Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 109 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 21. Oktober 2022.

Und diese Themen haben wir heute für Sie:

Und diese Themen haben wir heute für Sie: Wir sprachen mit Volkswohl-Bund-Chef Dietmar Bläsing über die aktuelle Lage der Branche im Angesicht von Inflation und Rezessionsängsten, darüber wie es bei der Altersvorsorge mit oder ohne Riester-Rente weitergeht und über Bläsings ganz persönlichen Rückblick auf eine nahezu 40 Jahre währende Karriere beim Volkswohl Bund.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: In den News der Woche verdrängen viele Menschen, dass sie höchstwahrscheinlich einmal gepflegt werden müssen, eine Umfrage zeigt, dass die Deutschen langsam warm mit Aktienanlagen werden, Sixt und Ergo arbeiten künftig in großem Stil zusammen und drei Umweltorganisationen haben aufgedeckt, wie viele Milliarden die vier größten Assetmanager Deutschlands eigentlich in fossile Energien stecken.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: Und für unser Schwerpunktthema für den Monat Oktober, „Altersvorsorge“, gingen wir mit Anne Connelly, Gründerin der Plattform hermoney.de und Buchautorin, auf die Gründe für Altersarmut bei Frauen ein – und wie die Damen das verhindern können.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: WERBUNG (vom letzten Mal nehmen)

Mit CleverInvest hat HDI den Vorsorge-Markt revolutioniert: Die fondsgebundene Rentenversicherung überzeugt durch einen ausgewogenen Mix aus Wachstum, Sicherheit und Flexibilität. Als Basisrente ist sie besonders für Selbständige die schlaue Lösung, um auch im Alter noch alle Freiheiten zu genießen.

Dieses Erfolgsmodell kann jetzt noch mehr. HDI ergänzt die Basisrente um eine Berufsunfähigkeitsversicherung: die Basisrenten-Blitz-BU. Damit sind Einkommen und Rente rundum abgesichert. Das Beste daran: In Kombination mit der Basisrente lässt sich der Berufsunfähigkeitsschutz steuerlich absetzen – dieses Jahr um bis zu 94 Prozent. Das ist einzigartig!

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Und richtig einfach: Übergangsjingle

Und richtig einfach: Im Gespräch

Am 1. Oktober feierte Dietmar Bläsing ein Jubiläum, das es in der Versicherungsbranche nur selten gibt: Der Sprecher der Vorstände der Volkwohl Bund Versicherungen ist dann seit 25 Jahren Vertriebsvorstand des Dortmunder Maklerversicherers. Im nächsten Jahr wird er zudem ganze 40 Jahre dem Unternehmen treu geblieben sein. Warum es solch eine Versicherungskarriere in Zukunft kaum noch geben dürfte, zeigt das Gespräch, das wir am Dienstagmorgen mit Bläsing führten. Darin schaut der schillernde Manager nicht nur auf seine eigenen Anfänge zurück, sondern wirft natürlich auch einen Blick auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen in der Versicherungswirtschaft. Außerdem sagt er uns, wie er über zweifelhafte Spartipps der „Bild“-Zeitung denkt.

Am 1. Oktober feierte Dietmar Bläsing ein Jubiläum, das es in der Versicherungsbranche nur selten gibt: Übergangsjingle

Am 1. Oktober feierte Dietmar Bläsing ein Jubiläum, das es in der Versicherungsbranche nur selten gibt: Die News der Woche

Am 1. Oktober feierte Dietmar Bläsing ein Jubiläum, das es in der Versicherungsbranche nur selten gibt: Jeder zweite Mann und zwei von drei Frauen in Deutschland werden im Laufe des Lebens pflegebedürftig. 2020 traf dies auf rund 4,5 Millionen Menschen zu – bis 2050 könnten es rund 6,5 Millionen Menschen sein, wie Experten aufgrund des demographischen Wandels prognostizieren.

Am 1. Oktober feierte Dietmar Bläsing ein Jubiläum, das es in der Versicherungsbranche nur selten gibt: Doch obwohl das Thema irgendwann fast jede und jeden einholt – sei es persönlich oder im familiären Umfeld – hat sich die Hälfte der Deutschen noch nie Gedanken zur eigenen Pflege gemacht. Ein Drittel der Bevölkerung hat auch in naher Zukunft nicht vor, das zu tun. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag des Versicherers Axa.

Vor allem Männer erweisen sich danach als regelrechte Meister in der Kunst des Verdrängens: Während sich fast jede zweite Frau schon einmal mit der eigenen Pflege beschäftigt hat, tat dies von den Männern nur etwa jeder Dritte. Zudem machen sich Menschen ohne eigene Kinder deutlich häufiger Gedanken über die eigene Versorgung als es Eltern tun.

Vor allem Männer erweisen sich danach als regelrechte Meister in der Kunst des Verdrängens: Dass Frauen eher als Männer dazu neigen, sich mit dem Thema Pflege zu beschäftigen, hat vor allem damit zu tun, dass sie oft schon selbst pflegerische Tätigkeiten übernommen haben – und dafür zahlen sie oft einen hohen Preis. „Die Versorgung von Familienmitgliedern ist körperlich und psychisch fordernd und braucht Zeit. Pflegende müssen daher ihre berufliche Tätigkeit oft reduzieren oder ganz aufgeben“, gibt Adelheid Kuhlmey zu bedenken.

Die Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft an der Charité Berlin betont daher, dass es umso wichtiger sei, sich frühzeitig mit dieser Situation zu beschäftigen. Die wichtigsten Fragen lauten demnach: Wie soll meine eigene Pflege und die meiner Angehörigen aussehen und wie kann ich die unterschiedlichen Modelle finanzieren? „Das sind Fragen, die man sich idealerweise schon als junger Mensch stellen sollte, um später ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können“, so Kuhlmey. Wer würde da nicht zustimmen?

Die Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft an der Charité Berlin betont daher, dass es umso wichtiger sei, sich frühzeitig mit dieser Situation zu beschäftigen. Die wichtigsten Fragen lauten demnach: Jingle

Die Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft an der Charité Berlin betont daher, dass es umso wichtiger sei, sich frühzeitig mit dieser Situation zu beschäftigen. Die wichtigsten Fragen lauten demnach: Die Aktienkultur in Deutschland entwickelt sich langsam, aber immerhin stetig. So haben nach einer Befragung des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung, kurz Diva, derzeit knapp 37 Prozent der Bürger in Einzelaktien, Aktienfonds oder fondsgebundene Lebensversicherungen mit Aktienfonds investiert. Vor sechs Monaten waren es noch rund 33 Prozent.

Die Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft an der Charité Berlin betont daher, dass es umso wichtiger sei, sich frühzeitig mit dieser Situation zu beschäftigen. Die wichtigsten Fragen lauten demnach: Vor allem die niedrigen Zinsen und die hohe Inflation treiben die Sparer danach in die Arme der Finanzvermittler, um dort zu erfahren, wie man denn dieser „Zins-Inflations-Falle“ entgehen kann. 69 Prozent der 2.000 befragten Bürger halten eine Beratung für notwendig, wenn es um aktienbasierte Geldanlagen geht – knapp die Hälfte davon vor allem bei anspruchsvollen und langfristigen Anlagen.

Das Problem dabei: Vielen Beratern wird die Zeit für die Beratung geklaut, beobachtet Martin Klein, geschäftsführender Vorstand des Vermittlerverbands Votum – einer der vier Trägerverbände des Diva. Nämlich durch „immer mehr Regulierung“, die die Vermittler „in ihrer Arbeit behindern würde“. Zwei Drittel der Beratungszeit ginge bereits mit dem Ausfüllen von Formularen und dem Erklären von Kleingedrucktem verloren, schimpft Klein.

Nicht selten werde aus dem Vertrag dann nichts, weil der Abschluss „völlig verkompliziert“ werde. Was könnte helfen? Klein formuliert das so: „Was wir uns im Interesse einer wachsenden Aktienkultur wünschen, wären ein radikaler Rundumschlag gegen Bürokratie und eine staatliche Förderung des Aktiensparens, zum Beispiel mit Freibeträgen auf Kursgewinne und Dividenden nach dem 60. Lebensjahr.“ Und das fänden auch die Sparer, pardon, Investoren gut, zeigt die Umfrage. Denn 42 Prozent der Deutschen wären für eine staatliche Förderung für das langfristige Aktiensparen. Und 34 Prozent plädieren für eine Abschaffung der Abgeltungssteuer.

Nicht selten werde aus dem Vertrag dann nichts, weil der Abschluss „völlig verkompliziert“ werde. Was könnte helfen? Klein formuliert das so: Jingle

Der Münchner Autovermieter Sixt und der Versicherer Ergo aus Düsseldorf arbeiten seit Kurzem zusammen. Das Projekt: 10.000 der rund 60.000 fahrzeugstarken Sixt-Flotte sollen mit einem „variablen und auslastungsbasierten“ Tarifmodell gegen Haftpflichtschäden versichert werden.

Der Gedanke dahinter: Mietwagen, die keine Kunden gefunden haben und deshalb im Parkhaus stehen, brauchen eigentlich keine Versicherung für diesen Tag. Bei denen, die auf der Straße sind, hängt das Risiko wiederum stark von der Art der Nutzung, der Mietdauer und anderen Kriterien ab.

Die Pilotphase des Projekts läuft bereits seit dem 1. September: Danach sollen auf monatlicher Basis die tatsächliche Risikosituation der einzelnen Fahrzeuge geprüft werden. Auf Basis dieser Daten sollen dann die Versicherungsprämien für jedes Auto individuell kalkuliert und fortlaufend aktualisiert werden, wie die Partner mitteilten.

Die Pilotphase des Projekts läuft bereits seit dem 1. September: So richten sich die Versicherungsprämien der Flottenfahrzeuge unter anderem danach, ob, wann und wie lange die Autos vermietet werden. Dadurch sollen die Versicherungskosten für Sixt reduziert werden, wie es heißt. Ergo wiederum profitiert laut eigenen Angaben von der Zusammenarbeit, indem der Versicherer „noch passgenauere Risikobewertungen“ vornehmen kann.

Die Pilotphase des Projekts läuft bereits seit dem 1. September: Jingle

Die Pilotphase des Projekts läuft bereits seit dem 1. September: Immer wieder müssen sich auch Unternehmen der Finanzbranche mit dem Vorwurf des Greenwashings auseinandersetzen. Ganz aktuell betrifft das die vier größten deutschen Vermögensverwalter DWS, Union Investment, Allianz Global Investors und Deka. Denn obwohl sich alle vier offiziell zum 1,5-Grad-Ziel bekennen, investieren sie nach wie vor stark in fossile Energien.

Die Pilotphase des Projekts läuft bereits seit dem 1. September: Einem Report von Greenpeace, Reclaim Finance und Urgewald zufolge steckten sie in diesem Jahr schon 13 Milliarden Euro in solche Unternehmen. Damit würden sie ihr offizielles Bekenntnis zum Erreichen des 1,5-Grad-Zieles unterlaufen, finden die Reportautoren. Alle vier Vermögensverwalter haben sich laut Greenpeace schließlich der Initiative „Net Zero Asset Managers“ angeschlossen. Um das zu erreichen, dürften aber keine weiteren Investitionen in die Exploration und Erschließung neuer Kohle-, Öl- und Gasvorkommen fließen. Denn bekanntlich sind die fossilen Energien einer der Haupttreiber der Klimakrise.

Die Pilotphase des Projekts läuft bereits seit dem 1. September: Gleichzeitig zeigt der Report, dass sich bei AGI, Deka und Union Investment zwar moderate generelle Beschränkungen für Investitionen in Kohleunternehmen finden, bei der DWS gebe es dagegen keine allgemeingültigen Auflagen. Und keiner der vier besitze eine Strategie, um die Investitionen in expandierende Öl- und Gasgeschäfte zu beschränken. Zudem fehle es an effektiven Leitlinien für den Dialog mit Unternehmen, um dort die notwendigen Emissionsreduktionen sicherzustellen.

Die Pilotphase des Projekts läuft bereits seit dem 1. September: Die drei Umweltschutzorganisationen fordern daher verbindliche Pläne von den Vermögensverwaltern, sofort aus entsprechenden Investments auszusteigen. Angesichts dieser Ergebnisse wiege es bei der DWS besonders schwer, dass die Deutsche-Bank-Tochter auch beim Klimaschutz das Schlusslicht der Branche bilde. Das sei ein weiterer Fall von Grünfärberei, der schleunigst korrigiert sollte, fordert Mauricio Vargas, Finanzexperte von Greenpeace.

Die Pilotphase des Projekts läuft bereits seit dem 1. September: Übergangsjingle

Die Pilotphase des Projekts läuft bereits seit dem 1. September: Das Schwerpunktthema

Vor gut einem Monat ist das neue Buch von Anne Connelly erschienen. Sie ist Gründerin der Plattform hermoney.de (https: //www.hermoney.de/), die – so das Versprechen – Frauen „finanzfit“ machen soll. Das gleiche Ziel hat nun das neue Buch mit dem Titel „Dein Money 1x1: Der Finanzguide für Frauen“. Darin erklärt Connelly unter anderem, warum es für Frauen so wichtig ist, die finanzielle Absicherung in die eigenen Hände zu nehmen, O-Ton: „denn weder Staat noch Ehemann sind eine Garantie für eine gute Altersvorsorge“. Dem können wir nur zustimmen und luden die Expertin zum Gespräch über Altersarmut, Aktienanlagen und Altersvorsorge für Frauen.

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Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder. Bis dahin gilt: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.

Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder. Bis dahin gilt: Abspann

Über diesen Podcast

Jede Woche gibt es von der Redaktion des Fachmagazins und Onlineportals Pfefferminzia was auf die Ohren. Sie hören die wichtigsten Versicherungsthemen der Woche, die die Branche bewegt haben, garniert mit Trends, Tipps, Meinungen und Hintergundinfos. Schalten Sie ein – jeden Freitag neu!

von und mit Karen Schmidt, Andreas Harms

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