Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche der Pferfaminzia-Podcast für Versicherungshelden.

00:00:08: Mein Name ist Karen Schmidt

00:00:10: und ich bin Andreas Harms, hallo!

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von einer Redaktion Was auf Die Uhr.

00:00:15: Hier kommen die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt

00:00:19: haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zur Folge.

00:00:30: zweihundert fünfzig unserer Podcasts.

00:00:33: Heute ist Freitag der dreizehnte Februar.

00:00:35: zwei tausend sechsund zwanzig Und diese Themen haben wir heute für Sie.

00:00:39: Oh mein Gott, Freitag der Dreizehnte!

00:00:41: Na gut fangen wir an.

00:00:42: Im Smalltalk geht es um künstliche Intelligenzen wie ChatGPT die die Versicherungsbranche aufmischen wollen.

00:00:51: Mit Stefan Groll von der MSR Consulting Group sprechen wir über Makler und ihr Verhältnis zum Versicherer

00:00:57: Und in den News der Woche legt die Versicherungsbranche die Zahlen für twenty-fünfundzwanzig vor.

00:01:03: das ewige Wiederrufsrecht erlischt Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung geht auf den weiteren Abstieg der Indexpolize ein.

00:01:12: Und die Deutschen erwärmen sich weiter fürs E-Auto!

00:01:15: Und

00:01:16: übrigens, wenn Sie uns an Podcasts schön und gut finden dann zeigen sie uns das doch gerne und bewerten sie uns auf Ihrer Podcast-Patform mit fünf Sternen

00:01:27: Aus der Redaktion.

00:01:28: Herzlich willkommen zum Schmolltalk.

00:01:31: Hallo

00:01:31: Hier spricht die künstliche Intelligenz

00:01:35: Stimmt, eigentlich hätte der Schmidt-Bott jetzt mal diesen Smalltalk für ihn.

00:01:38: Eigentlich

00:01:38: hätte der Schmitterbott ... aber er hat heute frei?

00:01:40: Ja!

00:01:41: Der KI geht's besser als ... Künstliche

00:01:43: Intelligenzen sorgen für Work-Live Balance.

00:01:46: ist das wichtig?

00:01:48: Wahrscheinlich liegt der Schmidt Bott an irgendeinem Strand.

00:01:51: Nein Aber es soll ja auch nicht um uns gehen und unsere persönlichen künstlichen Intelligenz sondern Es geht um ChatGPT unter anderem, der die Versicherungsbranche aufmischen will.

00:02:04: Das war eine Meldung, die wir diese Woche gesehen haben.

00:02:07: Scholle du hast geschrieben darüber?

00:02:10: Ja.

00:02:10: Was war denn da die Ansage an den Markt?

00:02:14: Ja das schlägt auch so ein bisschen in der Welle, muss man tatsächlich mal sagen.

00:02:17: also chatgpt hat zum ersten Mal eine neue Technik etabliert und aufgebaut über die Mann jetzt Versicherungsverträge abschließen kann.

00:02:29: Das läuft dann über das Chat-Fenster, wenn ich das richtig verstanden habe.

00:02:32: und inzwischen sind zwei Anbieter eingestiegen und zwar der erste war der spanische Digitalversicherer, na klar was denn sonst?

00:02:40: Tuyo, der eine Hausradversicherung über Chatchibiti,

00:02:45: d.h.,

00:02:45: du plauderst fröhlich mit Chachibiti kommst dann auf die Hausratversicherung zu sprechen und dann sagt Chatti plötzlich ... Ich darf Chatti sagen hat er mir erlaubt?

00:02:54: Und dann sagt er, ey guck mal hier ich hab hier einen Vertrag für dich.

00:02:57: Kannste machen!

00:02:59: Und zweiter Anbieter ist die US-Vergleichsplattform in Shurify, die das über KFZ Versicherung machen will.

00:03:06: Es ist halt insofern ein Quantensprung bis jetzt war ja Chatty eher so einer, der sich im Internet Informationen zusammensucht und das dann nochmal mit eigenen Interpretationen anreichert.

00:03:20: Und jetzt ist es eben so zum ersten Mal dass Chatty zurück fragt und einen dann ausfragt und persönliche Absichten abfragt.

00:03:31: Und dann eben ein Angebot liefern will.

00:03:34: Das ist so ein bisschen das Neue oder so ein Quantensprung sein.

00:03:38: Ja, damit reagieren sie ja so ein bisschen darauf, dass die Leute nicht mehr unbedingt wenn Sie was wissen wollen bei Google suchen und anderen Suchmaschinen.

00:03:47: Sondern das tatsächlich schon viele Leute über ChatGPT auch über Finanzen sprechen und auch da Fragen stellen und so.

00:03:53: Das verändert sich hier gerade so ein bissel in das Suchverhalten.

00:03:56: Und da springen diese umtriebigen Digitalversicherer anscheinend direkt auf Und das hat aber auch ein paar Auswirkungen hier auf die deutschen Versicherer, nämlich auf die Aktienkurse.

00:04:07: Die sind so ein bisschen zurückgegangen und zwei Prozent runter ist jetzt natürlich nicht die Welt.

00:04:11: Aber man merkt ... Da kriegt

00:04:12: man doch nicht mal einen Jucken!

00:04:14: Naja, die schon, ne?

00:04:15: Man merkt dass die Investoren denken so oh okay liebe Versicherers das ist was.

00:04:20: was könnte die Zukunft der Branche ein bisschen verändern.

00:04:24: Und Sie erwarten wahrscheinlich, dass da auch die Deutschen Versicherer entsprechend aufsitzen?

00:04:28: Auf diesen Trend würde ich jetzt mal so vermuten!

00:04:30: Ja wobei... Ich verstehe es nicht ganz diesen Schock.

00:04:33: Ich glaube das ist eine reine Vorsicht gewesen.

00:04:36: Oh wir müssen noch einmal nachrechnen aber ganz und ernst wenn ein neuer Vertriebskanal entsteht, ChatGPT und das ist ja nunmal wirklich ein neurer Vertriebskanal warum sinken dann die Kurse der Anbieter?

00:04:50: Das verstehe ich nicht.

00:04:51: Vielleicht, weil die Investoren den Versichern den Deutschen nicht zutrauen das zu machen?

00:04:55: Ja wahrscheinlich oder zumindest den Großen!

00:04:57: Weil die IT natürlich ja immer so eine Baustelle ist gerade in etablierten Versicherungen.

00:05:01: Deswegen hatten auch die Digitalversicherer eigentlich ganz gut Chancen im Markt.

00:05:06: Das waren jetzt Spanien und Amerika.

00:05:09: Und ich bin natürlich interessieren, so ein bisschen.

00:05:11: der deutsche Datenschutz ist ja immer ein bisschen entwickelt als der amerikanische.

00:05:16: OpenAI wäre nicht das erste Unternehmen, dass mit dem Datenschutzen klitzekleides Problem kriegt und mit ein paar anderen Regularien.

00:05:23: Ich sage nur Haftung!

00:05:24: Genau,

00:05:24: das muss man natürlich für hier erstmal noch sehen ob das denn so einfach übersetzbar

00:05:28: ist?

00:05:29: Schmidt es geht doch weiter.

00:05:30: was braucht einen Makler noch?

00:05:31: Vermögensschadenhaftpflicht will OpenAI dann eine abschließen?

00:05:35: bei wem?

00:05:36: über welches Volumen?

00:05:37: Hi, Lali!

00:05:38: Es ist ja auch interessant dann zu sehen bei welchen Produkten funktioniert sowas.

00:05:41: Also Hausrat und Kfz wie bei den beiden jetzt okay?

00:05:44: Das ist so shitgut.

00:05:46: Aber, dass man mit Chatty über Berufs- und Fähigkeitsversicherung oder eine private Krankenversicherung spricht.

00:05:50: Ich glaube dann wäre ... Auch wenn er zu einem Abschluss redet, wäre ...

00:05:54: Glaube du bist ... Du wärst schockiert!

00:05:56: Worüber die mit Chatte reden?

00:05:59: Wenn Sie da abschließen, könnte natürlich wie so oft auch bei den Vergleichsportalen irgendwann das Böse erwachen kommen, weil man eben vergessen hat.

00:06:07: dass es vielleicht so zwei, drei Stellschrauben gibt, die ganz entscheidend wären.

00:06:10: Auf die man halt nicht gekommen ist?

00:06:11: Das kommt natürlich dann wieder ein bisschen aufs Prompten an.

00:06:13: und auf die Fragen, die man stellt ... Und ob die HE nicht gerade halluciniert!

00:06:18: Weißt du, aber dann hat Stern TV schon wieder seine nächsten Themen für Reportagen oder Frontal oder so.

00:06:23: Dann können sie dann gleich wieder sagen da ist das schief gelaufen, da wurde einer beschissen...

00:06:28: Ja genau.

00:06:29: Aber

00:06:29: also wir haben tolle neue investigative Beiträge über die Bösenversicherer schon gesichert ... in dem Chat GPT jetzt Versicherungen vertreten.

00:06:39: Das finde ich total schön, man muss da auch ein bisschen dran denken!

00:06:43: Es ist schon spannend wie sich das so verschiebt, weil wir so vor fünf Jahren war ja irgendwie dass Amazon wird in den Versicherungsmarkt einsteigen und alles verändern... daraus ist ja nie so wirklich was geworden?

00:06:53: Nee, ich warte heute noch drauf.

00:06:54: Jetzt

00:06:54: ist es Chat GPTV.

00:06:57: Also mal gucken.

00:06:58: Wir werden sehen, aber ich hab auch selber jetzt mal nachgedacht.

00:07:01: Gut!

00:07:01: Das ist immer gut

00:07:02: schon.

00:07:03: Und hab überlegt wie ich das jetzt finde eigentlich?

00:07:05: Ich habe seit zwei Jahren extra uns eine menschliche Maglerin hier gesucht.

00:07:09: Würde ich jetzt mit ChatGbt... Erstmal quatsche ich überhaupt nicht mit ChatGBT.

00:07:13: Ich versteh's auch nicht ehrlich gesagt warum andere das

00:07:15: tun.

00:07:16: Ach

00:07:17: es gibt schon seine Vorteile.

00:07:18: Ja okay gut hat sich mir noch nicht erschlossen.

00:07:22: Aber ganz im Ernst dann von der Maglerin wegzugehen und sich dann solche Sachen über eine künstliche Intelligenz anbieten zu lassen.

00:07:31: Ehrlich gesagt, der Gedanke liegt mir völlig fremd.

00:07:33: ich bin gespannt ob andere das machen oder ob es welche sind die keinen menschlichen sowieso schon kein menschlich vermittler haben Die dann da hingehen.

00:07:43: Oder

00:07:43: die vielleicht unzufrieden sind, das kann natürlich auch sein?

00:07:45: Oder unzufreden sind!

00:07:46: Ich glaube eher dass...

00:07:47: oder sie holen sich dann eine Zweitmeinung, das könnte natürlich auch so sein, dass sie sich quasi absichern.

00:07:52: Aber ich glaube Leute, die eh schon affin sind mit der künstlichen Intelligenz zu arbeiten, also gerade auch die jüngeren Leute, es gibt ja alles, man kann ja alles mit ChatGBT machen.

00:08:00: Also ich habe schon Leute gesehen, die haben ihr auf YouTube und so Erfahrungsberichte teilen, die dann gesagt haben, sie haben ihr ganzes Fitnessleben quasi instruiert.

00:08:09: Da macht ihr dann Essenspläne mit hundert Gramm Eiweiß pro Tag und maximal tausend Sechser Kalorien ... Macht ihr dann die Essens-Pläne?

00:08:16: Mit Einkaufsliste und Fitnessplanen und was weiß ich.

00:08:21: Und das funktioniert halt auch wenn man sich dranhält natürlich oder Reisen planen oder was die Leute alles machen damit.

00:08:26: aber du brauchst glaub ich schon einfach eine gewisse Grundaffinität überhaupt dazu.

00:08:31: Das Problem wird aber glaube ich sein, dass die Leute ja sowieso oft entkunden ein bisschen unbedarft an den Versicherungskram rangehen und dann vielleicht auch ein bisschen zu gut glaub ich sind was da ausgespuckt wird.

00:08:43: Weil sie eben natürlich nicht... und eben diese Bedingungssachen kennen, die wir in der Versicherungsbranche aktiv sind.

00:08:50: Und sich jeden Tag damit beschäftigen ist ja auch klar ... Aber ich seh da halt durchaus gefahren für schlecht abgesicherte Leute.

00:08:56: Das wäre schade!

00:08:58: Was machst denn du mit Chatty?

00:08:59: Ich

00:08:59: hab tatsächlich schon mal so ein paar Essenspläne machen lassen.

00:09:03: Okay cool... Ich

00:09:04: war ja in einer Pflegesituation mit meiner Mutter, die an Demenz erkrankt ist.

00:09:07: Da habe ich ihm quasi gefragt, ich hab ihn Arthur genannt Was ich denn machen kann, wo es Hilfe gibt und so was.

00:09:17: Da hat er mir ein paar ganz gute Sachen ausgespuckt.

00:09:20: Solche Sachen?

00:09:21: Also irgendwas stimmt mit mir nicht, Schmidt.

00:09:25: Ich hab aber auch gerade, muss ich sagen letzte Woche einen Science-Fiction Buch beendet.

00:09:28: da ging's um die Robo-Apokalypse.

00:09:30: Auch klasse!

00:09:30: Klettchen schließt ja gerne Science-fiction um vorbereitet zu sein, was alles auf uns zukommen kann.

00:09:35: Ich sage nur Vorsicht vor selbstfahrenden Autos.

00:09:39: Sagt das mal dem Elon.

00:09:42: Das ist dann schon auch ganz gut, so ein bisschen das im Hinterkopf zu behalten.

00:09:45: Dass man es vielleicht nicht zu weit treiben sollte sonst?

00:09:47: Ja, gut wir haben alle Terminator gesehen.

00:09:49: Genau!

00:09:51: Ich glaube jetzt kommt wieder der Block in dem wir unsere E-Mail Adresse erlernen.

00:09:55: Wie stehen Sie denn zur künstlichen Intelligenz

00:09:58: und

00:09:58: würden Sie ChatGPtiefe für Sicherungsfragen einsetzen und würden sie auch ein Produkt kaufen, dass er Ihnen anbietet?

00:10:05: Das würde uns tatsächlich mal interessieren... Jetzt vielleicht nicht mal nur aus Makler Sicht, sondern auch wenn sie Entkunde sind.

00:10:11: Also also aus Entkundensicht.

00:10:12: Sie als Käufer von Versicherungen gibt's ja auch die Seite.

00:10:17: Sollten Sie zumindest haben ein paar?

00:10:19: Mensch,

00:10:19: irgendjemand kauft das Zeug wirklich!

00:10:21: Wir haben tatsächlich heute schon einen Kommentar bei uns auf der Webseite dazu gehabt und da hat jemand gesagt wollen wir das wirklich?

00:10:27: Also wollen wir dass Maschinen den ganzen Kram verkaufen?

00:10:30: Und die Frage geben wir sehr gerne weiter.

00:10:33: freundliche ernst gemeinte Auskünfte gerne an.

00:10:36: Redaktion-Ed.

00:10:37: www.pfeffermincia.de.

00:10:39: Wir freuen uns wirklich und lesen die auch vor!

00:10:41: Genau, ja bei dem Text.

00:10:43: Bei dem Text sagt Chatty Im Gespräch.

00:10:48: Stefan Groll arbeitet als Projektmanager bei der Unternehmensberatung MSR Consulting Group Und im Rahmen dieser Arbeit ist er für die sogenannten Kubus-Studien verantwortlich.

00:10:59: Die sind riesengroß und drehen sich darum was Versicherungsmakler aktuell besonders beschäftigt.

00:11:06: Also spreche ich doch mal mit ihm über Versicherer und ihr Verhältnis zu Marklern, über moderne Technik und über schwächelndes Firmenkundengeschäft.

00:11:15: Hallo Herr Groll!

00:11:16: Herzlich willkommen bei uns im Podcast!

00:11:19: Schönen guten Tag Herr Hamz!

00:11:20: Ich freue mich!

00:11:21: Ich freue mich auch.

00:11:22: Wir wollen über die Kubus Makler-Studie sprechen, die ihr Haus verfasst hat oder erforscht hat.

00:11:30: erst mal so ein bisschen um unsere Hörer abzuholen.

00:11:31: Was hat denn MSR mit Versicherungen und mit Marklern überhaupt zu tun?

00:11:36: Ja also vielleicht ganz kurz zur MSR.

00:11:39: Die Besonderheit von MSR Consulting ist dass wir Marktforschung mit konkreter Umsetzungsberatung verbinden.

00:11:46: Und ja, wir helfen Unternehmen dabei Beziehungen Prozesse und Performance messbar zu verbessern jeweils mit dem Ziel natürlich unser klienten Best-in-class werden zu lassen.

00:11:58: Das machen wir in unterschiedlichen Branchen.

00:12:00: Eine Kernbranche die wir haben ist der Versicherungsbereich.

00:12:05: Okay dann kommen wir mal zu der Studie.

00:12:08: erstmal so eine neue Frage wie geht man so eine Studie überhaupt?

00:12:12: Also schreibt man dann alle Markler, über vierzigtausend Markler an in Deutschland.

00:12:15: oder wie machen sie das?

00:12:16: So ungefähr können sich das vorstellen.

00:12:18: Wir schreiben nicht ganz vierzig tausend an weil nicht alle unbedingt jetzt so relevant immer für die Studie sind.

00:12:24: aber wir schreiben jedes Jahr so ungefähr zwanzigtausende Markler ein um an der Studie teilzunehmen und dass mal wirklich auch konkreter zu machen.

00:12:33: Wir haben Teilnahmequoten in der Studie von zwanzig, fünfundzwanzig Prozent.

00:12:38: Wir erheben jedes Jahr aus diesen zwanzichtausend angeschiedenen Marklern.

00:12:41: Fünftausend Marklerurteile und das ist auch die Besonderheit der Studi, dass wir wirklich sehr tief und sehr genau vorgehen können.

00:12:50: Und da hat man entsprechend noch die Benchmark liefern können.

00:12:52: Ja, das Kubos-Markler an sich es eine Benchmarksstudie wird jährlich durchgeführt.

00:12:58: Die gibt es jetzt seit zwei Tausendzehn und wir schauen uns die Zufriedenheit von Versicherungsmarklern ein und das machen wir getrennt nach Spaten.

00:13:06: Komposite, Leben- und PKV – ja!

00:13:08: Und genau das zeichnet die Studie auch so'n bisschen aus.

00:13:12: Was heißt denn Benchmarkstudie?

00:13:14: Benchmarksstudie heißt dass man natürlich die Zufriedenheit der Versicherungsmarkler mit den einzelnen Versicherungsunternehmen sich anschaut und die teilnehmenden Versicherer sich dann auch mit anderen Teilnehmern oder halt abgebildeten Wettbewerbern vergleichen können.

00:13:30: Also man sieht dann auf einen Blick, wie ist meine Zufriedenheit der Makler im Vergleich zu anderen?

00:13:37: Im Vergleich zum Markt.

00:13:38: Und daraus kann man dann direkt relevante Informationen ziehen die man da nutzen kann um halt konkret auch in die Umsetzung und die Steuerung zu kommen.

00:13:48: reagieren die Versicherer da manchmal patzig oder insgesamt eher konstruktiv?

00:13:54: Die Versicherung ist das von höchstem Wert, diese Studie.

00:13:56: Wir haben mittlerweile ca.

00:13:58: zwanzig Teilnehmer, teilnehmende Versicherungsunternehmen und wir werden von denen beauftragt um die Markter zu befragen und ganz im Gegenteil, die unterstützen dieser Studie auch noch weil es besondere an der Studie ist dass die teilnehenden Versicherungen und es jeweils ihre produktiven Makler liefern.

00:14:18: Ja, das ist nämlich auch Teilnahmevoraussetzung.

00:14:21: die Makler müssen relevantes Geschäft geschrieben haben mit dem Versichereumhalt an der Studie teilnehmen zu können.

00:14:26: Damit die wissen wovon sie reden sozusagen?

00:14:29: Ja genau damit ihr auch entsprechend Ihre Urteile auf realen Erfahrungen basieren könnt und nicht auf irgendwelchen Ja, anderen Dingen.

00:14:36: Halluzination

00:14:37: oder wie das war zu Tage?

00:14:39: Ja genau im Key-Sprech, genau.

00:14:42: So ungefähr!

00:14:43: Dann okay super dann tasten wir uns doch mal rein in die Studie, in die Maklerstudie.

00:14:49: Ich hätte ganz gerne drei wichtige Erkenntnisse, die sie da rausgezogen haben.

00:14:55: Können Sie sich aussuchen?

00:14:57: Ich würde gerne auch auf eins bei Besonderheiten der Studie hinweisen, ob es okay ist.

00:15:01: Ja völlig ok.

00:15:02: Vielleicht noch mal ganz kurz die Methodik einfach erklärt.

00:15:05: Ich habe gesagt, wir befragen nur produktive relevante Makler und wer führen dann telefonische Interviews mit denen durch?

00:15:12: Und diese Interviews, die dauern dreißig Minuten und die Makler nehmen sich jedes Jahr dieser Zeit dafür dreizig Minuten um an der Befragung teilzunehmen weil sie halt merken dass die Versichere auch tatsächlich mit den Ergebnissen arbeiten.

00:15:24: das heißt hier haben die haben das Gefühl Das bewirkt wirklich was.

00:15:27: ja das bewirbt wirklich was.

00:15:30: Mittlerweile, wenn wir bei den Marklern anrufen ist schon ein sehr hohes Wiedererkennungsgefühl da.

00:15:36: Also Kubus-Markler ist quasi schon zur Marke geworden.

00:15:39: deswegen haben wir auch keine Probleme mit einer schwimmenden Teilnahme Bereitschaft sondern die ist weiterhin sehr hoch und das ist ganz wichtig.

00:15:48: Wichtig es auch noch dass wir uns bei Kubuss-Marklar große Marklerverbindungen noch genauer anschauen.

00:15:54: Die werden bewusst stärker gewichtet weil sie halt einen höheren Umsatzanteil haben und das ist nochmal eine Besonderheit der Studie.

00:16:02: Okay, jetzt ist aber die Spannung echt nicht mehr auszuhalten Herr Goll.

00:16:05: Ja klar!

00:16:06: Dann lassen wir uns doch auf die Schwerpunkte suchen.

00:16:09: Jetzt hätte ich mal gerne ein Ergebnis.

00:16:12: Ein Ergebnis dass wir zeigen können, dass wir auch stabil über die Jahre hinweg zeigen ist, dass Maklerorientierung tatsächlich ein messbarer Wachstumstreiber ist.

00:16:21: also versichern mit einer hohen Makler zufriedener bei einer hohe Makler Orientierung Machen einfach mehr und besseres Geschäft, um das jetzt mal konkret auf Makler-Ebene zu übersetzen.

00:16:33: Makler die mit einem Versicherungsunternehmen vollkommen zufrieden sind oder sehr zufriedend sind, die erstellen mir Angebote und diese Angebote führen auch häufiger zu einem tatsächlichen Antrag.

00:16:46: also man kann wirklich sehen.

00:16:48: Makle die eine hohe Zufriedenheit haben bringen einfach mehr Geschäfte.

00:16:52: Okay, was kann man denn da falsch machen?

00:16:54: Man kann eine ganze Menge falsch machen.

00:16:56: Also wenn man beispielsweise sich als nichtverlässlicher Partner herausstellt oder wenn die Prozesse, die der Sicherungspartner zur Verfügung stellt, nicht einfach sind oder beziehungsweise ja immer wieder zu Feldern führen dann gibt es wirklich Probleme und das führt auch dazu dass einfach weniger Geschäft mit der Zeit kommt.

00:17:18: Und im positiven Sinne, also zufriedene Markler produzieren einfach messbar mehr Geschäft.

00:17:24: Und das Ganze ist dann natürlich auch für die Effizienz total wichtig um halt den Marklervertrieb wirklich effizient zu gestalten und dafür liefert unsere Studie die entsprechenden Informationen.

00:17:37: wir schauen uns Marklersegmente in der Studie an Wir schauen uns auch an welche Service Level die sichere Liefern müssen.

00:17:45: Ja, um künftig auch noch relevant für die Markler zu bleiben damit ihr auch in Zukunft weiter Geschäft bringen wird.

00:17:52: Also das Ganze ist kein Selbstzweck von Markler Orientierung sondern dass es Harte Business Logik.

00:17:59: Jetzt ist mir letztes Jahr aufgefallen, da gab es ein paar Nachrichten.

00:18:02: Da hatte dann eine Versicherung den Maklervertrieb zurückgefahren.

00:18:06: Eine andere hatte ihn ganz gekappt in der Wohngebäude war das ja so ein bisschen.

00:18:10: Da gab's ein paar nachrichten wie passt denn das zusammen?

00:18:12: Haben die das nicht kapiert oder?

00:18:14: Es kommt immer darauf an als.

00:18:16: ich glaube es ist auch eine Frage der Fokussierung.

00:18:18: wir sehen im Markt tatsächlich dass sich immer mehr versicherer wirklich auf die relevantesten oder für sie relevantesten Marklerverbindung konzentrieren müssen und zumindest bei diesen Maklern dann die Service-Level hochhalten.

00:18:31: Ja, und andere kleinere Makler, die halt weniger relevant sind, denen wird unterm Denn nicht mehr der selbe Service zur Verfügung gestellt einfach aus wirtschaftlichen Gründen.

00:18:44: Wir haben es ja alle mitbekommen dass die Rentabilität auch in den Spaten zurückgegangen ist.

00:18:49: natürlich werden da auch darauf geschaut wie Aufwände im Vertrieb sich entwickeln und ja gegebenenfalls müssen die auch gekappt werden.

00:18:59: Wir wissen aber ganz klar, wenn Maklerorientierung ernst genommen wird dann hat das einen direkten Effekt auf Wachstum.

00:19:07: rettabletet haben.

00:19:09: Ja haben Sie herausgefunden wie groß der Effekt an ist?

00:19:11: Kann man das messen irgendwie?

00:19:13: Ja da kann man messen.

00:19:14: also beispielsweise wenn wir uns jetzt mal die Makler anschauen die vollkommen oder sehr zufrieden sind Die reichen dreimal mehr Einträger ein als Magler, die nicht zufrieden

00:19:26: ist.

00:19:27: Das ist ordentlich!

00:19:28: Ja das ist wirklich ein massiver Vorteil, den man hat wenn man sich um das Thema Maglerorientierung kümmert.

00:19:35: Welche Rolle spielen Magler Betreuer dann?

00:19:38: Magler-Betreuer spielt natürlich eine ganz ganz wichtige Rolle.

00:19:42: ja es kommt halt immer darauf an bei gut aufgestellten Versicherungsunternehmen Da sind die Marklerbetreuer idealerweise bei der Entwicklung des Marklerbüros für den jeweiligen Versicherer.

00:19:56: Häufig sehen wir aber auch, dass Markler-Betreuer Feuerlöschfunktionen übernehmen müssen.

00:20:01: Wenn irgendwie prozessseitig irgendwas nicht läuft, dann müssen die Marklers Betreuer einspringen und das verhindert natürlich eine Beitragarbeit mit dem Markler in dem Sinne des Partners des Marklarbüros.

00:20:11: Das geht halt nicht so gut mehr!

00:20:13: Ach so, das heißt die Maklerbetreuer, wenn diese Feuerlöschen löschen, die das für den Markler oder lösche denn, weil da irgendwas geknallt hat.

00:20:21: Wo ist das Feuer?

00:20:22: Das Feuer?

00:20:22: können Sie sich beispielsweise vorstellen, wenn jetzt ein Antrag seit mehreren Wochen unbearbeiteter liegt und der Markler beschwert sich dann beschwärtert sich natürlich beim Marklerbetreuern zuerst, wenn er einen anderen hat Und dann ist der Markerbetreurer quasi der Schnittstelle zum Fachbereich und man muss dann schauen was mit diesem Antrag los ist gegebenenfalls da Sonderlösungen für Erwirken, was man sich auch immer vorstellen kann.

00:20:46: Steht dann auf der Seite des Marklers sozusagen?

00:20:48: Ja es ist ein bisschen dazwischen aber natürlich immer auch ja auch für den Markler da sein.

00:20:55: Wer geht's doch wieder um das Thema Verlässlichkeit.

00:20:57: wenn das nicht gegeben ist diese Verläßlichkeit Dann überlegen sie sich die Markler ganz schnell wo sie zukünftige Geschäfte bringen.

00:21:06: Würden Sie insgesamt sagen, ich versuche jetzt nochmal so einen groben Überblick.

00:21:10: Würden sie insgesamt sagen dass die Versicherer sich gut um die Markler kümmern oder brennt es da irgendwo?

00:21:14: Naja also wenn ich mal schaue in Teilen ja aber wenn wir uns jetzt mal ein weiteres Thema anschauen Prozesse, KI und so weiter Da sehen mir große Unterschiede im Markt.

00:21:26: Die Automatisierung das wird halt wichtiger, die Teileprozesse werden immer wichtiger Aber wir sehen halt, dass viele Versicherer die Marklervertrieb auch erfolgreich sein möchten.

00:21:36: Dass für sich noch nicht so erkannt haben und auch noch nicht nur die einfachen Prozesse, die KI-Service ist zur Verfügung stellen, die die Marklers benötigen.

00:21:47: Und da das in der Tat noch nicht geschieht, versuchen andere in das Geschäft reinzukommen, beispielsweise die Marklapools, die genau mit schlanken digitalen Prozess antreten natürlich da mehr Wert auf und von Versichern quasi wegnehmen.

00:22:05: Und das ist im Moment, wie sich der Markt auch so ein bisschen darstellt in dem Bereich.

00:22:10: Damit sind wir nämlich schon beim nächsten großen Thema.

00:22:12: Was hätten denn Markler gerne für Technik?

00:22:15: Also was fehlt, was wollen die?

00:22:18: Markler hätten gerne Prozesse, die schnell und einfach laufen ohne...

00:22:22: Wollen wir alle

00:22:23: oder...?

00:22:24: Ja klar natürlich.

00:22:25: Ich sage immer, Markler sind auch nur Menschen.

00:22:28: Stimmt!

00:22:30: Natürlich wollen die Markler das gerne einfach haben, einfache Prozeste und vor allen Dingen ohne viel Aufwand für den Makler.

00:22:38: Das Wichtigste, nämlich Zeit ist für viele Makler der knappster Faktor und nur die Versicherer, die wirklich auch effizientere Prozesse oder die Partner, die effiziente Prozese zur Verfügung stellen können werden sich am Ende dann durchsetzen.

00:22:53: Nur diese sind dann für die Makler noch relevant.

00:22:55: und das es insbesondere war wenn wir uns da die jüngeren Markler im Markt anschauen ist das Thema einfache Prozesse, digitale Prozisse, Automatisierung, KI.

00:23:06: Diese ganzen Themen sind für dieses jüngere Markler besonders relevant.

00:23:10: und da die Versicherer der Trakt noch Schwächen haben oder noch Aufholbedarf haben, füllen im Moment noch andere Delykten und das sind tatsächlich auch die Maklapuls zum Beispiel, die das für sich nutzen.

00:23:22: und deswegen unter anderem aus diesem Grund haben die Puls natürlich für den jüngeren Markler Ja, eine höhere Attraktivität.

00:23:31: Aber ist es so schlimm?

00:23:33: Ist doch gar nicht so wild oder?

00:23:34: Es kommt darauf an als welcher Perspektive man das sieht.

00:23:36: für die Puls.

00:23:37: Ist das sicherlich nicht schlimm aber für die Versicherungsunternehmen ist das natürlich schon im Punkt da das Geschäft über die Marklerpulse-Reinkommen in der Regel treuereist als das Geschäft dass man über direkteinbindungen erhält

00:23:51: Weil der Pool was haben will.

00:23:52: Ja, der Pool will natürlich was haben und im Zweifel ist das dann halt auch noch mal ein Kostenfaktor.

00:24:00: Natürlich viel Geschäfte, aber Pools ist auch teuer!

00:24:02: Okay,

00:24:03: dann war es das erst einmal.

00:24:04: soweit zur Technik, aber wir hatten für Glenn Gezwitscher hat einen dritten Punkt hätte ich noch gerne?

00:24:09: Ja klar also.

00:24:11: die dritte Punkt den ich gerne nennen würde ist dass wir tatsächlich im Moment sehen dass die Konjunktur die Nachfrage steuert.

00:24:17: Wir sehen das bei den Marklern, die ihren Fokus starker vom Firmenkundengeschäft hin zum Privatkundegeschäft legen.

00:24:25: Das sehen wir eher in Komposite.

00:24:27: Das nehmen wir ein Elfer einfach weil es hier mehr Anlässungs- und Abschlusswahrscheinlichkeiten gibt.

00:24:33: um das mal auf einen Punkt zu bringen.

00:24:35: Im Moment ist im Pekageschäft die Butter einfach weicher für die Markler und dann gehen die dann entsprechend natürlich auch hin.

00:24:43: Warum ist die Butter da weicher?

00:24:45: Ja,

00:24:45: es ist weniger konjunkturabhängig.

00:24:48: Es ist mehr Anlass bezogen.

00:24:51: Gerade bei den Gewerbekunden werden jetzt langfristige oder aufschiebbare Entscheidungen eher vertragt, dem wir bis halt der Ruhlung da ist.

00:25:02: Die Markler handeln da ganz pragmatisch und fokussieren einfach ihr Geschäft.

00:25:05: Da wo's im Moment stabiler, brandbarer ist und somit auch realisierbar ist das ist halt der Punkt im Moment.

00:25:12: Ja, gibt es Erkenntnisse wo die Firmen Kunden entsparen?

00:25:16: Ja wir haben gesehen dass das Preis-Leistungsverhältnis von den Firmen Kunden deutlich schlechter bewertet wird.

00:25:20: Also sie schauen halt auf dem Preis und sind halt kritischer und alles was nicht unbedingt notwendig ist wird dann entsprechend pausiert.

00:25:30: Risiken die vielleicht jetzt nicht unbedingt eine betriebliche Haftpflichtversicherung deswegen wahrscheinlich Niemand kündigen,

00:25:38: aber

00:25:39: es ist nicht ganz unwichtig.

00:25:41: Aber es gibt halt so andere Themen die dann vielleicht hier hinten runterfallen.

00:25:44: wo wir beispielsweise auch sehen ist dem Thema BAV.

00:25:48: da hat das ja in den vergangenen Jahren durch die rechtlichen Änderungen doch quasi einen kleinen Boom gegeben bei der BAV dass jetzt komplett vorbei.

00:25:59: Die gilt doch als Patentrezept im Kampf um Arbeits-, wie heißen die?

00:26:03: Fachkräfte, heißen sie.

00:26:05: Im Kampf um Fachkräften und so.

00:26:07: Natürlich aber ist halt auch ein Punkt der halt Geld kostet und wenn man sich große Sorgen um die Zukunft seine Betriebs macht dann ist das eine Sache wo man da vielleicht noch nicht mehr ganz so genau drüber nachdenkt sondern sich eher kurzfristig mit anderen Themen beschäftigt und das Thema dann wieder später auch ausholt.

00:26:27: Wir gehen auch davon aus, dass das nicht dauerhaft ist.

00:26:31: Insbesondere wenn sich die Konjunktur jetzt wieder entspannt – wir sehen ja erste Zartzeichen dafür!

00:26:37: Die Nachrichten werden besser?

00:26:38: Die Nachricht werden ein bisschen besser und dann wird sich der Fokus auch wieder verbreitern.

00:26:43: Aber ganz wichtig ist, die Markler werden sich sehr genau daran erinnern, wer in schwierigen Zeiten wirklich ein guter Partner war.

00:26:51: Das haben wir damals schon bei Corona gesehen.

00:26:55: Das ist ganz wichtig, ich höre zu den Makler, erinnern sich sehr gut daran.

00:26:59: Liebe Versicherer, Vorsicht sagen wir mal ne?

00:27:04: Genau!

00:27:05: Dann hab' ich aber trotzdem eine Frage aus der Praxis.

00:27:08: Kann denn ein Makler sich einfach so vom Firmenkundengeschäft in die Richtung Privatkundegeschäft umorientieren?

00:27:16: Er kann doch nicht auf die Straße gehen und die Leute anquatschen oder so Willst du mein Kunde werden?

00:27:20: Nee, das ist wahrscheinlich schwierig.

00:27:22: Also reine Firmenkunden Makler werden natürlich eher bei Firmkunden beinmalen.

00:27:27: Aber wir haben viele Makler die sagen dass sie sowohl Firmen wie auch Privatkundengeschäft machen und bei denen sehen wir, dass die, die ohnehin auch schon privat kundengeschäftende Vergangenheit gemacht haben da einen größeren Schwerpunkt drauflegen.

00:27:40: Okay, dann schauen wir mal.

00:27:42: Vielleicht hören wir uns beim nächsten Jahr wieder, wenn die nächsten Studien raus sind und mit besseren Nachrichten fürs Firmenkundengeschäft?

00:27:48: Herr Groll an dieser Stelle erst einmal ganz vielen Dank für drei wichtigen Punkte aus der Kubos-Markler-Studie.

00:27:53: Sehr

00:27:54: gerne, Herr Herms.

00:27:54: Ich habe mich gefreut.

00:27:56: Mich auch!

00:27:57: Viele Grüße nach Köln.

00:28:02: Die News der Woche Wirtschaftskrise hin oder her.

00:28:06: Die Versicherungswirtschaft hat davon im vergangenen Jahr offenbar nicht viel mitbekommen.

00:28:11: Über alle Branchen hinweg, verzeichnete sie.

00:28:14: Beitragseinahmen von zweihundertfünfzig Milliarden Euro.

00:28:19: Das sind sechs Komma sechs Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet der Branchenverband GDV.

00:28:24: Zwei-tausendsechsundzwanzig soll es weiter aufwärts gehen aber leicht gebremst!

00:28:28: Der Verband rechnet mit einem Zuwachs von vier Komma sieben Prozent.

00:28:32: Nach mehreren schwierigen Jahren hat die Schaden- und Unfallversicherung, in den Falle von Jahrzehnte, spürbar zugelegt.

00:28:39: Die Beitragseinnahmen stiegen um sieben Komma sieben Prozent

00:28:43: auf –

00:28:43: neunundneinzig Komma Sieben Milliarden Euro!

00:28:46: Nicht

00:28:46: ganz hundert.

00:28:47: Haupttreiber war die Kfz-Versicherung mit einem Beitragsplus von dreizehn Komma vier Prozent was an inflationsbedingten Nachholeffekten und weiter gestiegenen Reparaturkosten lag.

00:28:59: Gut für viele Versicherer war es auch, dass Naturkatastrophen weitgehend ausblieben.

00:29:04: Das alles führte dazu, dass die KFZ-Sparte erstmals seit mehreren Jahren wieder ein versicherungstechnisches Ergebnis über Null erreichte – Glückwunsch an der Stelle!

00:29:16: Für den GDV erwartet im Schaden und Unfallbereich weiteres Wachstum von

00:29:26: Ist ja auch mal ganz interessant.

00:29:28: Die PKV verzeichnete im Jahr ein Beitragswachstum von sieben, drei Prozent auf knapp fünfzig Milliarden Euro.

00:29:36: Gleichzeitig stiegen die Leistungsausgaben um sieben Prozent auf gut zwanzig Milliarden Euro – insbesondere wegen des medizinischen Fortschritts und der allgemein steigenden Kosten im Gesundheitswesen.

00:29:48: Kommen wir zur Lebensversicherung.

00:29:49: Da legten die Beiträge im vergangenen Jahr um fünf Komma eins Prozent auf neunundneinzig Komma vier Milliarden Euro zu.

00:29:56: Hauptgrund war ein kräftiges Plus bei den Einmalbeiträgen, nämlich von knapp siebzehn Prozent.

00:30:03: sinkende Inflation steigende Reallöhne stabile Langfristzinsen und der erhöhte Höchstrechnungs Zins machten Sie als Sparprodukte wieder interessanter.

00:30:13: Das Geschäft mit laufenden Beiträgen blieb dagegen nahezu stabil, mit plus null Komma eins Prozent.

00:30:20: Für zwei tausend sechsundzwanzig geht der GDV von einem moderaten Plus von Eins Komma Eins Prozent aus!

00:30:30: Der Gesetzgeber hat das Verfahren für das Gesetz der Änderung des Verbraucher Vertrags und des Versicherungsvertrags rechts kurz VVVR

00:30:39: abgeschlossen.

00:30:40: Der Bundesrat stimmte am dreißigsten Januar zu und nun wurde das Gesetz verkündet.

00:30:45: Damit steht fest, dass sogenannte ewige Widerrufsrecht für Lebensversicherungen ist Geschichte!

00:30:52: Das meldet der AW-Bundesverband Finanzdienstleistung – und zeigt sich zugleich sehr erfreut darüber.

00:30:58: Schließlich gehörte es zu seinen erklärten Zielen, das ewige Wiederruferecht

00:31:03: abzuschaffen.

00:31:04: Was sieht das neue Recht vor?

00:31:06: Spätestens vierundzwanzig Monate und dreißig Tage nach Vertragsschluss erlischt das Wiederrufsrecht.

00:31:13: Und zwar sogar dann, wenn der Kunde fehlerhaft darüber belehrt wurde.

00:31:17: Fehlt die Belehrung jedoch vollständig bleibt auch das Widerrufsrecht bestehen!

00:31:21: In Kraft treten soll diese neue Regelung am neunzehnten Juni... ...zweitausendsechsund zwanzig.

00:31:27: Der AfD hatte stets betont dass unbegrenzte Wiederrufsmöglichkeiten praktische und wirtschaftliche Risiken mit sich bringen vor allem für Lebensversicherer.

00:31:36: Aber auch Vermittler unterlagen dadurch kaum kalkulierbaren Haftungsrisiken, wie es der Verband ausdrückt.

00:31:41: Denn Kunden konnten vom Versicherer fordern die Verträge nach Jahren noch rückabzuwickeln und die Versicherern konnten wiederum von Vermittlern die Provision

00:31:49: zurückfordern.".

00:31:50: Norman Wirt, Geschäftsführender Vorstand des AFW äußert sich zufrieden.

00:31:55: Die klare zeitliche Begrenzung des Wiederrufs rechts schafft Rechtsfrieden- und Schutzverbraucher vor Intransparenz ohne den Versicherungsvertrieb dauerhaft einem unüberschaubaren Rückabwicklungsrisiko auszusetzen.

00:32:18: Beim Institut für Vorsorge und Finanzplanung kurz IVFP bekommt man leise Zweifel.

00:32:23: Jeder zweite Vermittler hat die Indexpolizei inzwischen nämlich aus seinem Programm gestrichen, erfuhr man dort aus der IVFP-Produktgrenzumfrage.

00:32:34: Auch Anbieter steigen aus – zuletzt zum Beispiel über Menya, HDI-Vorsorge ehemals Tago und Lv.

00:32:44: Übrig bleiben dreizehn noch aktive Anbieter.

00:32:48: Damit wird sichtbar, dass die Zurückhaltung nicht nur ein kurzfristiger Trend ist sondern sich zunehmend verfestigt, sagt IVFP-Geschäftsführer Andreas Kick.

00:33:06: In der Spitze wurden sogar mehr als zehn Prozent erreicht, resümiert Kick.

00:33:16: Das geschah allerdings in einem Börsenjahr, indem der deutsche Light Index DAX zum Beispiel um mehr als zwanzig Prozent zulegte.

00:33:24: Das konnten nun mal nicht alle Polisen nutzen – nur wenige haben den DAX überhaupt als Basis für die Rendite und die maßgeblichen Betrachtungszeiträume reichen nur selten genau von Kalenderjahr zu

00:33:35: Kalendair.".

00:33:36: Wie bereits in den vergangenen Jahren hatten Modelle die Nase vorn?

00:33:40: die die Anleger jährlich zu einer bestimmten Quote am Index beteiligen.

00:33:44: Das aber über eine obergrenze Deckel.

00:33:47: Das erklärt wiederum, die im Vergleich zum Börsengeschägen recht geringen

00:33:51: Renditen.".

00:33:51: Doch das IVFP hat auch Gutes zu berichten – denn wie bei klassischen Lebensversicherungen auch sind in den Indexpolisen die Überschüsse weiter gestiegen!

00:34:01: Die höheren Überschuße als Grundlage schaffen Freiraum für die Versicherer höhere Aktienrisiken einzugehen.

00:34:07: Sie können die Anleger damit stärker am Index beteiligen oder den Rendite-Deckel erhöhen.

00:34:15: Der Trend rollt weiter!

00:34:17: Im vierten Quartal, zwei Tausendfünfundzwanzig stiegen in Deutschland so viele Privatpersonen von Verbrenner auf Elektroautos um wie seit drei Jahren nicht mehr.

00:34:27: Laut Hook e-Barometer war das bei sechs Komma drei Prozent aller privat gewechselten Fahrzeuge der Fall.

00:34:33: Das Hucke-E-Barometer ermittelt die Huccobook aus dem eigenen Versicherungsbestand und aus parallel laufenden bundesweiten repräsentativen Umfragen.

00:34:42: Für das Gesamtjahr twenty-fünfundzwanzig ergibt sich daraus die höchste, bislang gemessende jährliche Umstiegsquote – nämlich von fünf Komma fünf Prozent!

00:34:52: Und auch die weiteren Pläne der Privathaushalte gehen in die gleiche Richtung.

00:34:57: Fünfzehn Prozent derjenigen, die in den kommenden zwei Jahren ihr Fahrzeug wechseln wollen fassen aktuell einen rein elektrischen Antrieb ins Auge.

00:35:06: Und die Lieblingsmarken?

00:35:07: Wenn es nach den Wünschen aller Autofahrer in Deutschland geht, würden sie persönlich am ehesten ein VW oder BMW fahren – wenn ein E-Auto ansteht!

00:35:15: Tatsächlich stiegen im vergangenen Jahr auch die meisten Huckversicherten auf diese Hersteller privat um.

00:35:22: Allerdings zwingte sich Skoda noch zwischen die beiden Marken auf das Siegerträppchen durch den besonderen Verkaufserfolg des Modells LROC.

00:35:33: Das war

00:35:37: es auch mit

00:35:41: dieser Podcast-Folge.

00:35:43: Wir hören uns am kommenden Freitag wieder!

00:35:45: Bis dahin gilt wie immer, bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche!

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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