Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Transkript

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00:00:04: Herzlich willkommen zu die Woche, der Pferferminzia-Podcast für Versicherungshält.

00:00:08: Mein Name ist Karen Schmidt.

00:00:10: Und ich bin Andreas Harms.

00:00:11: Hallo.

00:00:12: Jede Woche gibt es hier von der Redaktion Was auf die Uhr.

00:00:15: Hier kommen die wichtigsten Themen der Woche, die unsere Branche und uns bewegt haben.

00:00:28: Moin aus Hamburg und herzlich willkommen zu Folge twohundertfünfzig unseres Podcasts.

00:00:33: Heute ist Freitag der sechste Februar, zweitausendsechsenzwanzig.

00:00:37: Und wir haben heute eine Art Spezial-Podcast für Sie.

00:00:40: Vergangene Woche hatte ich ja erzählt, dass ich auf der Network-Convention von Blau-Direkt in Helsinki war.

00:00:46: Und da habe ich mir die folgenden beiden Herren vor's Mikro geholt.

00:00:50: Das hast du toll gemacht, Schmidow.

00:00:52: Wen haben wir denn da?

00:00:53: Wir haben Oliver Drehves, Geschäftsführer-Vertrieb bei Blau-Direkt und Vorstand der Phoenix-Max-Pool-Gruppe.

00:01:00: Und Technikchef Sascha Justmann, oder wie es auf Norddeutsch auch heißt.

00:01:05: Chief Technology Officer.

00:01:07: Schmalltalk und News entfallen dafür heute.

00:01:12: Im Gespräch.

00:01:13: Oliver Drehwes ist im Maklermarkt seit über drei Jahrzehnten aktiv.

00:01:17: Der Mann kennt sich also aus.

00:01:20: Wir sprechen über Makler, die schneller wachsen als der Markt.

00:01:23: Über Technik, die rückenfrei hält, statt nervt.

00:01:26: Über die Frage, warum man trotz aller Digitalisierung vielleicht doch noch gelegentlich mit einem echten Menschen essen gehen sollte.

00:01:36: So, ihr behauptet recht vollmundig, dass blau direkt Magler, also bei blau direkt angebundene Magler doch so schnell wachsen wie der Markt.

00:01:45: Das ist eine Aussage.

00:01:47: Ist das dein Wunsch oder tatsächlich auch belegbare Wirklichkeit?

00:01:52: Das tatsächlich belegbare Wirklichkeit.

00:01:54: Also ich möchte zum einen sagen, dass ich aufgrund meiner langjährigen, im Grunde jetzt schon, Erfahrungen Blick dafür habe.

00:02:02: Das heißt, ich sehe sehr genau, wie sich die Maklerbetriebe entwickeln.

00:02:05: Viele kenne ich ja auch irgendwie schon über mehrere Jahre.

00:02:08: Und das ist für mich völlig klar.

00:02:11: zu erkennen, dass das Wachstum erheblich ist, sehr groß ist, ist aber auch zu belegen durch klare statistische Zahlen.

00:02:18: Wir checken dafür regelmäßig die Strukturanalyse, ich meine von BVK, die Über mehrere Jahre den Markt oder die Marktentwicklung bewertet und auswertet und prozentual auswertet.

00:02:34: Und dagegen halten wir für den gleichen Zeitraum angebundene Makler aus dem blau direkt Universum.

00:02:41: Und dann kommt man also tatsächlich zu dem Ergebnis, dass das Wachstum dieser vergleichbaren blau direkt Makler einfach im Grunde mehr als doppelt so hoch ist wie der Schnitt.

00:02:50: Und gibt es da auch eine Zahl?

00:02:52: Also wie hoch ist das vom BVK und wie machen dann die?

00:02:57: Direkt angeboten in Marke.

00:02:58: Aus dem Kopf gesprochen ist beim BVK irgendwie vier Komma und ein bisschen.

00:03:04: Und im Blau Direkt Universum ist acht Komma und ein bisschen.

00:03:09: Und wobei Blau Direkt natürlich sehr viele Erfolgsgeschichten noch dazu hat, die deutlich über diesen Werten liegen.

00:03:17: Aber die genannten Zahlen sind sozusagen die breite Masse des Marktes und die breite Masse der Blaupartner.

00:03:27: Woran liegt das wohl?

00:03:28: Was sind die Haupttreiber für diesen Erfolg?

00:03:31: Die technische Effizienz.

00:03:32: Der Maklerpool hat ja die Aufgabe aus meiner Sicht dem Makler den Freiraum zu geben, dass er sich um die Kundenberatung kümmern kann.

00:03:39: Also um das, was er am besten kann und wofür er ja auch diesen Beruf gewählt hat.

00:03:45: Die wenigsten Makler haben mit dem Beruf Makler gewählt und dann... technische Spezialisten IT Spezies zu werden.

00:03:51: Stimmt wohl.

00:03:51: Sondern die meisten Makler haben auch wirklich diesen Beruf gewählt, weil sie auch Freude an Beratung haben, weil sie Freude am Networking haben, weil sie Freude daran haben, ihre Kunden als häufig ja regelrecht in freundschaftlichen Beziehungen auch zu beraten und zu begleiten.

00:04:06: Und dafür liefert der Pool die Tools und die Technik, um den Maklerinnen rückenfrei zu halten.

00:04:13: Und jetzt ist mit der Übernahme von Max Bullen Phoenix Gruppe, ihr steht quasi für die Service-Komponente, also ihr seid sehr stark, was Service auch angeht und Beratung der Makler.

00:04:24: Und Blau-Direkt ist ja eher so die technische Unterstützung.

00:04:29: Was ist denn wichtiger?

00:04:30: Naja, also erstmal diese Unterscheidung, so sagt man das vielfach am Markt, das wird mir oder begegnen wir häufiger so diese Aussage in der Form.

00:04:37: Ich würde es halt so sehen, dass ja Service bei Blau-Direkt auch durchaus stattfindet.

00:04:41: Das Verständnis von Service geht nun ein bisschen auseinander, dahingehend, dass die Blau-Direkt-Welt natürlich direkt fallabschließend, lösungsorientiert das Problem direkt schnellstmöglich beenden will.

00:04:53: Also Lösungsfindung.

00:04:55: Das ist ja eigentlich auch das wesentliche Merkmal an guten Service, ist ja, dass ich mal ein Problem schnell los werde.

00:05:02: Das ist das, was Blau-Direkt trickert.

00:05:06: Max-Pool geht schlicht individueller, in den Beratungsprozess mit rein.

00:05:12: Als Sparringspartner des Marklers, auch für die Angebotsfindung.

00:05:16: Und geht halt einfach ein bisschen tiefer auch in die Beziehungen zum Markler.

00:05:20: Dadurch, dass wir eben auch mehr analoge Veranstaltungen machen, mehr Telefonie haben, mehr anders ansprechbar sind und auch historisch anders gewachsen sind, kann man sagen.

00:05:31: Deswegen werde ich auch immer gefragt, was ist wieder Unterschied und so weiter.

00:05:35: Zusammenfassend kann man sagen, das Max Pool eben einfach individueller tiefer reingeht in die Geschäftsvorfälle, dafür die Provisionen insbesondere jetzt bei Markter Neuanbindung eben etwas dahingehend auseinander gehen, dass bei Max Pool die Kotagen im Schnitt so zwei, zweieinhalb Prozent geringer laufen als in der Blau-Direkt-Welt, weil eben dieser zusätzliche Individualismus am Ende sind es halt auch einfach mehr Service Menschen, die dafür da zur Verfügung stehen, dass muss bezahlt werden, dementsprechend weichen die Kotagesätze.

00:06:07: etwas ab.

00:06:09: Du hast ja gerade schon gesagt, du hast langjährige Erfahrung mit Maklern und den Maklerbetrieben und so.

00:06:15: Was ist denn deine Erfahrung nach der häufigste, die häufigste Bremse für Maklerwachs?

00:06:24: Das Verzetteln in der Technik.

00:06:26: Also Makler wachsen häufig sehr gut, dynamisch und bis zu einer bestimmten Größe.

00:06:31: und dann gibt es sehr viele Makler.

00:06:33: in meinen Augen habe ich da immer sehr viel Verständnis für, weil ich bin genauso mit so perfektionistischem Ansatz.

00:06:39: Okay.

00:06:40: Die dann immer tiefer anfangen in ihren Geschäftsvorfällen selber zu verwalten, selber zu überwachen.

00:06:48: Kurtagen, ich will eine Solstellung haben und so.

00:06:51: Was kriege ich an Kurtage?

00:06:52: und stimmt das?

00:06:54: Das heißt also, der Makler geht immer tiefer in die Geschäftsvorfälle rein, fängt irgendwann an sich immer mit mehr und mehr Techniken zu befassen.

00:07:01: Die

00:07:02: teilweise aber System Brüche haben, teilweise von ihm selber entwickelt sind.

00:07:07: Und das war das, was ich eingangs sagte.

00:07:10: Der Makler musste sich halt selber die Frage stellen, habe ich die meiste Freude im Leben an Technik?

00:07:16: Dann kann er das auch gerne so weitermachen.

00:07:19: Oder habe ich die meiste Freude an den eigentlich beratenen Makler-Tätigkeit?

00:07:24: Da kann ich immer nur empfehlen, möge sich bei einem leistungsstarken Makler-Pool wie zum Beispiel Blau-Direkt anschließen.

00:07:31: um eben einfach sicher auf das zu konzentrieren, was zumindest in meiner Welt den Job eben auch wirklich auszeichnet und Spaß macht.

00:07:40: Also ein gutes Beispiel dafür sind auch die bei MaxBull angebundenen Partner.

00:07:45: Also MaxBull hatte ein enormes Wachstum.

00:07:48: Ist natürlich mit drin in den Blau direkt zahlen, aber MaxBull hat siebzig, fünbensebzig Prozent Zuwachs in zwanzig, fünfundzwanzig hingelegt.

00:07:56: Was einfach darauf auch zurückzuführen ist, dass der gesamte Max-Pool-Bereich, also auch die eigenen Mitarbeiter, aber auch die Partner und Makler deutlich weniger mit Technik und dergleichen eben sich selber befasst haben, sondern wir uns einfach auf Vertrieb konzentriert haben, auf gute Geschäfte konzentriert haben, wie ich immer zu sagen pflege.

00:08:16: Mein Credo ist immer wie bei Blau-Direct und auch bei Max-Pool.

00:08:20: Wir lieben ja Makler und wir lieben gute Geschäfte.

00:08:22: Und die Technik muss halt funktionieren, das ist ausdrücklich nicht mein Ressort und dafür bin ich sehr dankbar.

00:08:29: verändert sich denn der Vertrieb heute stärker durch Technologie oder ist es auch ein bisschen vielleicht auch wieder indirekt durch Technologie verändertes Kunden Verständnis, Kunden Erwartung auch an Vertrieb?

00:08:42: Erst mal aus Makler-Pulsicht verändert sich natürlich der Vertrieb ganz eklatant.

00:08:46: Wir bauen jetzt bei Blau-Direkt-Intern die vertrieblichen Strukturen um und wir benennen sie übrigens auch um.

00:08:52: Die Überschrift in Zukunft heißt Broker Service.

00:08:55: Im Moment ist es sehr differenziert mit Sales und Success und so.

00:08:59: In Zukunft heißen die Bereiche immer in der Überschrift Broker Service.

00:09:03: Es kommt aber eine neue Linie bei Blau dazu, neu dazu im Vertrieb, und zwar die Linie Tech, also Broker Service Tech.

00:09:12: Und in dem Bereich möchte ich so ein bisschen losgelöst von der normalen Verwaltungstechnologie und Technik des gesamten Hauses, soll eben in Broker Service Tech in Zukunft, sollen da die Schnellboote tatsächlich laufen, dahin gehen, dass wir wirklich auch vertriebliche Mehrwerte aus Tools in gewisser Weise auch mal ausprobieren und eben einfach Mehrwerte versuchen auch am Markt zu finden und ganz schnell zu implementieren.

00:09:40: Bevor die große Organisation das eben vollumfassend in der Ameise beispielsweise auch integriert hat, ist mir daran gelegen, dass wir viel Neues auch immer ausprobieren, was da jetzt alles kommt an zusätzlichen Ideen, an zusätzlichen Tools, an zusätzlichen KI ansetzen.

00:09:58: Deswegen war mir wichtig, dass wir das in einem modernen Vertrieb auch regelrecht als eigene Vertriebslinie verstehen.

00:10:05: Vertrieb durch High-Tech, durch Innovation und durch neue Themen, auf die wir sofort reagieren können, sobald sie am Markt sind.

00:10:13: Weil die Zeit einfach so unfassbar schnell ist geworden ist.

00:10:17: Okay, also tatsächlich aber eher durch Tech getrieben als durch... der Kunde, der sich in irgendeiner Form verändert.

00:10:25: Mir ist darüber hinaus im Vertrieb aber auch sehr wohl wichtig, dass wir dem Makler auf Augenhöhe begegnen.

00:10:32: Insofern, dass wir eben auch wirklich, meine Güte, man muss auch mal einfach mal essen gehen mit dem Makler und sich nochmal über die Geschäftsentwicklung persönlich auch mal unterhalten.

00:10:40: Da geht auch immer viel per Teams und so weiter.

00:10:42: Aber Zum bisschen mal die ein oder andere analoge Begegnung, die gehört für meine Begriffe einfach zum Vertrieb dazu.

00:10:49: Ja, ja.

00:10:50: Das geht nicht immer alles nur per Teams

00:10:53: oder so.

00:10:54: Also deswegen, da sehe ich ganz klar persönliche Berührung, mit den Maklern auch persönliche Zusammenkünfte.

00:11:02: Und ich glaube, dass der Makler auch gut daran tut, nicht alles immer nur vom Arbeitszimmer, alles immer nur voll digital zu machen.

00:11:09: Ich glaube, der Makler tut auch gut daran.

00:11:12: wenn er sich einfach mal mit Kunden auch mal trifft.

00:11:15: Das sollte er vielleicht mit

00:11:17: dem...

00:11:17: Genau.

00:11:17: Früher war das ja nur so.

00:11:18: Da war ja Teufelszeug irgendwas online zu machen oder zu telefonieren oder so.

00:11:22: Da ist man ja immer hingefahren.

00:11:24: Das hat sich ja aber bei zumindest in einigen Marklerhäusern, möchte ich mal sagen, soweit gedreht.

00:11:30: Das ist ja jetzt total ins Gegenteil.

00:11:32: Es gibt genug Marklerbetriebe.

00:11:35: Genau.

00:11:35: Ich glaube, da gibt es Markler, die verlassen ihr Zimmer gar nicht mehr oder ihr Büro gar nicht mehr.

00:11:40: Wo ich sage, das kann ja auch nicht so ganz gesund sein und das ist ja auch nicht.

00:11:43: Also, man hat nicht mein Verständnis vom Beruf oder vom Berufsbild.

00:11:49: Wenn du jetzt eine Makler, der in den nächsten Jahren deutlich wachsen will, einen Tipp geben müsstest oder einen strategischen Rat, welcher wäre das?

00:11:57: Na ja, klar.

00:11:59: Voll auf Blau direkt setzt mit der ganzen Technik.

00:12:01: Warum überraschst du die Antwort jetzt mit?

00:12:05: Was hast du jetzt erwartet?

00:12:06: Morgens früher aufstehen.

00:12:08: Also, Paulin im Maklerpool reingehen mit Haut und Hahn und Simplifizierung der Geschäftsprozesse, weil ich persönlich daran am meisten glaube, durch das Simplifizieren der Geschäftsprozesse und durch das Ergänzen der Geschäftsprozesse mit den neuen Möglichkeiten, die jetzt eben auch durch KI erwachsen und dergleichen, steigert man natürlich unbändig die Effizienz im Maklerbetrieb.

00:12:32: Und ansonsten ist natürlich eine Frage, vor der auch viele Makler immer wieder stehen.

00:12:35: Das ist mir jetzt hier auch auf der NVC.

00:12:37: Begegnet mir das bei jedem zweiten irgendwie gefühlt im Gespräch.

00:12:42: Immer so diese grundsätzliche Frage, baue ich weiter auch Personal auf oder nicht?

00:12:47: Ja.

00:12:48: Und dazu ist nur mein Rat, nach all den Jahren, die ich wirklich jetzt ja auch in der Branche dabei bin, zu sagen, das muss zumindest extrem gut überlegt sein.

00:12:57: Also ich habe in meiner Karriere sehr viele Partnerschaften gesehen, die sehr leichtfertig zusammengegangen sind.

00:13:03: und dann mit Pauken und Trompeten wieder auseinander gelaufen sind und sich bis aufs Messer gestritten haben.

00:13:08: Deswegen, da wäre tatsächlich immer nur mein Rad Partnerschaften sind super.

00:13:12: Also, der Partnerschaft verstehe ich auch, bleibt eine Angestellte oder auch mein Azubi ist ja auch eine Form von Partnerschaft oder sowas dann aufzunehmen.

00:13:19: Je nach Makler, Betrieb und Art und Größe.

00:13:22: Aber ich sage immer nur, da prüfe sich wirklich gründlich, wer sich da bindet, weil das ist im Versicherungsbereich immer blöd.

00:13:30: wenn es zu einer Trennung kommt und mein Partner oder wer auch immer dann anfängt im Bestand zu arbeiten und dann ist da Hauen und Stechen und so.

00:13:38: Also da kann ich nur empfehlen, wenn man da wachsen will, ist es sicherlich nicht falsch, das sollte man auch tun, aber wohl überlegt.

00:13:44: Okay.

00:13:46: Und als Abschluss vielleicht noch einen Schwenk zum Markt generell, Konsolidierung auf allen Ebenen im Moment ja, Versicherer, Marklerpool, Marklerhobbüros.

00:13:57: Wie verändert das den Markler Vertrieb?

00:14:00: Also aus Mexpult-Sicht war es natürlich ein unfassbarer Befreiungsschlag, diese Kooperation, die ja mit Blau-Direkt schon im Grunde in zwei, zwanzig, zweiundzwanzig begann.

00:14:10: die Kooperation insofern, dass der mittelständische Markler Pool, Max Pool einfach auffernen konnte, sich selber nur mit Technik und IT zu befassen.

00:14:20: Machen wir natürlich jetzt auch immer noch, aber nicht mehr, es ist nicht mehr so zentral.

00:14:24: Weil durch diese Konsolidierung, die am Markt entstanden ist, das bei den Wettbewerbern, weil ja zuerst die Münchner Kollegen, dann die Lübecker Kollegen, dass da überall institutionelles Geld rein kamen, dann kannst du ja als Mittelständler gar nicht mehr gegen anentwickeln, wenn du mit deinem Haushaltsbuch, also mit deinen Haushaltsmitteln dagegen anarbeitest.

00:14:44: Da hast du ja schon verloren, also da bist du ja wirklich die Buchhandlung gegen Amazon.

00:14:49: Deswegen, deswegen diese Kooperation war super und ich glaube diese Kooperation, solche Kooperationen werden natürlich folgen, ob durch Kooperation oder Übernahmen, Aber klar, der Markt wird sich da ganz stark konsolidieren.

00:15:04: Das betrifft sowohl die Makler als auch die Makler Pools, aber als auch die Versicherer übrigens.

00:15:10: Also als Einzelmarkler wird man es in Zukunft schwer?

00:15:13: Naja, als Einzelmarkler, der immer alles alleine machen will, ja.

00:15:18: Als Einzelmarkler, der bei Makler Pools angebunden ist, hat man es natürlich schon mal deutlich einfacher.

00:15:23: Und eben um eine gewisse Skalierbarkeit und dergleichen zu erreichen, sind natürlich Zusammenschlüsse auch ein probates Mittel.

00:15:29: Also insofern... Aber ich glaube trotzdem, dass es auch immer weiter diese häufig auf eine bestimmte Nische eher spezialisierte Einzelmarkler geben wird.

00:15:38: Also und das finde ich auch super.

00:15:40: Also spricht da gar nichts dagegen.

00:15:42: Bleibt der Markt ein bisschen vielfältiger.

00:15:44: Unbedingt.

00:15:45: Okay.

00:15:45: Danke fürs

00:15:49: Gespräch.

00:15:50: Und jetzt wird's futuristisch, aber keine Sorge, auch recht praktisch.

00:15:54: Mit Sascha Justmann spreche ich über künstliche Intelligenz, kurz KI oder auf Englisch AI, die nicht die Weltherrschaft übernehmen will, sondern erst mal den Markleralltag aufräumt.

00:16:05: Es geht um AI First, um Vertragscans statt Abtippen, um Chatbots mit Versicherungswissen und um die Frage, warum Datenqualität eigentlich plötzlich sexy ist.

00:16:15: Viel Spaß beim hören!

00:16:17: Wir machen einfach dieses Thema wie AI-First-Technologie den Marklealltag vereinfacht.

00:16:23: Ihr habt euch ja mit AI sehr viel auf die Fahnen geschrieben, seid ja auch sehr hinterher, investiert auch viel.

00:16:29: Hab ich von den vergangenen Tagen jetzt schon mitbekommen.

00:16:32: Und mich würde jetzt als allererstes mal interessieren, was für euch eigentlich noch mal AI-First überhaupt bedeutet.

00:16:38: Was ist da eurer Ansatz?

00:16:42: Also ich glaub, wichtig ist zu verstehen, dass AI-First nicht ... nicht ein technologischer Ansatz ist, sondern was mit Mainz zu tun hat.

00:16:48: Wir haben unsere komplette Denkweise ein Stück weit umgesetzt und umgeändert.

00:16:52: AI First bedeutet im Endeffekt nichts anderes, wie zuerst das Problem versuchen mit AI Komponenten zu lösen.

00:16:59: Kann ich ein bestimmtes Problem mit dem Einsatz von KI Werkzeugen oder auch KI Mechanik letzten Endes anders bewältigen, wie wenn ich es klassisch programmieren würde?

00:17:09: Also wenn wir zurückdenken an die Zeit, in der ich in die Versicherungswirtschaft gekommen bin vor, wow, Da hast du dir die Prozesse von den Maglern angeschaut, du hast mit Maglern Interviews geführt und hast immer gefragt, wie machst du es denn?

00:17:23: Und der Entwickler in mir hat dann immer überlegt, wie kriege ich das jetzt programmatisch gelöst?

00:17:27: Wo kriege ich Informationen her?

00:17:29: Wie kann ich die Strukturen aufbrechen?

00:17:30: Wie bild ich das ab, was er genau tut, nur in Software?

00:17:35: Was rausgekommen war eigentlich, dass wir den analogen Prozess einfach nachdigitalisiert haben.

00:17:40: Rechts und links immer ein bisschen optimiert.

00:17:41: Ich will uns das nicht in unseren eigenen Schäffel stellen.

00:17:43: Da hat die Branche schon eine Menge getan in den Dienstleister.

00:17:47: Wir wissen auch, wie ewig alles gedauert hat.

00:17:48: Und was jetzt passiert ist, dass du dir die Frage stellst, wie kriegst du den Turbo gezündet?

00:17:53: Und ich glaube, dass AI nicht nur eine neue Technologie ist, sondern es ist die Möglichkeit quasi, Benzin ins Feuer zu schießen und richtig Automatisierung zu leben.

00:18:01: Indem du das Problem anschaust und sagst nicht, wie krieg ich es nachgebildet, sondern Wie könnte ich mit LLMs, mit Rackmodellen, wie kriege ich mit Unternehmensdaten, die vielleicht auch unstrukturiert sind, dieses Problem nicht klassisch gelöst, sondern mit einem anderen Ansatz?

00:18:17: Und das hat vor allem was mit Paradigmenwechsel zu tun.

00:18:20: Mechaniken im Kopf, die Art und Weise, wie du ... wie du Projektgruppen kompensierst.

00:18:25: Das ist einfach ... ist ne neue Denkweise.

00:18:28: Zuerst

00:18:29: an AI-Denken.

00:18:29: Hast

00:18:30: du da mal ein Beispiel?

00:18:33: Also was, was so ein Problem sein könnte und wie du das dann mit AI First angehen würdest, mit diesem Gedankengang, mit dem neuen.

00:18:40: Ich nehme zwei.

00:18:40: Einganz praktisch, weil ich habe auch ein neues Kennengelernt hier auf der NVC.

00:18:44: Das erste Maklerin hat uns gefragt, ob wir eine sparten Queranalyse nicht darstellen können.

00:18:48: Es wäre doch ganz einfach, wir müssen in der Armeise nur einmal über alle Verträge drüber rauschen und eine Tabelle darstellen, mit Kreuzchen und Häkchen, ob in Haftpflichten Vertrag da ist, ob derjenige Beu hat oder nicht.

00:18:59: Und in dem Moment, wo ich auf dem Hotsheet vorne saß, wollte ich instinktiv antworten mit ist kein Problem.

00:19:06: Wir sagen unserem CPO Bescheid und der plant es für die Entwickler in die Roadmap ein, weil wir müssen ja nur die Datenbank durchgehen.

00:19:11: Zu der klassische analoge Ansatz.

00:19:13: Und als mir der Gedanke kam, dachte ich, hey, stopp, das Problem ist doch gar kein Problem.

00:19:18: Und dann hab ich ihr geantwortet mit, wenn du in die neue Armeise-Uberflächerei gestern in den Chatbord, dann probier doch einfach selber mal außen, prompt zu schreiben, frag doch die Armeise mal, überprüfe beim Kunden Sascha Jostmann, welche Verträge er hat, ordne sie nach Spaten und leg folgende Tabellenvorlage, Da drunter.

00:19:34: Und jedes Mal, wenn du die Sparte findest in den Verträgen, nimm grünes Kreuzchen.

00:19:38: und wenn sie dich findest, nimm rotes Kreuzchen und fass dir nach Risiken zusammen.

00:19:41: Und wenn du das promptest, dann wette ich, kommt das raus, was du willst.

00:19:46: Und wenn das funktioniert, frage ich dir einfach, kannst du das nicht auch agentisch anlegen?

00:19:49: Leg mir ein Button an und wenn ich den ersten Kunden öffne, bitte öffne dich und sag mir Bescheid, ob diese Tabelle auch dort möglich ist.

00:19:55: Und wenn ja, zeig sie mir direkt an.

00:19:57: In dem Moment müssen nicht mehr wir programmieren.

00:19:59: und nicht mehr wir umsetzen, sondern eigentlich kannst du selber mit unserem Chatbot umsetzen.

00:20:04: Und das ist ein Klassiker, um überzugehen in die erste Frage.

00:20:07: Sie hätte sich das Problem selber lösen können, auch ohne uns Entwickler.

00:20:11: Das sag ich mal, war so für mich das Essensleunig jetzt auf der NWC.

00:20:14: und der andere Fall ist so klassisch, wenn du richtigen Lucid oder mit Kampagnenmanagement denkst, früher mit Vorlagen gebaut und mit Marketing zusammengesessen und Texte entworfen auf Zielgruppen.

00:20:24: Ganz ehrlich, das ist kein Problem mehr von zwanzig, sechsundzwanzig.

00:20:28: Text-Erstellung, das kann das Ding relativ gut haben und auch Vorlagen orientiert arbeiten und die richtigen Ziergruppen identifizieren und dafür den passenden Text, der bräuchte uns nicht mehr dafür als Entwickler.

00:20:39: Klassisches AI-Thema.

00:20:41: Okay.

00:20:42: Ihr habt ja gestern auf der Blau-Drecks-Inside, also auf der großen Bühne auch vorgestellt, den ist ja neu jetzt der Chatbot mit der Armeise, dass man da quasi Fragen stellen kann.

00:20:51: Für

00:20:51: uns ist ja nicht mehr so neu, aber für den Markt ist er neuer.

00:20:55: Genau.

00:20:56: Und da war ja das Beispiel, dass es um eine Wohngebäudeversicherung geht bei einem Versicherer.

00:21:01: und da die Frage gestellt war ist, ich glaube, ist Sturmschäden an Solaranlagen abgedeckt.

00:21:08: Genau.

00:21:09: Genau.

00:21:10: Und dann kam auch die Antwort.

00:21:11: Ja, die hat in der Klassik-Version den Klassik-Tarif und da ist erst ab einer gewissen Windstärke

00:21:18: abgedeckt.

00:21:20: Und da würde mich interessieren, weil so eine AI, die halluziniert ja auch gerne mal, wie man so schön sagt, und spinnt drum.

00:21:25: Und wie ... Es stellt dir denn sicher, dass, wenn der Markler jetzt sagt, ja, okay, ich habe das durch die A-Meise gejagt und die sagt, das ist abgedeckt, aber vielleicht hat sie in dem Fall dann halt auch einfach mal kurz gesponnen und es eigentlich nicht so.

00:21:38: Dann sagt, geht er zum Kundensort, ist abgedeckt und dann kommt aber das große AHA, wenn er für sich sagt, nee, weil es war erst Windstärke sieben.

00:21:46: Also ich verstehe die Frage und ehrlicherweise bin ich voll bei dir.

00:21:51: Ich glaube, wir haben alle schon mal JGPT benutzt und gefragt, wann ist der nächste FußballWM?

00:21:55: Und der hat gesagt, FußballWM gibt es gar nicht, das ist so was wie Bielefeld.

00:22:01: Ich glaube, das passiert immer wieder.

00:22:04: Dienstleister wie wir und auch alle, die sich auf solche Werkzeugesetzungen, die coolen neuen Cases damit nutzen wollen, müssen sich die Frage stellen, wie wir diesen Problem herwerden.

00:22:12: Ich bin mir nahezu sicher als IT-ler gesprochen, dass wir dem nie hundertprozentig herwerden.

00:22:18: Aber wir sollten den Anspruch haben, so nah dran zu kommen, dass es ähnlich ist wie mit unseren Mitarbeitern.

00:22:22: Wenn ich heute einen Experten anrufe zum Thema Wohngebäudeversicherung, weil ich vielleicht nicht der Sachmann bin, dann kann der Meteorik auch alles erzählen.

00:22:29: Und der kann sich auch vielleicht mal im Tarif üren.

00:22:31: Ähnliches wird passieren.

00:22:33: Ich glaube, die Awareness beim Thema AI ist jetzt einfach höher, weil wir das Thema Halluzination einfach uns näher ist und prominenter ist.

00:22:40: Ich glaube aber, dass wir das in den Griff kriegen.

00:22:42: Man muss immer auch ein Stück weit dann sehen, dass der Markt da ja nicht ersetzt wird durch die KI.

00:22:46: Ich würde jetzt auch nicht in Beratungsgespräch eins zu eins nur die Armeise machen lassen, sondern immer unterstützt durch den Experten, damit man solche Sachen eben auch reflektieren kann.

00:22:56: Aber was ich glaube, was sehr, sehr viel Sinn macht, ist, ein Sichtesgespräch vorbereiten lassen.

00:23:01: sich auf solche Dinge hinweisen lassen, wie beispielsweise die Klassik und die Premium-Variante, in der das eine abwinstärke.

00:23:07: Ich muss sagen, ich kenne mich ein kleines bisschen aus in der Sachversicherung, aber das hätte ich jetzt vielleicht auch nicht gefunden, wenn ich nicht jeden Tag Alter Leipziger vermittelt, in dem Fall.

00:23:18: Es weist sich darauf hin, dass du zumindest mal an einer bestimmten Stelle im Bedingungswerk darauf achten solltest, dass so was drin sein könnte.

00:23:24: Und ein geschultes Auge braucht halt anstatt zwanzig Minuten, um rauszufinden, dass so ein Fall existiert in dem Bedingungswerk, in einem unbekannten Tarif, ewig.

00:23:32: Aber mit dem Hinweis der AI kann er sehr zielgerichtet an die Stelle springen.

00:23:36: Und jetzt gehen wir mal weiter in den Case.

00:23:38: Der ging ja nicht zu Ende gestern, es war ja nur ein Showcase.

00:23:41: Aber du könntest auch fragen, auf welcher Seite steht es denn?

00:23:45: Gibt mir mal link zu dem Bedingungswerk.

00:23:47: Am besten noch gibt mir einen Link zu der Seite in dem Bedingungswerk, wo du das gefunden hast.

00:23:52: Oder auch ein einfaches Prompt wäre, gib mir mal die zwei Textausschnitte drüber und drunter.

00:23:57: Um herauszufinden, ist der Kontext der Richtige, den er da eigentlich erfasst hat.

00:24:01: Und ich glaube, lange Rede kurzer sind, wenn du mich fragst, wie gehen wir mit dem Problem einher.

00:24:06: Ich denke, wir werden die Menschen, Berater, Sachbearbeiter, Mitarbeiter im Haus, Kunden sukzessive umtrainieren müssen, dazu die richtigen Fragen zu stellen.

00:24:15: Und ihr menschliches Wissen praktisch einzusetzen und zwar für Details und die Beratung und die Analyse weniger für, wo finde ich das Dokument und wie klick ich mich dahin?

00:24:26: Und das ist eigentlich der Weg im Arbeitsalltag, den der Markler mit AI für sich entdecken muss.

00:24:30: Nicht seinen Job ersetzen, sondern ihm helfen, dass der Job schneller geht.

00:24:35: Ja, und da habt ihr ja nicht nur den Chatbot der Armei so vorgestellt, sondern ihr habt ja auch noch ein bisschen weiteren Sachen gearbeitet.

00:24:41: Stell doch mal kurz vor, was ihr jetzt Neues habt.

00:24:45: Genau, also wir haben so viel gemacht.

00:24:47: Ich sag mal, Vertragspilot ist natürlich einer der ersten sehr anfassbaren AI-Use-Cases.

00:24:52: Und wenn wir mal überlegen, gestern hatte ich auf der Bühne ja auch mal erwähnt, in allen Gesprächen haben die Makler gesagt, wie nehmt ihr uns eigentlich mit?

00:24:59: Es gibt die Vollprofis und es gibt die, die sagen, ich hab großen Respekt davor.

00:25:03: Ich glaub, Vertragspilot ist ist nicht nur die erste Variante in AI-Tool zu bieten, das coole Funktionen hat, sondern auch was sehr Anfassbares, was den Makler, der nicht so viel Berührung mit AI hat, jetzt aktiv im Tag mitnimmt auf diese Reise und auch die Möglichkeiten darstellt.

00:25:20: Vertragspilot macht nichts anderes, wie das du fort zum Kunden gehen kannst und mit deiner App sozusagen Polisen abscansst haben.

00:25:26: Du hast das gestern gesehen, aber deine Zuhörer und deine Antikeleser vielleicht nicht, deswegen beschreib ich's kurz.

00:25:31: Du fotografierst die Polissen ab, die Beitragsrechnungen ab.

00:25:34: Oder wenn jemand dir einen PDF schickt per WhatsApp oder E-Mail oder sonst wie, kannst du das da auch einlesen.

00:25:39: Und der Vertragspilot scans sozusagen die Dokumente einmal live durch, geht in Sekunden, man hat das gestern gesehen, ist gerecht schnell und extrahiert alle relevanten Informationen wie Versicherer, Sparte, Beitragshöhe, Zahlungsweise, all diese Themen, Vertragsnummern.

00:25:54: und hilft dir den Vertrag in der Armeise anzulegen, um dann ihren Folgeprozess zu machen.

00:25:58: Das Ganze geht bis hin zu einer BI, den Simpler Account zur Verfügung stellen, das richtige E-Mail anschreiben zu finden.

00:26:05: All diese Dinge macht der Vertragsblut für dich, damit du den Ende-zu-Ende-Prozess von der Erstaufnahme des Kunden bis zur tatsächlichen Abwicklung einmal durchgehen kannst.

00:26:14: Und für mich ist das deswegen maßgeblich, weil es dir als Vermittler in einem ... in einem händischen Prozess, den du bisher gemacht hast, Unterlagen aufnehmen, Daten abtippen, Verträge anlegen und BÜ sehr greifbar macht, wie viel deiner, sage ich mal, administrativen Tätigkeit dir durch KI-Systeme abgenommen werden kann.

00:26:34: Du aber trotzdem zwischendrin Kontrollschritt hast.

00:26:38: Und das ist, wie wir kulturell den Makler auch mitnehmen müssen.

00:26:40: Wir sollen KI zum unterstützen reinbringen.

00:26:43: Und nicht zum ständig hinterfragen, was das Ding da macht, weil ich nicht verstehe, was dieses Werkzeug da tut.

00:26:48: Genau.

00:26:49: Wir sind nicht alles Voll-IT-Profis.

00:26:51: Und die Anwendung gibt dir halt eine Schritt-für-Schritt-Folge, um das zu spüren, was da als Kraft dahinter steckt.

00:26:57: Und darauf aufsetzen hast du dann gestern ja auch unseren Sprachassistenten gesehen, das Bedingungsthemen, was wir eben diskutiert haben.

00:27:02: Wenn du siehst, wie die für Dragspilot App in der Praxis arbeitet, kriegst du ein bisschen Vertrauen in die Technologie.

00:27:08: Und dadurch kannst du auch deine Vorstellkraft entwickeln, um dann richtig zu prompten, hätte ich jetzt fast gesagt.

00:27:13: Ja, nicht schon.

00:27:14: Sonst gibt es ja auch schon Prompt-Manager als Beruf, die ja nur quasi den ganzen Tag nichts anderes machen, als sich prompts zu überlegen

00:27:19: ist.

00:27:19: Dann wurde ich übrigens gefragt, ob ich empfehlen würde, dass jeder Makler sich ein Prompt-Ingenieur einstellt und ich habe dann gesagt, ja, es macht durchaus Sinn.

00:27:27: Oder zumindest Training gut.

00:27:30: Jetzt hast du eigentlich meine nächste Frage schon beantwortet, weil es nämlich darum geht, dass eben viele Marker ja noch ein bisschen zurückhaltend auch beim Thema KI sind und Respekt davor haben, auch ein bisschen vor dem Kontrollverlust.

00:27:40: Und wir den Bedenken so ein bisschen begegnet.

00:27:44: Jetzt hast du es technologisch ja gerade schon ein bisschen erklärt.

00:27:48: kulturell ja auch einfach so ein bisschen, indem man sieht, durch solche Tools, wie du gerade beschrieben hast, auch so ein bisschen heran führt und dann einfach im Umgang im täglichen wahrscheinlich, dann legt man diese Bedenken auch irgendwann ab, oder?

00:27:58: Ist das die

00:27:58: Hoffnung?

00:27:58: Ja, ich würde sagen, dass es weniger Hoffnung als mehr strategischer Plan haben.

00:28:03: Ich glaube, wenn wir uns zurückversetzen in all die digitalen Werkzeuge, die wir in den letzten zwanzig Jahren miteinander erfunden, gelebt und benutzt haben, haben wir immer den gleichen Prozess angelegt, erst mal ablehnen.

00:28:13: Klassische Kurve funktioniert eh nicht, dann brauche ich nicht, kann ich eh besser.

00:28:17: Und irgendwann, naja, eigentlich mag ich es schon ganz gern, wenn es mit die Arbeit abnimmt.

00:28:21: Ich glaube, wir kommen in die gleiche Wellebewegung jetzt mit AI wieder rein.

00:28:25: Unweigerlich schneller und komplexer wird und auch nicht mehr so einfach erklärbar ist für den Autonomallusel.

00:28:31: Was wir machen ist, wir begegnen dem ganz einfach auch mit Transparenz.

00:28:35: KI soll nicht im Hintergrund laufen und irgendwelche Entscheidungen für dich treffen und dann ausführen, sondern wir wollen immer schön Sprungpunkte zwischen drin schaffen, wo der Makler eingreifen kann und sagen kann, lieber Armeise, was hast du hier erkannt?

00:28:47: Ah, okay, danke.

00:28:48: Welche Kundenliste soll ich benutzen fürs Anschreiben?

00:28:51: Schön, gib sie mir mal.

00:28:52: Ach, das sind die Kunden.

00:28:53: Lass mal den Justmann raus.

00:28:54: Den mag ich nicht anschreiben, aber den Rest schreib an.

00:28:56: Wie würde das denn aussehen, das Anschreiben?

00:28:58: Immer solche Punkte.

00:28:59: Und irgendwann gehst du her und vertraust genug, um zu sagen, mach doch mal die Kundenliste und schreib sie an.

00:29:04: Aber du weißt ja, es gibt ein paar Kunden, die ich nicht anschreiben will, merk dir die letzten Chats und nimm den Justmann raus wieder.

00:29:11: Ich glaub, da müssen wir den Markler und den User ein bisschen ranführen.

00:29:15: Und welche Rolle spielt denn überhaupt Datenqualität bei dem ganzen AI-Thema?

00:29:19: Wahrscheinlich ein essenzieller Punkt, das die vorhanden ist.

00:29:24: Auch da würde ich antworten, mit Datenqualität spielt die größte Rolle von allem.

00:29:28: Das ist die Basis überhaupt mit künstlicher Intelligenz oder auch mit intelligenten Systemen zu arbeiten.

00:29:34: Sei es AI oder sei es... Du brauchst sie als Basis und es gibt, sage ich mal, diese drei Schwellen, die ich immer beschreibe.

00:29:45: Das Erste ist, du brauchst einen sauberen Datenbestand.

00:29:47: Und das steht meines Ansblau direkt an der Spitze der Nahrungskette.

00:29:51: Wir haben schon immer als Grund, die in unseres Hauses Wert auf Datenqualität und zentrale Bestände gehabt.

00:29:56: Ohne die funktioniert es nicht.

00:29:58: Ich kann keine Kundenliste rauslassen, wenn ich meine Kunden nicht kenne.

00:30:01: Genau, und dann kommt als Zweites quasi, unterstützen wir KI.

00:30:04: Dafür brauchst du die Datenbasis, denn ohne die kannst du es nicht machen, um eine Kundenliste rauszukriegen, müssen sie erfasst sein.

00:30:10: Eine Kundenliste bringt dir nichts, wenn du die Verträge nicht hast.

00:30:12: Eine Vertragsliste bringt dir nichts gegenüber dem Kunden in der App, wenn die nicht aktuell ist.

00:30:16: Und wenn die Jahresprämien nicht stimmt zu den Zahlbeitrag, den er auf dem Konto gestern abgebucht hat, dann wird der Kunde sagen, vertraue ich deine Anwendung nicht.

00:30:22: Und dann kommt irgendwann diese, sage ich mal, ... agentifiziertes Marklerbüro, wo du einzelne Sachbearbeitungstätigkeiten im Anteil des sicheren Bereichs, Vorbereitung von Gesprächen, Nachbereitung von Gesprächen automatisieren lässt.

00:30:34: Die funktionieren wiederum nicht ohne die ersten beiden Schwellen.

00:30:38: Heißt im Umkehrschluss, Daten ist das A und O. Ohne die brauchst du den Prozess gar nicht starten, in diese Welt zu gehen.

00:30:44: Und da sind wir, glaube ich, mit Verlaub und Bock stark.

00:30:48: Und helft ihr auch den Marklern dabei, da so ein bisschen ihre Daten?

00:30:50: Weil ich glaube ja viele wahrscheinlich noch ... Ja, vielleicht fehlt da mal das Marklamandat an der einen Stelle oder an anderer Stelle fehlt was anderes, dass sie dem Markler dabei hilft, um ein bisschen seine Datenkredit doch zu verbessern.

00:31:04: Ist ja auch dann in der Nachfolgeplanung ein Riesenthema.

00:31:07: Absolut, also auf allen Ebenen sowohl administrativ, indem wir versuchen, aus GTV-Daten, aus BIPRO-Daten, wir legen die Schnittstellen.

00:31:17: Ich glaube, da kennt man uns, da sind wir gut und stark drin.

00:31:19: Wir haben auch die Schwester gesellter Zeitsprung, die sich wesentlich mit sowas beschäftigt und die Versicherung ebelt.

00:31:24: die Grundsteine zu legen, damit Datenqualität herleidbar ist.

00:31:27: Das macht Blau direkt sowieso.

00:31:28: Das ist die technische Ebene.

00:31:29: Dann haben wir die klassische Dokumenteinholung, Aktualisierung.

00:31:34: Dort, wo es automatisch geht, super.

00:31:35: Dort, wo es nicht geht, haben wir fleißige Helfer im Datenmanage bei uns, die dir helfen, das Zeug zu typisieren.

00:31:42: Weil nach dem ersten Mal läuft es automatisch danach, so der Plan.

00:31:45: Und ich sage mal, jetzt bringen wir einen neuen Bereich ein mit den ganzen AI-Werkzeugen, die wir auch auf der NVC vorgestellt haben.

00:31:52: Der Eid hat das so schön genannt, Boring AI.

00:31:56: Als Techniker würde ich sagen, ich finde die sehr spannend.

00:31:59: Aber ich weiß, was er meint, die ist wenig anfassbar.

00:32:01: Aber genau in den Aspekt, wo du fragst, Datenqualität geht es halt rein.

00:32:04: Ich glaube, nur auf Datenschutzstellen und durch Versicherer zu warten, es wird uns nicht helfen.

00:32:08: Wir müssen wieder auf die Straße kriegen.

00:32:10: Ich glaube ich auch.

00:32:10: Weißt du selber.

00:32:12: Ich verteidige das als Fachausschussmitglied der BiproEV, dass das der richtige Weg ist.

00:32:17: Aber wir lesen, z.B.

00:32:19: ScanApp, auch aus dem Dokumentenbestand mittlerweile sehr, sehr viel aus.

00:32:23: Und aktuell sehen die Informationen von Versicherern, die halt nicht so stark in der Diversierungskette sind, die vielleicht auch nicht so ein hohes Budget haben oder für Startupgründungen sind oder einen alten Bestand haben in irgendeinem Ural-System von vor vierzig Jahren.

00:32:36: Ich glaube, der Zug ist abgefahren für Entschuldigungen.

00:32:39: Man muss jetzt hergehen und sagen, welche Technologie passt auf welches Problem am besten?

00:32:43: Und wie kriege ich die Datenqualität so gehoben, dass es funktioniert?

00:32:46: Überall, wo die Etatschnittstellen sind, nehmen wir die.

00:32:48: Freue ich mich darüber.

00:32:49: Biprochnittstellen sind super.

00:32:52: Schnittstellen gibt die vielleicht nicht so normativ sind, GDV-Datensatz, Extranets, CSV-List.

00:32:56: nehmen wir die.

00:32:57: Und für den Rest mit Verlaub ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist

00:33:10: es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist es Januar, ist

00:33:16: es Jan.

00:33:16: Ich glaube an eine Zukunft, in der wir weniger über Maklerbüros reden, anstatt über beratende Vermittler und beratende Makler.

00:33:26: Ich glaube, dass wir die Profession, die hinter dem Makler-Turm steht, eigentlich viel ernster nehmen in der Zukunft wie jetzt.

00:33:32: Heute ist der Makler-Gebäutel von Dokumenten, die ins Haus flattern und posten und er muss scannen und abtippen und copy-pasten auf zehn Monitoren.

00:33:40: im Zweifelsfall sieht aus wie bei der Börse oder wie bei mir im IT-Office.

00:33:44: Aber das ist nicht sein Job.

00:33:45: Also, Markler ist eigentlich dafür gedacht, zu beraten, Risikoanalysen zu machen, Risiken zu identifizieren und Absicherung darzustellen, den Kunden zu beraten, damit er eine sichere Zukunft wandern kann, mit der Versicherung als letzte Lösung.

00:34:00: Und da müssen wir hinkommen, dass wir alle Tools, CD-Armeise, Simpler und Co.

00:34:04: anbieten, so ausrichten, dass der Markler sich und seine Beratungen seinen Kunden ins Zentrum zurückstellen kann.

00:34:10: Administrative Aufgaben, Mark My Words, wird in vielen Jahren nicht mehr geben.

00:34:16: Das müssen Dienstleistungen wie Pools abnehmen als letzte Instanz oder am besten Technologie, weil sonst sind wir nur ein Pool, der mit Mitarbeitern skaliert und das sind wir bei Blau direkt nicht, das dürfen andere machen.

00:34:27: Wir sind die technisch skalieren, deswegen glaube ich sehr wohl als Techniker, dass es da technische Lösungen für gibt.

00:34:33: Und was habt ihr in Sachen AI jetzt noch vor, woran arbeitet ihr gerade?

00:34:37: Was kommt demnächst?

00:34:41: Amize Intelligence, als der Chatbot, der dir quasi mehrere Modelle hinten dran ermöglicht und zentral in der Amize verbaut ist, ist, glaube ich, wesentlich.

00:34:48: Das haben wir gestern angekündigt für Quartal Eins.

00:34:50: Die ersten Newscase hast du gesehen.

00:34:52: Ich will nicht zu viel spoilern, weil auf uns gucken gerade eine Menge Leute, die gerne auch das machen würden, was wir tun.

00:34:59: Ich glaube, wir haben ein bisschen anderes Bild von AI.

00:35:02: Wir bauen keine Fancy Tools, die irgendwie schick aussehen, sondern wir bauen Tools, die diese Kette, die ich jetzt erklärt habe, unterstützen.

00:35:11: Wie kriege ich den Markler zurück zum Kunden und unterstütze ihn?

00:35:14: Wie nehme ich kulturell die Angst, dass AI nicht als etwas wahrnimmt, das ihn ersetzt?

00:35:20: Und wir werden auf unserer RoboMap sozusagen einzelne Bausteine dahin bringen.

00:35:23: In der Chatboard des Eins, aber auch unser Connector AI Creator Lab ist was, dass man durchaus publizieren kann, wo wir nicht nur den Marklern, die, sag ich mal, nicht so stark sind, was AI-Fähigkeiten angeht, unterstützen, sondern vor allem auch Markler, die mit Kunden-Kontakt-Management-System, CRM-Systemen sich verbinden, die sich auf Ameise-Apis anbinden und sagen, ich habe für mein eigenes Markterbüro auch agentische AI im Kopf.

00:35:48: Ich will jetzt schon loslegen mit all den Sachen, die in der Zukunft kommen.

00:35:52: Für die bauen wir mit Konektor AI eine Plattform, in denen sie ihre eigenen KI-Agenten schreiben können, direkt mit nacht n verbinden, auf REC-Modelle gehen, wenn sie eigene Unternehmensdaten haben, die Wissensdatenbank im Haus und ähnliches anzapfen und all diese Dinge gemeinsam mit Ameise-Schnittstellen verbinden, um ihren Datenbestand damit zu verwenden.

00:36:09: Das sind, sag ich mal, die zwei superlattiven, rechts und links.

00:36:12: Armize Intelligence für den einfachen Markler, der nur ein Chat baut will und sagt, BlauDirect, gib mir was, was funktioniert.

00:36:18: Und eben so ein Creator Center mit Connecto AI für die Markler, die sagen, ich will jetzt schon agentische AI ins Leben rufen.

00:36:24: Wo

00:36:24: ihr dann vielleicht auch was rüber schwappt für die anderen.

00:36:27: Danke,

00:36:27: dass du mir die Brücke baust.

00:36:30: Praktisch ist so, wir erweitern unsere gesamte Entwicklungs-Wertschöpfungskette mit unseren Partnern, die mit uns nach vorne gehen wollen, weil die haben auch geile Ideen.

00:36:38: Und alles, was wir im Contactor Creator Center umsetzen, werden wir natürlich auch, wenn es als Basisius Case, funktionelle, viel breite Masse in die Intelligenz rüberbringen.

00:36:46: Und wenn du jetzt Fantasiespinnen lässt, Und verbindet eine Scan-App, die heute sehr anfassbar ist, live ist und nichts ist, wo irgendjemand nur ankündigt, wie kann jeder benutzen, mit Dokumente auslesen, Automatische BÜ, Hintergrundprozesse, Vertragsanlagen, API-Anbindung, das alles in der Scan-App mit... Der Amazon Intelligence mit dem Chatbot, den du relativ leicht benutzen kannst als einfacher Makler und die Creatorbase mit Connecto AI, dann wird dir relativ schnell klar, dass der Sprachbot, den wir gestern vorgestellt haben, nicht mehr weit ist.

00:37:16: Und dann referenziere ich auf die Eindründung mit MuffinTech, die wir als AI-Modell mit unter unseren Chatbot unterlegen, um Produktinformationen rauszubringen und Bedingungen zu lesen und so weiter.

00:37:26: Wenn du dir das alles vorstellst, wirst du relativ schnell Gesprächsvorbereitung, Nachbereitung, gerne auch auf der Autofahrt mit dem Sprachmodus an.

00:37:33: mit unserem System abweckeln können.

00:37:35: Besprechungsnotizen schreiben, Aufgaben machen, folge Termine planen.

00:37:39: All das wird bei uns relativ schnell kommen.

00:37:42: Und ist, glaube ich, schon sehr sichtbar gewesen auf der NWC.

00:37:45: Okay.

00:37:46: Ja, da kann man also sehr gespannt sein.

00:37:47: Das klingt, als vielleicht ihr sehr fleißig dabei.

00:37:50: Wir sind fleißige Armeisen.

00:37:52: Genau.

00:37:53: Dann vielen Dank fürs Gespräch.

00:37:54: Gerne, hat Spaß gemacht.

00:37:57: So, und jetzt darf ich auch mal wieder was sagen, denn das war es mit dieser Podcastfolge.

00:38:03: Abonnieren Sie die Woche doch gleich auf einer der gängigen

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00:38:10: Und dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder.

00:38:13: Bis dahin gilt wie immer.

00:38:15: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende

00:38:18: und kommen Sie gut

00:38:20: in die neue Woche.

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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