Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia-Podcast für Versicherungshelden.

00:00:08: Mein Name ist Karin

00:00:09: Schmidt und ich bin Andreas Harms, hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Wir kommen in die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge twohundertsechzig unseres Podcasts.

00:00:33: Heute ist Freitag der dritte April.

00:00:35: zwei tausend sechsten zwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:39: Im Smalltalk sprechen wir erneut über eine anstehende politische Reform, nämlich die der gesetzlichen Krankenversicherung.

00:00:47: Marcel Neumann, Bereichsleiter Maklervertrieb im Provinzialkonzern erzählt uns im Gespräch von seinen ersten einhundert Tagen in seiner neuen Rolle und was er noch so vorhat!

00:00:57: Und in den News der Woche geht es um den Kontakt zum Makler-Betreuer.

00:01:01: Pangea Live zieht die Reißleine bei einem Immobilienfonds, der Baufinanzierungsmarkt steuert auf einen Beraterengpass zu und viele Fahrräder sind nicht gut versichert.

00:01:13: Übrigens!

00:01:14: Wenn Sie uns an Podcasts schön und gut finden dann zeigen sie uns das gerne und bewerten sie uns doch mit fünf Sternen.

00:01:28: haben wir einen Schmolltalk für Sie, in dem es schon wieder um ein politisches Thema geht.

00:01:32: Eieiei!

00:01:33: Und schon wieder eine Reform?

00:01:34: Die Politik hält uns ganz schön auf Trap hier.

00:01:35: Halla

00:01:36: Lidi, die haben aber die Ärmel hochgekrempelt.

00:01:38: Ja ja... Aber

00:01:39: es passt auch gerade zu meiner Stimmlage Hust-Hust.

00:01:42: Ja genau.

00:01:44: Es geht mich dieses Mal um Gesundheit beziehungsweise um die Finanzkommission Gesundheit, die ja von Bundesgesundheitsministerin Nina Wagen von der CDU eingesetzt wurde und die ein paar Reformvorschläge machen sollte, wie man denn die gesetzliche Krankenversicherung vor ihrer Finanznot retten kann.

00:02:08: Zwei Berichte wird diese Kindernskommission vorlegen.

00:02:11: Einen hat sie jetzt vorgelegt.

00:02:12: Vierhundertdreiundachtzig Seiten stark mit sechsundsechzig Vorschlägen.

00:02:17: Hast du gelesen alles mit?

00:02:19: Von vorne bis hinten!

00:02:21: Da schläft man auch gut ein glaube ich.

00:02:23: Da geht es um die kurzfristige Stabilisierung der Finanzen.

00:02:27: Und dann wird sie Ende des Jahres noch mal einen weiteren Bericht vorlegen, wo's dann um die Strukturreformen geht, die mittel- bis langfristig das System verbessern sollen?

00:02:37: Ja ...

00:02:38: Genau!

00:02:40: Das ist so der grobe Rahmen.

00:02:41: Ziel ist eben, die Beiträge zu stabilisieren, damit wir gesetzlich Versicherten nicht immer mehr bezahlen müssen auch das Leistungsniveau einigermaßen zu sichern Und die Ausgaben zu begrenzen.

00:02:53: Das haben sie sich so zum Ziel gesetzt.

00:02:54: für diesen ersten Bericht!

00:02:56: Als du das berichtet hast, Schmidt?

00:02:57: Hast du da eher mit dem Kopf geschüttelt oder eher genickt?

00:03:02: Äh ... Ich seh das ja relativ emotionslos, muss ich sagen.

00:03:05: Du wirst auch nie krank.

00:03:07: Na ja schon.

00:03:09: Die Kommission hat eben sixty-sechzig Vorschläge

00:03:12: gemacht.

00:03:13: So, die hat's jetzt an die Politik übergeben und die Politik muss sich halt jetzt natürlich aussuchen was setzen Sie davon um Man bei Politikern generell erwarten kann.

00:03:23: Ich erwarte halt nicht, dass sie sich nun ausgerechnet die ... Kontroversen-Vorschläge raussuchen?

00:03:31: Ausgerechnet Frau Warken ist sehr eingerichtslustig immer wieder, ne?

00:03:35: Sondern ich denke

00:03:36: halt, dass Sie irgendwie so ein bisschen Kleinkram vielleicht machen und ... halt nicht so mutig rangehen, sagen wir's mal so!

00:03:43: Das würde mich überraschen.

00:03:46: Genau.

00:03:48: Also was gehört denn zum Beispiel zu diesen Reformvorschlägen?

00:03:51: Ich hab mal ein paar zusammen gesammelt, wo ich dachte, wo die meisten Menschen was mit anfangen können.

00:03:57: Generell soll's so'n bisschen die Vergütung gebremst werden von Ärzten, Apothekern und so weiter und sofort.

00:04:03: Die sollen auf die tatsächlichen Kostensteigerungen im jeweiligen Bereich eben begrenzt werden.

00:04:08: So das wird schon mal nicht jedem schmecken!

00:04:12: Aber nun...

00:04:13: Ja, kann nicht jeder glücklich sein mit einer Reform.

00:04:15: Nee,

00:04:17: darauf hat die Kommission eben auch geachtet, dass alle so ein bisschen ihren Beitrag leisten müssen.

00:04:21: Das ist

00:04:22: jedes Mal dran?

00:04:23: Genau!

00:04:24: Dann wird es aus.

00:04:25: ein paar Leistungsausschlüsse haben Sie vorgeschlagen.

00:04:28: also Homöopathie soll rausfallen und ein paar Sachen sollen überprüft werden wie zum Beispiel auch die Früherkennung von Hautkrebs bei gesunden Menschen wo kein Anlass besteht Typische ab fünfunddreißig, glaube ich.

00:04:40: Ist ja der Checkup, wo man das machen kann regelmäßig?

00:04:42: Das sollen Sie erst mal aussetzen und überprüfen ob das denn überhaupt was bringt.

00:04:47: so Dann haben sie auch im Teilbereich Krankengeld einiges vorgeschlagen nämlich dass es einen Teilkrankengeld geben soll.

00:04:57: wenn man also nur so teilweise arbeitsunfähig ist Soll es eben auch nur einen Teilkrankengeld geben.

00:05:05: zu meinen Favorit schmitt?

00:05:09: Weil es ja auch nicht immer so ist, dass man komplett arbeitsunfähig ist.

00:05:15: Dann wollen Sie den Zahlbetrag aber auch senken von im Moment siebzig Prozent des Portugehals auf dann sechzig Prozent.

00:05:22: Mhm.

00:05:22: Und

00:05:24: dann wollen Sie was ja auch schon vorher ein bisschen die Runde machte, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern abschaffen für Leute ohne Kinder unter sechs Jahren?

00:05:35: Mhm.

00:05:36: Dieses Bürgergeldbezieher-Thema, da wollen Sie den Bund stärker in die Verantwortung holen.

00:05:42: Das ist nicht neu ne?

00:05:43: Ja auch fordern, genau.

00:05:46: Und sie haben ein paar Steuererhöhungen vorgeschlagen also...

00:05:51: Die eine trifft mich hart!

00:05:53: Ja Raucher und Leute, die gerne trinken, müssen ein bisschen... Da fordern sie deutliche Erhöhung der Steuer was das auch immer heißen mag.

00:06:01: Wobei ich mit, da steht spirituosen Steuer, betrifft also kein Bier

00:06:05: Nee, das ... genau.

00:06:06: Das

00:06:07: ist schon mal ganz okay!

00:06:09: Und was Sie auch vorschlagen, ist dass man eben so eine Limo-Steuer einführt wie das die Briten auch gemacht haben?

00:06:15: Also auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke.

00:06:17: So, da sind jetzt noch ein paar, die ich rausgesucht habe und da gibt es eben noch ganz viele mehr.

00:06:23: Ich hab' das auch nochmal verlinkt.

00:06:24: Da ist der Link zu den vierhundertdreiechzigseiten starker Bericht drin.

00:06:28: Werde ich's auch gerne nachlesen.

00:06:29: will jetzt mal über Russland.

00:06:30: Unbedingt!

00:06:32: Immer ran!

00:06:33: Was ist denn dein Favorit, Schmidt?

00:06:37: Na ja, dieses Thema mit den Bürgergelbzieren.

00:06:41: Das ist natürlich so eine Sache da... das ist halt ne gesamtgesellschaftliche Leistung.

00:06:45: Aber

00:06:45: linke Tasche, rechte Tasche trifft am Ende in Steuerzahler.

00:06:48: Genau!

00:06:48: Das wird

00:06:48: in Steuerzahlertreffen.

00:06:49: aber dann sind die Privatversichenden auch noch dabei natürlich.

00:06:55: Die sollte sich daran ja auch irgendwie in irgendeiner Form beteiligen.

00:07:00: Finde ich auch.

00:07:01: Und dann finde ich generell den Anspruch gut, den die Kommission hat.

00:07:05: Dass man halt sagt, geht wieder mehr auf dieses Bringt-es-was ist es wirtschaftlich Gedanken zurück?

00:07:12: Weil ... Ich glaube, man sonst echt Probleme bekommt mit den Ausgaben.

00:07:16: Das sieht man ja jetzt schon.

00:07:17: Aber es gibt viele nice to have Sachen.

00:07:20: aber im Endeffekt soll das ja ein ... Ja so ein Basisnetz an Gesundheits quasi ... sichern und so.

00:07:31: Und so was wie Homöopathie oder so.

00:07:34: Nee, da bin ich auch ein bisschen kontra ehrlich gesagt.

00:07:36: aber das hier zu Hause ist immer ein Thema.

00:07:41: Ich weiß dass viele Leute sehr mögen und es funktioniert tatsächlich.

00:07:45: wenn man's mag

00:07:47: Ja gut, dann ist man beim Placebo.

00:07:50: Aber diese Kügelchen sind ja nun auch nicht die Kosten keine fünfzig Euro pro kleines Fläschchen Das kriegt man halt auch schon mal nochmal selbst bezahlt, das muss eigentlich

00:07:58: die Allgemeinheit

00:07:59: bezahlen.

00:08:01: Ich finde ganz interessant, ich sehe bei einer Sache einen doppelten Hebel.

00:08:05: Wir waren neulich mal wieder in der Schwimmhalle im Schwimmbad und haben gesehen wie sich Menschen ernähren würde ich jetzt mal so vorsichtig ausdrücken.

00:08:15: Pommes!

00:08:18: Das ist so Generation Pommes und Cola und man sieht das dann den Leuten auch an.

00:08:24: Jetzt Zuckergesüßte Erfrischungsgetränke, jetzt war neulich wieder Coca-Cola Werbung.

00:08:28: Äh, anderthalb Liter unter einem Euro.

00:08:32: Wo ich denke ... Boah!

00:08:34: Das ist echt schon ganz schön billig und ich glaub auch das Fusel in Deutschland zu billig is'.

00:08:39: Deswegen find' ich eigentlich die Spirituosensteuer auf wenn nicht gerne ein Whiskey trinke aber sonst eben nischt.

00:08:45: Find' ich gar nich so blöd ehrlich gesagt mit den Erfrischungen zu trinken.

00:08:49: Ja.

00:08:49: Das hat nen doppelten Hebeln na?

00:08:51: Das macht es für die Kinder unsexy.

00:08:54: Na ja, eher für die Eltern der Kinder.

00:08:56: Naja!

00:08:56: Aber auch die Kinder am Kiosk dann?

00:08:58: Also in der Schule ... Wenn Sie von ihren Taschengelten

00:09:00: krezahlen müssen... Ja

00:09:02: das ist hier ein Thema bei uns zu Hause und vielleicht trinken sie doch mal lieber ein bisschen Leitungswasser oder so wie ich gar nicht so schlecht.

00:09:08: Ich glaub Tabaksteuer, da glaube ich, dass es ausgereizt ist.

00:09:12: also wenn du da acht, neun, zehn Euro für eine Schachtel kippen zahlst wer immer noch raucht, der raucht auch weiter.

00:09:18: Das weiß sich nicht ob da noch eine Brandswirkung einsetzt Aber die anderen beiden Sachen finde ich gar nicht so schlecht.

00:09:24: Und

00:09:25: was ich am liebsten mag, ist diese Teilkrankschreibung.

00:09:29: Ich weiß nicht warum wir in Deutschland das noch nicht haben!

00:09:32: Ey wie oft haben wir schon gesagt?

00:09:34: Scholle leg dich mal drei Stunden hin und du sagst ja eigentlich ein bisschen... also ihr habt dann mal wieder einen Ratz oder irgendwas von meinen Kindern gekriegt und dann denkst du so

00:09:45: ja

00:09:46: irgendwie bisschen kannst du ja arbeiten aber du musst eben auch mal eine runde Pen dich aufs Ohrhorn und so was rausschlafen.

00:09:54: Das muss doch mal verdammt möglich sein, ey!

00:09:57: Was ist denn hier los?

00:09:58: Und dann sagt man eben Ey, dann arbeitest du vier Stunden am Tag und den Rest legst du dich hin.

00:10:03: Find ich wirklich gut.

00:10:05: Ja das finde ich auch nicht schlecht.

00:10:08: Aber so hat man natürlich auch halt Phasen wo natürlich Mitarbeiter komplett ausfallen Und dann ja auch lange Phasen, je nachdem was die Erkrankung ist.

00:10:19: Die könnte man immer noch ein bisschen am Ball bleiben, wenn es trotzdem noch einer kann.

00:10:24: Vielleicht in Tätigkeiten und ich denke

00:10:25: mal so ... Boah Alter!

00:10:27: Ich hab doch nur einen Rotz.

00:10:28: jetzt willst du mich hier schon drei Tage komplett aus dem Verkehr ziehen?

00:10:31: Warum?!

00:10:32: Ja...und das finde ich ganz gut.

00:10:35: Wobei das Krankengeld natürlich.

00:10:38: Du bist ja da nicht so lange krankgeschrieben für den Rotz.

00:10:41: Lass das das Krankengell schon sein.

00:10:43: Aber auch bei so einem Rückenproblem oder sowas, ne?

00:10:46: Genau.

00:10:47: Dass ein Jahr mehrere Wochen oder Monate dann tatsächlich mal ausnommen kann... Da ist ja vielleicht trotzdem je nachdem, wenn man in Behandlung ist und es wird langsam besser, dann kann man ja trotzdem eben schon mal eine Stunde oder zwei oder drei sich mal wieder an den Rechner setzen.

00:11:00: Und dann muss man halt wieder zur Physio und sowas.

00:11:01: also finde ich eigentlich auch ganz sinnvoll.

00:11:03: Das

00:11:04: find' ich wirklich gut!

00:11:06: Aber sag mal Schmidt, in dem Vierhundert-Seitenwerk nie wieviel Seiten?

00:11:10: Vierhundertdreiundachtzig sein.

00:11:12: Geil!

00:11:13: Kommt da eigentlich auch meine Lieblingsindustrie, die Pharma-Industrie vor?

00:11:16: Ja,

00:11:17: Pharmaindustrie kommt auch vor.

00:11:19: Denn ehrlich gesagt das vermisse ich so ein bisschen.

00:11:22: Ja nee, dass sie kommen auch ein bisschen vor... Da habe ich aber jetzt die Vorschläge nicht parat.

00:11:27: Ah, ist klar.

00:11:27: Wie dieser Lachlein ...

00:11:31: Oh, da habe ich ja Studien gesehen wie teuer denn tatsächlich Medikamente in Deutschland sind.

00:11:37: Ich glaube er manchmal die lachen wirklich im Kreis Die innerfarmer Industrie.

00:11:42: Die GKV zahlt den ganzen Bums und die können die Preise da wirklich, naja nicht frei diktieren.

00:11:48: aber das ist schon ganz schön knackig.

00:11:50: also wenn ich da mal ja manche Sachen angucke.

00:11:54: Ich glaube so können vielleicht auch einen Beitrag leisten vorsichtig ausgedrückt.

00:11:58: Ja müssten sie auch wie gesagt alle sollen ein Beitrag leisten damit dass es funktioniert genau.

00:12:03: Aber das sind eben so die kurzfristigen Sachen?

00:12:04: Ich bin gespannt was dann an Strukturreformen noch kommt.

00:12:10: Ja, und jetzt bin ich eben sehr gespannt.

00:12:11: Was Frau Waken und

00:12:12: Co.,

00:12:12: was sie denn so umsetzen wollen?

00:12:14: Sie verspricht Tatendrang, dass die jetzt entschlossen handeln wollen ...

00:12:20: Der Spiegel hat schon angezweifelt.

00:12:22: übrigens, ne?

00:12:22: Die haben gesagt, die haben geschrieben, nee, so viel Tatendrang ist da nicht bei Frau Wagen.

00:12:27: Ich glaub es auch nicht!

00:12:28: Also das wird interessant, gegen wen sie sich da durchsetzen kann.

00:12:33: Die Mette für gegen alle,

00:12:34: ne?!

00:12:35: Es sind ja alle dran...

00:12:38: Also es bleibt spannend, das Thema auf jeden Fall.

00:12:42: So ein toller Job!

00:12:43: Ich wähle

00:12:45: jetzt auch gerne.

00:12:45: Gesundheitsminister ist sowieso so ich glaube der wahrscheinlich unbeliebteste Ministerposten im Kaum

00:12:51: nicht.

00:12:54: Kannst du dir noch Lauterbach da jetzt vorstellen?

00:12:56: Ich glaube der hätte mehr Tatendrang fast gehabt

00:12:59: oder?

00:12:59: Der war umtriebig ja

00:13:02: und er war auch streckenweise auf Agro.

00:13:05: Das kann bis Gesetz ich jetzt nicht unbedingt als großes Werk sehen würde.

00:13:10: Aber gut!

00:13:11: Ja, nee, nee stimmt auch wieder.

00:13:12: Hätte man den Elan vielleicht auch schon mal einfach in die Skitka-Fause-Systeme stecken können und in die Reform dort aber...

00:13:19: Der hatte die Krankenhausreformen, achja ja das waren noch Zeiten.

00:13:22: Alles von meiner Ehe her ist schon wieder alles mit?

00:13:24: Es geht die Zeit rent, sie rennt!

00:13:28: Und es passiert nichts!

00:13:30: Doch jetzt kommt's.

00:13:33: Ja, wir sind gespannt.

00:13:34: Ich glaube jetzt ist der Moment an dem wir unsere Zuhörer fragen.

00:13:38: Ich wollte gerade sagen Lesa.

00:13:42: Welche Reform, welchen Reformpunkt mögen Sie da draußen?

00:13:45: An den Hörgeräten und welchen mögen sie gar nicht.

00:13:48: also Wir sind auf viele Meinungen gespannt.

00:13:50: auch dürfen gerne ein bisschen schimpfen Wieder auf die SPD oder irgend sowas.

00:13:56: Also recht entspannt also her damit an.

00:14:01: Aber sie dürfen auch gegen die CDU schon tun, natürlich.

00:14:03: Das

00:14:03: muss ja gegen alle, ne?

00:14:05: Also ... Da sind wir nicht vorbelastet also.

00:14:11: Nein!

00:14:12: Eben.

00:14:13: An Redaktionen...

00:14:16: Wie lautet das jetzt ohne Zwischenzugwatschen?

00:14:19: Ich schweige so.

00:14:19: Aber ich vergesse nicht, Werdement.

00:14:22: Redaktion-Ed-Pferfamincia.de.

00:14:26: Nur ernst gemeinte Zuschriften bitte.

00:14:30: Ja, weil April Scherz war gestern.

00:14:33: Wir sprechen heute am Donnerstag ein, genau.

00:14:35: Gut!

00:14:37: So dann ... weiter im Text,

00:14:39: würd ich sagen?

00:14:43: Im Gespräch.

00:14:44: Seit einhundert Tagen ist Marcel Neumann nun Bereichsleiter Maklervertrieb in Provinzialkonzernen.

00:14:50: Perfektiere Geschäftsführer Matthias Hess und ich sprechen mit ihm darüber wie sich sein Alltag verändert hat was er denn erreichen will was Makler aktuell beschäftigt, wie KI die Branche verändern wird und noch viel mehr.

00:15:03: Hören wir doch mal rein!

00:15:05: Hallo aus dem Studio in Hamburg, mal wieder Matthias und ich haben es nach St.

00:15:09: Pauli geschafft und wir haben einen Gast nämlich im Studio dieses Mal Marcel Neumann, Bereichsleiter Maklervertrieb im Provinzialkonzern.

00:15:17: sehr schön, dass du heute da bist Marcel, hallo!

00:15:19: Ja herzlichen Dank für die Einladung, ich freu mich auch.

00:15:22: Wir sprechen heute ein bisschen über deinen Werdegang.

00:15:24: Du kommst ja nun Aus einer Phase, in der du mehrere Marken ja parallel aufgebaut oder und-oder gesteuert hast.

00:15:32: Also UCC, Offlane, Campingfreunde und Hfk.

00:15:36: Was sind denn für dich persönlich die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Zeit?

00:15:41: Das waren einige Marken, die wir da entwickeln oder weiterentwickeln durften oder aufbauen durften.

00:15:46: Da hat man sicherlich viele Erkenntnissen mitgenommen.

00:15:48: Es war auch eine intensive Zeit von ja fünf Jahren von Beginn OCC alleine.

00:15:53: Dann haben wir irgendwann die Camping-Freunde gegründet, weil wir gesehen haben dass der Wohnmobilsektor einfach steigt.

00:15:58: das war in einer Pandemie durch Forschung.

00:16:00: da konnten dann Menschen nicht mehr so reisen wie sie wollten und hat aber der Bereich entsprechend auch im Fokus bei uns.

00:16:06: Dann kamen irgendwann das Thema HFK six und sechs noch zusätzlich dazu Und offline eigentlich so was ich dann zum Schluss mit verantwortet habe kurz vor meinem Weggang sozusagen diese neue Marke noch zu kreieren.

00:16:16: Ich glaube das größte was wir erarbeitet haben, war einfach diesen Community-Gedanken von OCC zu adaptieren und weitere Branchen reinzubekommen oder weitere Communities so.

00:16:25: Und das war auch meine Idee diese Blaupause.

00:16:27: OCC die schon seit vielen Jahren bestand hat in einer interessanten Community also Oldtimer und Premium Cars Fuß gefasst hat und dann irgendwann auf Wohnmobile zu adaptierend das ganze bei Tuning zu adaptiert oder HFK als die Marklermarke der Claim kam halt noch dazu.

00:16:43: das war die Idee da auch glaubwürdig zu agieren.

00:16:46: Versicherung ist eine Sache, die heftet man ab und im Schaden verleistet sie.

00:16:51: Das ist das Gute bei Geschichten mit alten Autos oder Wohnmobilen.

00:16:55: Da sprichst du nicht über Schäden, Altersarmut oder ähnliches, sondern darüber, dass du über die Geschichten der Menschen berichtest.

00:17:03: Das kannst du auch adaptieren auf dem Maklervertrieb.

00:17:05: Weil der Makler, also als Beispiel, ich mach jetzt mal kurz Werbung für OCC und unter anderem natürlich mit den Kunden ganz anders ins Gespräch kommen kann wenn man sich über das alte Auto unterhält weil es ist ehrlicherweise teilweise gefühlt ein Familienmitglied.

00:17:15: wie viele Geschichten ich mir anhund durfte auf den Messen von Menschen die über ihre Autos sprechen phänomenal Und dass ist sicherlich so.

00:17:22: dieser Ansatz da was ganz besonderes ist und auch ganz viel Spaß gemacht hat ne?

00:17:25: Ich hatte bei mir war Marketing-Vertrieb und Produktentwicklung mit Innovationen Die Themen lagen bei mir Da habe ich einfach ganz viel gelernt, wie kriegen wir es hin?

00:17:33: Mit solchen Marken sage ich mal anders zu agieren.

00:17:36: Wo gemerkt, wir hatten auch die Möglichkeiten und dass wenn ich jetzt eine PRV verkauft hätte dann hast du sicherlich ... ja, ich sag mal reduzierte Möglichkeiten da wirklich Stories oder Communities aufzubauen.

00:17:46: Das war glaube ich so eins der größten Themen.

00:17:48: Auf der anderen Seite in so einer Transformation zu gehen OCC war vor fünf Jahren hatte hier unter Probleme, sag' ich mal, in Richtung der Verarbeitung von Anfragen.

00:17:57: Das hat nachher auch Ausführungen gehabt, dass das mit Mitarbeitern Samstags arbeiten musste.

00:18:01: Man war sehr unter Stress und so weiter.

00:18:03: Und diese Transformation hinzubekommen irgendwann erst mal Vertrauen zu schaffen weil es gab ein komplett neues Management seiner Zeit.

00:18:09: Auch sich an den Themen dann auch festzumachen und auch gucken wie kriegen wir's hin die Menschen mitzunehmen?

00:18:13: Das war auch ein großes Learning für mich.

00:18:14: Wie kriegt man sowas hin Leute oder Menschen sozusagen zu begeistern für etwas Neues?

00:18:19: Wir sind ja jetzt auch über KI und Covids neue Anforderungen geben in Versicherung oder Marklerhäusern.

00:18:26: In dieser Phase ist man immer und ich glaube, das war auch eins der größten Learnings.

00:18:29: Sie kriegen ein bisschen Vertrauen zu schaffen echt auch zu wirken Und auch Menschen mit auf so eine Reise zu nehmen.

00:18:35: ja intensive fünf Jahre Ja mag ich nicht missen

00:18:39: scheint ja gut funktioniert zu haben, weil die Mutter hat dann ihr gerufen Anfang des Jahres und dicht zum Bereich leider Magler vertritt bei der Provinzial gemacht.

00:18:49: Wie hat sich denn dein Alltag verändert?

00:18:50: Ich kann mir vorstellen vorher war man bei der Konzerntochter einer kleineren Gesellschaft jetzt bei der Mutter im großen Konzern.

00:18:56: das muss doch ein ganz anderes arbeiten sein.

00:18:59: am Ende Ja und nein.

00:19:01: Ich würd sagen, das Thema Makler ist schon seit vielen Jahren bei mir, seitdem ich in der Versicherungsbranche damals bei der Connor-Versicherung gelernt hab ... Ist das Thema Markler bei mir sehr präsent?

00:19:10: Auch bei OCC Wasserstecks im Maklervertrieb.

00:19:12: Deshalb, ich sag mal, der Griffrichtung Makler und auch wie wir sie begeistern, ist sicherlich gleich.

00:19:17: Aber im Konzern ist der Arbeitsalltag natürlich anders.

00:19:19: Es geht vielmehr in Abstimmung, vielmeher in Ressortkonferenzen oder Führungskräftekonferenz.

00:19:25: Und man isst natürlich in so einem Konzert da anders unterwegs.

00:19:29: Ich war früher in der Geschäftszeitung, konnte Ideen direkt mit einbringen und dann hab man ausprobiert und gemacht.

00:19:34: Im Konzern hat man natürlich mehr Menschen nicht mitsprechen wollen was auch okay ist.

00:19:37: War aber auch eins der Gründe den ich meiner Lernkurve haben wollte wieder einen Konzernen einzukennen um einfach dahingehend größer wirken zu können wenn man es durch die Tür bekommt.

00:19:48: Und das ist auch der Unterschied auf der anderen Seite.

00:19:50: bei OCC hatten wir jetzt einen Standort.

00:19:52: hier sind's jetzt fünf bis sechs Standorte wo ich Mitarbeiter habe.

00:19:56: deshalb bin ich auch auf der einen Seite die ich mit Stefan Linsen gemeinsam besuche, dem Kobereißleiter.

00:20:02: Den ich erben werde Richtung Ende September, sondern viel an den Standorten und das ist sicherlich auch vom Tagesablauf noch ein bisschen als bin sehr viel an Standortens und richte mich da ein plus alles was so einen Konzern mitbringt.

00:20:15: Was hört man dazu?

00:20:16: Wenn man die Standorte besucht, wird man in offenen Armen empfangen oder erst mal Zurückhaltung?

00:20:22: Erstmal habe ich überall offene ... Ich glaube alle sind ziemlich offen muss ich sagen.

00:20:27: Man hatte ja vorher eine Vorstellung und ich hatte auch Kontakt zum Konzern, weil die OCC ist ne Tochter.

00:20:31: Ich hatte die Produktentwicklung bei mir, das habe viel mit den Nünsteranern z.B.

00:20:35: zu tun oder mit den Kielern auf dem Vorwege schon, da war man das schon mal mindestens bewusst.

00:20:39: Die Mitarbeiter in meinem Bereich sind offen, muss ich sagen.

00:20:41: Und auch ... ich spreche mit jedem und frage auch was es eigentlich so der, man würde auf Neudeutsch Purpose sagen?

00:20:46: Das Kompetenz hinter Maglas bleibt der Provinzial.

00:20:49: Da ähneln sich die Aussagen sehr stark!

00:20:51: Also hätte ich nicht erwartet ehrlicherweise.

00:20:54: Weil... regional abhängig, hat man ja doch andere Anforderungen.

00:20:58: Der Markler am Osten agiert anders als der Markler vielleicht im Süden.

00:21:00: Aber so da kann ich sagen, ähnelt sich sehr viel von den Aussagen.

00:21:04: das freut mich auch auf.

00:21:05: wie wir da agieren ist eine Sache die ich kann nicht gar nicht sagen welche Erwartungshaltung ich habe.

00:21:10: aber es freut mir dass wir da so offen sind.

00:21:13: Was sind da so die Aussagen?

00:21:14: Was beschäftigt

00:21:15: die Marke?

00:21:16: Also ich frage da schon was macht eigentlich das Kompetenzcenter aus?

00:21:20: Also, warum sollte der Markler mit uns zusammenarbeiten?

00:21:23: Weil er ist ja frei in seiner Entscheidung gegengesetzt zu anderen Versicherern.

00:21:26: Und auch wenn die Provinz eine große Marke ist hat keiner auf uns gewartet.

00:21:30: Da ist glaube ich so das Thema Nahrbarkeit sehr und dieser Servicegedanke sehr groß.

00:21:34: Dass die Maklerbetreuerinnen und Makler Betreuer da einfach sehr hinterher sind und gucken dass die Makle, mit denen wir dann zusammenarbeiten muss noch passt.

00:21:41: Sehr eng auch betreut werden, sehr eng aktiviert werden und auch das Serviceglobal relativ hoch ist oder größer als bei anderen.

00:21:48: zumindest Hör ich das auch aus den Gesprächen mit dem Marklern heraus.

00:21:51: Das ist meines Erachtens heute, wo wir sehr auf Prozesse aus sind und bei den Versicherern sehr oft darauf ... Es muss irgendwie alle standardisiert werden.

00:21:59: Ich glaube es ist wiederum ein Faktor der dann auch ein Webbewebsvorteil ist.

00:22:04: Was möchtest du denn in deiner neuen Rolle anders machen oder vielleicht weiterführen?

00:22:08: Weil's gut läuft!

00:22:10: An sich müssen wir uns ständig verändern, weil die Anforderungen werden anders ermarkt.

00:22:14: Wir haben jetzt zwei bis drei Jahre stark mit Konsolidierern.

00:22:17: Das gab es früher so nicht mit den Aufkäufen da.

00:22:20: Es ändert sich auch für die Versicherer unsere Ansprechpartner und dann werden Dinge zusammengeführt, Marklerpuls.

00:22:25: Private Equity ist auf einmal da ganz stark geworden.

00:22:27: deshalb sind ja Anforderung, die wir haben als Versicherers ändern sie ständig.

00:22:31: Deshalb muss ich mich verändern mit meinem Team.

00:22:34: Auch die Anforderung KI ist ein Thema, was wir vor ein paar Jahren auch noch nicht so stark im Einsatz hatten und Versicherer eröffnen sich da.

00:22:40: Daher ändert sich ganz viel.

00:22:42: Meine Rolle ist natürlich eine andere als vorher.

00:22:44: Konkret würde ich sagen sind das die Dinge, wo ich mich anpassen muss.

00:22:50: Was möchte ich nicht ändern?

00:22:51: Ich sag mal sehr zugewandte Marcel in Richtung Makler-Vertrieb Ja, bald Jahrzehnten in Anführungsstrichen auch schon mache.

00:22:59: Und zu erkennen was sind so gerade die Bedürfnisse des Marktes und das mit meinem Team zu spielen zu können?

00:23:04: Ich kümmer jetzt von außen, bringe sicherlich neue Impulse mit, möchte aber nicht schlechtreden.

00:23:08: Das ist auch überhaupt nicht schlecht, was eine Provinzär bisher gemacht hat.

00:23:11: Aber es kann halt Neue Impulse sein, die wir gemeinsam entwickeln.

00:23:14: Und daran gehend ... Ist das glaube ich so das, was ich ja immer schon gemacht hab, Impulse zu geben reinzugehen, zu gucken, was ist grade am Markt vielleicht der neue Standard, wo müssen wir uns hinentwickeln Und deiner Ansprechend auch die Menschen mitnehmen zu können auf diese Reise.

00:23:28: Musst du zum Beginn vielleicht noch ein bisschen Orientierung schaffen für die Makler, weil ja die Provinzial durch auch so viele Maklervertriebe hat oder Gesellschaften hat, die sich den Makler zuwenden und sagen mal jetzt die HFK dann kommt erst die Provenziale neu dazu, für mich zumindest neu dazu.

00:23:44: Die Lippische

00:23:45: etc.,

00:23:46: also das ist ja schon... großer Schwung an Versicherern, die es da gibt.

00:23:49: Da muss der Markler ja auch so ein bisschen die Orientierung behalten und vielleicht auch im Haus die Orientierungen behalten werden?

00:23:54: Sollte am besten.

00:23:55: Ich sage nicht den Bestand aber ich kann euch sagen dass wir im Maklervertrieb wenn man nun mal dem Bestand des Markterwilther Provinzär angucken würden wird zu den Top-Versichern in Deutschland gehören.

00:24:04: also nur auf der Ebene Bestands und das Wie du schon sagst, sieht man von außen gar nicht.

00:24:08: Das kann man eigentlich so stark essen im Markenvertrieb und das geht schon darum, dass wir sagen klar jetzt ist die Provinzial sind einigen gern auf der DKM auch vertreten und hat da Themen, die wir auch schon angeboten haben aber ich glaube auch die Klarheit in den Marken muss noch präsenter sein weil die Fragen, die ich manchmal hab was es ist.

00:24:22: Die Hamburger Feuerklasse ist jetzt die provinciale und dann ist es die grüne und die blaue und dann hast du einen großen Markenmix.

00:24:29: ehrlicherweise auch einmal zusammenzuführen und eine markende Indidität für den Markterverliebte Provinzat zu schaffen ist sicherlich eines von den größten Themen, womit ich mich befasse aktuell mit allen dem Prozessthemen die wir haben.

00:24:41: Mit dem Produktthemen um einfach eine Provinzial in diesen Vertriebsweg-Markler noch präsent dazu machen.

00:24:45: das sind ja ganz viele Themen die da zusammenspielen um da auch mutig voranzugehen.

00:24:51: Da bin ich guter Dinge, dass wir's hinbekommen.

00:24:53: Wir haben meines Erachtens die Menschen am Bord mit denen wir das können, definitiv sogar und wir haben auch aus dem Vorschlag sozusagen die Rückendeckung, dass da weiter agieren können.

00:25:02: Natürlich sind wir sehr stark an der Ausschließlichkeit unterwegs in der Provinz ja in den Geschäftsgebieten.

00:25:07: Das berücksichtigen wir natürlich auch.

00:25:08: aber Deutschland ist groß.

00:25:10: Und dann gehen ist der Marklervertrieb sicherlich derjenige, der da auch Wachstumsambitionen hat Mit denen ich mich jetzt gerne beschäftige wobei grade ich sag mal die Themen weiterarbeiten, die wir brauchen.

00:25:21: Um dieses Handwerkszeug zu haben und das zu hebeln.

00:25:24: Kurze Verständnisfrage für mich?

00:25:25: Der Ausschliesslichkeitsvertrieb ist nur im Norden unterwegs,

00:25:28: ne?

00:25:28: Wir haben ja Düsseldorf Münster drum herum ... Das war von

00:25:30: mir noch

00:25:31: im Nord, aber so ein Bayern-Bandwirk.

00:25:33: Nein, genau richtig!

00:25:35: Da sind dann die Schwesterunternehmen an Führungsstrichen unterwegs, da hat man keine Ausschließlichkeit.

00:25:41: Okay,

00:25:41: d.h.,

00:25:42: darüber nimmt man den Weg über dem Marklervertrieb

00:25:44: auch.

00:25:46: Ein claim der Provinzial ist ja, wir für Makler.

00:25:49: Wie sieht das denn konkret aus?

00:25:50: Auf der einen Seite, was ich vorhin gesagt habe in dem Gespräch mit den Vertriebsleitern, so heißen die bei uns oder Maklerbetreuerinnen, hab' ich herausgehört dass wir ganz stark darauf setzen, dass wir mit dem Makler sehr eng sind und dass wir gucken welche Anforderungen da sind und wie sie auch lösen können.

00:26:04: Wir haben auch ein großes Betriebsbereich bei uns, wir sind insgesamt hundertundzwanzig Mitarbeiter Der sich nur um das Thema Makler kümmern.

00:26:10: also entsprechend auch da ist das Servicegedanke sehr hoch.

00:26:13: Ich glaube, dass man da heute auch Vorteile hat gegenüber den Wettbewerbern.

00:26:17: Das muss man aber mehr nach außen spielen, das es dem Menschen noch oder den Partner bewusster wird.

00:26:21: Auf der anderen Seite und das ist das was ich eigentlich immer schon gelebt habe zu verstehen, was braucht in deinem Markt?

00:26:29: schauen, was der Makler gerne vor mir hätte und in welchen Bereichen können wir arbeiten?

00:26:32: Wir sind der zweitgrößte Wohngebäudeversicherer an Deutschland.

00:26:35: Da müssen wir darauf aufbauen!

00:26:36: Wir machen viel Kfz-Geschäft, wir machen viel Wohnungswirtschaft aber es mit den anderen sparten.

00:26:40: Und das möchte ich auch mit den Maklern die wir haben, die das Handwerkzeug zur Verfügung stellen, dass wir für Makler nicht nur als Claim haben sondern auch wirklich leben.

00:26:49: Ich kann sagen von dem Menschen tun wir das definitiv.

00:26:51: Es muss auch menscheln am Ende.

00:26:53: Natürlich geht's um Prozess, um Produkt Aber es muss auch mancheln.

00:26:56: Die Menschen oder die Maklerinnen müssen das Vertrauen haben Und da geht es halt auch darum, genau das noch weiter aufzubauen und dann auch den Vertrieb entsprechend auszuweiten auf das deutschlandweite Geschäft.

00:27:07: Wie kann das konkret aussehen?

00:27:09: Auf der einen Seite hat man natürlich wenn man eine sehr starke Ausschließlichkeit hat... Prozesse auch sehr stark auf die Ausschließlichkeit gesetzt.

00:27:14: Und das ist gut so und das braucht man definitiv.

00:27:17: Wenn wir jetzt gucken, was Markler aber vielleicht morgen, dann schauen wir uns schon an wie kriegt man auf der einen Seite das Richtung Identität habe ich schon erfüllen genannt?

00:27:24: Wie kriegte man da eine Vereinfachung hin in den Prozessketten wo sich der Markler an uns wendet?

00:27:30: Es gab eine Fusion Düsseldorf-Münzer zum Beispiel, wo kriegst du auch das gleiche Handwerkzeug für die Kollegen vor Ort hin?

00:27:35: braucht man sicherlich noch das eine oder andere, wo wir dran schrauben müssen.

00:27:39: Und dann geht es auch weiter in ... was vielleicht schon bei OCC gemacht haben, weitere Angebote zu stricken?

00:27:43: Bei OCC hat man Akademie zum Beispiel digital ein digitales Format, wo wehr neben den Produkten, da gab's jetzt nicht so viele, da hab ich viel Kfz gemacht klar, noch andere Möglichkeiten angeboten haben.

00:27:55: die mag dazu Schulen

00:27:56: z.B.,

00:27:56: usw.

00:27:57: Das ist ne Sache, die stell ich mir vor, dass wir neben den ganzen Produktthemen und einen ausgezeichneten Servicebund schaden.

00:28:04: Damit machen wir uns dann nachher auch, ist ja das Credo.

00:28:07: Dass wir weitere Angebote stricken die für den Makler relevant sind wo er am Ende des Tages lieber an uns denkt wenn er dann das nächste Produkt eintenkt als vielleicht jemandem aus dem Weppewerb.

00:28:17: Du hast Jungs in einer Kolumne geschrieben Künstliche Intelligenz ist im Maklervertrieb längst angekommen.

00:28:22: Ist das nur gute oder eine schlechte Sache?

00:28:24: Ich finde, es ist eine sehr gute Sache.

00:28:26: Es gibt sicherlich bei dem einen oder anderen Ängste, dass Jobs rationalisiert werden und dann hat man vielleicht verschiedene Tätigkeiten die man morgens nicht mehr braucht.

00:28:33: das mag auch sein.

00:28:34: Man muss halt die Menschen dazu hinbekommen, dass wir mit diesen Tools Instrumenten, die wir haben, uns auch beschäftigen und auch arbeiten können.

00:28:41: Deshalb wird man's hinbekommen meines Erachtens Prozesse oder auf Service Gedanken deutlich besser zu skalieren als bisher.

00:28:47: Heutzutage brauchen teilweise Polisierungen oder Antworten immer noch viel zu lange Oder ich kann nicht Vierundzwanzig Sieben beim Versicherer anrufen, um Informationen reinzubekommen.

00:28:56: Ich muss mich in irgendwelchen Bedingungswerken durchforsten, um die richtigen Leistungsumfänge zu

00:29:01: finden.".

00:29:01: Das schafft KI heute schon sehr schnell ab!

00:29:03: Wenn ich mit Marklern spreche und auch mal da immer wieder hinterfrage, wie weit bist du eigentlich gerade?

00:29:07: Dann geht es auch von bis.

00:29:08: Einige haben sich Treadability gerade runtergeladen als App.

00:29:12: Andere sind dabei halt Bedingungwerke zu vergleichen und da auch das Ranking ihrer Versicherung neu zu adaptieren.

00:29:18: Oder im Markterpulsegment bist du noch mal ganz anders, wo du diese Instrumente halt nutzt um die Beratungsleistung zu optimieren.

00:29:26: Deshalb bin ich ein großer Fan von KI ohne Angst machen zu wollen.

00:29:30: ehrlicherweise und da bin ich starker verfechtert den Menschen am Ende immer noch auch in der Beratung aber auch in dem Vertrauen der Menschen.

00:29:37: meines Erachtens und sollte für mich eigentlich immer kein Ersatz sein sondern eigentlich ein zusätzliches Hilfsmittel um einfach Dinge dann anders können oder auch mehr Zeit zu haben für den menschlichen Kontakt.

00:29:50: Ich sag mal, Standardprozesse oder Standardarbeiten irgendwo auszulagern.

00:29:54: Deshalb ist KI für mich so eine sehr gute Nicht-Erfindung.

00:29:58: Es gibt schon seit vielen Jahren aber es ist gut dass das jetzt angekommen ist und langsam ankommt.

00:30:02: Was machen Versicherer denn heute noch falschen Umgang mit Marc?

00:30:05: Also ich glaube kein Versicherersäute... sich einbildenden Anführungsstrichen, dass Markler auf jemanden gewartet haben.

00:30:11: Es gibt eine Vielzahl an Versicherern.

00:30:13: natürlich werden die auch mal weniger und man ist glaube ich auch darauf erpicht als Markler zu gucken ist dann der Finanzstärke hinter und kann nicht meinem Kunden guten Gewissens dahin bringen.

00:30:21: Die Schadenbearbeitung gut gemanagt und es ist nicht einfach nur ein günstiger Tarif den ich verkauft habe.

00:30:26: Dennoch diese Selbstverständlichkeit Markler von uns überzeugen müssen glaub ich auch die Versicherer teilweise mehr für sich gewinnen gerade wenn man nicht in dem Segment ist.

00:30:35: Ich sag mal, ein Tief in der Marklamaterie ist.

00:30:37: könnte es sein, dass vielleicht jemand bei anderen Versicherern auf die Idee kommt zu sagen jetzt gehen wir irgendwo rein.

00:30:41: In einen Markt und alle haben auf uns gewartet und bringen das Geschäfts-Uns.

00:30:44: Das ist eine Realität sicherlich ein bisschen anders.

00:30:46: Und das ist glaube ich so eines der Themen wo auch große Einheiten, auch viele Provinziale, die meines Erachtens wissen sie es verstehen müssen was wirklich das Bedürfnis des Marklers ist und nicht nur sagen ich gehe jetzt irgendwo rein und werde mit Geschäft zugeschmissen weil das ist definitiv nicht mehr Fall.

00:31:01: abends geschafft, dass man durch Vergleicher noch vergleichbarer ist sozusagen.

00:31:04: Wie Check-Vierundzwanzig im Endkundenbereich.

00:31:07: Deshalb muss man da auch sicherlich mehr Hausaufgaben machen als es vor einigen Jahren der Fall war.

00:31:11: Also ... Da muss man seine Hausaufnahmen ehrlicherweise gemacht haben und nicht davon ausgehen, was sichere das Geschäft nur zu uns bringen, wenn wir eine große Marke sind sondern wir müssen halt auch entsprechend etwas dafür tun.

00:31:21: Wenn du jetzt den Marklervertrieb so herrichten könntest wie du ihn gerne haben möchtest die würde er für dich aussehen?

00:31:27: Ja Auf der einen Seite müssen wir sicherlich die Antworten finden für die verschiedenen Anforderungen des Marklers.

00:31:33: Also man hat ein Markler Pool, man hat vielleicht ein Industriemarkler, man hatten Einzelmarkler oder Gewerbemarkler und jeder hat andere Anforderung.

00:31:40: und auch wenn ich die Skills sehe eines Marklerbetreuers muss er sicherlich anders agieren bei Marklerpool als beim Industremarkler.

00:31:45: Und das müssen wir meines Erachtens, wenn wir da überall rein wollen noch schärfer justieren.

00:31:53: Das haben wir schon teilweise.

00:31:54: Wir haben ja auch eigenes Team, die sich um Industrie-Markler kümmern zum Beispiel und eigene Kollegen, die uns um Gewerbemarkler kümmern, um einfach die Anforderung des Marktes auch bedienen zu können.

00:32:03: Ich glaube da kann man noch was dran machen.

00:32:05: Dann ist das Thema Identität in der wir drauf gekommen sind, schon darauf zu schauen wie kriegen wir es als marktlerverliebter Provinzial?

00:32:11: mit den Marken, die wir haben hin, das glaubwürdig auch nach außen zu bringen und nicht zur Verwirrung zu stiften.

00:32:19: Das ist sicher ein Thema, woran wir arbeiten können und werden ehrlicherweise.

00:32:23: Andere sind Prozessketten, dass man sich genauer anguckt, wo haben wir noch Möglichkeiten für Optimierung?

00:32:28: Ich bin jetzt ein Fan von dem, was ich mitbekomme ohne die rosa Rotorbille aufzuhaben aber ich finde es wirklich gut, was wir tun!

00:32:33: Aber auch da gibt's überall sicherlich nur Angst, wo wir eher für den Maklervertrieb das eine oder andere ... justieren können.

00:32:40: Das muss man wollen und da muss natürlich auch am Ende des Tages der Case auch immer passen, gar keine Frage.

00:32:45: Da sind Themen!

00:32:46: Von den Menschen, die ich habe bin ich begeistert.

00:32:48: Ich muss sagen das Team um das Kompetenzhintermarkler begeisterte mich und freut mich auch, dass macht mir die Arbeit leichter.

00:32:54: Klar!

00:32:55: Sehr schön.

00:32:55: Das ist gut.

00:32:56: mit Stefan hab' ich gerade die tolle Möglichkeit einfach eine lange Zeitraum gemeinsam zu agieren der mich einführt, der seinem, sag mal sein Netzwerk übergibt und co.

00:33:04: das hilft mir auch, um da besser die Anforderung Erwartungshaltung in der Provinzär gegenüber zu verstehen und zu managen.

00:33:10: Und... Da sind wir auf einem guten Weg.

00:33:12: Im Konzern braucht halt alles ein bisschen länger.

00:33:14: Klar, da muss ich Überzeugungsarbeit für unseren Vertriebsweg leisten und bin aber guter Dinge, dass wir das hinbekommen.

00:33:19: Also dann eine Frage ... Ich sag mal diese Markenidentität aufzubauen mit den richtigen Produkten, in denen wir stark sind die der Marktler von uns erwartet im Service-Aggreement was wir brauchen und aber auch zu schauen, dass wird dann marktler begeistern, die uns heute vielleicht noch nicht kennen in Bayern, Baden-Württemberg zum Beispiel oder anderen Bundesländern wo ne Provinziale noch nicht so bekannt ist.

00:33:40: Letzte Frage vielleicht noch kurz.

00:33:43: Wo siehst du die Provenzialende des Jahres?

00:33:45: Ende des Jahres, hm?

00:33:47: Oder auch in drei Jahren.

00:33:48: Vielleicht erholt es und weiter ist besser.

00:33:51: Im Konzern

00:33:52: dauert ihr alles ein bisschen länger.

00:33:55: Wir hatten über KI gesprochen da schon sehr weit.

00:33:57: Wir haben eigene LLM-Modelle, Henriette als Beispiel wo ich glaube dass wir da schon Vorteile haben gegenüber anderen was man von außen nicht immer erwartet.

00:34:04: bei einer Provenziale sind wir doch ganz stündig weiter als der eine oder andere.

00:34:08: das finde ich gut.

00:34:09: Eine Provinziale ist sehr finanzstark.

00:34:11: Die Fusionen sind jetzt ein paar Jahre her zwischen Düsseldorf und Münster, das ist auch gut.

00:34:15: man hat da glaube ich einen festen Blick drauf wohin sich die Reise bewegt.

00:34:18: du hast aber schon selber klar gesagt Ende des Jahres wird wahrscheinlich nicht sonst viel passieren.

00:34:22: im Markt der Vertrieb gucken wir schon dass wir bis dann noch ein paar Schritte weiter sind.

00:34:25: Aber auch da arbeiten die Bühne langsam.

00:34:27: nur wenn sie denn arbeiten dann richtig.

00:34:29: Das kann man dazu sagen.

00:34:30: Ich habe für eine Provinzielle hat keine Themen wie andere Versicherer wo man über Fusion nachdenkt und Co.

00:34:37: Zumindest nicht wie bei der Nürnberger zum Beispiel, wo man heute auch Gutes drübergelesen hat, dass sie sich jetzt gesund entwickeln, was ganz schön ist, dass wir im Versicherungsegment diese Marke behalten.

00:34:46: Dennoch sehe ich für eine Provinz ja eigentlich ... Ich sag mal neuen Anforderungen, die es der Markt so her gibt von KI bis hin zu demografischer Wandel.

00:34:53: Wenn das nimmt die Provinzial ernst da die richtigen Schlüsse zieht, dann seh ich da sehr positiv in die Zukunft.

00:34:59: Das war ein schönes Schlusswort.

00:35:00: Sehr

00:35:00: schön, ja!

00:35:01: Also noch gut zu tun für die nächsten hundert Tage

00:35:04: auch und darüber hinaus?

00:35:05: Absolut, ja.

00:35:06: Dann

00:35:07: wünsche mir dir alles Gute dafür.

00:35:07: Danke schön.

00:35:08: Vielen Dank fürs Gespräch.

00:35:09: Vielen dank.

00:35:12: Die News der Woche.

00:35:13: Telefon war gestern... Und Ja ist das auch heute noch.

00:35:18: aber nicht mehr nur Denn Markler verlangen im Komposite-Geschäft zunehmend auch digitalen Kontakt zu ihrem Marklerbetreuer.

00:35:25: Das zeigt die Studie Kubus-Marklar-Komposit, der Unternehmensberatung MSR Consulting in der über zweitausend Markler zu Wort kamen.

00:35:36: Darin stellen die Studienautoren fest – Othon?

00:35:39: Der Trend verschiebt sich klar Richtung digitale Betreuung als Hygienefaktor!

00:35:43: Klassische Betreuung allein reicht im Jahr-Zwischen deutlich weniger aus, um Markler zufriedenzustellen oder Geschäftswachstum auszulösen.

00:35:51: Um das mal mit Zahlen zu unterfüttern – siebzig Prozent der befragten Markler werden derzeit durch Versicherer persönlich betreut.

00:35:59: Von diesen Marklern wiederum sind dreißig Prozent vollkommen und sechsunddreißig percent.

00:36:04: sehr zufriedend damit!

00:36:06: Kann sich sehen lassen, finde ich.

00:36:07: Und dann zeigt sich ein interessanter Effekt gemessen am sogenannten Net Promotor-Score kurz NPS.

00:36:14: Der gibt als Saldo an wie gern Makler den Versicherer weiter empfehlen oder eben nicht!

00:36:18: Hat sich der Maklerbetreuer einen Jahr lang gar nicht gemeldet beträgt der NPS minus zwanzig Prozentpunkte.

00:36:25: Makler raten also eher ab.

00:36:28: Beschränkt sich der Kontakt auf klassische Kanäle persönlich, telefon oder schriftlich klettert der NPS immerhin über die Nullinie auf drei Prozentpunkte.

00:36:37: Setzt der Betreuer aber zusätzlich auch mal eine WhatsApp- oder eine ähnliche Nachricht ab?

00:36:42: Oder ruft zum Beispiel per Videotelefon an – steigt der NBS auf überzeugende neunzehnten Prozentpunkten!

00:36:56: Die Tochter des Versicherers die Bayerische teilt mit, man wolle Verantwortung für unsere Kundinnen und Kunden übernehmen.

00:37:06: Und frühzeitig handeln wenn sich ein Produkt nicht wie geplant umsetzen

00:37:10: lässt.".

00:37:11: Der Fonds war das erste Investmentvehikel dass Pangea Live außerhalb von Fonds Polissen anbieten wollte.

00:37:16: Das Geld sollte in Wohnprojekte im Süden der USA fließen und dort mieten und wert zu Wachs erwirtschaften.

00:37:23: Doch das Umfeld dort ist schwierig und die Nachfrage nach dem Fonds gering.

00:37:27: So teilt ein Unternehmenssprecher mit, Anleger in diesem Produktsegment agieren derzeit deutlich zurückhaltender, Kapital zu sagen erfolgen langsamer.

00:37:36: Gleichzeitig erfordern Projektentwicklungen im wohn-immobilien Bereich eine hohe Geschwindigkeit in der Umsetzung.

00:37:42: Den bereits investierten Anlegern soll keinen Schaden entstehen – Pangea Live zahlt die Beträge vollständig zurück.

00:37:49: Das umfasst auch etwaige gezahlte Aufgelder sogenannte Agios Wobei der Sprecher besonders betont, dass sich an der hauseigenen Sichtweise nichts geändert hat.

00:37:59: Otun?

00:38:00: Unsere positive Einschätzung des US-Wohnemobilienmarktes bleibt unverändert bestehen.

00:38:05: Die Entscheidung richtet sich ausschließlich gegen die konkrete Produktstruktur in der aktuellen

00:38:11: Marktphase.".

00:38:14: Der deutsche Baufinanzierungsmarkt steuert auf einen Beratungsengpass.

00:38:18: zu Zwischen-Zwei-Tausend-Vierundzwanzig und Zweitausend-Achtundzwanzig müssen Immobilienkredite im Volumen von fünfhundertfünfundfünfzig Milliarden Euro refinanziert werden.

00:38:28: Gleichzeitig stagniert die Zahl der zugelassenen Baufiberater bei rund achtundfünfzichttausend.

00:38:34: Das geht aus einer Untersuchung der digitalen Weiterbildungsplattform SachkundeGurus hervor!

00:38:39: Die anstehende Refinanzierungswelle treffe auf einen Markt im Umbruch.

00:38:44: Während die Bauzinsen seit Jahrzehnte um mehr als dreihundert Prozent gestiegen sind, haben Banken seit dem Jahrzehn mehr als sechshundert Fialen geschlossen.

00:38:54: Die Sachkunde-Gurus warnen für Kreditnehmer, die zu niedrig Zinskonditionen finanziert haben bedeutet das – ihre monatliche Belastung kann bei der Anschlussfinanzierung um mehr than sechzig Prozent steigen.

00:39:07: Ohne qualifizierte Beratungen drohen vielen Haushalten finanzielle Engpässe.

00:39:12: Der Strukturwandel verlagere das Geschäft dabei von der Bankkviliale zu spezialisierten Vermittlern und digitalen Plattform.

00:39:19: Fast jeder zweite Kunde finanziere sein Eigenheim über unabhängige Berater, stattdreht bei der Bank.

00:39:25: Für den Marktzugang ist die Sachkundeprüfung nach Paragraph thirty-i Gewerbeordnung voraussetzung.

00:39:31: Deren Bestehensquote liegt bei etwa sixty fünf Prozent berichten die SachKunde Gurus – bis zu achtzig Prozent der erfolgreichen Absolventen seien Quereinsteiger!

00:39:43: Der häufigste Schaden am Fahrrad bleibt verschleiß.

00:39:47: Dabei ist es egal, ob es sich um ein E-Bike oder ein normales Rad handelt.

00:39:50: Betroffen sind am häufigsten Reifen, Bremsen, Ketten und Zahnräder.

00:39:55: Fahrradfahrer kennen das.

00:39:57: Das hat eine Umfrage unter sechstausend Fahrrad- und e-Bikbesitzern durch den Fahrradversicherer und Leasinganbieter Linaixo ergeben.

00:40:06: Danach folgen eigenverschuldete Schäden wie Reifenpannen oder Oberflächenschäden durch ein umsturzendes Rad.

00:40:14: Ein weiteres Ergebnis?

00:40:30: Frappierend außerdem, über neunzig Prozent bzw.

00:40:33: seventy fünf Prozent der Verschleißschäden an Fahrrad und E-Bike melden die Versicherten nicht ihren Anbietern!

00:40:40: Auch technische Defekte, eigenverschuldete Schäden und Unfälle ohne Dritte – also Stürze zum Beispiel – geben sie nicht an.

00:40:47: Dabei übernehmen die Versicherungen die angezeigten Schäde zu rund siebzig Prozent vollständig und zu etwa einem Viertel teilweise.

00:40:55: Nur selten lehnen Sie Schädende ab

00:40:59: Und das war es mit dieser Podcastfolge.

00:41:02: Wir hören uns am kommenden Freitag wieder!

00:41:04: Bis dahin gilt wie immer, bleiben Sie optimistisch, genießen sie das lange Osterwochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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