiven Nische in der Versicherungswirtschaft Da führt kein Weg auch am Faktor Mensch mit dran vorbei.

00:19:57: Auch die ganzen emotionalen Komponenten in der Beratung und so weiter und sofort, ja?

00:20:01: Also deswegen war es uns zum einen wichtig, die Resurse an der Stelle ordentlich aufzuseumen.

00:20:08: Und für uns wars immens wichtig gerade halt in den sogenannten Wertfreien Zeiten also die wirklich keine große Wertschöpfung generieren dort halt bewusst auch Automatisierungen dann mit einzubauen.

00:20:22: An dieser Stelle sind wir Ja, ich sag jetzt mal mehr als gut unterwegs.

00:20:26: Weil also Beispiel aus meinem direkten Berit ist ja das Thema betriebliche Krankenversicherung.

00:20:33: Wir haben früher für so eine Angebot zur Konzepterstellung zwischen siebzig und neunzig Minuten gebraucht.

00:20:38: Die sind aus sämtlichen PowerPointfolien und eigenen... Kreationen dann entstanden.

00:20:45: Heute schaffen wir dieses Thema irgendwie in zehn, zwölf Minuten so ein Angebot rauszuschicken oder auch in der E-Mail-Bearbeitung gerade im Geschäftsfeld der BKV Wenn du einen Kunden gewinst, wenn nicht nur den eigenen Firmenkunden sondern im Hintergrund immer viele hunderte zum Teil auch tausende Mitarbeiter und die haben natürlich Fragen zum Produkt, zum Vertrag zu Leistungsabrechnungen Und da kommt schon jeden Tag eine enorme Welle an E-Mails rein.

00:21:12: Also es gab schon Tage, da war man gut im dreistelligen Bereich und darfst du mir zum einen halt die Ressource Mensch zu schade dort hinzuhocken und einfach diese E-mails abarbeiten zu lassen, die auch zu achtzigfünfundachtzig Prozent der Fälle immer den gleichen Inhalt haben.

00:21:27: Und dann sind wir dann konkret hergegangen und haben dann einfach auch Mailbots mehr oder weniger integriert oder Mailcontainer, die jetzt halt schaffen zumindest mal die E-mail Generierung bin von Sekunden herzustellen und wir sind halt derzeit noch an einer Phase wo immer noch dieses Quality Gate Mensch dazwischen geschalten ist.

00:21:47: Das heißt, der Mensch bei uns aktuell prüft zumindest nochmal grob die Inhalte der E-Mail passt noch ein bisschen an aber hier auch mit dem großen Ziel dass der überwiegende Anteilperspektiv in den nächsten sechs bis zwölf Monaten dann auch komplett dunkel durchläuft.

00:22:03: okay cool.

00:22:05: Nun ist es ja toll, wenn so ein Maklerbetrieb moderner aufgestellt ist.

00:22:09: Aber man hat dann auch die Schnittstelle zum Versicherer und da sind die IT-Systeme oft noch ein bisschen altbacken.

00:22:18: Gibt es da regelmäßig Probleme?

00:22:21: Es ist tatsächlich ein valider Punkt, den du da ansprichst weil das sind für uns eine der Hauptausforderungen heutzutage mit.

00:22:31: Du kannst dein Maklerbüro im Hintergrund glaube ich cool und digital und innovativ aufstellen oder die Beine stellen.

00:22:39: Aber es gibt dann halt immer wieder Probleme in der Werteversicherung mit rein, zu den Versichern.

00:22:45: Da hast du inkompatibel Schnittstellen.

00:22:49: Gerade bei uns in der privaten Krankenfolfe Passivierung ist es eigentlich kein richtig guten... Anbieter am Markt, der das komplett end-to-end anbietet von der Angebotserstellung über die Risikoprüfung.

00:23:00: Über die Antragsweiterleitung dann die Rückkoppelung bei den Verträgen da wieder zurück ins Markler Verwaltungsprogramm.

00:23:06: Biproschnittschneller GDV Schnittstellen und so weiter und so fort.

00:23:09: also das ist eine aus meiner Sicht sehr sehr unsägliche Thematik, die da tatsächlich doch auch immer wieder zu enormen manuellen Aufwänden dann auch mit führt.

00:23:19: Und ich finde es irgendwo ein Stück weit schade, weil mir sind im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig.

00:23:25: Und aus meiner Sicht sind wir da noch sehr, sehr weit hinten dran und das macht auf der anderen Seite sage ich mal immer irgendwo auch spannend, weil das Potenzial natürlich auch da ist für die Versicherer daran zu wachsen sich den Herausforderungen anzustellen.

00:23:42: aber auf der andern Seite ist es natürlich auch echt manchmal kräftezehrend, wenn man so will.

00:23:48: Also würdest du dir da ein bisschen mehr Tempo vielleicht auch für sicherer wünschen oder Engagement?

00:23:52: Ja ich habe ja zum Teil schon auch Verständnis weil ich war auch zwei Jahre bei uns in der Konstant-IT damals und man weiß schon auch wieso weshalb warum manche Dinge so sind wie sie sind was per se den Sachverhalt jetzt nicht unbedingt positiver darstellen lässt.

00:24:08: ja klar Geschwindigkeit ist immer immer gut aber dann kommen halt dieses ganze Thema konstanten Strukturen dann unendliche Entscheidungsgremien dazwischen.

00:24:19: Dann haben wir das Thema aber auch Regulatorik, die da immer wieder mit rein spielt.

00:24:22: Vielleicht würden die Versicherer an der einen oder anderen Stelle auch gern mehr PS auf die Straße bringen werden dann aber doch mal von einer sehr komplexen Regulatorik ausgebremst.

00:24:32: und ja am Ende glaube ich auch muss es auch den Versichern gelingen jetzt mal aus dem Marklermarkt rausgesprochen ja noch vielleicht viel viel mehr dann auch in den Austausch gehen, in Abstimmung schleifen und auch die Bedürfnisse abzufragen.

00:24:48: Was habt ihr im Einsatz?

00:24:49: Was benötigt

00:24:50: ihr?".

00:24:50: Und das ist leider auch eine Herausforderung.

00:24:54: im Bereich der KI sind ja mittlerweile so viele Anbieter und Provider am Markt.

00:25:00: Also ich verstehe es in Teilen schon, dass es natürlich irgendwie schwer ist hier so ne One-for-all-Lösung an den Start zu bringen aber nichtsdestotrotz Status quo derzeit zumindest an einer oder anderen Stelle echt noch ernüchternd.

00:25:14: Okay, nun ist Digitalisierung beziehungsweise KI ja dann auch so ein Thema das nicht unbedingt nur an der Technik scheitert also auch da gibt es natürlich Braustellen und Probleme sondern aber auch an den Menschen die das umsetzen sollen.

00:25:27: war das bräuchte ich auch so?

00:25:28: Und wie habt ihr euer Team mitgenommen?

00:25:31: Also es ist ein Riesenthema.

00:25:33: jetzt haben wir tatsächlich den Vorteil dass wir von ... der Altersstruktur in der Firma sehr, sehr jung sind.

00:25:41: Da zähle ich mit meinen Fünfunddreißig schon zum Drittältersten.

00:25:45: Deswegen haben wir da prinzipiell ein sehr offenes Mindset, was dieses Thema passé angeht.

00:25:51: Nichtsdestotrotz, wir haben auch bei einer oder anderen Stelle immer wieder gemerkt, da hakelt man etwas an die Rampe das für Vereinfachung sorgen soll und es wird halt irgendwie nicht genutzt zu beginnen.

00:26:04: Auch, ich sag jetzt mal die jüngeren Charaktere vielleicht noch andere Arbeitsweisen gewohnt sind.

00:26:08: Also du musst die Leute schon echt eng an die Hand nehmen.

00:26:11: Du musst aber auch tatsächlich ein großes Ziebel drauf machen können.

00:26:14: also ich glaube dieses Thema Vision und Strategie ist oder war selten so wichtig wie in dieser digitalen Transformationsreise?

00:26:22: Und vielleicht einmal ein spannendes Beispiel ja dazu.

00:26:26: Gerade mir hat es an der Profi- und Analysierung unsere Mail Container angekommen.

00:26:32: Wir hatten Woche für Woche immer wieder ein Call mit einem AI-Provider und zwei Kolleginnen bei uns aus dem Team, die in der Bearbeitung der BKV Service anfragen, einfach diesen Mail-Container nutzen sollen.

00:26:44: Und die Nutzungszahlen waren halt sehr überschaubar bis nicht vorhanden!

00:26:49: Und man hat natürlich immer wieder hinterfragt wieso, weshalb, warum?

00:26:52: Dann haben wir zu Beginn schon gemerkt hey es ist im Handling gerade auch bei kürzeren E-Mails stand heute tatsächlich umständlicher.

00:27:00: es kostet vielleicht sogar etwas mehr zeit.

00:27:02: und dann verstehe natürlich die leute schon die dann sagen her wie so weshalb soll ich das denn nutzen?

00:27:07: weil am ende spartes mir keine zeit sondern es kostete mit zeit.

00:27:12: ja klar da war es aber auch wichtig den leuten zu verstehen zu geben wieso weshalb warum sollt ihr das denn nutzen, weil die k.i ist eigentlich wie ein anzug wie ein praktikant der muss landen der muss trainiert werden und mit jedem mal wo ich diese anwendung nutze lernt sie mit, sprich in der Perspektive.

00:27:29: Klar vielleicht haben wir heute noch irgendwie den einzelnen Sachverhalten signifikante Mehraufwände.

00:27:35: aber mit dem großen Zielsperrischen sind zwei drei vier Monaten das genau diese einfachen Fälle dann komplett dunkel durchlaufen sollen.

00:27:42: und da war es einfach wichtig sie an die Hand zu nehmen es zu erklären wieso weshalb warum das ganze so ist.

00:27:49: und am Ende muss ich mir manchmal ein bisschen an die eigene Nase fassen.

00:27:52: Wir hatten da bei unserem KI-Provider in Barcelona vor zwei Wochen ein Strategieworkshop.

00:27:59: Und da ging es dann darum, dass wir's vor Ort auch nochmal erproben oder verproben sollen.

00:28:03: und ziehe da.

00:28:04: ich konnte mich nicht anmelden weil ich meinen Passwort nicht mehr wusste.

00:28:08: Dann ist natürlich auch irgendwo meine ... Meine Fassade hat zum Bröckeln angefangen, weil... Ich hab damit selber nicht groß gearbeitet außer das.

00:28:18: ich's habe mir zeigen lassen!

00:28:21: In diesem Meeting in Barcelona damals eingewählt neue Zugangsdaten und musste natürlich dann auch gegenüber dem KI-Provider in die Pflicht gehen zu sagen, hey ich nutze es ab heute regelmäßig.

00:28:34: Und in diesen zwei drei vier Wochen seit dem letzten Meeting mit den Mitarbeitenden hat sich diese Anwendung schon wieder so weit entwickelt, dass für mich das relativ schnell klar war.

00:28:43: Das spart ja wirklich Zeit!

00:28:46: Was aber auch noch spannend ist passiert Die Mitterwalter können jetzt nicht wieder mit irgendwelchen Ausreden ums Entkommen.

00:28:52: Ich nutze es nicht, weil ich habe selbst diese Eindrücke sammeln können.

00:28:57: das ist im Großen und Ganzen da echt die coole Nummer ist.

00:29:00: deswegen wie gesagt wenn man zusammenfassen kann ich weiß was eine längere Antwort aber es ist immens wichtig die Leute an die Hand zu nehmen in den Zielbild aufzumahlen mit den Vorteilen also auch immer Nutzen zu argumentieren tatsächlich auch selbst zu tun, also so klassisch als Vorbild vortunnen.

00:29:17: Und das sind aus meiner Sicht eigentlich die Key- und Schlüsselfaktoren im Kontext Transformation mit dem Faktor Menschen in Verbindung.

00:29:27: Okay!

00:29:28: Wenn jetzt einer Zuhört bei diesem Podcast und sagt, ich müsste das endlich mal angehen ... Was würdest du dem denn für den Anfang empfehlen?

00:29:37: Was sollte er zuerst angehen?

00:29:39: diese Woche noch?

00:29:40: Vor dem Feiertag.

00:29:42: Ja, wir haben ja noch ein bisschen Zeit.

00:29:43: deswegen... Nein!

00:29:45: Es ist wirklich wichtig als ich brauche für mich selbst die Überzeugung möchte ich es tun oder möchte ich das nicht tun?

00:29:52: Also diese prinzipielle Frage muss sich erstmal für mich beantworten weil nur wenn ich selbst bereit bin daran was zu ändern dann werde auch diesen Weg mit maximalem Ehrgeiz beschreiten.

00:30:03: und das sage ich mal für den Moment das Wichtigste Was möchte ich konkret erreichen Und wie will ich dort hinkommen?

00:30:11: Diese zwei Fragen würde ich mir zu Beginn erst mal stellen.

00:30:16: Wenn ich aber auch für mich den Haken daran habe, ja, ich möchte den Weg konsequent gehen, dann geht es wirklich drum zeitnah mit der Basisarbeit zu beginnen.

00:30:23: Das heißt wirklich bestehende Systeme zu durchleuchten, bestehenden Prozesse anzuschauen.

00:30:28: Wo bin ich schon gut unterwegs und wo muss ich ran?

00:30:31: Wo sind meine Schnittstellen, wo sind meine Absprünge in andere Anwendungen?

00:30:34: Das muss alles einmal fein säuberlich irgendwo auch ... Wer dokumentiert werden, um dann wirklich auch PS auf die Straße zu bringen und es kann doch nicht jeder selbst.

00:30:44: Ja das ist auch klar.

00:30:45: Dann muss ich mir aber halt darüber bewusst sein Es gibt ja genügend Firmen da draußen, die dort auch echt gut unterstützen.

00:30:51: Aber dann kostet halt die Reise ja echt Geld Und deswegen muss sich so für mich diese Fragen prinzipiell mal beantworten.

00:30:57: Okay!

00:30:58: Ja das doch ein super Tipp Und interessantes Gespräch auf jeden Fall.

00:31:02: Ich danke dir sehr herzlich dafür, dass du uns da mal ein bisschen Einblick gegeben hast wie ihr das so gemacht habt und auch noch macht.

00:31:08: was glaubst du wenn die Transformation abgeschlossen sein wird oder wird sie das nie sein?

00:31:13: Weil ich glaube tatsächlich in der heutigen Zeit ... ich glaube wir sind wirklich in einem ständigen Wandel.

00:31:19: künftig ja... Die Frage ist aber nur wie ausgeprägte sein wird.

00:31:24: Also ich bin da ganz ehrlich, so dieses Pensum was wir die letzten zwei Jahre zurückgelegt haben kannst in dieser maximalen Ausprägung nicht dauerhaft gehen.

00:31:33: Ja deswegen wird es wieder Phasen gehen wo ein bisschen mehr Ruhe dann einkährt.

00:31:37: ja aber du musst halt auch immer ein Stück weit mit den Trends mitgehen und das ist für mich auch vielleicht nochmal eine wichtige Botschaft.

00:31:44: jetzt so abschließend Ich glaube die Frage ob wir KI einsetzen im Magleralltag, sondern die Frage ist wann wird damit beginnen?

00:31:54: und je früher man diese Reise halt antritt desto mehr Erfolg wird man wahrscheinlich zwangsläufig mit haben.

00:32:03: Und deswegen war es uns sehr wichtig, sehr früh dieses Schritt jetzt einfach auch mitzugehen weil wir wollen hier tatsächlich bei den großen Mitspielen wenn man so will.

00:32:13: Das ist doch ein super Ziel.

00:32:14: Dann wünsche ich euch alles Gute dafür, vielen Dank für deine Zeit und bis zum nächsten Mal!

00:32:20: Ja absolut gerne.

00:32:21: Vielen Dank auch nochmal für die Einladung.

00:32:23: und abschließend – das ist mir auch immer ganz wichtig wenn irgendjemand mal Input braucht an der Stelle oder irgendwie mal eine Meinung dann gerne jederzeit auf uns zukommen.

00:32:32: Sehr gut machen wir.

00:32:33: Danke.

00:32:37: Wenn diesmal alles glatt läuft, soll die Reform der geförderten privaten Altersvorsorge in Kraft treten.

00:32:46: Das bisherige Riestersparen wird dann durch das flexiblere Alters-Vorsorgedepot abgelöst oder ergänzt.

00:32:54: S&P Global Ratings erwartet dass die Reform schwung in den deutschen Finanzdienstleistungsmarkt bringt.

00:33:01: Nach einer Einführungsphase von zwölf bis vierundzwanzig Monaten könnten jährlich netto sechsen zwanzig bis sechsundfünfzig Milliarden Euro in die Altersvorsorge-Depots fließen.

00:33:12: Zur Einordnung, in die Riesterprodukte sind zwei Tausendzwanzige nach vorläufiger Auswertung des Bundesfinanzministeriums nur noch acht Komma vier Milliarden Euro Beiträge inklusive Zulagen geflossen.

00:33:24: Die Schätzungen von S&P Global Ratings basieren auf durchschnittlichen Beiträgen, die ausreichen um den maximalen staatlichen Zuschuss zu erhalten.

00:33:33: So wie auf einer Beteiligungskote von thirty-fünf bis sixty Prozent der anspruchsberechtigten Begünstigten.

00:33:39: Als Nutzenießer der Reform sieht die Studie insbesondere Finanzinstitute mit Asset Management und Investmentprodukten.

00:33:47: auch Versicherer könnten profitieren.

00:33:50: Ihre klare Dominanz, die Sie im Riesse-Geschäft haben, durfte aber schrumpfen.

00:33:54: Sie müssen sich einem stärkeren Wettbewerb durch Banken, Assetmanager und Neobroker

00:33:59: stellen.".

00:34:00: Darüber hinaus könnte die Ausrichtung der Reform auf Kostendämpfung – Die Versicherer zwingen ihre Kostenstrukturen zu überdenken und ihre Produkte neu zu gestalten.

00:34:09: Einschließlich der Anreize, die sie den Vertriebspartnern bieten heißt es in der Studie.

00:34:14: Kurz gesagt, die Kosten müssen runter!

00:34:16: Als Vorteilhaft wiederum wertet die Studie den hohen Anteil der Versicherungsbranche an bestehenden Rista-Produkten.

00:34:23: Das bietet einen starken Ansatzpunkt für Cross und Upselling, insbesondere versicherer mit starker Produktinnovation, soliden Vertriebskapazitäten und engen Verbindungen zur Vermögensverwaltung seien gut aufgestellt um von der Reform zu profitieren.

00:34:41: Achtundzwanzigtausend neunhundert und vier Beschwerden erreichten die Umbutzstelle für Versicherungen im vergangenen Jahr.

00:34:50: So viele wie nie zuvor!

00:34:52: Zwanzig tausend und vierundsechzig davon waren zulässig, das sind stolze achtundzwantigkommar eins Prozent gegenüber dem Feuer – auch die Barfin hatte zuletzt mehr Beschwerde verzeichnet.

00:35:03: Ombudsfrau Siebille Kessal-Wulf, die wir nächste Woche im Interview haben, erklärt den Anstieg auch damit, dass sich das Schlichtungsverfahren als feste Größe der Rechtsdurchsetzung etabliert hat.

00:35:16: Immer mehr Verbraucher suchen eine schnelle verständliche und kostenfreie Klärung ihrer Anliegen – so Kessall-Wolf!

00:35:23: Das nennt sich dann wohl aber auch der Fluch des Erfolgs, denn die stark gestiegenen Eingangszahlen wirken sich auf die Verfahrensdauer aus.

00:35:32: Nach dem Verbraucherstreitbeiliegungsgesetz sollen Schlichtungsverfahren grundsätzlich innerhalb von neunzig Tagen abgeschlossen werden.

00:35:40: Diese Frist einzuhalten, werde angesichts der Entwicklung aber zunehmend anspruchsvoll – so die

00:35:46: Ombudsfrau.".

00:35:47: Mehr als ein Viertel der zulässigen Beschwerden betrifft die KFZ-Versicherung vor allem die CASCO.

00:35:53: Gründe dafür sind Klassiker, so Kessalwulf.

00:35:55: Dabei handelt es sich um die Einstufung des Vertrags in Schadenfreiheitsklassen – die Übertragung dieser Einstufe, wenn man den Versicherer wechselt sowie Schadenfälle, die aus Sicht des Versicherungsnehmers vom Versicherern zugunsten des Unvergegnets zu Unrecht reguliert wurden.

00:36:10: Im Berichtsjahr erreichten die Schlichtungsstelle dreihundertsechzig Beschwerden gegen Vermittler ein Plus von knapp acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.

00:36:19: Die Verbraucher beschwerten sich, weil sie die Beratung nicht so gut fanden oder weil ihnen Versicherungsverträge vermittelt wurden, die sie nicht brauchten oder die nichts zu ihrem Bedarf passten.

00:36:30: Die Beanstandungen betrafen insbesondere die Lebensversicherung, Berufs- und Fähigkeitsversicherung und die

00:36:35: Gebäudeversicherung.".

00:36:40: Ach ja!

00:36:41: Frühlingszeit, Urlaubszeit – unser Scholle war schon unterwegs.

00:36:46: Nun wollte aber die Generalityochter Europe Assistants wissen, wohin die Deutschen ganz sicher nicht in den Urlaub fahren wollen.

00:36:53: In dieser Negativliste zeigt sich deutlich wie US-Präsident Donald Trump die USA verändert – denn in der Liste der unbeliebtesten Urlaubsländer liegen seine USA auf dem dritten Rang nur kurz hinter dem Iran!

00:37:11: Achtzehn Prozent lehnen Iran ab und zwanzig Prozent den Negativ-Spitzenreiter Afghanistan.

00:37:18: Und wer ist dann noch?

00:37:20: Auf Rang vier folgt nach den USA Israel mit dreizehn Prozent Ablehnungsquote, und danach finden sich Russland mit dreizien Prozent und die Vereinigten Arabischen Emirate – mit acht Prozent.

00:37:33: Das zeigt die fünfundzwanzigste Ausgabe des Europe Assistants Urlaubs Barometers eine internationale Studie zu Reiseplänen und Trends.

00:37:41: Daran zeigt sich, dass sich die Deutschen nach wie vor sehr reisefreudig zeigen.

00:37:45: Drei Viertel der Befragten sagen das von sich.

00:37:49: Laut Europe-Assistenz bleibt der Wert damit trotz Kriegen und weiterer Spannungen stabil.

00:37:54: Die Hälfte der Europäischen Befragten will sogar das Reisebudget aufstocken!

00:37:59: Und wohin soll es denn nun gehen?

00:38:02: Die Antwort liegt schon fast auf der Hand – einund dreißig Prozent der urlaubenden Deutschen tun das im eigenen Land.

00:38:09: Es folgen drei etablierte weitere Urlaubsländer.

00:38:12: Italien und Spanien mit je vierzehn Prozent, und Griechenland mit neun Prozent.

00:38:20: Egal ob jung oder alt – der wichtigste Aspekt für die Geldanlage ist und bleibt Sicherheit!

00:38:26: Das ist ein zentrales Ergebnis der diesjährigen Bameniaguta-Anlegerstudie.

00:38:30: Diese zeigt aber nicht nur Einigkeit sondern auch viele Unterschiede zwischen den Generationen so eine genaure Auswertung der Zahlen durch den Versicherer.

00:38:39: Beispiel Anlageform.

00:38:41: Insgesamt ist der Anteil der Personen, die in Phongs und Aktien investieren, seit den letzten Jahren gestiegen – bei Phongs von zwanzig auf achtunddreißig Prozent, bei Aktien von achtzehn auf fünfunddreizig Prozent.

00:38:54: Auffällig dabei ist das jüngere Anlegerinnen- und Anlegarhäufiger in Phonds und Aktiens als Ältere.

00:39:01: Bei den jungen Erwachsenen unter dreißig Jahren halten sechsundvierzig Prozent also fast die Hälfte Phongs, bei der Generation Sechzig Plus sind es nur dreißig Prozent.

00:39:11: Ausgeprägt ist der Unterschied auch bei Kryptowährungen?

00:39:14: Bei den Unterdreißigjährigen legen neunzehn Prozent Geld in Bitcoin und Co an.

00:39:18: Bei den Übersechzig-Jährigen sind es zwei Prozent.

00:39:22: Ältere Generationen setzen stärker auf klassische Anlageform wie Immobilien, Lebensversicherungen sowie Fest- und

00:39:29: Tagesgeld.

00:39:31: Und das war's mit dieser Podcastfolge!

00:39:36: Wünschen Ihnen und Euch einen tollen Feiertag.

00:39:40: Und hören uns am kommenden Freitag hoffentlich wieder!

00:39:43: Bis dahin geht wie immer, bleiben Sie optimistisch, genießen sie das Wochenende... ...und kommen Sie gut in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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