00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferferminzia-Podcast für Versicherungshelden.
00:00:08: Mein Name ist Karen Schmidt
00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!
00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.
00:00:15: Wir kommen in die wichtigsten Themen der Woche,
00:00:17: die unsere
00:00:18: Branche und uns bewegt haben.
00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge twohundertneunundfünfzig unseres Podcasts.
00:00:34: Heute ist Freitag der dreizehnte März zweitausendsechsundzwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.
00:00:41: Im Smalltalk geht es ums Wandern und unsere Phäfaminsier-Gipfel-Tour im Juni.
00:00:46: Mit
00:00:46: Thorsten Urbach von der Helvetia Balois sprechen wir über seinen Aufstieg auf den Kilimanjaro!
00:00:51: Und übrigens, wenn Sie unseren Podcast schön und gut finden dann zeigen sie uns das gerne und bewerten sie uns mit fünf Sternen.
00:00:57: da würden wir uns sehr freuen.
00:00:58: Absolut aber erst
00:01:04: aus der Redaktion.
00:01:05: herzlich willkommen zum Smalltalk.
00:01:07: und wir müssen jetzt mal gucken dass ist ein Schmatztalk ne?
00:01:11: Schmatztorch klingt super.
00:01:13: Nee, Schmiddi ist ja gar nicht bei.
00:01:15: Matthias und Scholle Talk.
00:01:17: Genau!
00:01:17: Denn
00:01:17: Schmiddy ist im Urlaub diese Woche.
00:01:19: Deswegen sind wir beide da.
00:01:20: Absolut.
00:01:21: Und ich freue mich sehr dass sich heute mal hier dabei sein darf und ihr habt die Messlatte mit dem Smalltalk recht hoch gehangen.
00:01:27: deswegen bin ich mal gespannt.
00:01:28: Ja gerne geschehen.
00:01:30: Wir haben uns auch einen Leib und Magen- und ein Fußthema gesucht.
00:01:33: Wir wollen nämlich so bisschen über das Wandern reden.
00:01:35: Mathias du wanderst gerne Ich wander gerne.
00:01:37: Wo wanderst Du gerne?
00:01:39: Ich bin sehr gerne in den Alpen unterwegs und da auch gern zweimal im Jahr oder jetzt gut klappt, dann auch auf Hüttentouren unterwegs.
00:01:45: Das bringt mir extrem viel Freude!
00:01:47: Und wo bist du so unterwegs?
00:01:48: Wir haben tatsächlich die Tradition das wir im Herbst in den Harz fahren und da haben wir gemerkt dass unsere Kinder, die ja noch ein bisschen kleiner sind, da aber auch schon Spaß dran gefunden haben.
00:01:57: So Picnic und immer von oben in so einen Tal reingucken und... Dann kannst du mit das irgendwo einkernen.
00:02:03: Das fetzt schon.
00:02:04: Wir schaffen dann so mit den Kindern fünfzehn Kilometer.
00:02:07: Das ist so
00:02:07: in Ordnung?
00:02:09: Das finde ich auch schon ganz sportlich.
00:02:11: So unsere erwachsenden Wege, das sind so zwanzig-fünfundzwanzig Kilometer am Tag.
00:02:16: Wie viel schaffst du?
00:02:17: Ja, in den Bergen geht es ja weniger um die Kilometer sondern mehr um die Höhenmeter und deswegen kann ich das gar nicht so genau sagen wie viele Kilometer es sind.
00:02:24: aber so tausend fünfhundert zweitausend Höhenmieter schafft man schon mal.
00:02:29: Egal.
00:02:29: Das sind umgerechnet keine Ahnung wieviel Kilometer I don't
00:02:32: know.
00:02:32: Oh Mann, du hast ja wieder was ausgebrütet auf einer deiner Wandertouren.
00:02:36: Was ist es?
00:02:37: Erzähl mal
00:02:37: Ja wir gehen im Juni mit Vertretern aus unserer Branche halt eben auf Gipfeltour Mit achtundzwanzig Teilen, die man da sind Machen eine dreitegige Hüttentour durch die Oberstdorfer Alpen Und da freue ich mich echt drauf dass das so geklappt hat.
00:02:51: Ich auch übrigens!
00:02:52: Das ist meine erste Gipfeltour Meine erste Hüffentour
00:02:54: Echt?!
00:02:55: Und auch meine erste Tour Ja in den alten Auch Okay Also ne dreifache Premiere bei mir.
00:03:01: Ich freue mich auch, dass ich dabei bin.
00:03:03: Und ich werde auch ein bisschen trainieren und ich werde dich nicht
00:03:05: enttäuschen.".
00:03:07: Das kannst du gar nicht!
00:03:08: Außerdem haben wir ja auch Bergführer dabei die passen dann besonders auf dich auf.
00:03:11: Ja, ich singe dann unterwegs auch ein paar Lieder genau.
00:03:14: Absolut.
00:03:17: Bitte bitte nicht zu laut.
00:03:19: Genau jetzt haben wir natürlich die schlechte Nachricht... Die Gipfel-Tour ist ausgebucht aber deswegen haben wir jetzt versucht trotzdem mal ein bisschen Appetit zu machen und wenn sie gut wird und die wird gut dann wird es weitere geben, richtig?
00:03:31: Absolut.
00:03:32: Das ist ja unser Ziel so ein bisschen auch diesen Networking-Charakter halt eben da ganz besonders noch in Pfurt zu heben.
00:03:36: und da gibt's die Gipfel-Tour.
00:03:37: wir haben ja noch eine ganz andere Veranstaltung wie jetzt auch unsere Haupt-on-off Tour, die wir ja im April durch München ziehen.
00:03:42: Da sind noch Plätze frei übrigens!
00:03:44: Und das ist unser Credo.
00:03:45: kurze Kalanik-Networking-Veranstaltungen Community Building – das ist glaube ich ganz hier gefreut.
00:03:50: Ehrlicherweise bin ich erstaunt, wie schnell sich diese Gipfeltour gefüllt hatte.
00:03:55: Also wir haben ja damals, glaube ich direkt von meiner Hütentour, die ich mit meiner Tochter damals gemacht habe einen Post abgesetzt und sinngemäß gefragt bin, ich hab dir Lust so was auch zu machen.
00:04:02: und da hatten wir spontan fünfundfünfzig Voranmeldungen.
00:04:05: Bam!
00:04:06: Und am Ende davon sind achtundzwanzig übergeblieben.
00:04:08: das muss ich ehrlicherweise sagen... Hut ab hätte ich nicht gedacht.
00:04:12: Das ist
00:04:12: ordentlich ne?
00:04:13: Ja absolut, absolut.
00:04:14: Die
00:04:14: Stiefel sind geschmiert.
00:04:15: und jetzt aber wirklich noch meine Neugier Was war deine...?
00:04:19: Bislang schönste Tour, an die du dich sehr gerne erinnerst.
00:04:22: Das ist tatsächlich keine ganz so einfache Frage!
00:04:24: Also es ist die schönste geführte Wanderung.
00:04:26: war tatsächlich von Oberstdorf da wo wir noch loslaufen zum Pittsburgh in die Schweizer Grenze, die italienische Schweizer Grenze.
00:04:33: Es war eine Woche quer Beet durch die Alpen.
00:04:35: das war echt toll weil auch am letzten Tag, am letzten Gipfeltag eben der Pittsburgh unter blauen Himmel erstrahlte und wieder schön über ein Gletscher halt geführt natürlich und angeseilt hat.
00:04:44: Das war schon eine sehr herausfordernde aber ganz ganz tolle Tour.
00:04:48: Und ansonsten sind die Touren mit meiner Tochter.
00:04:51: Die Touren, die halt eben sehr viel bringen für Seele und Familienfrieden.
00:04:55: Das ist echt ganz gut!
00:04:58: Dann freuen wir uns schon mal auf den Juni und leiten jetzt ganz geschmeidig und ganz subtil wie wir das immer machen... ...auf unser Gespräch über.
00:05:07: Matthias Ich danke dir für das schöne Gespräch.
00:05:09: und haben wir noch ein Jingle?
00:05:11: Wir haben einen Jingle
00:05:13: im Gespräch.
00:05:15: Wie kommt man eigentlich auf die Idee, einen über-fünftausend Meter hohen Berg zu besteigen?
00:05:20: Also ich hab' das selten.
00:05:21: Thorsten Urbach in Dess, Generalbevollmächtigter und Prokurist der Baloas Vertriebsservice AG bei Helvetia Baloase in Deutschland hat das getan!
00:05:31: Er hat sich im Sommer zwanzunddreinzwanzig nach Afrika aufgemacht um den Kilimanjaro zu bezwingen.
00:05:37: Wie war
00:05:37: das?!
00:05:38: Was hat er unterschätzt?
00:05:39: Und was hat das Ganze eigentlich mit Altersvorsorge zu tun?
00:05:43: Das fragten ihn unser Geschäftsführer Matthias Hess, den wir gerade schon an der Strippe hatten.
00:05:48: Und Karen Schmidisch-Mitt.
00:05:50: Hören wir doch mal rein!
00:05:52: Hallo zum Podcast heute!
00:05:53: Wir sind aus dem Studio mal wieder zugeschaltet und ich sitze hier mit Thorsten Urbach und Mathias.
00:06:00: Schön dass ihr beide da seid.
00:06:02: Und wir sprechen heute über eine Bergtour die du Thorsten gemacht hast.
00:06:06: Im Sommer im Jahr ist es ja immerhin der höchste Berg Afrikas
00:06:13: und
00:06:13: fünftausendachtundfünfeinundzig Meter hoch.
00:06:15: Das sagt mir mein schlauer Zettel, das ist also nicht so ganz ohne!
00:06:19: Und du hast darüber auch einen Buch geschrieben über deine Erfahrungen die du da gesammelt hast und über die ganzen Eindrücke die du gesammlt hast.
00:06:26: aber ich glaube als erstes stellt sich ja immer so die Frage warum eigentlich das Ganze?
00:06:31: Warum hast Du dir das angetan in Anführungszeichen?
00:06:34: Ja erstmal moin schön dass ich heute jetzt im Podcast sein darf.
00:06:40: Ja, warum?
00:06:41: Warum Kilimanjaro?
00:06:42: Warum habe ich mir das angetan?
00:06:44: Gute Frage.
00:06:46: Da muss ich so ein paar Jahre zurückgehen und zwar hatte ich nach einem Ereignis und möglichen Erlebnis gesucht, anlässlich meines fünftigsten Geburtstags wo ich gesagt habe Mensch du willst mal was besonderes machen was du bisher noch nie getan hast.
00:07:04: Ich bin dann durch ein Buch von dem bestele Autor Brodo Jansen, die Schillerevolution.
00:07:11: Bin ich letztendlich auf den Kilimanjaro bekommen weil in diesem Buch was auch ganz andere wertvolle Impulse gegeben hat wird dort beschrieben wie eine Gruppe von Auszubildenden den Kilmanjaro bestiegen hat und insbesondere die Passage Als es darum ging, um Mitternacht den Gipfelaufstieg anzugehen und als dann sehr eindrucksvoll beschrieben wurde wie die Gruppe auf dem Gipfel angekommen ist und gesagt worden ist.
00:07:45: Man hat einen ganz tollen und beeindruckenden Sonnenaufgang auf dem Dach Afrikas erlebt.
00:07:51: Genau das ist das Ereignis, nachdem du gesucht hast.
00:07:55: Und von daher war das dann für mich so quasi ... Das Lock-in?
00:07:58: Mhm!
00:07:59: Das klingt ja auch toll.
00:08:01: Wie lange hast du da dich vorbereitet auf die Geschichte?
00:08:04: Ich würde mal sagen, ich hab's ein Jahr vorher gebucht und muss auch sagen... Ich war vorher nicht mal ansatzweise im Bergsteigenberg Wandern unterwegs gewesen und hatte so mit auch... Also völlig
00:08:19: unbedarfdannbar?!
00:08:20: Völlig, genau völlig unbedarf und somit auch komplett ohne Equipment.
00:08:25: Ja?
00:08:25: Das heißt also ich musste mir dann eben alles so nach und nach zulegen und damit habe ich dann gut neun Monate vor der Besteiligung angefangen und hab' dann auch damit begonnen die Bergstiefel ein einzulaufen wo ich mir zum Beispiel gesagt habe ja also damit sich die Füße an die Schuhe gewöhnen und umgekehrt will ich da mit zweihundert Kilometer gehen.
00:08:48: das habe und deswegen war die Vorbereitungszeit ungefähr rund neun Monate.
00:08:54: Wie hast du dich vorbereitet?
00:08:56: Zum einen durch Ausdauersport, Jogging zum Beispiel aber auf der anderen Seite auch durch längere Wanderung wo ich mal so zwei drei vier Stunden am Stück einfach gewandert bin eben mit den Wanderstiefeln um das sich anzueignen, eben auch in der Lage sein.
00:09:18: Da kann man noch ein paar Stunden mehr.
00:09:19: dann auf der Besteigung eben oben drauf aber einfach in Bewegung zu bleiben.
00:09:25: Ja
00:09:25: und wenn du jetzt so im Herzen Afrikas ankommst oder sowas ist das für'n Gefühl am Abend bevor es losgeht?
00:09:33: Also das war schon ein ganz ganz besonderes Gefühl.
00:09:37: also ich habe auch auf dem Hinflug Ich bin von Hannover nach Istanbul, dann von Istanbul nach Tanzania geflogen.
00:09:43: Und ich habe da auch nicht eine Sekunde geschlafen und hatte die Möglichkeit mir auch irgendwelche Filme anzugucken – hab' ich aber nicht!
00:09:50: – und ich hab die ganze Zeit auf die Weltkarte geguckt.
00:09:53: Ja?
00:09:53: Und ich hab dann nochmal geschaut, ja wo bist du jetzt gerade?
00:09:57: und als es dann hieß ... Landen wir gleich und bin dann die Treppe vom Flugzeug runtergegangen.
00:10:06: Und da stand ein ganz großes Kilimanjaro Airport, das war schon ein ganz besonderes Gefühl.
00:10:11: Und wenn man halt eben bis in der Gruppe gegangen ist, war ja eine geführte Tour nicht alleine gelaufen?
00:10:17: Da, mit der Gruppe halt eben das erste Mal in Kontakt gerät ist es ja halt glaube ich auch was ganz besonderes weil man kennt die ja alle nicht.
00:10:23: Also ich kenn's auch aus meinen Hütentouren nicht kann ich überhaupt nicht vergleichen damit.
00:10:26: aber halt eben wo man halt Fremde sieht und man merkt einfach sind alle gleich uns irgendwie alle alle alle ticken ähnlich.
00:10:32: war das da auch so?
00:10:33: Ja definitiv also wir waren insgesamt zu zehnt Und es ist schon beeindruckend, in welcher Kürze man sich doch sehr intensiv kennenlernt, austauscht.
00:10:46: Und ich sage mal als Newcomer in diesem Berg-Sport kann man ja fast sagen und wenn man dann so gehört hat oder ich gehört habe wie und wo andere schon letztendlich waren das war schon ganz spannend voneinander zu profitieren von deren Erfahrung auch zu lernen, das war schon ganz klasse und das ging wirklich innerhalb muss man schon sagen von wenigen Stunden.
00:11:12: Was hat dich am meisten beeindruckt?
00:11:14: Von der Tour oder auch von der Gruppe vielleicht?
00:11:17: Was hat mich am meisten beeindruckt?
00:11:19: also definitiv so die Naturschauspiele, die die verschiedenen Sonnen auf- und untergänge, die ganz andere Lichtfarben hatten als wir sie hier aus.
00:11:30: Ich sag jetzt mal Nordeuropa, wenn man das von Afrika aus betrachtet.
00:11:35: Das war schon sehr, sehr beeindruckend.
00:11:38: und besonders schön muss ich sagen dass wir eine Route gewählt haben wo wir nahezu alleine unterwegs waren also wo man wirklich komplett in ein andere Welt eingetaucht ist, das war für mich auch ein absolutes Highlight muss ich sage.
00:11:54: Ja
00:11:54: du schreibst ja in deinem Buch ja auch, ihr seid ja mit Sherpas unterwegs gewesen glaubt den nennt man da glaube ich auch so.
00:12:00: dass die immer vorgelaufen sind und dann ja das Camp sozusagen aufgebaut haben, also nach euch abgerüstet haben und vor euch wieder aufgebaut hatten ist doch sicherlich auch sehr beeindruckend.
00:12:13: Absolut!
00:12:13: Also da habe ich gleich den ersten Tag als Ich und wir gesehen haben, was die sogenannten Porter dort leisten.
00:12:26: Wir waren zu zehnt und es sind thirty-six Porter mit dabei gewesen.
00:12:32: Und was sie leisten das war unglaublich!
00:12:36: Also die haben die Zelte aufgebaut, das sind ja nicht nur die Zelten wo wir dann als Teilnehmer drin geschlafen haben sondern es gab dann gemeinsames Essens-Zelt.
00:12:46: Es gab so ein Küchenzelt natürlich auch für die Mannschaft Zelte und wenn wir in das Camp angekommen sind, in die jeweiligen Camps angekommen standen die Zelte schon professionell alles aufgebaut.
00:13:00: Und als wir dann den nächsten Morgen aller früh aufgebrochen sind, haben sie auch schon wieder angefangen während wir Gefrühstückten haben, die Zelte abzubauen und sind zum nächsten Camp gelaufen und immer gefühlt in einer Leichtigkeit trotz des Gepäckes wo ich gesagt habe alle allergrößten Respekt.
00:13:20: Gibt es denn eine Phase beim Aufstieg?
00:13:24: Man geht ja in mehreren Etappen so ein Berghof, dass man direkt wieder hoch kann.
00:13:28: Wo du gedacht hast, das ist besonders herausfordernd.
00:13:31: Ist es vielleicht irgendwie, wenn man zuerst vor dem Berg steht und denkt okay da gehe ich jetzt hoch oder der Tag von der Gipfelbesteigung ...
00:13:39: Ja also... Es war sicherlich der Tag für die Gipfelbesteigung.
00:13:46: Der hatte einen besonderen Moment.
00:13:50: Vorher, muss ich sagen, ging das wirklich so von Etappe zu Etapp und ich habe auch wirklich so Von Etape zur Etappen gedacht.
00:13:55: also Ich hab jetzt nicht am ersten Tag gedacht Oh!
00:13:58: Ich muss jetzt auf die knapp fünftausend neunhundert Meter hoch gehen Sondern gesagt Du musst dich konzentrieren dass du Schritt für Schritt in das nächste Camp kommst Musst genug trinken, musst ja das halten was der Bergführer der Guide sagt Und damit fährste sicherlich ganz gut.
00:14:15: Das war dann auch so Und herausfordernd war sehrlich, als wir dann in der Gipfelnacht sind.
00:14:22: Wir haben um Mitternacht aufgebrochen und haben ungefähr knapp acht neinhalb Stunden für den Aufstieg bis zum Gipfel gebraucht.
00:14:29: Ich sag ja die letzte Stunde, ich hab noch nicht geschlafen auch in der Zeit.
00:14:38: Ja ganz einfach, man hatte nur drei Stunden Zeit gehabt.
00:14:43: Und es hieß, es geht um Mitternacht letztendlich los.
00:14:45: Um dreiundzwanzig Uhr haben wir dann in Anführungszeichen gefrühstückt.
00:14:48: Ja das ist auch eine eher ungewohnte Zeit und ich schlafe eigentlich nicht zwischen zwanzig und dreinzwanziger Uhr ja so und war dann eigentlich auch nochmal so.
00:14:59: in den Gedanken drin hast du jetzt für die Gipfelnacht, für einen Aufstieg haste alles an Gepäck zusammen musste vielleicht noch mal was austauschen hab da wirklich geguckt dass die Batterien für die Stirnlampe voll sind.
00:15:14: Ein solcher Dinge habe ich dann gedacht, na ja da ging es halt eben hoch und muss sagen die letzte Stunde weil oben war's auch tierisch kalt das war windig das war auch erstmal neblig so und wenn man an etliche Stunden unterwegs ist in einem ganz langsamen Tempo und sieht einfach nichts.
00:15:33: So dann schlug irgendwann doch mal die Müdigkeit durch und ich merkte dann so dass die Augen kleiner wurden, dass Sicht fällt, wenn man halb so groß war vielleicht, ja.
00:15:42: Aber dann in dem Moment wo die Wolken weg waren und ein blau Himmel vorkamen und die Sonne zu sehen war das war so eine Hallo-Wach-Moment.
00:15:52: aber es gab dann so eine halbe vielleicht drei Viertelstunde wo wirklich die Müdigkeit versucht hatte einen unterzukriegen.
00:16:00: Und wie lange darf man dann da am Gipfel bleiben?
00:16:02: Nur ein paar Minuten.
00:16:03: Also nur ein paar
00:16:07: Minuten... Das
00:16:08: Ganze für einen paar Minuten!
00:16:09: Aber für sehr eindrückliche paar Minuten, muss man sagen so die Bilder Und die Minuten von oben, die sind so was von abgespeichert.
00:16:18: Jetzt nicht nur im Smartphone per Fotofest gehalten sondern auch wirklich im Kopf eingebrannt kann ich sagen und muss halt eben gucken ist ja auf dieser Höhe von fünf Neumann hat er kein Atemgerät irgendwie Sauerstoff gerät oder somit mit dabei und deswegen heißt das Das war maximal zehn Minuten und dann eigentlich so sieben Minuten wieder runtergehen muss, dass man schnell wieder auf eine Höhe kommt.
00:16:44: Wo man sich ein Stück weit akklimatisieren kann.
00:16:47: Du hattest ja dich vorbereitet auf die Tour, wahrscheinlich auch mental ein bisschen vorbereitet?
00:16:52: Nun bist du auf dem Gipfel.
00:16:54: Mental passiert denn was?
00:16:56: Ja, mental passiert dann... Dass man sich sagt geschafft!
00:17:01: Geschafft und total happy und beeindruckt.
00:17:05: Auf der einen Seite, auf der anderen Seite sieht man inzwischen eher wenig Gletscher.
00:17:20: Der ganze Gletschabereich hat sich in den letzten Jahren extrem zurückentwickelt Und laut Literatur ist es so, dass bis zum Anfang der Zwei-Tausend-Dreißiger Jahre dann wahrscheinlich gar kein Gletscher mehr da ist.
00:17:35: Da kommt natürlich auch nur eine kurze Zeit ein zweifelster Mensch her, den Blick hat man vielleicht irgendwann nicht mehr.
00:17:42: und war für mich noch die Möglichkeit das ebenso einzufangen was eben auch sehr beeindruckend war von oben auf diesen Gletscherebereich zu gucken.
00:17:52: Worauf ich den Buch beschreibst, dass du dich mental auf den Gipfel-Aufstieg vorbereitet hast.
00:17:58: Aber weniger auf dem Abstieg?
00:18:00: Ja das stimmt weil da lag bei mir der komplette Fokus drauf.
00:18:06: So lange auf dem Gipfel deswegen hatte ich ja Eingangs war auch die Frage gewesen wie so Kilimanjaro Das war der Sonnenaufgang auf dem Dach Afrikas.
00:18:14: Du hast dir den Traum erfüllt und damit war gefühlt die Geschichte zu Ende.
00:18:19: Ja, aber die Geschichte ist ja nicht zur Zerende.
00:18:22: Weil man geht da eigentlich... So runterkommt?
00:18:24: Genau!
00:18:24: Man geht dann nicht da hoch um der Wunsch zu bleiben, das geht gar nicht.
00:18:29: Und dann ging es runter und während der Aufstieg, der insgesamt so sechsundhalb Tage gedauert hat, ging's dann eben runter.
00:18:39: Der Abstieg sollte insgesamt mit einer Zwischenstation, wo wir nochmal übernachtet haben, anderthalb Tage dauern.
00:18:44: Die ging auf einer anderen Seite auch deutlich steiler eben runter und da muss man sich so vorstellen, dass es so ein knöcheltiefes Kiesbett, wo's wirklich nur steil runter geht.
00:18:55: Jetzt nicht so treppenartig erstmal sondern sehrlich so tausend Höhenmeter-Kiesbätt und was nur schräg runtergeht klinge rutschig!
00:19:02: Und das war dann... Auch der Fall, ich bin dann so weggerutscht und in einer Kurve auch gestürzt.
00:19:10: Hört sich jetzt vielleicht dramatischer an als es letztendlich war.
00:19:15: Da war noch ein bisschen Abstand.
00:19:19: Ich bin gleich wieder aufgestanden mit meinen Tagesrucksack.
00:19:23: Bin dann gleich aufgestand und war auch im Kopf fit.
00:19:28: Jetzt gehts natürlich weiter.
00:19:29: aber ich habe vorher schon sehrlich so eine gute halbe Stunde meine Oberschenkel gemerkt, dass die sich eben aufgrund dieser anderen Belastung beim Abwärtsgehen gemeldet haben.
00:19:43: Und da hatte ich auf einmal so eine Schmerzen bekommen und meine beiden Oberschränke sagten, Trosten wir haben jetzt keinen Lust mehr!
00:19:52: Da waren aber noch so locker sechs Stunden Abstieg vor uns Und da habe ich nur gesagt, es darf ja nicht wahr sein.
00:20:00: Das Weitergehen ist alternativlos.
00:20:02: Da ist ja weder ein Bus-Taxi oder noch irgendwas oder Seilbahn, Bergbahnen so was gibt's da nicht und von daher ist das Alternativlos.
00:20:14: Augen zu und durch.
00:20:15: jetzt musste sich zusammenreißen dass der erst mal weiter geht.
00:20:21: wirklich jeder Schritt, der war wirklich schmerzvoll.
00:20:24: Ich habe bisher auch noch nie gehabt in meinem Leben, dass ich auch bei verschiedenen früher viel Fußball gespielt.
00:20:31: Das kann man ja nicht erinnern trotz intensiver Vorbereitungsphasen die immer sehr anstrengend sind.
00:20:37: aber das hat alles nochmal getoppt von der Herausforderung her sich da durch zu beißen und am Ende des Tages in das nächste Camp zu kommen wo dann das Zelt wartet nach einem Essen sich dann auch hinlegen kann.
00:20:55: Ja, perfekt!
00:20:56: Nun sind wir ja bei einem Versicherungs-Podcast und du hast es ja dann deine Erlebnisse des Aufs und Abstieges auch ein bisschen mit dem Thema Altersvorsorge verbunden zumindest im Kopf und auch so wie ich gelesen habe in deinen späteren Präsentationen.
00:21:11: Magst du kurz schildern was die Analogie ist zwischen Bergsteigen oder den Aufstieg des Klimascharos und Abstieg und einer Altersversorgung?
00:21:18: Ja, gerne.
00:21:19: Im Prinzip spiegelt das ein Stück weit die Geschichte mit dem Aufstieg und dem Abstieg wieder.
00:21:26: Weil er vielfach im Bereich der Altersvorsorge sehr stark über die Ansparphase, die Investitionsphase gedacht wird.
00:21:36: vergleichen jetzt mal mit dem Mit dem Auf- stieg dass man da eben gestaltet, wie viel Geld wird investiert.
00:21:44: In welchen Anlagen soll investiert werden?
00:21:48: Wann ist so der vermeintliche Rentenbeginn oder Auszahlungsbegin... So diesen Rentenauszahlungsbegen.
00:21:55: den vergleich ich und setze dich mal gleich mit dem Gipfel.
00:21:58: Dass man so den Gipfel im Auge hat.
00:22:02: Und aber die entscheidende Frage ist ja was passiert danach?
00:22:05: weil es gibt einen danach.
00:22:07: Also bei dem Gipfel gibt's einen danach und bei dem Rentenbeginn, Auszahlungsbeginnen gibt es auch einen danach.
00:22:15: Und von daher hatte ich mir dann so überlegt da kannst du einen guten Vortrag daraus bauen zu dieser Analogie nämlich unter der Fragestellung was haben der Kilimanjaro die Altersvorsorge gemeinsam?
00:22:28: Das Fazit lautet zur Halbzeit ist das Spiel nicht zu Ende auf die Berggeschichte bezogen.
00:22:40: Nach dem Aufstieg kommt eben wie beschrieben der Abstieg.
00:22:44: und in der Altersvorsorge ist es so, nach der Investitionsphase kommt eben die Entnahme- oder Auszahlphase.
00:22:53: Während man beim Aufstiege schon viel Kraft benötigt, braucht man beim Abstieg ebenfalls viel Kraft.
00:23:00: Und auf die Altersvorsorge bezogen ist halt eben so, dass man im Langfristig gesehen sicherlich ohne Investmentfonds in welcher Art und Weise auch immer nicht auskommt.
00:23:13: Das macht dann halt wenig Sinn zu sagen wenn jetzt der Aushallungstermin ansteht komplett aus den Investmentanlagen zu hundert Prozent rauszugehen und alles konservativ zu investieren, weil ja zum Beispiel auch mit sieben Sechzig die Inflation nicht aufhört.
00:23:32: Von daher macht es halt einfach eben Sinn, auch in der Auszahlphase zumindest so einem nennenswerten Teil auch weiterhin im Bereich der Investmentfonds investiert zu bleiben.
00:23:44: Weil man ja auch noch nun ... ganz gute Lebenserwartungen ja dann auch noch hart.
00:23:48: Das ist nicht so, als wäre es in drei Jahren Schluss?
00:23:50: In
00:23:51: aller Regel,
00:23:51: sondern man hat vielleicht noch zehn, zwanzig Jahre ...
00:23:54: Genau und deswegen die Analogie.
00:23:57: Die Menschen werden immer älter, was ja schön ist.
00:24:02: Führt aber letztendlich dazu, dass vielfach eine Ansparphase genauso lang ist wie eine Entnahmephase.
00:24:11: Und da muss man sich eben überlegen bevor das Geld irgendwann dann nicht mehr da ist oder von der Inflation aufgefressen wird.
00:24:20: Was sind sinnvolle Alternative?
00:24:21: Und da es einfach wichtig, sich darauf vorzubereiten und sich Gedanken zu machen gar nicht heute alles schon zu entscheiden aber sich gewisse Optionen zu zu sichern in den Anlagearten die eben zur Verfügung stehen und da gibt es ja heutzutage schon sehr moderne Produkte mit Investment orientierten Auszahlphasen, mit hohe Live ansetzen.
00:24:45: Wo man dann später auch wiederum vielleicht durch eine geschickte Gestaltung nennenswert Steuern sparen kann.
00:24:52: also und von daher das war für mich dann aus ein Stück weit so die Motivation weil ich eine ganz spezielle Veranstaltung hatte wo ich überlegt habe wie bringst du das Thema Altersvorsorge weiter ohne jetzt einmal so die typische Powerpoint Präsentation zu haben und was eine Produktbeschreibung zusammen?
00:25:08: und deswegen Also diese Darstellung der Parallele von diesem Bergerlebnis in dieser Altersvorsorgewelt, ein ganz interessanter Brogen.
00:25:19: Der muss ich eben auch sagen wirklich für Begeisterung gesorgt hat was mich wiederum dann sehr erfreut hat.
00:25:27: Schaut man denn auch anders auf das Thema Risiko wenn man so eine Bergbesteigung hinter sichert?
00:25:31: Im Nachhinein definitiv ja.
00:25:34: In dem Moment, wenn man die Bergbesteigung macht war ich zumindest in so einem gewissen Tunnel und habe mich wirklich von Camp zu Camp, von Etappe zur Etape vorgetastet.
00:25:47: Von daher habe ich da jetzt auch während der Tour über Risiko an sich gar nicht großartig nachgedacht.
00:25:55: im NachhINEIN Im Nachhinein muss ich schon sagen, der Abstieg hat in meiner Vorbereitung auch in der mentalen Vorbereitungen keine Rolle gespielt.
00:26:07: Dadurch dass ich das eben erlebt habe, dass der Abstiel für mich persönlich eine große Grenzerfahrung war, hat es natürlich dazu geführt sich über Themen einfach Bewusste zu sein und vielleicht eben auch unter diesem Risikoaspekt durchzuspielen.
00:26:24: Auf der anderen Seite sage ich dann auch, diese Grenz-TV hat eben gezeigt dass man eben durch einen Grenzbereich durchkommende kann und sich durchaus lohnt in einem Grenz Bereich reinzugehen.
00:26:37: Ohne das man jetzt natürlich ein Harakiri-Risiko eingeht.
00:26:41: am Berg macht es mal genau!
00:26:46: Macht das natürlich gar kein Sinn.
00:26:48: Also da muss man schon eben letztendlich abwägen und es muss jeder für sich selber gut einschätzen können.
00:26:56: Was nimmst du mit aus der Erfahrung Kilimanjaro, für dich?
00:27:00: Für die Zukunft?
00:27:01: Ich habe definitiv mitgenommen dass es absolut richtig war etwas ganz Unbekanntes auszuprobieren Wo es gar nicht drum geht, das war eine Frage die mir ganz viele gestellt haben.
00:27:16: Welchen Berg gehst du jetzt auf?
00:27:18: den Mount Everest?
00:27:19: Den höchsten Berg der Welt?
00:27:20: Nein da gehe ich nicht hin!
00:27:22: Da geht es auch gar nicht darum, dieses ganz besondere Lebenshighlight Kilimanjaro zu toppen.
00:27:29: Das hat aber für mich, sag ich mal, war ohnehin schon offener Mensch für neue Dinge offen und ich glaube, dass ist einfach nochmal ne richtig große Verstärkung gewesen weil ein Jahr später bin ich mit Simmer zu viert Segel gefahren eine Woche vor Schweden, was ich auch noch nie gemacht habe.
00:27:46: Und wenn man so im Herbst da ist es natürlich auch nicht mehr ganz so warm in Schweden und nachts auf dem Schiff schläft.
00:27:53: Man hat das Gefühl, man hätte jetzt im Kühlschrank übernachtet.
00:27:56: Ist das auch sehr speziell?
00:27:58: War auch ne tolle Erfahrung.
00:27:59: oder letztes Jahr bin ich zum ersten Mal ein Halbmarathon gelaufen wo ich auch sehr nahe.
00:28:03: So zehn Kilometer ist eigentlich auch schon ne gute Strecke aber ich hab's eigentlich schon immer mal im Hinterkopf mindestens... gehabt und jetzt habe ich es einfach mal angegangen.
00:28:15: Und das hat auch gut funktioniert, haben mich auch dieses Jahr wieder dann angemeldet.
00:28:18: also tatsächlich so noch mehr Offenheit, noch mehr Mut und dass das Neugierig sein.
00:28:25: einfach mal auszubrehen, einfach mal machen.
00:28:27: Einfach mal machen ist glaube ich ein schönes Schusswort oder?
00:28:30: Ja, absolut!
00:28:31: Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast.
00:28:34: Wir verlinken das Buch natürlich auch gerne in den Show-Notes.
00:28:36: dann kann sich jeder auch mal anschauen und jetzt wissen wir auch warum.
00:28:40: Kilimanjaro der Gipfel nicht das Ende.
00:28:44: Ganz herzlichen Dank und wenn du wieder auf den Berg gehst bricht er uns gerne wieder davon.
00:28:49: Dann
00:28:49: sag' ich gerne Bescheid und ganz vielen Dank für die Einladung.
00:28:52: Sehr gern bis dahin
00:28:52: tschüss.
00:28:54: Und das war es mit dieser etwas anderen sportlichen Podcast-Folk.
00:28:57: Wir hören uns am kommenden Freitag wieder, dann wieder mit Schmiddi und Scholle!
00:29:01: Bis dahin gilt wie immer bleiben Sie optimistisch genießen sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.